<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058</id><updated>2012-01-23T15:41:14.750+09:00</updated><title type='text'>不思議な日本</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>83</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-4127987649822076280</id><published>2012-01-22T16:01:00.000+09:00</published><updated>2012-01-22T20:27:56.566+09:00</updated><title type='text'>Der Jahreswechsel - im weitesten Sinne</title><content type='html'>Man mag es kaum glauben, doch es gibt tatsächlich mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Und den Versuch, alle bereits halb veralteten Ereignisse von November bis jetzt aufzuarbeiten und zumindest kurz zusammenzufassen.&lt;br /&gt;Wie es mitten im Semester immer so ist, wenn das Studium in vollem Gang ist und man sich von Seminar zu Seminar und Hausaufgabe zu Hausaufgabe hangelt, ist entweder wochenlang eh nichts Spannendes passiert oder die Zeit hat nicht gereicht, die ein, zwei spannenden Erlebnisse, die es dann doch mal gab, hier im Blog festzuhalten. Inzwischen hat sich aber einiges angehäuft, was berichtet werden will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beginnen wir also in ferner Vergangenheit. Im November 2011. Es war immer noch mitten in der Kulturfest-Zeit der verschiedenen Universitäten und am &lt;b style="color: #990000;"&gt;5.11.&lt;/b&gt; (das war ein Samstag) fanden die Festtage gerade an der Waseda-Universität zugehörigen Design-Fachschule statt. Dort studiert Linda, eine Freundin von Franzi und mir, die wir seit unserem ersten Gasshuku 2008 kennen, und wir haben diese Gelegenheit vor allem genutzt, um Linda endlich noch einmal besuchen zu können. Auch Yasu, ebenfalls ein Freund vom Gasshuku, war noch mit dabei.&lt;br /&gt;Leider gibt es keine Fotos von dem Tag, aber Kunst/Designschulen in Japan sind genauso interessant wie in Deutschland. Die Studenten leben ihre Kunst dort wirklich aus. Sogar der Campus ist teils von ihnen mit- und umgestaltet worden. Und natürlich waren auch die ganzen Ausstellungsstücke absolut sehenswert. Unter anderem gab es ein riesiges dreidimensionales Modell, welches das Höhenprofil und Flussverläufe der Tohoku-Region gezeigt hat, hergestellt aus ganz vielen dünnen Papp-Platten, die je nachdem, ob an einer Stelle ein Berg oder Tal entstehen sollte, mehr oder weniger hoch aufeinander gestapelt und aufgeklebt wurden. Ein mehrere Quadratmeter umfassendes 3D-Puzzle sozusagen. Ähnliche Modelle sowie dazugehörige Poster und Skizzen gab es auch zu einem anderen Projekt, bei dem die höheren Semester einen Stadtteil Tokyos fiktiv umgestalten sollten. Ich wünschte, irgendwas davon könnte man mal verwirklichen. Die Ideen der Studenten waren auf alle Fälle hundertmal besser als das aktuelle Aussehen dieser Gegend. Weniger grau, weniger mechanisch, mehr Grün und luftiger, bewegungsfreundlicher gestaltet. Wenn man das so alles sieht und sich überlegt, dass Architekten auch in Japan so gut wie keine Möglichkeiten haben, nach ihrem Uni-Abschluss wirklich in diesem Berufsfeld Fuß zu fassen, ist das einfach nur traurig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir überspringen nun eine Woche und kommen zum &lt;b style="color: #990000;"&gt;Donnerstag, den 17.11.&lt;/b&gt; Unsere Musical-Truppe, bestehend aus Franzi, Yurie und mir, hat Neuzuwachs in Form von Jacqueline bekommen (Jacqueline ist ebenfalls eine Freundin aus unserem Master-Programm) und zu viert sind wir nun ins Phantom der Oper gegangen. Vor langer, langer Zeit, als ich noch in der 9. Klasse war und mein Jahrgang damals für eine Woche nach London gefahren ist, hatte ich das Phantom der Oper schon einmal gesehen und ich weiß noch, dass ich damals unglaublich beeindruckt gewesen war. Am 17.11. hatte ich dann festgestellt, dass außer diesem starken Eindruck nicht viel geblieben war von den Erinnerungen an die Version in England. Einige Schlüsselszenen hatte ich noch im Kopf, aber das Meiste ist in den gut 9 Jahren seit dem England-Ausflug doch in Vergessenheit geraten. Dadurch konnte ich leider gar nicht richtig vergleichen, wie gut die Japaner das Musical im Vergleich zu den Engländern damals umgesetzt hatten. Aber es war auf alle Fälle trotzdem wieder ein Erlebnis. Vor allem finde ich es immer wieder unglaublich, wie die Schauspieler da in ihren schweren, prunkvollen Kleidern über die Bühne tanzen müssen, dauernd in Bewegung, und dabei trotzdem aus voller Kehle singen können und damit so einen ganzen Saal beschallen. Ich kann ja nicht mal gleichzeitig laufen und dabei ein angeregtes Gespräch führen, weil mir da die Luft weg bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am darauffolgenden Wochenende, vom &lt;b style="color: #990000;"&gt;19. bis 20.11.&lt;/b&gt;, stand ein kleiner Ausflug an zu einem Ort, den ich eigentlich schon seit Jahren besuchen wollte: Hakone. Berühmt für seine heißen Quellen, das rote Herbstlaub und seine schöne Natur im allgemeinen. Zumindest wenn man von der Natur irgendwas sieht. Als wir am 19.11. morgens von Tokyo losgefahren sind - wir, das sind übrigens:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-60PTgDSwC34/TxuXgW5dE3I/AAAAAAAABiI/zborsxkhdJo/s1600/Hakone_Trip+%252825%2529.JPG" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-60PTgDSwC34/TxuXgW5dE3I/AAAAAAAABiI/zborsxkhdJo/s320/Hakone_Trip+%252825%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;v.l.n.r.: Atsushi, Yachiyo, ich, Yasu, Takaaki (kurz: Taka), Paul (Franzose), Miyuki.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Jedenfalls - als wir in Tokyo losgefahren sind, hat es bereits leicht geregnet. Und entgegen aller Hoffnungen, es könnte in Hakone vielleicht besser werden, wurde es immer schlimmer. Als wir dann da waren, hat man die Hand vor Augen kaum noch gesehen, so hat es gegossen. Ich fühlte mich dabei stark an Franzis und meinen ins Wasser gefallenen Atami-Ausflug erinnert und hatte dann von den anderen meinen Ruf als Regen-Frau weg.&lt;br /&gt;Unseren ursprünglichen Plan - Samstags Sightseeing und Sonntag Entspannung im Onsen - haben wir dann spontan umgekrempelt, um nicht ertrinken zu müssen und sind am Nachmittag erst mal in ein nettes Onsen gegangen. Dort sind wir dann sicher 2, 3 Stunden lang von einem Becken ins nächste gewandert, haben sowohl die verschiedenen Innen- als auch Außen-Anlagen ausprobiert und fühlten uns danach erst mal so richtig gut. Und müde. Verdammt müde. Nach einer kurzen Schlafpause in einem kostenlos nutzbaren Tatami-Zimmer (das gehörte zum Onsen dazu) sind wir weiter gefahren, um unser Bungalow zu finden. Inzwischen wurde es dunkel und zum Starkregen gesellten sich taifunartige Windböen. Aber Taka hat uns ganz souverän durch die engen, verschlungenen Bergstraßen manövriert (ich wäre tausend Tode gestorben, wenn ich da hätte hinterm Steuer sitzen müssen).&lt;br /&gt;Bungalow gefunden, Sachen abgestellt und kurz Schuhe und Hosenbeine trocknen lassen, dann ging es auch schon weiter. Wir mussten schließlich noch einkaufen. Wieder durch den Taifun - als gratis Extra sind inzwischen unsere Scheiben im Auto beschlagen und wollten einfach nicht mehr klar werden, sodass Taka sicher mit nicht mehr als 50% Sicht fahren konnte (halt das kleine Stück, was der Scheiben-Lüfter frei halten konnte) und nach einem zuerst erfolglosen Anlauf, weil die Kaufhalle bereits seit 18 Uhr zu hatte (es war 18:15), hatten wir beim zweiten Versuch dann auch mehr Glück. Und nach dem Einkaufen hatte sich, wie durch ein Wunder, der Regen plötzlich weitestgehend verzogen. Nur die Luft war noch schwer von der ganzen Feuchtigkeit. Unserer Autoscheibe hat das jedenfalls auch sehr geholfen. Dafür gab es draußen, auf den Bergstraßen, dann fetten Nebel...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ZUDXyaLYQcw/TxuaZCxnhVI/AAAAAAAABiY/gMSDTGzzKPk/s1600/Hakone_Trip+%252812%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-ZUDXyaLYQcw/TxuaZCxnhVI/AAAAAAAABiY/gMSDTGzzKPk/s320/Hakone_Trip+%252812%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-U-pVmjTAyCI/Txuac3HGwPI/AAAAAAAABig/3XCez-7L8b0/s1600/Hakone_Trip+%252816%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-U-pVmjTAyCI/Txuac3HGwPI/AAAAAAAABig/3XCez-7L8b0/s320/Hakone_Trip+%252816%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Abendessen! Das hatten wir uns nun redlich verdient. Taka hat sich, als wir wieder da waren, erst mal hingelegt und eine Weile geschlafen. Nach den Abenteuer-Fahrten war es auch wirklich kein Wunder, dass er so fertig war. Der Rest hat sich dann ums Kochen gekümmert. Atsushi hat Nabe gemacht (dazu auch der Keramik-Topf in der Mitte des Tisches, wo er dann eine Art japanische Suppe gekocht hat), Yachiyo und Miyuki haben Salat gemacht und ich war für Fischstäbchen, Kartoffelbrei und Rohkost verantwortlich. Dabei hat natürlich jeder jedem geholfen, wenn irgendwo Hände, Messer, Brettchen und ein bisschen Platz frei war.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-hPeZI_Y5CQg/TxubdKLCXcI/AAAAAAAABio/_R5vh8mxxGI/s1600/Hakone_Trip+%252817%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Zudem war in einer Woche Yasus Geburtstag, weswegen er schon mal einen Kuchen von allen geschenkt bekommen hat. In Japan ist das überhaupt kein Problem, einen Geburtstag auch mal eine Woche vorzufeiern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-hPeZI_Y5CQg/TxubdKLCXcI/AAAAAAAABio/_R5vh8mxxGI/s1600/Hakone_Trip+%252817%2529.JPG" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-hPeZI_Y5CQg/TxubdKLCXcI/AAAAAAAABio/_R5vh8mxxGI/s320/Hakone_Trip+%252817%2529.JPG" width="240" /&gt;&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Als wir am nächsten Morgen aufgestanden sind, hatten sich Regen, Wolken und alles, was sonst noch zum schlechten Wetter vom Vortag dazugehört hat, vollständig verzogen und uns begrüßte strahlender Sonnenschein. Dabei ist uns dann zum ersten Mal aufgefallen, in was für einer schönen Umgebung unser Bungalow eigentlich lag. Und generell hat sich uns jetzt auch endlich die Schönheit von Hakones Natur offenbart - mit vielen leuchtend roten und gelben Ahornbäumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-H1vgNbr7FJE/TxucSWW8zkI/AAAAAAAABiw/-ylZxbQMS2k/s1600/Hakone_Trip+%252827%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-H1vgNbr7FJE/TxucSWW8zkI/AAAAAAAABiw/-ylZxbQMS2k/s320/Hakone_Trip+%252827%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Tfqrk-Q5m24/TxucULewY-I/AAAAAAAABi4/BeALtLbbGZA/s1600/Hakone_Trip+%252829%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-Tfqrk-Q5m24/TxucULewY-I/AAAAAAAABi4/BeALtLbbGZA/s320/Hakone_Trip+%252829%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-nLfs1UGyzi8/TxucWJcoOBI/AAAAAAAABjA/_aV06XlOv6k/s1600/Hakone_Trip+%252831%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-nLfs1UGyzi8/TxucWJcoOBI/AAAAAAAABjA/_aV06XlOv6k/s320/Hakone_Trip+%252831%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-WccIZ5Sbzog/TxucX7iNsVI/AAAAAAAABjI/Axf2ABzyUe4/s1600/Hakone_Trip+%252833%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-WccIZ5Sbzog/TxucX7iNsVI/AAAAAAAABjI/Axf2ABzyUe4/s320/Hakone_Trip+%252833%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3ve-Sf-fMq0/TxucZ0froJI/AAAAAAAABjQ/QGWf3lquh0g/s1600/Hakone_Trip+%252837%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-3ve-Sf-fMq0/TxucZ0froJI/AAAAAAAABjQ/QGWf3lquh0g/s320/Hakone_Trip+%252837%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-VcIhPrTyIRY/Txucb9-u_GI/AAAAAAAABjY/f4sprYv6z8g/s1600/Hakone_Trip+%252842%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-VcIhPrTyIRY/Txucb9-u_GI/AAAAAAAABjY/f4sprYv6z8g/s320/Hakone_Trip+%252842%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-83nyp9VAXA0/Txucd3g9MuI/AAAAAAAABjg/rchpMtrdSJk/s1600/Hakone_Trip+%252845%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-83nyp9VAXA0/Txucd3g9MuI/AAAAAAAABjg/rchpMtrdSJk/s320/Hakone_Trip+%252845%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir unser Auto geparkt hatten, ging es zur Seilbahn, ein Stück die Berge rauf, von wo aus man den Berg Fuji auch super sehen konnte. Während wir dort Richtung Schwefelquellen spaziert sind, haben wir alle zwei Minuten angehalten und Haufenweise Fotos geschossen, immer mit dem Berg im Hintergrund. So groß und klar habe ich ihn ewig nicht mehr gesehen, also musste die Gelegenheit genutzt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-kevul9JcokM/Txud1yZ6ptI/AAAAAAAABjo/vE9MqDo_K7o/s1600/Hakone_Trip+%252867%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-kevul9JcokM/Txud1yZ6ptI/AAAAAAAABjo/vE9MqDo_K7o/s320/Hakone_Trip+%252867%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-V8tgeN9b_-4/Txud3i1UrXI/AAAAAAAABjw/CCpbZORfsR0/s1600/Hakone_Trip+%252879%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-V8tgeN9b_-4/Txud3i1UrXI/AAAAAAAABjw/CCpbZORfsR0/s320/Hakone_Trip+%252879%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-6ez2RgIv8nk/Txud5RpQbhI/AAAAAAAABj4/qo2PLDGj_7o/s1600/Hakone_Trip+%252881%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-6ez2RgIv8nk/Txud5RpQbhI/AAAAAAAABj4/qo2PLDGj_7o/s320/Hakone_Trip+%252881%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Schwefel-Quellen waren natürlich auch unheimlich interessant - und haben genauso unheimlich gestunken. Schwefel halt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Shatb0hzhMU/Txud7Y72vOI/AAAAAAAABkA/rl5RTQ3NPCE/s1600/Hakone_Trip+%252883%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-Shatb0hzhMU/Txud7Y72vOI/AAAAAAAABkA/rl5RTQ3NPCE/s320/Hakone_Trip+%252883%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-216sBrlyfoU/Txud9PDl2gI/AAAAAAAABkI/wZ3gVhv9Hgw/s1600/Hakone_Trip+%252886%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-216sBrlyfoU/Txud9PDl2gI/AAAAAAAABkI/wZ3gVhv9Hgw/s320/Hakone_Trip+%252886%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Darin wurden Eier gekocht, die dann alle diese charakteristisch schwarze Schale bekommen haben und eine dezente Schwefel-Note. Wirklich lecker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-jER3tSDU4CM/Txud-1EBFJI/AAAAAAAABkQ/HvtlDhlgnDA/s1600/Hakone_Trip+%252888%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-jER3tSDU4CM/Txud-1EBFJI/AAAAAAAABkQ/HvtlDhlgnDA/s320/Hakone_Trip+%252888%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-wUP4za43LJo/TxueArBQNxI/AAAAAAAABkY/xP9f-t1ldbI/s1600/Hakone_Trip+%252895%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-wUP4za43LJo/TxueArBQNxI/AAAAAAAABkY/xP9f-t1ldbI/s320/Hakone_Trip+%252895%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Von Weitem ein atemberaubender Anblick, wie es überall aus der Erde gedampft hat.&lt;br /&gt;Nach unserem Spaziergang durch die Quellen war es dann auch schon wieder Zeit zum Gehen. Am nächsten Tag mussten alle wieder auf Arbeit oder in die Uni und der Sonntagnachmittagsverkehr in Hakone war auch nicht zu unterschätzen. Also zurück mit den Menschenmassen in die Seilbahn, zum Auto und dann durch den kilometerlangen Stau - was uns Stunden gekostet hat, bis wir raus waren aus dem Stadtgebiet. Im Übrigen war bis nach Ortsausgang ein Jogger neben uns am Straßenrand, der rein zufällig dieselbe Route eingeschlagen zu haben schien. Vom Gebirge, all die Kilometer runter ins Tal, haben wir es mit unserem Auto nicht geschafft, ihn zu überholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die darauffolgende Woche war das Kulturfest des Mita-Campus der Keio Uni angesetzt, sodass für alle Studenten unseres Campus - drei Kreuze - der Unterricht ausfiel. Montag und Dienstag konnte ich daher noch mal richtig fleißig sein, am Mittwoch hab ich dann bei landesweiten Deutschprüfung ausgeholfen. Einer der Prüfungsorte war praktischerweise der Hiyoshi-Campus der Keio Uni, der ja gleich gegenüber vom Bahnhof bei mir in der Wohngegend ist.&lt;br /&gt;Donnerstag (am &lt;b&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt;24.11.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; übrigens) war Herr Shimada gerade auf Geschäftsreise in Tokyo und hat mich abends mit zum Abendessen eingeladen. Shinjuku, Sumitomo Building. Das Monster hat über 70 Etagen und wir saßen gemütlich in der 74. und haben bei Sushi, Krabbe und anderen Köstlichkeiten die Aussicht auf Tokyo bei Nacht genossen. Wow. Wirklich.&lt;br /&gt;Am kommenden Freitag hatte ich dann mein letztes Japanisch-Tutorium für meine vier Japanisch1-Austauschstudenten an der Keio. Ein bisschen seltsam war es schon, zumal ja mitten im Semester, am Ende der Stunde dann von allen Abschied zu nehmen und sich noch alles Gute für die zweite Hälfte zu wünschen, aber ich glaube, unterm Strich war es schon ganz gut, dass ich das nicht länger gemacht habe. Mit meinen Seminaren, dem Forschen für die Master-Arbeit, dem Praktikum im Deutschkurs, der Vermittlung eines Auslandsjahres für einen Bekannten bei der Fachschule in Fukuoka (die auch zum Schulbetrieb von Herrn Shimada gehört), den Gasshuku-Vorbereitungen und dem Freitags-Tutorium war ich echt ausgelastet. Aber vollends. Und so war ich letztlich doch ganz froh, als zumindest eine Sache weg war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;b style="color: #990000;"&gt;Samstag, den 26.11.&lt;/b&gt;, ging es gleich weiter mit Spannung und Abenteuer. In aller Herrgottsfrühe, d.h. 8 Uhr morgens, haben Franzi und ich uns am Bahnhof vor Disneyland Tokyo eingefunden. Lei, ein gemeinsamer Freund aus Halle, war in der Zeit gerade in Japan und seine Freundin Noriko ist auch gerade in Tokyo gewesen. Nori-chan wollte sowieso schon ewig mal mit uns nach Disneyland fahren, hinzu kam, dass ihr kleiner Neffe an dem Tag seinen 6. Geburtstag gefeiert hat und ein riesiger Disneyfan ist, und so war der Plan beschlossen. Für Franzi und ich war das unser erster Besuch überhaupt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-j7A3p4A_BwM/TxuiOPj8woI/AAAAAAAABkg/bHtQ4lAvP5M/s1600/Disneyland+%252802%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-j7A3p4A_BwM/TxuiOPj8woI/AAAAAAAABkg/bHtQ4lAvP5M/s320/Disneyland+%252802%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Rt0zcDdZ4ps/TxuiP3j_d2I/AAAAAAAABko/2liw6wvzwnA/s1600/Disneyland+%252804%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-Rt0zcDdZ4ps/TxuiP3j_d2I/AAAAAAAABko/2liw6wvzwnA/s320/Disneyland+%252804%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ZYMm-4n2B8w/TxuiR1p-AhI/AAAAAAAABkw/cgCC9hi6eXc/s1600/Disneyland+%252805%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-ZYMm-4n2B8w/TxuiR1p-AhI/AAAAAAAABkw/cgCC9hi6eXc/s320/Disneyland+%252805%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-dgUtMFDNAxU/TxuiTXcRjRI/AAAAAAAABk4/ZrQRJyOAIsw/s1600/Disneyland+%252809%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-dgUtMFDNAxU/TxuiTXcRjRI/AAAAAAAABk4/ZrQRJyOAIsw/s320/Disneyland+%252809%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-xD9C0q3STFQ/TxuiU2i0dII/AAAAAAAABlA/2c7fqoH0lzo/s1600/Disneyland+%252810%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-xD9C0q3STFQ/TxuiU2i0dII/AAAAAAAABlA/2c7fqoH0lzo/s320/Disneyland+%252810%2529.JPG" width="240" /&gt;&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-fp-BzN8u3oQ/TxuiWhfkqVI/AAAAAAAABlI/23Idh1TqgTk/s1600/Disneyland+%252811%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-fp-BzN8u3oQ/TxuiWhfkqVI/AAAAAAAABlI/23Idh1TqgTk/s320/Disneyland+%252811%2529.JPG" width="320" /&gt;&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Ab hier hat man es langsam geahnt: Disneyland, in Tokyo, an einem Sonntag, bedeutet: Anstehen, solange deine Beine dich tragen können. Und länger. Um am Ende dann das Vergnügen zu haben, 2-5 Minuten in einer Attraktion zu sitzen und sich aufwändige Kulissen und Spezialeffekte ansehen zu können. &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ug0Oocq4pCQ/TxuiYWekr8I/AAAAAAAABlQ/k7rOYrA_-QY/s1600/Disneyland+%252834%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-ug0Oocq4pCQ/TxuiYWekr8I/AAAAAAAABlQ/k7rOYrA_-QY/s320/Disneyland+%252834%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Das Geburtstagskind.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-p_NZOlaVhBM/Txuiandch4I/AAAAAAAABlY/i_fKse0X6Ak/s1600/Disneyland+%252844%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-p_NZOlaVhBM/Txuiandch4I/AAAAAAAABlY/i_fKse0X6Ak/s320/Disneyland+%252844%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-UB4EU4ryang/TxuicT2EgdI/AAAAAAAABlg/F8NTN7l77Qs/s1600/Disneyland+%252846%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-UB4EU4ryang/TxuicT2EgdI/AAAAAAAABlg/F8NTN7l77Qs/s320/Disneyland+%252846%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Gelegentlich wurden die Menschenunmengen in ihrem ewig währenden zähflüssigen Gewalle durch die Straßen unterbrochen durch einige Paraden, die in bestimmten Zeitabständen zu bestimmten Themen durch die Straßen zogen. Disney-Filklassiker, die Mikey-Maus-Truppe, Weihnachts-Special.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-L73I8pr_3CI/TxuieKmtYDI/AAAAAAAABlo/QCGKvEz9QTI/s1600/Disneyland+%252852%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-L73I8pr_3CI/TxuieKmtYDI/AAAAAAAABlo/QCGKvEz9QTI/s320/Disneyland+%252852%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-cskfhaji5ig/TxuihO3XKEI/AAAAAAAABl4/HzGReXH_rWs/s1600/Disneyland+%252864%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-cskfhaji5ig/TxuihO3XKEI/AAAAAAAABl4/HzGReXH_rWs/s320/Disneyland+%252864%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Pk8fWMdI9h0/TxuifnxevjI/AAAAAAAABlw/h2KzS4JtpS0/s1600/Disneyland+%252854%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-Pk8fWMdI9h0/TxuifnxevjI/AAAAAAAABlw/h2KzS4JtpS0/s320/Disneyland+%252854%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-pFL4rgqta-E/TxuiiwyUizI/AAAAAAAABmA/_ZZu_7oipL0/s1600/Disneyland+%252872%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-pFL4rgqta-E/TxuiiwyUizI/AAAAAAAABmA/_ZZu_7oipL0/s320/Disneyland+%252872%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Und es war kalt. Bzw. ich war nicht warm genug angezogen. Jedenfalls war das stundenlange Gestehe eine Qual.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-g20Yl4NHJCM/TxuikiTVm0I/AAAAAAAABmI/SMz8rR8b2h4/s1600/Disneyland+%252876%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-g20Yl4NHJCM/TxuikiTVm0I/AAAAAAAABmI/SMz8rR8b2h4/s320/Disneyland+%252876%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-bIgshBv7JTY/TxuimaPN9DI/AAAAAAAABmQ/njFBt29_tqM/s1600/Disneyland+%252877%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-bIgshBv7JTY/TxuimaPN9DI/AAAAAAAABmQ/njFBt29_tqM/s320/Disneyland+%252877%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-hmX9KinETcA/Txuin9Q8_DI/AAAAAAAABmY/7jDhgay2bg8/s1600/Disneyland+%252880%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-hmX9KinETcA/Txuin9Q8_DI/AAAAAAAABmY/7jDhgay2bg8/s320/Disneyland+%252880%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;v.l.n.r.: Nori-chan, Lei, Franzi, ich&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-HpQ5Xxqpk3M/TxuirB_G07I/AAAAAAAABmo/HE4Nk2BCB5Y/s1600/Disneyland+%252884%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-HpQ5Xxqpk3M/TxuirB_G07I/AAAAAAAABmo/HE4Nk2BCB5Y/s320/Disneyland+%252884%2529.JPG" width="320" /&gt;&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Die Zeittafel am Abend. Na, wer findet die längsten Wartezeiten? &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-8KG_86LnLCk/TxuipS7YjZI/AAAAAAAABmg/3EoV6Kmy1d0/s1600/Disneyland+%252882%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-8KG_86LnLCk/TxuipS7YjZI/AAAAAAAABmg/3EoV6Kmy1d0/s320/Disneyland+%252882%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-wUB1TiEtpPg/Txuis7H7xyI/AAAAAAAABmw/4dFvvnv5J68/s1600/Disneyland+%252887%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-wUB1TiEtpPg/Txuis7H7xyI/AAAAAAAABmw/4dFvvnv5J68/s320/Disneyland+%252887%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Also im Großen und Ganzen kann ich sagen, es war sehr schön, dass ich Lei und Nori-chan mal wieder sehen konnte. Aber ich habe da echt gemerkt, dass ich aus dem Disney-Alter, momentan jedenfalls, zu 100% rausgewachsen bin. Und dass ich definitiv zu deutsch bin und wahrscheinlich bis zum Ende meines Lebens nicht japanisch genug werden kann, um irgendwann einen Sinn, Vorteil oder sonst auch nur irgendetwas Positives darin zu sehen, wie man sich 2 geschlagene Stunden die Beine in den Bauch stehen kann, bloß um sich dann für 1 1/2 Minuten eine gelinde gesagt öde Kutscherei (sorry) durch eine Disney-Kulisse anzutun. Wirklich, das einzig Schöne an einigen von diesen Attraktionen war, dass es da nicht so arschkalt war und ich mal für einen winzigen Augenblick nicht mehr so jämmerlich frieren musste. Auch wenn ich ja einsehe, dass ich diesen Punkt selbst zu verschulden hatte. Und gut, einige Attraktionen waren auch durchaus recht nett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag, am &lt;b style="color: #990000;"&gt;27.11.&lt;/b&gt;, hatte dann mein Freund Geburtstag, ich konnte ihm mein Leid vom Vortag klagen und ansonsten haben wir uns 'nen schönen Tag gemacht mit Schlittschuh-Laufen, lecker Kochen und Spaziergang durch die Weihnachtsbeleuchtung Roppongis. Das war dann wirklich mal wieder eine schöne Mischung aus Spaß und Erholung. Leider Gottes hab ich ab dem Abend dann Kopfschmerzen bekommen, die sich dann auch über Montag und Dienstag in bombastischer Intensität fortgesetzt haben. Vor allem Dienstagmorgen, als ich aufgewacht bin, weil ich dachte, mir explodiert gleich die Schädeldecke und ich mich dann gefragt hab, warum ich überhaupt aufgewacht bin, wenn ich eh das Gefühl hab, im nächsten Moment das Bewusstsein zu verlieren. Das war echt unschön. Und Unterricht hab ich dadurch auch verpasst...&lt;br /&gt;Die nächsten Tage und Wochen ging es dann aber wieder ganz normal weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum &lt;b&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt;Samstag, den 17.12.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; Da haben wir Master-Studenten uns alle mal zum gemeinsamen Weihnachtsmarkt-Besuch in Roppongi getroffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-L2-7BknBr6w/TxuowstQ0aI/AAAAAAAABm4/5vZNlD9sy-c/s1600/Roppongi_Weihnachtsmarkt+%25281%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-L2-7BknBr6w/TxuowstQ0aI/AAAAAAAABm4/5vZNlD9sy-c/s320/Roppongi_Weihnachtsmarkt+%25281%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen wurde dort neben Glühwein, Plätzchen und ein paar Waffeln auch Bratwurst mit Brötchen verkauft. Die Oktoberfest-Mentalität ist tief verwurzelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Gt_-4vSL24A/Txuo1jav74I/AAAAAAAABnA/VWWkFmlr5hE/s1600/Roppongi_Weihnachtsmarkt+%25286%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-Gt_-4vSL24A/Txuo1jav74I/AAAAAAAABnA/VWWkFmlr5hE/s320/Roppongi_Weihnachtsmarkt+%25286%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;v.l.n.r.: Ich, Franzi, Jacqueline, Yushiro, Judith, Lena, Kichiro&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-wi-LJRCUbQY/Txuo64eCBjI/AAAAAAAABnI/wSmKM5smCf0/s1600/Roppongi_Weihnachtsmarkt+%25288%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-wi-LJRCUbQY/Txuo64eCBjI/AAAAAAAABnI/wSmKM5smCf0/s320/Roppongi_Weihnachtsmarkt+%25288%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-c22wYQqSfvU/TxupADsBnoI/AAAAAAAABnQ/vhsMqnQlo0o/s1600/Roppongi_Weihnachtsmarkt+%25289%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-c22wYQqSfvU/TxupADsBnoI/AAAAAAAABnQ/vhsMqnQlo0o/s320/Roppongi_Weihnachtsmarkt+%25289%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Weihnachtsbeleuchtung in Roppongi. Oben noch mit Blick auf den Tokyo-Tower.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Im Anschluss an unseren Weihnachtsmarkt-Besuch haben wir einen Spaziergang zur Uni gemacht, denn die Germanisten haben am selben Tag ihre Weihnachtsfeier geplant und uns eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;b style="color: #990000;"&gt;20.12., Dienstag,&lt;/b&gt; ging es wieder ins Musical. Diesmal auf dem Programm: Tanz der Vampire. Nebst Jacqueline, Franzi, Yurie und mir war diesmal auch Yuries Mutter mit dabei. Wir werden immer mehr. Und von allen Musicals, die ich bisher hier in Japan gesehen habe, hat mir diese Inszenierung am besten gefallen. Die einzelnen Charaktere wurden wirklich facettenreich und ausdrucksstark gespielt, es gab viel zu Lachen (ja, das Publikum hat tatsächlich zwischendurch gelacht!) und auch vom Gesang her haben die Schauspieler eine super Leistung gezeigt. Vor allem der Graf hat super gesungen. Das einzige, wovon ich ein wenig enttäuscht war, waren die zwei musikalischen Hauptstücke, die durch Bonny Tyler ("Total Eclipse of the Heart") und Meat Loaf ("Objects in the Rear View Mirror") nach dem Musical ja weltweit bekannt geworden sind. Daran hat man dann wieder gemerkt, wie schwer es gerade bei Musik ist, Wort, Betonung und Bedeutung unter einen Hut zu bekommen und die Atmosphäre des Originals aufrecht zu erhalten. Das hat hier leider nicht so gut gepasst. Schade. Aber ansonsten wirklich eine super Vorstellung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;b&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt;Freitag, den 23.12.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, waren Franzi und ich dann bei Yurie zum Plätzchenbacken eingeladen. Ich hatte mich dummerweise mit der Teigmenge bei meinen Plätzchen vertan und dann das Doppelte von dem gemacht, was ich ursprünglich vorgehabt hatte. Dadurch standen wir letztlich STUNDEN in der Küche und am Ende taten uns allen Rücken und Beine weh. Aber wir haben Plätzchen gebacken! In Japan! Und lecker waren sie natürlich auch. ;)&lt;br /&gt;Yuries Eltern, die gegen Nachmittag nach Hause gekommen sind, haben uns am Abend dann noch mit einem unheimlich leckeren Abendessen verköstigt, bestehend aus Curry, Reis, Blumenkohl, Yakitori-Spießen, Zwiebel-Tunfisch-Salat, Yakitamago (gerolltem Ei) und...ach, ich hab sicher die Hälfte vergessen. Es war so viel, so viel Verschiedenes und alles, durchweg, so super lecker!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann war auch schon Weihnachten. Am &lt;b style="color: #990000;"&gt;24.12.&lt;/b&gt; haben wir - das sind Franzi, Jacqueline, Lena, Katha, Kichiro, Taka, mein Freund und ich, bei uns im Wohnheim Heiligabend gefeiert. Mit Salat, selbstgebackenem Brot von Jacqueline (Tränen der Freude! Es war so unglaublich lecker!), Kartoffelbrei, Rohkost, Buttermöhren, Glühwein, Pflaumenwein und und und. Gegen halb elf mussten die ersten dann langsam gehen, also Taka und Jaqueline, weil sie einen ziemlich weiten Heimweg hatten und ihre letzten Züge nicht verpassen durften. Der Rest hat dann, nachdem wir sie zum Bahnhof gebracht hatten, zusammen "Das letzte Einhorn" geschaut und gegen 1 Uhr war die Versammlung dann geschlossen und jeder ist zurück zu seinem PC gegangen (von uns Deutschen jedenfalls) und hat dann erst mal mit seiner Familie in der Heimat geskyped.&lt;br /&gt;Am &lt;b&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt;25.12. &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;war ich abends bei Tamaki, der Tochter meiner Gastmutter, und ihrer Familie zum Weihnachtsessen eingeladen. Mit Tamakis Familie waren wir damals, im Juli 2009, auch zusammen in Nagano und haben eine Woche Urlaub in einer Ferienhütte gemacht. Yutaka, Tamakis älterer Sohn, war damals in der ersten Klasse und Takuma, der jüngere, noch im Kindergarten. Inzwischen ist Takuma in der ersten Klasse und Yutaka kommt bald in die vierte. Aber im Grunde sind sie doch immer noch dieselben, wie ich sie damals in Erinnerung hatte: Der große Bruder aufgeweckt und manchmal ein bisschen frech, Takuma sehr still und zurückhaltend. Und beide wirklich süß.&lt;br /&gt;Den &lt;b style="color: #990000;"&gt;26.12.&lt;/b&gt; habe ich dann mit meinem Freund zu zweit verbracht. So hatten wir beide mehr oder weniger ein halb deutsches, halb japanisches Weihnachten. In Japan verbringt man Weihnachten ja eigentlich nur in der Kindheit mit seiner Familie. Wer dann später einen Freund/eine Freundin hat, unternimmt die Tage etwas mit dem/derjenigen. Oder auch mit Freunden. Wer nichts zu tun hat, bleibt natürlich in der Zeit daheim, aber so richtig gefeiert wird im Erwachsenenalter nicht mehr. Die traditionelle Zeit der Familie ist hier ja das Neujahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;b&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt;27.12.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; ging es dann noch einmal in die Uni, für mich stand an dem Tag noch ein Vortrag an, und dann wurden wir endgültig in die Winterferien entlassen. Und ich kam ab dem 28. auch prompt mit Fieber kaum noch aus dem Bett raus. Das zog sich erst mal bis zum 31. so hin, teils mit Schüttelfrost, Appetitlosigkeit, Schwindelgefühl und so. "Dämliche Grippe" hab ich mir noch gedacht, als ich ein Treffen nach dem nächsten mit meinen Freunden absagen musste. Inclusive Silvesterfeier. Aber am 1.1. ging es mir dann endlich wieder besser. Allerdings auch nur für einen Tag. Am 2. war mir beim Aufstehen dann schon wieder schummrig und der erste Blick in den Spiegel hat gezeigt, dass ich einen knallroten Ausschlag bekommen hatte, der sich vom Gesicht an über meinen halben Körper zog. Das war dann der Punkt, wo ich dann auch dachte, dass ich viellelicht mal zum Arzt gehen sollte. Nur dass in der Feiertagszeit bis zum 3.1. fast alles geschlossen hat. Über Nachfragen und Rumtelefonieren habe ich dann ein Krankenhaus halbwegs in der Nähe gefunden, wo ich hingehen konnte, und dort wurde mir nach einer ersten allgemeinen Blutanalyse wahrscheinlich "Pfeiffersches Drüsenfieber" diagnostiziert. Mit Tabletten eingedeckt, wurde ich dann wieder ins Bett geschickt. Und am 4. sollte ich dann wiederkomen, denn die Spezialisten, die so eine Virenanalyse durchführen konnten, waren dann erst aus dem Neujahrsurlaub zurück. Am 4. also wieder hingewankt, wieder Blut abgezapft, das neueste Voranschreiten des Ausschlags begutachtet (inzwischen hatte er auch die Füße erreicht und war an den Beinen teils blutunterlaufen), neuen Tabletten-Mix bekommen und wieder heim, ins Bett. Nach ein paar weiteren Tagen Bettruhe ging es dann aber endlich wieder aufwärts. Und dann musste ich auch erst mal bei einer meiner Lehrerinnen zu Kreuze kriechen, weil ich bis zum 7.1. einen Aufsatz hätte abgeben müssen, und hab zum Glück noch eine Verlängerung um eine Woche bekommen. Franzi und Lena hatten mir in der Zeit auch echt unheimlich geholfen, meine Essens- und Getränkevorräte aufzustocken. Ich kam ja kaum allein bis zum Krankenhaus, geschweige denn bis in die Kaufhalle.&lt;br /&gt;Nachdem ich inzwischen noch zwei weitere Male dort war, wurde mir der anfängliche Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber dann auch endgültig bestätigt und ich durfte noch zweimal Blut ziehen lassen, vor allem, um meine Leberwerte zu überprüfen. Die Viren hatten meine Leber nämlich scheinbar besonders gern und haben sie fleißig angefressen, sodass die Werte bis letzte Woche noch himmelschreiend waren. Diese Woche war es aber zum Glück schon deutlich besser und in zwei Wochen geh ich dann, voraussichtlich zur Abschluss-Untersuchung, noch einmal hin. In dem Krankenhaus kenne ich mich jetzt jedenfalls bestens aus und mein Japanisch-Wortschatz ist um ein paar medizinische Begriffe reicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem es mir jetzt auch wieder richtig gut geht, konnte ich ab dieser Woche auch endlich mal wieder ein bisschen was unternehmen. &lt;b&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt;Mittwoch, am 18.1.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, war zudem mein letzter Praktikumstag im Intensivkurs Deutsch bei Herrn Schart. Die Leute der Oberstufe sehe ich vielleicht noch ein letztes Mal irgendwann im Februar, wenn sie mit Herrn Schart ein kleines Abschluss-Treffen veranstalten. Von der Mittelstufe habe ich viele diese Woche wohl wirklich zum letzten Mal gesehen. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn einem so bewusst wird, dass das Semester jetzt wirklich vorbei ist. Und mit ihm mein Auslandsjahr ja auch schon fast.&lt;br /&gt;Abends bin ich dann noch mit zum Kopra-Treffen gegangen, das Taka und Fabian, ein Freund von ihm, der hier in Japan arbeitet, ja monatlich organisieren. Diesmal waren erstaunlich viele Deutsche da und wenige Japaner. Gerade die Studenten werden gerade sicher mitten in ihrer Prüfungszeit sein, denke ich.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt;Donnerstag, den 19.1.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, hatte ich noch einen kurzen Vortrag und eine mündliche Prüfung für meinen Konversationsunterricht sowie ebenfalls einige abschließende Worte zum Semesterende. Abschied nehmen macht echt keinen Spaß. Alle Kommilitonen, mit denen wir deutschen Studenten zusammen in den Kursen saßen, bleiben noch länger hier in Japan. Die Leute aus unseren Master-Seminare natürlich bis zum Studienabschluss, die anderen zumindest noch ein weiteres Semester.&lt;br /&gt;Abends bin ich auf Einladung des Leiters vom Goethe Institut Tokyo, Herr Wördemann, noch dort im Institut vorbei gegangen, hab freundlicherweise eine Freikarte für den Eröffnungsfilm "Hotel Lux" der gerade beginnenden Filmfestwoche bekommen, und konnte im Anschluss sogar noch ein paar Worte mit dem Regisseur, Leander Haußmann (auch bekannt durch "Sonnenallee", "Herr Lehmann", "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" und andere), wechseln. Die Lobby war an dem Abend wahnsinnig voll. Ich hätte nicht erwartet, dass so viele deutsch-interessierte und deutch sprechende Japaner kommen würden. Mit einigen habe ich mich im Anschluss an den Film dann auch noch am Buffet unterhalten. Das hat der Leiter des dort ansässigen ZDF zufällig mitbekommen und mich gefragt, ob ich Interesse hätte, für deren nächste größere Reportage die Interviews ins Deutsche zu übersetzen. Klang super, also bin ich am Freitag (nach der neuesten Blutanalyse) am Nachmittag noch mal dort vorbei gegangen, habe mir das ein wenig erklären lassen, wie es wohl ungefähr laufen soll, dann hat mir ein Mitarbeiter die Schnittanlage ein wenig erklärt und ich habe probeweise mal die Interviews von einem der letzten Drehs übersetzt. Zum Glück ging das recht flott (eine gute Stunde), im Verhältnis zu dem Material, und die Leute vom ZDF waren auch zufrieden und nun hab ich den Job praktisch in der Tasche. Bis auf das Übersetzen im Studio habe ich da natürlich nichts zu tun, sodass es für mich nur eine recht kleine Aufgabe wird, aber zu sehen, dass mein Japanisch inzwischen an einem Punkt ist, dass es für irgendwen wirklich nützlich sein kann, das freut mich einfach und macht mich auch ein bisschen stolz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, und nun wird wieder gearbeitet. Das Semester ist schließlich noch nicht ganz vorbei und die Master-Arbeit schreibt sich auch nicht von allein. Aber ich denke, der nächste Blogeintrag kommt sicher in absehbarer Zeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-4127987649822076280?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/4127987649822076280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=4127987649822076280' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/4127987649822076280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/4127987649822076280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2012/01/der-jahreswechsel-im-weitesten-sinne.html' title='Der Jahreswechsel - im weitesten Sinne'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-60PTgDSwC34/TxuXgW5dE3I/AAAAAAAABiI/zborsxkhdJo/s72-c/Hakone_Trip+%252825%2529.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-9037325254791135290</id><published>2011-10-18T19:51:00.005+09:00</published><updated>2011-10-18T19:51:57.915+09:00</updated><title type='text'>Zeit für Feste und Männer (Jungs?) in Strumpfhosen</title><content type='html'>Es ist Herbst geworden in Japan. Ab 17:30 Uhr ist es stockdunkel draußen, die Temperaturen und das Wetter schwanken in letzter Zeit ziemlich und die japanische Herbstmode hat ihren Einzug ins Land gehalten und sorgt trotz bisweilen trüben Wetters für genügend Erheiterung.&lt;br /&gt;Neuestes Beispiel sind die im Titel erwähnten männlichen japanischen Studenten in ihren nach wie vor halblangen Hosen, unter denen einige inzwischen allerdings hautenge Strumpfhosen tragen. Meist in schwarz, aber heute habe ich auch eine gesehen mit Piraten-Totenkopf-Aufdrucken. Sehr schnuckelig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Davon abgesehen ist der Herbst auch die Zeit der Universitäts-Feste. Dazu betreiben die Clubs und Zirkel der einzelnen Unis oder Campus wochenlang umfangreiche Vorbereitungen, um an den Tagen des Campus-Festes ihren eigenen kleinen Stand, Flohmarkt oder Aufführungen präsentieren zu können. Und weil wirklich die gesamte Uni mitmacht, sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung, sind diese Herbstfeste jedes Jahr aufs Neue ein spektakuläres Ereignis, hinter denen sich deutsche Unis nur verstecken können. Wenn man so etwas nie erlebt hat, kann man sich kaum vorstellen, dass so viele Studenten, die miteinander eigentlich kaum in Verbindung stehen, ein so gut durchorganisiertes Fest auf die Beine stellen können. Vor allem, da japanische Studenten ja landläufig den Ruf weg haben, eher passiv zu sein und nicht diskutieren zu können.&lt;br /&gt;Am &lt;b&gt;&lt;span style="color: #cc0000;"&gt;Sonntag, den 16.10.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, war ich zusammen mit Franzi und Katha (ebenfalls eine Kommilitonin aus Halle) auf einem dieser Herbstfeste, nämlich am Shonan-Fujisawa-Campus (kurz: SFC-Campus) der Keio-Universität. Jumpei, ehemals Austauschstudent in Halle, studiert dort am Campus und hat uns eingeladen. Zeitlich passte das auch ganz prima, denn am Tag zuvor hatten wir Doppel-Master-Studenten gerade ein Kolloquium für die Master-Arbeiten hinter uns gebracht, d.h. die Woche zuvor wurden fleißig Recherche-Ergebnisse gesammelt und in ein Handout gepackt und der dazugehörige Vortrag geübt, damit wir am Samstag (!) dann in fünfstündiger (!) Diskussion alle Themen fein auseinanderklamüsern konnten. Hungrig und müde sind Franzi und ich danach noch weiter nach Yokohama gefahren, wo unsere Freunde vom Deutsch-Gasshuku gerade zum Nomikai in ein Restaurant gegangen sind. Die meisten der Leute sieht man bestenfalls einmal pro Monat, deshalb wollten wir uns diese Chance natürlich nicht entgehen lassen. Aber gegen 22:00 Uhr haben wir dann schon gemerkt, dass unsere Energie für diesen Tag allmählich aufgebraucht war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum Sonntag. Pünktlich 10:30 Uhr wollten Franzi, Katha und ich uns in der Lobby im Wohnheim treffen und dann gemeinsam zum SFC-Campus fahren. Allerdings habe ich mit dem Frühstücken irgendwie länger gebraucht als sonst, also mussten die beiden noch 15 Minuten warten...&lt;br /&gt;Auf dem Weg zum Campus hatten wir von der Bahn aus einen Anblick, den ich seit längerem nicht mehr erleben durfte:&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-TiVPGyHiLPs/Tp1Qe1ocQLI/AAAAAAAABfc/xf7b6oMskP4/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252802%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-TiVPGyHiLPs/Tp1Qe1ocQLI/AAAAAAAABfc/xf7b6oMskP4/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252802%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ganz schüchtern lugte hinter dem alltäglichen Dunstschleier doch tatsächlich der Fuji-san bläulich hervor! Und momentan noch ganz ohne weiße Haube. Bedingt dadurch, dass die Smog-Belastung und Luftfeuchte in Tokyo im Sommer stärker sind als im Winter, bekommt man ihn in der warmen Jahreszeit kaum zu Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach gut einstündiger Fahrzeit sind wir in Shonandai, der Endhaltestelle, noch in den Bus umgestiegen und weitere 20 Minuten später am Arsch der Welt, also dem Campus, angekommen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-KS4TYw576_Q/Tp1RRzIvWDI/AAAAAAAABfk/ToxJ7IktUYY/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252803%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-KS4TYw576_Q/Tp1RRzIvWDI/AAAAAAAABfk/ToxJ7IktUYY/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252803%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;...und sind gleich darauf auch schon auf Akiko, die bis August ein Auslandsjahr in Halle gemacht hat, gestoßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-CYDe6mbzwD0/Tp1RvD0rUpI/AAAAAAAABfs/zks2EELoyCY/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252806%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-CYDe6mbzwD0/Tp1RvD0rUpI/AAAAAAAABfs/zks2EELoyCY/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252806%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Akiko hat sich am Stand der Deutsch-Studenten engagiert und fleißig Werbung für Bier und Bratwurst gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach kurzem Plausch haben wir uns aber erst einmal den Rest des Festes angeschaut, wobei wir immer wieder lästige Studenten abwimmeln mussten, die uns mit beharrlicher Sturheit das Essen oder die Getränke ihres Standes aufschzuschwatzen versuchten. Nicht, dass wir nichts kaufen wollten, aber wir wollten uns zumindest erst einmal umsehen. Und das Kappa-Gebäude finden. Dort hatte Kaho, eine Freundin von Katha, die vorletzten Sommer für einen Monat in Halle war, mit ihrem Musikzirkel ein Musik-Café eingerichtet, wo man sich ab 13 Uhr eine kleine Aufführung anhören konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-74nKsve8BIA/Tp1TfFy6YAI/AAAAAAAABf0/hsZ1SzcMDKo/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252812%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-74nKsve8BIA/Tp1TfFy6YAI/AAAAAAAABf0/hsZ1SzcMDKo/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252812%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-RRsAZqcl-8Q/Tp1Tg7YgJ-I/AAAAAAAABf8/KaJ0eeEBtLo/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252814%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-RRsAZqcl-8Q/Tp1Tg7YgJ-I/AAAAAAAABf8/KaJ0eeEBtLo/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252814%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Anschluss daran haben wir uns mit Jumpei getroffen. Als SFC-Student ist er einer der ganz wenigen, die für ihren Uniweg nicht mindestens 1 1/2 Stunden mit Bahn und Bus brauchen, weil er direkt in Fujisawa, der Stadt, in der sich der Campus befindet, wohnt. Einige Studenten wohnen sogar so weit weg, dass sie bisweilen sogar direkt auf dem Campus übernachten, weil sich die Heimfahrt abends einfach nicht mehr lohnt. Zeugnisse davon haben wir in einem der Gebäude in Form eines verlassenen Schlafsacks gesehen.&lt;br /&gt;Jumpei hat uns dann noch einigen Freunden von sich vorgestellt, Deutschen wie Deutschlernenden, und mit einigen von ihnen haben wir uns dann die Breakdance-Aufführung des Tanzclubs angesehen, eines der Highlights des SFC-Herbstfestes. Diese Gruppe hat hunderte Mitglieder, die mit Sicherheit alle mehr trainieren als studieren, so gut, wie die sind. Dafür sind sie selbst an anderen Unis entsprechend berühmt und haben natürlich auch ihre eigene kleine Fangemeinde, die bei der ca. 1 1/2-stündigen Vorführung ordentlich angefeuert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-KDQ4OaDOjBM/Tp1WO19m3TI/AAAAAAAABgE/6at8V53NRbk/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252825%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-KDQ4OaDOjBM/Tp1WO19m3TI/AAAAAAAABgE/6at8V53NRbk/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252825%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-FNmG0TF1hBQ/Tp1WQQi_GbI/AAAAAAAABgM/CpxJ4v4gh7A/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252827%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-FNmG0TF1hBQ/Tp1WQQi_GbI/AAAAAAAABgM/CpxJ4v4gh7A/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252827%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-j51cR1lrYsM/Tp1WR7tx6MI/AAAAAAAABgU/OPt7Hslv4EM/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252831%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-j51cR1lrYsM/Tp1WR7tx6MI/AAAAAAAABgU/OPt7Hslv4EM/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252831%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ZzXZx1H82ZQ/Tp1WTmNdMuI/AAAAAAAABgc/9iYxerHo1E4/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252833%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-ZzXZx1H82ZQ/Tp1WTmNdMuI/AAAAAAAABgc/9iYxerHo1E4/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252833%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-sDDLSkhDmFg/Tp1WVdw9w_I/AAAAAAAABgk/Myh0OoqFqM4/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252835%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-sDDLSkhDmFg/Tp1WVdw9w_I/AAAAAAAABgk/Myh0OoqFqM4/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252835%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-11XDCvnrpK4/Tp1WWynAYJI/AAAAAAAABgs/qjrwVygoCDs/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252837%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-11XDCvnrpK4/Tp1WWynAYJI/AAAAAAAABgs/qjrwVygoCDs/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252837%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-j7vdZJjHcjM/Tp1WYj-a0XI/AAAAAAAABg0/7qOr8a0DgjY/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252838%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-j7vdZJjHcjM/Tp1WYj-a0XI/AAAAAAAABg0/7qOr8a0DgjY/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252838%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ToOKZwRaDiA/Tp1WaIWs7XI/AAAAAAAABg8/bnREdI9rUoQ/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252842%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-ToOKZwRaDiA/Tp1WaIWs7XI/AAAAAAAABg8/bnREdI9rUoQ/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252842%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-DVa8Mz6_1MY/Tp1WbuP0UkI/AAAAAAAABhE/cCBj3TlcNBQ/s1600/SFC-Akimatsuri_2011+%252848%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-DVa8Mz6_1MY/Tp1WbuP0UkI/AAAAAAAABhE/cCBj3TlcNBQ/s320/SFC-Akimatsuri_2011+%252848%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Zu schade, dass meine Kamera keine Videos aufnehmen kann. Bei den Tanzeinlagen hätte sich das wirklich gelohnt. Aber wenn Franzi irgendwann demnächst ihren Blogeintrag zum Herbstfest schreibt, könnt ihr dort bestimmt einige Videos bewundern. =)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem weiteren Besuch beim Stand der Deutsch-Studenten (inclusive leckerer Bratwurst) haben wir uns auf den Weg zur Nebenbühne gemacht. Kahos Zirkel hatte dort noch einen weiteren Auftritt, den wir uns gern noch ansehen wollten, zumal sie diesmal größtenteils andere Stücke aufführen wollten als am Nachmittag. Bis es losging, konnten wir uns noch ein wenig die Jazzmusik der Vorgängerband anhören.&lt;br /&gt;Im Nachhinein hätte ich mich gern auf der anderen Seite der Bühne niedergelassen und nicht auf der, wo der Verstärker stand. Vor allem Geigen können verdammt schmerzhaft sein im Ohr, wenn sie durch so ein Monster zigfach verstärkt werden und man sich in unmittelbarer Nähe befindet. Das war echt schade, weil der Student, der die erste Geige gespielt hat, wirklich sehr gut war, wenn ich das mit meinem nicht vorhandenen musikalischen Gehör jetzt einfach mal so einschätzen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen war es längst nach 18 Uhr, demnach auch längst dunkel, und der letzte Zirkel hatte sein Projekt ebenfalls vollendet: Das Kerzen-Aussetzen. Direkt neben dem Campus-Eingang wurden die Heimkehrenden von einem leuchtenden Kerzenmeer verabschiedet und luden natürlich noch einmal zum abschließenden Foto-Schießen ein. Ich hätte mich auch gern daran beteiligt, wenn sich gegen Ende der Breakdance-Aufführung nicht mein Kamera-Akku dazu entschieden hätte, den Geist aufzugeben. Aber so ein Kerzenmeer bei Nacht ist wirklich etwas Tolles.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-9037325254791135290?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/9037325254791135290/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=9037325254791135290' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/9037325254791135290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/9037325254791135290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/10/zeit-fur-feste-und-manner-jungs-in.html' title='Zeit für Feste und Männer (Jungs?) in Strumpfhosen'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-TiVPGyHiLPs/Tp1Qe1ocQLI/AAAAAAAABfc/xf7b6oMskP4/s72-c/SFC-Akimatsuri_2011+%252802%2529.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-8863207793689449287</id><published>2011-10-09T14:16:00.001+09:00</published><updated>2011-10-09T14:40:07.706+09:00</updated><title type='text'>Und es geht wieder los</title><content type='html'>Am 20.9. war der offizielle Beginn des Winter-Semesters an der Keio Universität und spätestens eine Woche später war ich bereits gut beschäftigt. Wobei - eigentlich ging die Beschäftigung vorher schon los, denn einerseits will man in der letzten Ferienwoche noch mal möglichst viel erleben, andererseits steht die nächste Absprache zum Forschungsprojekt vor der Tür. Ganz konkret wäre das: Was haben Sie denn während der vorlesungsfreien Zeit alles geschafft? Und natürlich treibt das unweigerlich zur Eile an.&lt;br /&gt;&lt;div style="color: #990000;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;b style="color: #990000;"&gt;Samstag, den 17.9.&lt;/b&gt;, habe ich zum ersten Mal seit Jahren wieder Monja gegessen. Atsushi, ein Teilnehmer vom letzten Deutsch-Gasshuku, hat Franzi, mich und noch einige andere Freunde und Bekannte zum Monja-Abend in Tsukishima eingeladen. Monja ist übrigens so ähnlich wie Okonomiyaki: Man bekommt ebenfalls eine salatartige Mischung aus Beiliagen in einer Schüssel, aber die Soße dazu ist viel flüssiger als bei Okonomiyaki. Und diese darf man erst einmal nicht mit aufs Blech kippen, wenn man den Schüsselinhalt zum Anbraten auf dem Blech verteilt. Wenn das Gemüse einigermaßen gar ist, formt man einen Ring daraus, in den man dann vorsichtig die Flüssigkeit hineinkippt, ein wenig kochen lässt, und dann alles vermengt.&lt;br /&gt;Auf dem Weg zum Treffpunkt kam bei Franzi und mir zufällig dann noch das Gesprächsthema "All-Night-Karaoke" auf und dass wir das dieses Jahr sicher gar nicht erst in Betracht ziehen brauchen. Zu viel zu tun und den Rest der Zeit zu müde. Dreimal dürft ihr raten, was nach dem Essen dann die spontane Idee unserer Gruppe war. Nach einigem Zögern sind wir dann doch mitgegangen, aber bei dem einen Mal wird es wohl (leider) bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;b style="color: #990000;"&gt;18.9., Sonntag&lt;/b&gt;, waren wir nach dem Aufstehen kurz nach Mittag schon wieder mit Vorbereitungen zm Weggehen beschäftigt. Diesmal sollte es abends zum Halle-Treffen nach Shibuya gehen - zusammen mit Judith aus unserem Studiengang. Natsumi, die bis Sommer 2010 ein Auslandsjahr in Halle gemacht hat, hat uns und einige andere ehemalige Austausch-Studenten zum Essen eingeladen. Sie und auch Kasumi habe ich, seit die beiden zurück nach Japan gegangen sind, das erste Mal wiedergesehen. Kaum zu glauben, dass seit damals schon wieder ein Jahr vergangen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-hrlXv2EnwbY/TpEarhfsDII/AAAAAAAABfY/QeydN2EVH40/s1600/Halle-kai+%25284%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-hrlXv2EnwbY/TpEarhfsDII/AAAAAAAABfY/QeydN2EVH40/s320/Halle-kai+%25284%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;vlnr: Natsumi, Jumpei, Judith, Kasumi, Franzi, ich, Akiko (Yushiro hat das Foto gemacht)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen davon habe ich die meiste Zeit zu Hause am Schreibtisch verbracht. Das Forschungs-Thema musste noch ein Stück vorwärts kommen. &lt;b style="color: #990000;"&gt;Montag, den 19.9.&lt;/b&gt;, am letzten offiziellen Ferientag also, war ich daher auch noch einmal ziemlich fleißig. Allerdings war das laut Wetterbericht auch der vorerst letzte schöne Sommertag und die letzte Möglichkeit, noch mal den Strand zu sehen und ins Meer zu gehen. Franzi hatte daher einen guten Kompromiss parat: Fachbuch lesen bei Enoshima mit gelegentlicher Abkühlung im Meer!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Gegen 10 Uhr vormittags ging es los, 11:30 Uhr hatten wir unser Zeug ausgebreitet und die Bücher zur Hand genommen. Und festgestellt, dass so ein Tapetenwechsel erstaunliche Lernerfolge zeigen kann. So konzentriert wie an dem Tag habe ich schätzungsweise noch nie in einem Fachbuch gelesen. Einerseits sicher, weil Franzi neben mir genauso vertieft war, andererseits aber auch, weil die Aussicht, nach dem ersten vorläufigen Leseziel erst mal ins Wasser zu gehen, einen unglaublichen Motivationsschub mit sich gebracht hat. So haben wir mehr oder minder den ganzen Tag verbracht: Eine Stunde gelesen, ins Wasser, Sachen trocknen lassen, wieder lesen. Und abschließend Ramen essen in einem kleinen Restaurant in der Nähe.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Im Nachhinein hat sich allerdings herausgestellt, dass wir uns trotz regelmäßigen Eincremens an einigen Stellen trotzdem einen mächtigen Sonnenbrand zugezogen haben. Ich konnte fast eine Woche nicht auf der rechten Seite schlafen, weil es meine Hüfte so übel mitgenommen hatte. Und inzwischen verschwindet die mühsam erarbeitete Bräune auch mehr und mehr.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die nächsten zwei Wochen waren dann erst mal ziemlich anstrengend. Egal, wie sehr man es sich vornimmt, man geht in den Ferien ja doch nie beizeiten ins Bett und steht dann halbwegs früh wieder auf. Insofern hat sich die erste Zeit in der Uni so was wie ein kleiner Jetlag eingestellt und ich war einfach hundemüde. Hinzu kam, dass ich am &lt;b style="color: #990000;"&gt;26.9. (Montag)&lt;/b&gt; eine Sitzung zu meinem Forschungsthema hatte, bei der diesmal auch mein Professor aus Halle anwesend war. Bis dahin hatte ich mir Gedanken um die konkrete Forschungsfrage und eine mögliche Gliederung für meine Master-Arbeit machen sollen und gerade der Teil mit der Forschungsfrage fiel mir wirklich schwer. Na ja, am Ende ging es irgendwie und ich kann so weitermachen wie bisher, was schon mal eine große Erleichterung war.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Am &lt;b&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt;27.9. (Dienstag)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; stand dann auch gleich mein erster Vortrag für dieses Semester auf dem Programm, den ich mir bis nachts halb zwei noch mal genau angeschaut habe, um am nächsten Tag nicht total planlos zu sein. Aber danach war der erste Stress erst mal überstanden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="color: #990000;"&gt;Mittwoch, der 28.9.&lt;/b&gt;, war ein sehr ereignisreicher Tag für mich. Unterricht habe ich mittwochs generell nicht, dafür kann ich allerdings einige Stunden des Deutsch-Intensivkurses der juristischen Fakultät der Keio Universität besuchen, eine Art Praktikum machen sozusagen. In der zweiten Stunde habe ich mir den Oberstufen-Kurs am Mita-Campus angesehen. Das ist die Fortsetzung des Seminars, das ich im vergangenen Semester bereits die letzten zwei Wochen besucht habe. In der vierten und fünften Stunde gibt es dann Unterricht in der Mittelstufe am Hiyoshi-Campus, in der Nähe meines Wohnheims sozusagen. Die Mittelstufe ist übrigens weiterhin in drei Level unterteilt, je nach Fähigkeiten der Studenten, und der Kurs, den ich in den letzten beiden Stunden besucht habe, ist die obere Mittelstufe.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die Oberstufe ist wirklich sehr selbstständig und benutzt sehr aktiv die deutsche Sprache, auch wenn sie in kurzen Gruppenarbeiten während des Unterrichts nur untereinander sprechen. Diskussionen, Fragen etc. während der Vorstellung von Hausaufgaben und ähnlichem finden auch komplett auf Deutsch statt. Die Studenten sind wirklich alle sehr motiviert. Herr Schart, der diesen Kurs (sowie den Mittelstufen-Kurs in der 4. Stunde) betreut, meinte zu mir, dass er selten einen so guten und aktiven Oberstufen-Kurs leiten konnte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Der Mittelstufen-Kurs ist ein wenig gemischter. Auch da gibt es einige Studenten, die sehr aktiv sind, auch untereinander viel deutsch sprechen, Fragen stellen und selbstständig antworten, wenn eine Frage in den Raum geworfen wird. Aber einige sind auch ziemlich zurückhaltend und trauen sich nicht so viel zu bzw. sprechen untereinander fast nur auf Japanisch. Dabei ist das eigentlich echt schade, denn selbst wenn einigen noch etwas Sicherheit beim Sprechen fehlt, ist das Vokabel- und Grammatik-Wissen der gesamten Gruppe sehr umfangreich und mit ein wenig Geduld und vielleicht mal einer Nachfrage verstehe ich eigentlich problemlos, was die Studenten auf Deutsch sagen. Aber vielleicht werden sie mit der Zeit noch ein wenig lockerer.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Am Ende der Woche hatte ich dann im Großen und Ganzen meinen Stundenplan für das Semester fertig:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="color: #38761d;"&gt;Montag, 11:15-12:15: Besprechung zur Master-Arbeit&lt;/b&gt; bei Frau Murata.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="color: #cc0000;"&gt;Montag, Rest des Tages: Forschen in der Bibliothek&lt;/b&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="color: #b45f06;"&gt;Dienstag, 2. Stunde (10:45-12:15): Besonderheiten japanischer Wörter/Vokabeln&lt;/b&gt; bei Herrn Kimura.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="color: #38761d;"&gt;Dienstag, 3. Stunde (13:00-14:30): Analyse des Erlernens der japanischen Sprache in der Grundstufe&lt;/b&gt; bei Frau Murata. Fortsetzung des Moduls vom letzten Semester.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="color: #cccccc;"&gt;Mittwoch, 2. Stunde (10:45-12:15): Deutsch Oberstufe&lt;/b&gt; bei Herrn Schart. in Mita&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="background-color: black; color: #cccccc;"&gt;Mittwoch, 4. Stunde (14:45-16:15): Deutsch (obere) Mittelstufe&lt;/b&gt;&lt;span style="background-color: black; color: #cccccc;"&gt; &lt;/span&gt;bei Herrn Schart. in Hiyoshi&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="color: #cccccc;"&gt;Mittwoch, 5. Stunde (16:30-18:00): Deutsch (obere) Mittelstufe&lt;/b&gt; bei Herrn Orlando. in Hiyoshi&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #76a5af; text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;Donnerstag, 1. Stunde (9:00-10:30): Volleyball-Training&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="color: #38761d;"&gt;Donnerstag, 2. Stunde (10:45-12:15): Studium altjapanischer Quellen&lt;/b&gt; bei Herrn Ishikawa. Fortsetzung des Moduls vom letzten Semester.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="color: #b45f06;"&gt;Donnerstag, 4. Stunde (14:45-16:15): Konversation auf Japanisch&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #b45f06;"&gt;, späte Oberstufe&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; bei Frau Shiosaki.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="color: #cccccc;"&gt;Freitag, 13:00-14:00: Japanisch-Tutorium&lt;/b&gt; für Austausch-Studenten in Stufe 1. Mein momentaner Nebenjob an der Uni, der voraussichtlich bis Mitte/Ende November dauert.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="color: #cc0000;"&gt;Freitag, Rest des Tages: Forschen in der Bibliothek&lt;/b&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Einmal im Monat gibt es &lt;b style="color: #38761d;"&gt;Samstags &lt;/b&gt;zudem ein &lt;b&gt;&lt;span style="color: #38761d;"&gt;Blockseminar von 12:30 bis 17:30 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, bei dem alle Teilnehmer meines Programms ihre Fortschritte zur Master-Arbeit präsentieren und gemeinsam diskutieren. Die erste Sitzung findet nächste Woche, am 15.10., statt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die &lt;b style="color: #38761d;"&gt;grün &lt;/b&gt;unterlegten Fächer sind Pflichtveranstaltungen, die für meinen Abschluss wichtig sind. &lt;b style="color: #b45f06;"&gt;Gelbe&lt;/b&gt; Fächer belege ich zusätzlich. Praktikum, Nebenjob und Forschung erklären sich ja von selbst. ;)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die nächste (also gerade abgeschlossene) Woche verlief dann etwas ruhiger als die Zeit davor. Zum einen gab es jetzt erst mal keine zusätzlichen Vorträge oder dergleichen auszuarbeiten, zum anderen habe ich mich endlich wieder an einen anständigen Zeitrhythmus gewöhnt. Ich bin richtig erstaunt, wie gut man durch die ganze Woche kommt, wenn man täglich gezwungen ist, zur selben Zeit aufzustehen und dementsprechend auch zur selben Zeit ins Bett zu gehen. Ich glaube, so gut habe ich seit meiner Schulzeit nicht mehr geschlafen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="color: #990000;"&gt;Mittwoch, der 5.10.&lt;/b&gt;, hat mich meinem Ziel, nach dem Studium als Deutschlehrer zu arbeiten, einen ziemlichen Schritt näher gebracht. Für diesen Tag hatte ich die Auswertung der Hausaufgaben des Mittelstufen-Deutschkurses vorbereitet. Die Studenten hatten je einen von vier verschiedenen Texten als Leseaufgabe aufbekommen und sollten diese nun ihren Kommilitonen vorstellen. Dazu hatten sie zu Beginn der Stunde kurz Zeit, sich mit den anderen Studenten abzusprechen, die denselben Text lesen sollten, und die Fakten alle zusammenzutragen. Nach der Vorstellung der einzelnen Texte sind wir noch einmal auf die Definition von "politischem Handeln" (das ist das aktuelle Kursthema) zurückgekommen und es gab noch einmal Zeit, in Gruppenarbeit herauszuarbeiten, welche Aspekte politischen Handelns in den jeweiligen Beispielen wie stark zutrafen. Das sollte in einem Sterndiagramm festgehalten und dann für die anderen Studenten erklärt werden. Ich hatte dafür ca. die Hälfte der Unterrichtszeit eingeplant, aber am Ende sind wir punktgenau mit dem Klingelzeichen fertig geworden. Herr Schart meinte im Nachhinein, dass er bereits vermutet hatte, dass das länger dauern würde, als ich dachte, aber er hat das zum Glück nicht negativ angemerkt. Und die Studenten haben sich wirklich Mühe gegeben und haben vor allem innerhalb ihrer Gruppen intensiv und meist auf Deutsch diskutiert. Das hat mich echt gefreut. Insofern lief meine Feuerprobe eigentlich ganz gut, denke ich.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-8863207793689449287?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/8863207793689449287/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=8863207793689449287' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/8863207793689449287'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/8863207793689449287'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/10/und-es-geht-wieder-los.html' title='Und es geht wieder los'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-hrlXv2EnwbY/TpEarhfsDII/AAAAAAAABfY/QeydN2EVH40/s72-c/Halle-kai+%25284%2529.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-7293183400949347406</id><published>2011-09-15T00:38:00.001+09:00</published><updated>2011-09-15T00:57:00.652+09:00</updated><title type='text'>Osten trifft Westen in der Yokohama-Arena</title><content type='html'>Das Ferienende kommt mit schnellen Schritten näher und dementsprechend bleibt immer weniger Zeit für lustige Ausflüge und spannende Geschichten. Aber solange es noch ein wenig zu berichten gibt, will ich schnell noch mal etwas schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In letzter Zeit sind einige Freunde aus Deutschland hier angekommen bzw. werden noch ankommen, die im kommenden Semester oder Jahr ebenfalls in Tokyo sein werden. Im Moment fühlt sich das eher so an, als hätte ich Besuch aus der Heimat bekommen, aber wenn der Alltagstrott sich erst wieder eingestellt hat, verfliegt das sicher ganz schnell wieder.&lt;br /&gt;Seit &lt;b style="color: #990000;"&gt;Mittwoch, den 7.9.&lt;/b&gt;, sind Katha und David hier im Shimoda, und Susi, die einen Tag vor den beiden angekommen ist, wohnt auch ganz in der Nähe, in Shin-Maruko (drei Bahnhöfe weiter). Mit den dreien war ich am Mittwochabend erst mal bei Ôtoya im Hiyoshi-Bahnhof essen.&lt;br /&gt;Ungefähr zur selben Zeit ist noch eine weitere Deutsche von der Uni Düsseldorf ins Wohnheim eingezogen und wohnt zusammen mit Judith und mir in der 3. Etage. Als ich mich mit ihr über die Japanologie an ihrer Uni unterhalten habe, ist mir erst so richtig klar geworden, wie klein unser Institut in Halle eigentlich ist, mit je 60-70 Erstsemestern in den letzten zwei Jahren (mein Jahrgang hatte eine Zulassungsbeschränkung, sodass nur 36 Leute in meinem Jahr, 2006, angefangen hatten) und so schätzungsweise 20 Verbliebenen Studenten ab dem 4./5. Semester. In Düsseldorf fangen jährlich über 200 Leute an und Tabea meinte, in ihrem Jahrgang waren es am Ende des 4. Semesters wohl immer noch um die 60 Leute!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;b style="color: #990000;"&gt;Mittwoch, den 8.9.&lt;/b&gt;, hatte Yuri, eine der neuen japanischen Doppelmaster-Studentinnen, eine kleine Party bei sich zu Hause veranstaltet und Judith und mich sowie einige andere Freunde, hauptsächlich vom vergangenen Gasshuku, mit eingeladen. Yuri wohnt mit ihrem Bruder zusammen in Shinagawa. Shinagawa! Das ist eines der Business-Viertel von Tokyo, hauptsächlich aus Hochhäusern mit Glasfassaden und durchgehend neuen, schönen Wohnungen, die noch dazu alle ein Stück größer zu sein scheinen als die durchschnittliche in Tokyo verfügbare Wohnfläche. Ja, in diesem Shinagawa wohnt Yuri zusammen mit ihrem Bruder - der übrigens gerade nicht zu Hause war, weshalb die Party auch extra auf diesen Tag gelegt wurde. Die Wohnung war jedenfalls der Wahnsinn. Tolles Bad, große Küche und das Wohnzimmer und Yuris Zimmer standen dem in nichts nach. Die Wohnung war sicher größer als meine WG-Wohnung in Neustadt. Und wenn man bedenkt, dass Wohnmieten in Tokyo ja generell schon 2-3mal so teuer sind wie in Halle und man bei Shinagawa sicherlich davon ausgehen kann, dass es sicher 4-5mal so teuer sein dürfte, dann bleibt einem da echt die Spucke weg. Ich muss mir unbedingt ein paar Leiter von Wohnungsvermietungen oder so als Freunde suchen. ;)&lt;br /&gt;Nachdem wir alle das leckere Essen verputzt haben, was Yuri gekocht hat, hat sich die ganze Gruppe ein wenig aufgelöst und, grob gesagt, in zwei Gruppen aufgeteilt, von denen eine im Wohnzimmer geblieben ist und die andere sich in Yuris Zimmer verdrückt hat. Da, so hatte einer entdeckt, stand nämlich eine Gitarre! Und die wurde natürlich zum Renner des gesamten restlichen Abends. Und ich habe bei der Gelegenheit mal wieder gemerkt, wie viele Lieder ich inzwischen wieder verlernt habe. Wenigstens eine Handvoll sollte ich mir wirklich noch mal richtig beibringen. Und die Ausrede, ich hab hier ja keine, zählt nicht, weil ich zu Beginn meines Auslandsjahres eine E-Gitarre inclusive Verstärker von einem meiner Wohnheim-Vormieter ergattern konnte. Aber ich sag ja jedes Mal, dass ich wieder häufiger üben will, und mach am Ende doch wieder nix...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt;Sonntag, der 11.9.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, wurde für etwas kulturelle Bildung genutzt und gleichzeitig haben Franzi und ich endlich in die Tat umgesetzt, was wir uns seit vor dem Ferienbeginn ganz fest vorgenommen hatten: Uns mal mit Jacqueline (aus unserem Jahrgang) zu treffen und gemeinsam einen tollen Tag zu verbringen. Das Ergebnis war ein Ausflug nach Ueno, beginnent mit der Besichtigung einer Ausstellung über griechische Kunst (hauptsächlich Plastiken). Seit dem weiß ich, dass ich mir irgendwann die Ilias mal durchlesen sollte. Geht ja gar nicht, wie löchrig mein Griechenland-Wissen im Vergleich zu den beiden ist! Anschließendem war Entspannen in einem Café ganz in der Nähe angesagt und danach ein gemütlicher Spaziergang Richtung Akihabara. Auf dem Weg dahin hat uns eines der riesigen Kaufhäuser so verführerisch angelächelt, dass wir letztlich noch einen kleinen Abstecher nach drinnen gemacht haben, wo wir (mal wieder) einen Heidenspaß mit der japanischen Mode hatten. Und ebenfalls auf dem Weg nach Akihabara: Ein Spiele-Center mit Purikura-Automaten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-W3uczeQn0oU/TnBsR6gaf3I/AAAAAAAABd4/I300M-TgtzQ/s1600/franzi_jacqui_ich.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-W3uczeQn0oU/TnBsR6gaf3I/AAAAAAAABd4/I300M-TgtzQ/s320/franzi_jacqui_ich.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-xEcCpzw_la8/TnBsT0_76uI/AAAAAAAABd8/hEFgQCGbtgA/s1600/franzi_jacqui_ich2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-xEcCpzw_la8/TnBsT0_76uI/AAAAAAAABd8/hEFgQCGbtgA/s320/franzi_jacqui_ich2.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hat das Handy auch wieder einen schönen neuen Bildschirm-Hintergrund bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;b style="color: #990000;"&gt;Montag, den 12.9.&lt;/b&gt;, gab es am Tatsunokuchi-Tempel in der Nähe von Enoshima ein Matsuri (Fest), was ich mir unbedingt ansehen wollte, da ich diesmal noch nicht einen richtigen Festumzug besucht habe, seit ich in Japan bin - bzw. seit der Sommer angefangen hat, denn die Feste finden hauptsächlich zwischen August und September statt.&lt;br /&gt;Rund um den Tempel war die Straße bereits zu beiden Seiten mit verschiedenen Ständen gesäumt, an denen man Essen, Eis, Getränke, Masken, Spielsachen - alles mögliche halt - kaufen konnte. Gegen Nachmittag, als ich angekommen war, war es noch ziemlich angenehm, dort langzulaufen und sich alles in Ruhe anzusehen. Gegen Abend hin sah das dann schon ganz anders aus. Das Fest am Tatsunokuchi-Tempel muss eines der bekanntesten Feste dieser Region sein, was nicht nur Anhand der vielen Stände und der immer größer werdenden Besuchermassen deutlich wurde, sondern auch am Festumzug an sich. Im Gegensatz zum Sanja-Matsuri in Asakusa werden hier zwar keine Omikoshi tanzend durch die Gegend getragen, aber bei einem Tempel, der oben auf einem Hügel liegt und nur über eine Treppe erreichbar ist, wäre das auch ein reichlich gefährliches Unterfangen geworden. Nein, die einzelnen Veranstalter kamen mit Standarten und Musikinstrumenten, teilweise durch parolenartige Chorgesänge untermauert, sich gegenseitig anfeuernd. Und dabei hatten alle Aufführenden so einen riesen Spaß, dass es einfach nur wunderbar war, all dem zuzusehen. So zog sicherlich zwei Stunden lang eine Festgruppe nach der anderen an mir vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--lyDlX2LPcU/TnC9lSjzPsI/AAAAAAAABeA/hSrWPeVKdxM/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252801%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/--lyDlX2LPcU/TnC9lSjzPsI/AAAAAAAABeA/hSrWPeVKdxM/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252801%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Beim Goldfische-Angeln. Die weniger Begabten konnten den Standbetreiber auch einfach bitten, die gewünschten Fische mit dem richtigen Kescher rauszuholen. Das Mädchen weiter vorn war allerdings ziemlich gut. Hat mit einem einzigen Papierkescher mindestens vier Fische rausgeholt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-QFiXkRq6R9U/TnC9ni1hb_I/AAAAAAAABeE/en4A6FwI21w/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252803%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-QFiXkRq6R9U/TnC9ni1hb_I/AAAAAAAABeE/en4A6FwI21w/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252803%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Der Tatsunokuchi-tera, an dem das Matsuri veranstaltet wurde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-F16ugw1cZWs/TnC9pNbLagI/AAAAAAAABeI/b4chsGLYANw/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252806%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-F16ugw1cZWs/TnC9pNbLagI/AAAAAAAABeI/b4chsGLYANw/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252806%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Mein Stützpunkt, auf einem Podest von ca. vier Stufen, bat wirklich eine super Aussicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-TBfhZij_Exw/TnC9rPNEzJI/AAAAAAAABeM/C14A5blaurI/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252810%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-TBfhZij_Exw/TnC9rPNEzJI/AAAAAAAABeM/C14A5blaurI/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252810%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Apropos "Aussicht": Hinter dem Tempel geht es noch ein Stück weiter den Berg hoch, bis man im Hintergrund sogar das Meer sehen kann.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-vnW9fd6InyM/TnC9wMvz5uI/AAAAAAAABeY/Wl00XP1mXr4/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252826%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-vnW9fd6InyM/TnC9wMvz5uI/AAAAAAAABeY/Wl00XP1mXr4/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252826%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Abends, als es dunkel war, ging der Umzug dann los. Eine Runde durchs Stadtviertel und weiter bis zum Tempel, der die Endstation bildete. Hier: Teil einer der "Musikkapellen", hauptsächlich mit trommelartigen Instrumenten ausgerüstet.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-k_MBpWza07o/TnC9ubzjNbI/AAAAAAAABeU/8spo1ItYkfk/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252824%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-yh1MuGlyljk/TnC9siOfcRI/AAAAAAAABeQ/u-pBV9LyP2I/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252816%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-yh1MuGlyljk/TnC9siOfcRI/AAAAAAAABeQ/u-pBV9LyP2I/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252816%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Wer selbst nichts zu tragen hatte, half fleißig beim Anfeuern (Person links neben dem Standartenträger).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-JfGazN43HAc/TnC9x07boqI/AAAAAAAABec/zhw0RFuV-a0/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252829%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-JfGazN43HAc/TnC9x07boqI/AAAAAAAABec/zhw0RFuV-a0/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252829%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Einige Gruppen hatten diese und ähnlich hübsch geschmückten, beleuchteten Wägen dabei.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-qV1qSEO3BCI/TnC9ztRyDPI/AAAAAAAABeg/Ttk2O6S-9bw/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252832%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-qV1qSEO3BCI/TnC9ztRyDPI/AAAAAAAABeg/Ttk2O6S-9bw/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252832%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-JDWWgqhYbp8/TnC91AF0RmI/AAAAAAAABek/x2WBN2Njdvk/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252835%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-JDWWgqhYbp8/TnC91AF0RmI/AAAAAAAABek/x2WBN2Njdvk/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252835%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Hier eine Gruppe mit vielen kleinen Standarten und -trägern.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-JNPp4_u6FrQ/TnC96fejuLI/AAAAAAAABew/ee2MT_v1xfE/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252850%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-JNPp4_u6FrQ/TnC96fejuLI/AAAAAAAABew/ee2MT_v1xfE/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252850%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Man beachte die Gesichter des Standartenträgers und der anderen Leute dieser Festgruppe: Mit genau diesem euphorischen Eifer haben alle Züge ihre Vorstellung gegeben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-28KX9banyi4/TnC94sow5sI/AAAAAAAABes/ffzBfE9SE10/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252846%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-28KX9banyi4/TnC94sow5sI/AAAAAAAABes/ffzBfE9SE10/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252846%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Und einige hatten sogar richtig was drauf und schwangen diese schweren Teile wie ein Putzteufel den Staubwedel. Wirklich unglaublich, wie die Dinger manchmal geflogen sind - ohne kaputt zu gehen, wohl gemerkt! Ich hätte sie mit Sicherheit zerhauen...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-8aUwZOwvlDY/TnC92_YmGnI/AAAAAAAABeo/zgkFUzBs1go/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252837%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-8aUwZOwvlDY/TnC92_YmGnI/AAAAAAAABeo/zgkFUzBs1go/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252837%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Auch oft gesehene Instrumente: Mit einem Resonanzfell bespannte Ringe. Gab es in ganz verschiedenen Größen. Und obwohl sie keinen Korpus besaßen, haben sie doch ordentlich Krach gemacht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-hWR439m6tSs/TnC98YS4T3I/AAAAAAAABe0/FaFjX1GaWBA/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252852%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-hWR439m6tSs/TnC98YS4T3I/AAAAAAAABe0/FaFjX1GaWBA/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252852%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Auch Flötenspieler gab es immer mal.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-0irQ9w4pvU4/TnC9-CZYyhI/AAAAAAAABe4/TrzA41da8hU/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252855%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-0irQ9w4pvU4/TnC9-CZYyhI/AAAAAAAABe4/TrzA41da8hU/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252855%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Man beachte den Mönch hinten auf der Treppe: Damit die einzelnen Gruppen nicht allzu ewig gefeiert haben, wurde immer mal eine Durchsage gemacht, dass man bitte weitergehen möge. Oder auch mal zwei, drei Durchsagen, die dann auch deutlich genervter klangen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-TKQH3tlgkTY/TnC9_qNWVqI/AAAAAAAABe8/Wfhfx752wJI/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252858%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-TKQH3tlgkTY/TnC9_qNWVqI/AAAAAAAABe8/Wfhfx752wJI/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252858%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-wylMQjz5tok/TnC-Eq4dZrI/AAAAAAAABfI/rjUBBXZJHzI/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252868%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-wylMQjz5tok/TnC-Eq4dZrI/AAAAAAAABfI/rjUBBXZJHzI/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252868%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-EPPb6fn2jsk/TnC-C7x7OxI/AAAAAAAABfE/IKtiwhTcbJI/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252867%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-EPPb6fn2jsk/TnC-C7x7OxI/AAAAAAAABfE/IKtiwhTcbJI/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252867%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Den Typen, der dort so herausragt, habe ich echt gefressen. Stellt sich dort vorn, in der ersten Reihe, eine kleine Leiter auf und steht da die ganze Zeit dumm rum und versperrt allen anderen die Sicht! Dabei hat er von seiner Position aus eh die besten Fotos machen können. Leider waren keine Steine zum Werfen in der Nähe.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-OqDoaf5iE7k/TnC-BgPwSwI/AAAAAAAABfA/YJG6xKwQbPA/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252860%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-OqDoaf5iE7k/TnC-BgPwSwI/AAAAAAAABfA/YJG6xKwQbPA/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252860%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Hier ein schönes Beispiel dafür, wie fleißig sich auch die Jüngsten engagiert haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-eQI4dmo2h5g/TnC-GJCN9TI/AAAAAAAABfM/Pl4P_IhNKZE/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252872%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-eQI4dmo2h5g/TnC-GJCN9TI/AAAAAAAABfM/Pl4P_IhNKZE/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252872%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Das kleine Mädchen auf Papis Schultern: So süß!!!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ePmfzAV8AjI/TnC-HhJ8cWI/AAAAAAAABfQ/v1us_nU0R6Y/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252876%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-ePmfzAV8AjI/TnC-HhJ8cWI/AAAAAAAABfQ/v1us_nU0R6Y/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252876%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Ich dachte schon, ich hätte gar kein Foto mehr von den Star-Wars-Mönchen abbekommen. Es war so wunderbar anzusehen, wenn sie mit ihren "Lichtschwertern" den Verkehr vor dem Tempel geordnet haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-JNksNayStuw/TnC-JIq35MI/AAAAAAAABfU/3QgXFSeS7dc/s1600/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252878%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-JNksNayStuw/TnC-JIq35MI/AAAAAAAABfU/3QgXFSeS7dc/s320/Tatsunokuchi_Honan%2527e+%252878%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wie man sieht: Um diese Standarten zu schwingen, braucht man richtig Muskeln!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Ja, das war das Matsuri. Nun habe ich schon wieder einen Kilometer Weblog geschrieben und man fragt sich inzwischen wahrscheinlich, was der komische Titel eigentlich soll. Nun, der bezieht sich auf&lt;b&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt; Dienstag, den 13.9.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; Ein Tag von unglaublichem interkulturellen Wert. Linkin Park, mittendrin auf ihrer Welttournee, haben einen Zwischenstopp in Yokohama eingelegt und dort in der Arena ein Konzert gegeben. Und ich hatte 'ne Karte dafür! Yay! Zusammen mit 'nem Kumpel.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Und mit dem fing das interkulturelle Erlebis eigentlich schon an. "Dank" ihm weiß ich jetzt, was genau man unter "kolumbianischer Unpünktlichkeit" zu verstehen hat. Ich selbst war ja auch schon spät dran, 20 Minuten, weil ich vorher noch in der Uni war (Japanisch-Einstufungs-Test fürs neue Semester. Und unsere Lehrerin hat uns lieberweise heute schon das Ergebnis verraten: Ich bin diesmal in Level 12 gekommen, das höchste Sprachlevel, soweit ich weiß. Cool! :D ). Aber zurück zum Treffen: Ich, 20 min unpünktlich, und hab nicht mal Bescheid gegeben. Jeder meiner deutschen Freunde hätte mir ordentlich die Leviten gelesen. Bei meinem Kolumbianer hieß das allerdings nur, dass ich selbst noch mal gut eine Stunde warten konnte, bis er endlich in Shin-Yokohama angekommen war und sich von 'nem total anderen Ende des Bahnhofs aus bis zur Arena durchgeschlagen hatte. Ich war, gelinde gesagt, angepisst. Ich glaube, Kolumbien wäre wohl kein Land für mich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Dann ging es weiter mit einer Runde japanischer Ordnung: Zur besseren Sortierung der Warteschlange wurde der Bereich vor dem Stadion mit anwachsender Menschenmenge abgesperrt und in geordnete Bahnen geleitet, durch die man nach Einlass-Beginn relativ schnell in den Innenraum gelangte. Aber ein bisschen übertrieben haben sie es schon: Direkt an der Tür, nach der Taschen-Kontrolle, meinte die Frau, die dort mein Ticket kontrolliert hat, ich müsse den anderen Eingang weiter links nehmen, weil mein Platz ja in Block "DL" (D, links) ist. Okay, wieder raus, draußen nachgefragt - zur Sicherheit - wo man sich denn anstellen müsse. Der Sicherheitsmensch antwortete darauf erst mal ganz normal: "Da können Sie auch gleich hier durch gehen" und zeigte in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Ich ihm die Situation von gerade eben erklärt, und da hat er uns halt schnell durch eine der Absperrungen in die Schlange daneben gelassen. Diesmal auch ohne Probleme reingekommen - und von drinnen aus umgedreht. Man müsse sich vorstellen, ihr steht in einer einzigen, großen Eingangshalle, wo noch nicht mal was abgesperrt ist. Hinter euch Türen, haufenweise, links wie rechts. Und bloß 1, 2 Türen weiter von der, durch die ihr dann selbst gekommen ist, ist die Tür, durch die man euch nicht durchgelassen hat. Auf barrierefreier Sichtlinie. Jetzt war mir auch klar, warum der Sicherheitsmensch so selbstverständlich gemeint hätte, wir könnten ruhig "hier" rein gehen. Tja, entweder die Frau wollte ein paar Ausländer ärgern und hat uns deshalb 'ne Extra-Runde drehen lassen, oder ihr Ordnungssinn grenzt an himmelschreiende Dummheit. Weil ich ihr zumindest nix Böses unterstellen wollte, hab ich mich entschieden, an letzteres zu glauben, und war erst mal sprachlos. - Okay, ich gebs zu, ich hab mit meinem Kumpel über sie gelästert.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Ordnung, Teil II, der Innenraum: Ich muss dazu sagen, dass ich, seit ich die Karten von der Post entgegengenommen und ausgepackt habe, ehrlich irritiert war, weil mir dort eine Platznummer zugewiesen worden war und ich somit dachte, fälschlicherweise Sitzplatz-Karten gekauft zu haben. Dabei sind Stehplätze bei einem Konzert wie von Linkin Park doch ein absolutes MUSS! Aber angekommen im Innenraum habe ich dann beruhigt festgestellt, dass wir doch Stehplätze hatten. Nur war das hier ein wenig anders strukturiert, als ich das aus Deutschland gewohnt bin: Die vordersten Reihen in Nähe der Bühne waren extra eingezäunt. Schön und gut soweit, das kennt man ja. Was mir neu war: Man kann auch den gesamten restlichen Freiraum in Gehege einteilen, das waren dann Block B, C und D, die wiederum je noch mal in ein linkes und ein rechtes Gehege unterteilt waren. Und genau so habe ich mich dann auch gefühlt, als ich in meinen Stall reingelassen wurde (nach erneutem Vorzeigen der Karte, damit sichergestellt werden konnte, das ich auch richtig bin), mein Kumpel und ich die ersten Leute dort, noch dazu aus Deutschland und Kolumbien, in einer Halle, die sich binnen der nächsten dreiviertel Stunde fast durchgehend mit Japanern füllen würde. Ich hab mich gefühlt wie eine Attraktion im Zoo.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Zum Glück hielt dieses Gefühl nur an, bis der Raum endlich voll war mit seinen gut 30.000 Besuchern und sich damit endlich eine richtige Konzert-Atmosphäre eingestellt hat. Und auch Japaner können Stimmung machen, wenn sie auf ein Rock-Konzert gehen und nach den ersten paar Liedern dann auch endlich langsam auftauen. Geklatscht wurde natürlich von Anfang an. Auch hin und wieder gepfiffen. Und natürlich gejubelt, als die Band auf die Bühne kam. Aber bis die Arme (fast) alle richtig oben waren und die Leute auch mal rumgehüpft sind, hat es ein wenig gedauert. Auch schön war die Ansage der Band nach dem 3. oder 4. Lied: "Hey YH (=Yokohama), wie geht's euch heute?!" - "..." *Stille*&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Aber wie gesagt, es wurde besser. Sicherlich auch deshalb, weil die Lieder wirklich gut waren. Ich hatte mir ein wenig Sorgen wegen der Playlist gemacht, da das ja Linkin Park's "Thousand Suns"-Tour war, und ich ausgerechnet das dazu gehörige Album so gut wie überhaupt nicht kenne. Ich glaube, vier oder fünf Lieder hab ich mal gehört, aber da hört es auch schon auf. Ca. 60% der Playlist waren aber von den drei älteren Alben, bei denen ich auch anständig mitsingen konnte. Vor allem einige der Jungs in den Reihen hinter mir waren auch vollauf dabei, was natürlich ordentlich für Stimmung gesorgt hat. Und auch die Lieder, die ich nicht kannte, waren wirklich gut (live wirkt ja sowieso meist alles noch viel besser als auf einem Album).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Gegen 21 Uhr war das Konzert dann vorbei, zwischenzeitlich hat beim Anfeuern schon stellenweise meine Stimme versagt (wenn man im hintersten Gehege eingepfercht ist, muss man natürlich umso lauter sein) und für den Rest des Abends blieb ich heiser. Aber es hat sich vollauf gelohnt. Ich bin glücklich, dass ich etwas geschafft habe, was schon lange auf meiner "Muss ich einmal im Leben gemacht haben"-Liste stand, und es war umso verrückter, dass ich diese Band ausgerechnet hier in Japan live sehen konnte. Wenn jetzt bitte noch die Red Hot Chili Peppers herkommen würden, wäre das Auslandsjahr perfekt. ;)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-7293183400949347406?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/7293183400949347406/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=7293183400949347406' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/7293183400949347406'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/7293183400949347406'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/09/osten-trifft-westen-in-der-yokohama.html' title='Osten trifft Westen in der Yokohama-Arena'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-W3uczeQn0oU/TnBsR6gaf3I/AAAAAAAABd4/I300M-TgtzQ/s72-c/franzi_jacqui_ich.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-3437927540352940000</id><published>2011-09-05T00:33:00.000+09:00</published><updated>2011-09-16T22:27:16.156+09:00</updated><title type='text'>August, Retrospektive</title><content type='html'>Wie immer, wenn man so viel macht, dass man praktisch nur noch zum Schlafen und gelegentlich zum Essen zu Hause ist, bleibt keine Zeit, all die schönen Ereignisse im Blog niederzuschreiben.&lt;br /&gt;Na gut, auch für mein Forschungsthema habe ich jede Woche brav ein bisschen Zeit freigeschaufelt und mich auf den Hosenboden gesetzt und gearbeitet. Aber im Großen und Ganzen tönt es trotzdem frohlockend: "Ferien, Ferien!"&lt;br /&gt;Ich versuche mal, den August ein wenig zusammenzufassen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;b style="color: #cc0000;"&gt;Montag, den 8.8.&lt;/b&gt; haben Franzi und ich Kichiro wiedergesehen, einen ehemaligen Austauschstudenten in Halle. Er ist gerade an dem Tag von einem Kurzurlaub aus Deutschland zurückgekommen und sah dementsprechend fertig aus vom Jetlag. Aber es war toll, ihn mal wiedersehen zu können. Unser letztes Treffen war auch schon wieder fast zwei Monate her gewesen seitdem.&lt;br /&gt;Am &lt;b&gt;&lt;span style="color: #cc0000;"&gt;Donnerstag, den 11.8.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, ging es ins Aquarium in Shinagawa! Einige Freunde vom Gasshuku hatten Abends eine Party organisiert und bei der Gelegenheit entschieden, den Tag bis dahin auch noch ein bisschen zu nutzen. Zur Party selbst konnten Franzi und ich nicht gehen, weil wir jeweils noch einen Plan am Abend hatten, aber das Aquarium selbst war wirklich schön. Es gab auch je eine Robben- und Delfinshow, beide auf ihre Art ganz einmalig. Es ist immer wieder atemberaubend, wie hoch Delfine springen können. Und wenn sie beim Zurückplatschen ins Wasser die untersten Reihen des Publikums jedes Mal wieder voll geduscht haben, war es für uns, ganz oben in der letzten Reihe, umso lustiger. Die verzweifelten Versuche, noch schnell unter Schirme und Regenjacken zu kommen, waren unbezahlbar. Bei den Robben war eine dabei, die noch ganz jung war und erst seit kurzer Zeit mit dem Training begonnen hatte. Daher saßen viele Kommandos und Handzeichen noch nicht so gut wie bei den älteren Tieren und es war unglaublich süß, wie die Robbe immer alles mögliche versucht und gemacht hat, aber bloß bei der Hälfte dieser Versuche auch das erwischt hat, was die Trainerin eigentlich wollte. Süß! Abends bin ich weiter nach Zôshigaya gefahren, zur Besprechung für das anstehende Deutschcamp der Germanistik-Studenten vom Mita-Campus. Die Master-Studenten von der Germanistik, die das organisiert haben, haben mich netterweise an der Organisation teilhaben lassen. Ehito, der für den inhaltlichen Ablauf verantwortlich ist, hat uns erklärt, was er sich so vorstellt, und ist mit uns schon mal einige der Lockerungsübungen durchgegangen. Massage! War das eine Wohltat!&lt;br /&gt;Am folgenden Tag, &lt;b&gt;&lt;span style="color: #cc0000;"&gt;Freitag, den 12.8.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, haben Franzi und ich unsere MLU-Freundin Yvo das letzte Mal treffen können. Sie ist wenige Tage später nach Deutschland zurückgeflogen und hat daher an dem Abend mit uns und anderen Freunden eine Abschiedsparty in einem brasilianischen Restaurant gefeiert. Das Restaurant war eine Empfehlung ihrer brasilianischen Freunde. Es gibt dort Grillfleisch nach brasilianischer Zubereitung, in Form von einer All-you-can-eat-Flatrate für 4000 Yen. Der Preis war erst mal ziemlich schmerzhaft, aber für DAS Angebot hat es sich echt gelohnt. Bevor ich wieder nach Hause fliege, muss ich da auf alle Fälle noch einmal hin.&lt;br /&gt;Am &lt;b&gt;&lt;span style="color: #cc0000;"&gt;Montag, den 15.8.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, war ich bei meiner ehemaligen Gastfamilie zum Abendessen eingeladen. Diesmal waren auch Tamaki, ihre jüngste Tochter, sowie Yutaka und Takuma, deren zwei Jungs, mit zu Besuch. Tamaki und ihre Kinder waren vor zwei Jahren auch mit meinen Gasteltern zusammen im Ferienhaus in der Präfektur Nagano, wo wir gut eine Woche alle gemeinsam Urlaub gemacht hatten. Seither war es das erste Mal, dass ich sie gesehen habe. Yutaka ist inzwischen in der dritten Klasse, Takuma in der ersten. Und Takuma ist nach wie vor so still wie damals, als ich ihn kennengelernt habe.&lt;br /&gt;&lt;b style="color: #cc0000;"&gt;Dienstag, den 16.8.&lt;/b&gt;, bin ich relativ spontan wieder unterwegs gewesen. Ein Bekannter von Herrn Tsunoda, der die Montags-Treffen im Mita-no-Ie organisiert, hat ein Restaurant neu eröffnet, und Herr Tsunoda hat zu diesem Anlass eine Reihe von Freunden und Bekannten dorthin eingeladen. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als unter den anderen Gästen auch Yusuke war, Student am Mita-Campus und neuer Doppel-Master-Kommilitone von mir. Er geht schon seit drei Jahren hin und wieder zu den Aktivitäten vom Mita-no-Ie, hat er mir dort erzählt. Zusammen mit zwei anderen Kommilitonen aus dem Doppel-Master-Programm (Ren, Akihiro) besucht er die Ferien über zwei Sprachkurse am Goethe-Institut in Tokyo. Immer Vormittags, fünf Tage die Woche, seit Ende Juli. Und die dauern auch noch bis 14.9. Da gehen sie hin, die Ferien der armen Studenten. Aber zumindest scheinen alle Spaß an den Seminaren zu haben.&lt;br /&gt;&lt;b style="color: #cc0000;"&gt;Mittwoch, 17.8.&lt;/b&gt;: Mein erster Besuch von Minatomirai und Chûkagai. Ersteres ist eine berühmte Hafengegend in Yokohama und zweiteres das benachbarte chinesische Viertel. Irgendwie habe ich es geschafft, während meines letzten Auslandsjahres 2008/09 überhaupt nichts davon mitzubekommen, dass in unmittelbarer Umgebung von Tokyo so eine schöne Tourismus-Gegend ist. Die Besichtigungs-Tour wurde nun nachgeholt, in Verbindung mit einem Treffen mit einer japanischen Freundin, die ich bei einem Kurzausflug nach Prag im Sommer 2010 kennengelernt und um Silvester herum wiedergesehen hatte, als sie mich in Halle besuchen gekommen ist. Sie hat damals ein Auslandsjahr in Frankreich gemacht und ist Ende Juli zurück nach Japan gekommen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Ybq-uKLGcNg/TmN3-hY_NMI/AAAAAAAABbI/-G-gr_R8OWU/s1600/Chukagai+%25282%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-Ybq-uKLGcNg/TmN3-hY_NMI/AAAAAAAABbI/-G-gr_R8OWU/s320/Chukagai+%25282%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Eines der Eingangstore zum chinesischen Viertel&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Zb19kJSr2JQ/TmN4AUVgKzI/AAAAAAAABbM/vmI_muDy3nQ/s1600/Chukagai+%25284%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-Zb19kJSr2JQ/TmN4AUVgKzI/AAAAAAAABbM/vmI_muDy3nQ/s320/Chukagai+%25284%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;chinesischer Tempel&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-P70GSu5O5LI/TmN4CVX5TMI/AAAAAAAABbQ/eY9d7-kZXls/s1600/Chukagai+%25285%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-P70GSu5O5LI/TmN4CVX5TMI/AAAAAAAABbQ/eY9d7-kZXls/s320/Chukagai+%25285%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Einkaufsstraße&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Hafengegend in Minatomirai:&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Na3BSQrENxY/TmN4GLbPTKI/AAAAAAAABbY/8H7w2f2fOvQ/s1600/Minatomirai+%252804%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-Na3BSQrENxY/TmN4GLbPTKI/AAAAAAAABbY/8H7w2f2fOvQ/s320/Minatomirai+%252804%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-G4QjJw48Eus/TmN4NfnoPSI/AAAAAAAABbo/DLfs1GGY2Zo/s1600/Minatomirai+%252812%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-G4QjJw48Eus/TmN4NfnoPSI/AAAAAAAABbo/DLfs1GGY2Zo/s320/Minatomirai+%252812%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-M3Cyru8_GjE/TmN4EAwmnMI/AAAAAAAABbU/vyR3Jvt_ZHQ/s1600/Minatomirai+%252802%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-M3Cyru8_GjE/TmN4EAwmnMI/AAAAAAAABbU/vyR3Jvt_ZHQ/s320/Minatomirai+%252802%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-dyqPhMhZchQ/TmN4H1mH-UI/AAAAAAAABbc/rVQ7oSxQnnc/s1600/Minatomirai+%252805%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-dyqPhMhZchQ/TmN4H1mH-UI/AAAAAAAABbc/rVQ7oSxQnnc/s320/Minatomirai+%252805%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-xSfGiTwdyMs/TmN4Jn2bgbI/AAAAAAAABbg/78wrEfV6KQY/s1600/Minatomirai+%252808%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-xSfGiTwdyMs/TmN4Jn2bgbI/AAAAAAAABbg/78wrEfV6KQY/s320/Minatomirai+%252808%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;"Akarenga", alte Warenhäuser in Minatomirai, die jetzt hauptsächlich als Restaurants genutzt werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-u9iuG6KIHpI/TmN4PCGm7jI/AAAAAAAABbs/FAlpOVW4ClQ/s1600/Minatomirai+%252814%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-u9iuG6KIHpI/TmN4PCGm7jI/AAAAAAAABbs/FAlpOVW4ClQ/s320/Minatomirai+%252814%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Spuren von Japanern, die sich am Abend ein Feuerwerk anschauen wollen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-MdjmJVPuWpw/TmN4RDzkJeI/AAAAAAAABbw/lUnxmfgCJbI/s1600/Minatomirai+%252815%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-MdjmJVPuWpw/TmN4RDzkJeI/AAAAAAAABbw/lUnxmfgCJbI/s320/Minatomirai+%252815%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Brunnen in Drachengestalt. Leider auf dem Foto nicht ganz so gut zu erkennen wie im Original.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-_1Fv4TC6ZH4/TmN4S-nsC9I/AAAAAAAABb0/xeIQSoAaty4/s1600/Minatomirai+%252817%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-_1Fv4TC6ZH4/TmN4S-nsC9I/AAAAAAAABb0/xeIQSoAaty4/s320/Minatomirai+%252817%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Menschenmassen bei/nach dem Feuerwerk&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Minatomirai bei Nacht:&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-4jbhDjMKWiE/TmN4UijjywI/AAAAAAAABb4/azasjaH2Nqk/s1600/Minatomirai+%252819%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-4jbhDjMKWiE/TmN4UijjywI/AAAAAAAABb4/azasjaH2Nqk/s320/Minatomirai+%252819%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-q4A7T8ZyzRE/TmN4WFE44UI/AAAAAAAABb8/fnSPtxpLcFc/s1600/Minatomirai+%252820%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-q4A7T8ZyzRE/TmN4WFE44UI/AAAAAAAABb8/fnSPtxpLcFc/s320/Minatomirai+%252820%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-eGlzTdENgMc/TmN4Zvhi4vI/AAAAAAAABcE/Q0R4gl9Oano/s1600/Minatomirai+%252826%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-eGlzTdENgMc/TmN4Zvhi4vI/AAAAAAAABcE/Q0R4gl9Oano/s320/Minatomirai+%252826%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Am &lt;b&gt;&lt;span style="color: #cc0000;"&gt;18.8., Donnerstag&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, habe ich so getan, als würde ich etwas für meine Bildung tun, und bin in ein Museum gegangen. Im Tokyo Teien Arts Museum gab es eine Ausstellung mit Glaskunstwerken aus Europa, die frühesten Werke sogar schon aus dem 14./15. Jahrhundert! Ich wusste gar nicht, dass die Herstellung von aufwändigen Glasgefäßen wie Vasen, Krügen, Gläsern etc. schon seit so langer Zeit bekannt ist. Oder dass es so unglaublich verschiedene Möglichkeiten gibt, Farben und Muster bei der Glasherstellung zu erzeugen. Es war wirklich eine sehr gelungene Ausstellung. Und direkt neben dem Ausstellungsgebäude lag noch ein kleiner Park, den man sich gleich mit ansehen konnte.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Park am Teien Arts Museum: &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-p4H5adHGHPo/TmN6jN9aGBI/AAAAAAAABcM/7vKi6Fv-ApU/s1600/Teien-Museum+%252808%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-p4H5adHGHPo/TmN6jN9aGBI/AAAAAAAABcM/7vKi6Fv-ApU/s320/Teien-Museum+%252808%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-KSlo2P3jjCw/TmN6k0lvbSI/AAAAAAAABcQ/7Gr4KWM3LrA/s1600/Teien-Museum+%252810%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-KSlo2P3jjCw/TmN6k0lvbSI/AAAAAAAABcQ/7Gr4KWM3LrA/s320/Teien-Museum+%252810%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-gJRBg-QD0Wk/TmN6ml6BryI/AAAAAAAABcU/zd41KRC8T_U/s1600/Teien-Museum+%252813%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-gJRBg-QD0Wk/TmN6ml6BryI/AAAAAAAABcU/zd41KRC8T_U/s320/Teien-Museum+%252813%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Das Museum selbst - leider nur von außen, weil man drinnen keine Fotos machen durfte. &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Z_xx8WP47Qg/TmN6oUcJQ4I/AAAAAAAABcY/-5Op8BbJJdM/s1600/Teien-Museum+%252814%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-Z_xx8WP47Qg/TmN6oUcJQ4I/AAAAAAAABcY/-5Op8BbJJdM/s320/Teien-Museum+%252814%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="color: #cc0000;"&gt;Freitag, der 19.8.&lt;/b&gt; Für mich ein Freitag, der 13. Ich wollte Plätzchen backen, seit ich am Abend zuvor aus einer der Küchen unheimlich leckeren Kuchenduft gerochen und einen unglaublichen Heißhunger auf Backwaren bekommen habe. Also war ich am Freitag mit Franzi einkaufen, vorher hatte jede von uns noch ein Rezept aus dem Internet herausgesucht. Und dann ging der Kampf mit dem Toaster los. Die Hälfte ist bestimmt verbrannt, weil die Heizstäbe da einfach mal zu heiß und zu nah sind und die Plätzchen deswegen ab einem bestimmten Punkt schlagartig schwarz geworden sind. Mit einer zusätzlichen Alufolie-Schutzschicht ging es zwar einigermaßen, aber das Gelbe vom Ei war es trotzdem nicht. Außerdem hat es gut drei Stunden gedauert, das alles auszupacken, denn natürlich ist so ein Wohnheim-Toaster auch vom Umfang her deutlich kleiner als ein handelsüblicher Ofen. Aber irgendwann waren sie dann fertig, die Plätzchen. Zumindest die, die nicht zu Kohle mutiert und auf direktem Weg in den Müll gewandert sind. Und sie waren sogar halbwegs lecker und sehr fluffig. Einige Freunde waren noch mit unten in der Küche, mit denen ich mich zumindest während der Backzeiten gut unterhalten konnte und mit denen ich schon immer mal ein bisschen was genascht habe. Als alles fertig war, hab ich die Schüssel - 41 Plätzchen waren drin, ich hab gezählt! - zu ihnen rüber zur Sitzecke getragen, um noch was anzubieten, und auf dem Rückweg zum Küchentisch dann: Wumms! Und sie lag unten. Hab 'ne fettige Stelle angefasst gehabt. Und genau wie bei Marmeladentoast gilt scheinbar auch hier: Immer auf die falsche Seite.&lt;br /&gt;Meine Plätzchen!!!!! Ich hätte heulen können, aber selbst dafür war ich in dem Moment einfach zu frustriert. Ihre Fluffigkeit ist ihnen zum Verhängnis geworden. Nicht nur, dass alles auf dem Boden lag, nein, es ist auch noch in Hunderttausend Krümel zerfallen. Ein paar Brocken konnten noch gerettet werden, aber der Großteil ist dann doch bei seinen verkohlten Kollegen gelandet.&lt;br /&gt;Ich trauer ihnen immer noch nach...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;b style="color: #cc0000;"&gt;21.8.&lt;/b&gt; habe ich mit Franzi dann zumindest noch einen schönen &lt;b&gt;&lt;span style="color: #cc0000;"&gt;Sonntagabend &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;verbringen können. Wir haben uns mit Yurie in Shibuya getroffen, um bei einem netten Abendessen über unsere nächsten Musical-Pläne zu sprechen. Bis Yurie ankam, hatten wir beim Menschen-Beschauen viel zu lachen und waren außerdem ganz erstaunt, dass die Bedeutung des Wortes "Stromsparen" inzwischen sogar hier angekommen zu sein scheint. Franzi hat gleich ein Beweisfoto gemacht und es mir dann überlassen, damit ich es ebenfalls allen Freunden und Verwandten in der Heimat zeigen kann:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-s0H2hUq1IWw/TmOAUCsF5BI/AAAAAAAABcc/EQZkxGeURQs/s1600/2011.08.21+Shibuya+setsuden.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-s0H2hUq1IWw/TmOAUCsF5BI/AAAAAAAABcc/EQZkxGeURQs/s320/2011.08.21+Shibuya+setsuden.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Und während des Abendessens haben wir uns dann auf einen Termin geeinigt: 17.11., 18:30 Uhr, Phantom der Oper - wir drei plus Jacqueline, ebenfalls aus meinem Jahrgang. Gut, dass es ins Phantom der Oper geht, stand vorher schon fest. Zum Abschluss sind wir noch ein Stündchen ins Karaoke gegangen, dann ging es für alle wieder nach Hause.&lt;br /&gt;In der nächsten Woche machte das Wetter eine glatte 180°-Wendung von wolkenlosem Sonnenschein auf (spontan auftretende) sintflutartige Regenfälle. Bange hatten Franzi und ich seit Tagen den Wetterbericht im Auge behalten, weil wir am Mittwoch nach Atami fahren und im Meer baden gehen wollten. &lt;b style="color: #cc0000;"&gt;Mittwoch, der 24.8.&lt;/b&gt;,&amp;nbsp; schien wettertechnisch der einzig halbwegs vielversprechende Tag der Woche zu sein, also haben wir den Ausflug gewagt. Und bis zu unserer Ankunft ging auch soweit alles gut. Wir sind ein Stück gelaufen - ein Stück weiter, als wir gedacht hätten, denn auf unserer Karte vom Reisecenter sah die Stadt eigentlich recht klein und übersichtlich aus, haben wir uns zuerst den Kinomiya-Schrein angeschaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-J9vocO5xHzM/TmOCn21j_hI/AAAAAAAABcg/HuqwG8wmw5I/s1600/Atami+%252805%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-J9vocO5xHzM/TmOCn21j_hI/AAAAAAAABcg/HuqwG8wmw5I/s320/Atami+%252805%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-D2ZDSaQwNE0/TmOCpRNytFI/AAAAAAAABck/Rwi_S3LBLq0/s1600/Atami+%252806%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-D2ZDSaQwNE0/TmOCpRNytFI/AAAAAAAABck/Rwi_S3LBLq0/s320/Atami+%252806%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-5s2CXRYE75Q/TmOCq0FUH4I/AAAAAAAABco/ReqvGchiZwI/s1600/Atami+%252809%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-5s2CXRYE75Q/TmOCq0FUH4I/AAAAAAAABco/ReqvGchiZwI/s320/Atami+%252809%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-EASBl_2gMr4/TmOCsdzByZI/AAAAAAAABcs/9YRFxYg0Imo/s1600/Atami+%252813%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-EASBl_2gMr4/TmOCsdzByZI/AAAAAAAABcs/9YRFxYg0Imo/s320/Atami+%252813%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-nsS5sm5i340/TmOCuW0c9BI/AAAAAAAABcw/SebtBsuqhJo/s1600/Atami+%252815%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-nsS5sm5i340/TmOCuW0c9BI/AAAAAAAABcw/SebtBsuqhJo/s320/Atami+%252815%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Franzi vor dem Hauptgebäude des Schreins.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Nächster Halt auf unserem Weg Richtung Strand: Ein Tempel am Wegesrand, dessen Namen ich leider nicht herausbekommen habe.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-mMKaPbssix8/TmOCv7lH-gI/AAAAAAAABc0/FamkNEVaoBM/s1600/Atami+%252818%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-mMKaPbssix8/TmOCv7lH-gI/AAAAAAAABc0/FamkNEVaoBM/s320/Atami+%252818%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3fwPcTT3_t0/TmOCxcljkqI/AAAAAAAABc4/YukAaKKO8qg/s1600/Atami+%252819%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-3fwPcTT3_t0/TmOCxcljkqI/AAAAAAAABc4/YukAaKKO8qg/s320/Atami+%252819%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Während wir uns dort ein wenig umgesehen haben, konnte man aus der Ferne plötzlich ein verdächtiges Tösen hören. Noch einen Moment skeptisch gelauscht, dann mit zwei großen Sprüngen unter das Dach vom obrigen Foto gehechtet - und zum Glück keine Sekunde zu früh. Als ich mich umgedreht habe, hatte bereits der Weltuntergang begonnen. Der Himmel hatte alle seine Pforten geöffnet und so viel Wasser ausgespuckt, wie ich wirklich schon lange nicht mehr gesehen habe. Und ich hatte meinen Schirm zu Hause vergessen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jfC2Z4IOhB8/TmOCy7RIG2I/AAAAAAAABc8/EStLrg2s7Y0/s1600/Atami+%252821%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-jfC2Z4IOhB8/TmOCy7RIG2I/AAAAAAAABc8/EStLrg2s7Y0/s320/Atami+%252821%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ca. 15 Minuten haben wir dort gewartet, dann hatte es zumindest ein wenig nachgelassen und wir sind schnellen Schrittes weiter, um möglichst irgendwo in der Umgebung einen Kombini zu finden, wo wir Mittagessen und ich mir zudem noch einen neuen Schirm kaufen konnte (jetzt habe ich drei Vinyl-Schirme hinter der Tür in meinem Zimmer stehen). Die Regengüsse schwellten immer mal wieder ab, dann wieder an, und wir mussten uns eingestehen: Der Badeausflug ist ins Wasser gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-o4Dgd9DwyAo/TmOC0eU4XcI/AAAAAAAABdA/MA2UJ4m1ZLU/s1600/Atami+%252829%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-o4Dgd9DwyAo/TmOC0eU4XcI/AAAAAAAABdA/MA2UJ4m1ZLU/s320/Atami+%252829%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Einer der kleinen Kanäle, die ins Meer mündeten. Die vielen Brücken waren sehr kunstvoll gebaut.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Wenn schon kein Strand, dann wollten wir wenigstens Atamis zweite Attraktion auskosten: Die heißen Quellen. Und nach so einer kalten Dusche tut ein Bad im Onsen besonders gut. Eine Stunde haben wir es uns hier reichlich gut gehen lassen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-bGhgh3gsPs8/TmOC10ZL9WI/AAAAAAAABdE/56YtT_mrPAI/s1600/Atami+%252831%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-bGhgh3gsPs8/TmOC10ZL9WI/AAAAAAAABdE/56YtT_mrPAI/s320/Atami+%252831%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-7rhYVEuILU8/TmOC3bUhwpI/AAAAAAAABdI/QaC6-ZHzDEs/s1600/Atami+%252832%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-7rhYVEuILU8/TmOC3bUhwpI/AAAAAAAABdI/QaC6-ZHzDEs/s320/Atami+%252832%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Dann ging es wieder nach draußen, wetterlage checken. Ergebnis: Unverändert, Tendenz schlimmer werdend. Zumindest das Schloss in Atami hatten wir uns eigentlich noch ansehen wollen, aber der Trommelwirbel auf unseren Schirmen wurde bald so heftig, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen konnte. Und da der Regen in Begleitung von Wind auch selten direkt von oben kam, haben wir unter der nächstbesten Brücke erst mal wieder Pause gemacht, gewartet, und uns spontan umentschieden, das weiter entfernt liegende Schloss ausfallen zu lassen und uns stattdessen die Villa Kiunkaku ganz in der Nähe anzusehen. Ab 20:30 Uhr hätte sogar noch ein Feuerwerk stattgefunden, trotz des starken Regens, und bis zu einem gewissen Zeitpunkt waren wir sogar entschlossen, so lange durchzuhalten und uns das Feuerwerk von Kiunkaku aus später anzuschauen. Die Villa hat extra dafür abends noch mal geöffnet. Aber als wir erst mal wieder am Bahnhof waren, wiederum 30min Regenspaziergang später, waren die Züge doch zu verlockend.&lt;br /&gt;Am &lt;b style="color: #cc0000;"&gt;Freitag, den 26.8.&lt;/b&gt;, habe ich mir das Aquarium in Fujisawa angesehen, direkt gegenüber der Insel Enoshima. Die Aquarien hier waren sogar noch etwas größer und artenreicher als bei den anderen Aquarien, die ich bisher besichtigt habe, und an vielen Becken gab es kurze Erklärungen zu den Besonderheiten einiger Fisch- und Quallenarten. Quallen gab es sowieso sehr viele, und alle wirklich schön. Als ich klein war, habe ich die gern aus der Ostsee gefischt und damit meine Mitmenschen geärgert, weil alle außer mir diese possierlichen Tierchen eklig gefunden haben. Aber bei den Beschreibungen zu den ganzen Giften habe ich von den Exemplaren dort im Aquarium lieber die Finger gelassen. Mein persönliches Highlight hier: Das Streichel-Gehege! Ja, es gab tatsächlich ein Fischbecken, ca. 50cm hoch, mit gut 20cm Wasserstandsfüllung, in dem 20-30cm lange welsartige Fischlis rumwuselten und gestreichelt werden durften. Man musste sich nur vorsichtig heranwagen, sonst haben sie sich erschreckt und rumgespritzt. Die Schuppen waren viel rauer, als ich erwartet hatte.&lt;br /&gt;Abends wieder Sintflut.&lt;br /&gt;&lt;b style="color: #cc0000;"&gt;Samstag, der 27.8.&lt;/b&gt; Dieser Termin war seit langem Rot im Kalender markiert, denn es stand ein großes Treffen mit den alten Gasshuku-Freunden an. Geplant war eine Grillparty auf einer unbewohnten Insel vor Yokosuka und zu unserem großen Glück hat auch das Wetter an diesem Tag durchgehalten, sodass das nicht ins Wasser fiel. Die Wolken sahen zwar durchgehend bedrohlich aus, aber es kam kein Wasser runter. Organisiert hatten das hauptsächlich Mio und Ryota, außerdem waren noch Shuhei, Tekkan, Kosuke, Ryuichi, Waku, Atsushi und Makiko (als Info für unsere anderen ehemaligen Gasshuku-Teilnehmer daheim). Ansonsten noch Ryosuke (den außer mir wahrscheinlich nur Shu kennt, vom letzten Gasshuku) und Roby, der Mitbewohner vom Freund von Shu, bei dem Franzi und ich nicht erwartet hätten, ihn plötzlich in unserer Gasshuku-Truppe zu treffen. *lach*&lt;br /&gt;Am &lt;b&gt;&lt;span style="color: #cc0000;"&gt;Sonntag, den 28.8.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, ging es wieder nach Enoshima. Das Wetter hatte sich nun endlich richtig erholt und man konnte wieder draußen wandern, ohne zu ertrinken oder zumindest Gefahr zu laufen, sich eine Erkältung einzufangen. Zuerst wurde die Insel besichtigt - ich habe seit 3 1/2 Jahren das erste Mal wieder einen Fuß darauf gesetzt. Aber an viele Schreine und Orte konnte ich mich dann doch wieder erinnern, als ich sie vor Augen hatte.&lt;br /&gt;Anschließend ging es zurück auf die Festland-Seite und dann ab ins Meer, baden. Endlich! Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, war das das erste Mal seit 15 Jahren, dass ich in einem richtig echten Meer schwimmen konnte. Und Wetter und Wellengang waren klasse. Man könnte glatt sagen "spannend". Ich habe es geschafft, eine recht stattliche Welle mit der Kamera zu dokumentieren, wie sie gerade in Strandnähe bricht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Pw3LmLu4fq0/TmOPaVxl7oI/AAAAAAAABdU/RjL2ZFzAOd0/s1600/Enoshima+%252809%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-Pw3LmLu4fq0/TmOPaVxl7oI/AAAAAAAABdU/RjL2ZFzAOd0/s320/Enoshima+%252809%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-H7-WOjTDhUY/TmOPcCwLVaI/AAAAAAAABdY/sjkTQjAvrPM/s1600/Enoshima+%252810%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-H7-WOjTDhUY/TmOPcCwLVaI/AAAAAAAABdY/sjkTQjAvrPM/s320/Enoshima+%252810%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-WQlNs51mz2I/TmOPdnfLpcI/AAAAAAAABdc/QMeQT8L7xNI/s1600/Enoshima+%252811%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-WQlNs51mz2I/TmOPdnfLpcI/AAAAAAAABdc/QMeQT8L7xNI/s320/Enoshima+%252811%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-bG9xPehLoc0/TmOPfK2lCAI/AAAAAAAABdg/6Rv5XEnLthc/s1600/Enoshima+%252812%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-bG9xPehLoc0/TmOPfK2lCAI/AAAAAAAABdg/6Rv5XEnLthc/s320/Enoshima+%252812%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-DT7_JbmI6U8/TmOPgsACQxI/AAAAAAAABdk/CfguFBQXzd8/s1600/Enoshima+%252813%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-DT7_JbmI6U8/TmOPgsACQxI/AAAAAAAABdk/CfguFBQXzd8/s320/Enoshima+%252813%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-N4UnEUr8nqo/TmOPXgVMNPI/AAAAAAAABdM/6243FKSoNik/s1600/Enoshima+%252807%2529.JPG" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-N4UnEUr8nqo/TmOPXgVMNPI/AAAAAAAABdM/6243FKSoNik/s320/Enoshima+%252807%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Felsenküste auf der Rückseite von Enoshima.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Fo1deGnvWDs/TmOPZOU5p2I/AAAAAAAABdQ/PAznVoLdI80/s1600/Enoshima+%252808%2529.JPG" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-Fo1deGnvWDs/TmOPZOU5p2I/AAAAAAAABdQ/PAznVoLdI80/s320/Enoshima+%252808%2529.JPG" width="320" /&gt;&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Blick in den Hafen von Enoshima aus.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-fh2QpJvUslc/TmOPhyA1C9I/AAAAAAAABdo/Sg4NzH_tEvk/s1600/Enoshima+%252815%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-fh2QpJvUslc/TmOPhyA1C9I/AAAAAAAABdo/Sg4NzH_tEvk/s320/Enoshima+%252815%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Strand auf der Festland-Seite kurz nach Sonnenuntergang.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Am &lt;b&gt;&lt;span style="color: #cc0000;"&gt;Mittwoch, den 31.8.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, war ich "mal kurz" auf einem Nomikai (= mit Freunden in einer Bar, trinken). Eigentlich musste ich mich noch aufs Gasshuku vorbereiten, was am nächsten Morgen losging. Ich hatte noch nicht mal Sachen gepackt. Daher hätte ich die meisten anderen Treffen wahrscheinlich ganz abgesagt. Aber es ging um das Kopra-Treffen. Da war ich vor einem Monat das erste Mal und es hatte wirklich großen Spaß gemacht, mit so vielen sympathischen Leuten. Weil ich das dann doch nicht verpassen wollte, bin ich zumindest für 1 1/2 Stunden mit hin gegangen. Die Beliebtheit des Treffens schien auch in der letzten Zeit schlagartig gestiegen zu sein, denn plötzlich waren gut 60 Leute mit dabei! Der Ort, eigentlich auf ca. 50 Personen ausgelegt, war berstend voll und die Kellner hatten alle Hände voll zu tun, genau wie die Organisatoren auf unserer Seite. Alle andern hatten ihren Spaß und auf zusätzliche Stäbchen, Sitzkissen und ihre Getränke gewartet. Ich glaube, für den kurzen Zeitraum habe ich wohl doch ein wenig zu viel getrunken. Jedenfalls musste ich mich lange nicht mehr so anstrengen, um halbwegs vernünftig geradeaus zu gehen, als ich auf dem Heimweg war. Aber zumindest konnte ich gut schlafen, nachdem ich dann auch endlich mit Packen und Mittagessen vorbereiten fertig war.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Und am nächsten Tag ging es dann los.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Das Deutsch-Gasshuku vom Mita-Campus, am Kawaguchi-See in Yamanashi.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b style="color: #cc0000;"&gt;Donnerstag, 1.9.&lt;/b&gt;, Tag 1.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Bereits die Tage zuvor hatte es eine Taifun-Warnung gegeben und natürlich näherte sich das Teil pünktlich zum Gasshuku-Start dem Festland. Bei unserer Ankunft im Ryokan, unserer Herberge im traditionell japanischen Stil, regnete es zumindest noch normal. Alles, was später kam, hat Atami-Ausmaße angenommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Das Ryokan selbst war sehr schön. Judith, eine weitere Freundin aus dem Master-Studiengang, und ich waren erstaunt, als wir bei der Zimmerverteilung erfahren haben, dass wir beide uns zu zweit ein Zimmer teilen. Auf einem Deutsch-Gasshuku hätten wir angenommen, dass man uns mit den Japanern mischt, damit die noch ein wenig mehr Gelegenheit bekommen, Deutsch zu sprechen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-RS_17ekYESU/TmOTYVjguWI/AAAAAAAABds/q4sP5_pRhrU/s1600/Deutsch-Gasshuku_Kawaguchiko+%25281%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-RS_17ekYESU/TmOTYVjguWI/AAAAAAAABds/q4sP5_pRhrU/s320/Deutsch-Gasshuku_Kawaguchiko+%25281%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Judiths und mein Zimmer, noch ordentlich, gleich nach der Ankunft.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Seb5T0MtrVQ/TmOTZ58teEI/AAAAAAAABdw/F4JRXEUG__g/s1600/Deutsch-Gasshuku_Kawaguchiko+%25283%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-Seb5T0MtrVQ/TmOTZ58teEI/AAAAAAAABdw/F4JRXEUG__g/s320/Deutsch-Gasshuku_Kawaguchiko+%25283%2529.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Wie jedes Mal im Ryokan: Traditionelles Essen - frühs und abends. Aber diesmal fand ich es ganz lecker und auch morgens gut essbar, immerhin ist mein letztes traditionell japanisches Essen schon eine Weile her.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Vor dem Abend war ich ein wenig aufgeregt. Nach dem Essen stand ein Vortrag von mir zur deutschen Esskultur auf dem Programm. Das Thema hatte ich so gewählt, um etwas möglichst "Praxisnahes" und Visuelles zu haben, was leicht verständlich ist und was man gut mit Bildern unterlegen kann. Außerdem haben Japaner generell ein großes Interesse an der Esskultur, sodass man damit nicht viel falsch machen konnte. Das einfachste dafür wäre natürlich eine Powerpoint-Präsentation mit Beamer gewesen, aber der war leider nicht auftreibbar gewesen. Daher habe ich frühzeitig umdisponiert und mit A4-Bildern gearbeitet, die Ren, einer der Organisatoren und neuer Doppel-Master-Komilitone, netterweise ausgedruckt und mitgebracht hat. Genauso wie eine Rolle mit großen, weißen Papierbögen, die wir fürs Brainstorming und zum Anheften der Bilder benutzen konnten. So ist es am Ende doch ganz lustig und interessant geworden. Am besten war das "echte" Mitbringsel: Eine Tüte Haribo Lakritzschnecken, gesponsort von Judith. Unsere Gasshuku-Teilnehmer waren sehr mutig, viele haben sich an der Lakritze probiert, und ich wünschte, ich hätte in dem Moment eine Kamera gehabt, um zumindest die besten Gesichtsausdrücke festhalten zu können. Sie waren wirklich Gold wert. Die Meinungen tendierten insgesamt von "absolut ungenießbar" bis "na ja, schmecken tuts nicht, aber man kann es essen". Ein Student war sogar dabei, der meinte, ihm würde es schmecken. Feldstudien Lakritze - Ende.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Dass alles so gut geklappt hat, habe ich auch Matthias, einem weiteren Komilitonen meines Jahrgangs, zu verdanken. Denn obwohl wir das weiße Papier mit zahlreichen Klebepunkten an der Wand befestigt haben, wollte es von allein einfach nicht halten, also musste er das Blatt an einer Seite die ganze Zeit festhalten. Bestimmt 40 Minuten, wenn nicht sogar länger.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #cc0000;"&gt;Freitag, der 2.9.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, Tag 2.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Dieser Tag war vollständig der Arbeit an unseren Texten gewidmet. Die anderen Organisatoren und ich hatten von vorherein Texte zusammengetragen und ausgewählt, die die Studenten während des Gasshuku (auszugsweise) intensiv diskutieren, verstehen lernen sollten, um sie im Hauptteil dann mit Körper und Stimme ausdrucksstark vortragen zu können. Durch die verschiedenen Lockerungs- und Einstiegsübungen, die Ehito für die Studenten vorbereitet hatte, ging das wirklich gut. Man hat sich Stück für Stück ruhiger und gelassener gefühlt und man sah plötzlich immer mehr Ideen und Möglichkeiten, wie man einen einfachen Prosa-Text interessant umsetzen könnte, sodass am Ende wirklich jede der Gruppen eine einmalige Interpretation ihres Textes vorgelegt hat. Thematisch waren die Texte möglichst vielseitig gelegt: Gedichte von Heinrich Heine, ein Auszug aus "Die Brücke" von Franz Kafka, "Das fliegende Klassenzimmer" von Erich Kästner, "Rapunzel" sowie "Musik nur, wenn sie laut ist" von Herbert Grönemeyer.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Am &lt;b style="color: #cc0000;"&gt;Samstag, den 3.9.&lt;/b&gt;, wurde kurz vor unserer Abreise noch ein Abschiedsfoto mit allen gemacht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-X9E1zGdb_es/TmOTbrMKkWI/AAAAAAAABd0/8BkolexTVUg/s1600/Deutsch-Gasshuku_Kawaguchiko+%25287%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-X9E1zGdb_es/TmOTbrMKkWI/AAAAAAAABd0/8BkolexTVUg/s320/Deutsch-Gasshuku_Kawaguchiko+%25287%2529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;vorderste Reihe v.l.n.r.: Ren, ich, Ehito, Matthias, Mai. Rechts daneben stehend: Akihiro. Matthias ausgenommen, war das unser Organisations-Team.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Der Tag war dann wieder auf seine ganz eigene Art spannend. Der Taifun hat ja am Freitag das Festland erreicht gehabt und wütete seitdem unermüdlich. Bisweilen gewitterte es auch oder klang mal so, als würde er versuchen, Scheiben herauszudrücken oder das Dach abzudecken. Wir selbst blieben letztlich zwar schadfrei, aber andernorts gab es Erdrütsche, sogar eine Straße ist irgendwo ein ganzes Stück weit weggebrochen. Das hatte dann zur Folge (die Erdrütsche. Das mit der Straße lag nicht auf unserer Wegstrecke), dass am Samstag erst mal fast der gesamte Verkehr still lag. Bahnen fuhren zeitweise nicht, die Überlandbusse waren bis ca. 13 Uhr komplett eingestellt gewesen. Und 14:14 Uhr wollten wir mit so einem eigentlich zurück nach Hause fahren. Spontan mussten also alle Pläne über den Haufen geworfen werden, Ehito und Mai haben rumtelefoniert wie die Wilden und das Internet gewälzt, um nach Ersatzmöglichkeiten zu suchen. Am Bahnhof angekommen, haben sie erst mal die zuvor gekauften Tickets alle wieder zurückgegeben und den Studenten ihr Busgeld ausgezahlt, dann wurde gewartet. Zum Glück fuhren die Busse dann doch wieder, als unsere Zeit ran war. Aber natürlich waren wir nicht die einzigen, die gewartet hatten und deren Pläne durcheinander gekommen waren, sodass es sich letztlich so ergeben hat, dass Judith, ich und noch drei, vier andere von unserer Gruppe spontan einen Bus eher nehmen konnten. Der ganze Rest scheint aber auch soweit pünktlich in Tokyo angekommen zu sein. Und hier hat es nicht mal mehr genieselt. Endlich raus aus dem Taifun!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Was auch schade war: Vom Kawaguchi-See aus hat man eigentlich einen wunderschönen Ausblick auf den Berg Fuji. Die Präfektur Yamanashi liegt direkt an der Rückseite des Fuji, sodass man ihn von dort aus richtig groß hätte sehen können. Und den vielen Fotos nach zu Urteilen, muss der Anblick vom See aus, so bei Sonnenuntergang, wirklich umwerfend sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Für alle, die eine Runde mitschmachten und sehen wollen, was ich verpasst habe: &lt;a href="http://www.fujisan.ne.jp/up_master/gallery1/1/glry2_00000102.jpg"&gt;hier &lt;/a&gt;oder &lt;a href="http://www.fujisan.ne.jp/up_master/gallery1/1/glry2_00000502.jpg"&gt;hier &lt;/a&gt;oder &lt;a href="http://www.japanican.com/japaninfo/Images/area/sight/A2200010a.jpg"&gt;hier&lt;/a&gt;. *seufz*&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-3437927540352940000?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/3437927540352940000/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=3437927540352940000' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/3437927540352940000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/3437927540352940000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/09/august-retrospektive.html' title='August, Retrospektive'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-Ybq-uKLGcNg/TmN3-hY_NMI/AAAAAAAABbI/-G-gr_R8OWU/s72-c/Chukagai+%25282%2529.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-1699182351994024384</id><published>2011-08-20T18:52:00.014+09:00</published><updated>2011-08-21T01:38:51.383+09:00</updated><title type='text'>Überlebenstraining: Mit dem Seishun-18-Kippu nach Fukuoka und zurück</title><content type='html'>Hier ist er nun also, der seit Wochen angekündigte Eintrag zu meiner Reise quer durchs südliche Japan. 9 Tage Bahn, Meernähe, saubere Luft, Sightseeing und Entspannung - Zugfahrten ausgeklammert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Donnerstagvormittag, den 28. Juli&lt;/span&gt;, begann die Reise mit dem vorläufigen Ziel: Nara.&lt;br /&gt;Ich hatte geplant, wie schon vor einem Jahr, das Seishun-18-Kippu (auf Deutsch ungefähr: 18-Jahre-Jugend-Ticket) zu nehmen. Man bekommt es für 11500 Yen (nach aktueller Umrechnung 104 Euro) und kann als Einzelperson insgesamt fünf beliebige Tage innerhalb der Ferienzeit damit herumfahren. In ganz Japan. Somit ist man pro Tag nur für 2300 Yen (20 Euro) unterwegs und könnte vom Morgengrauen bis zum letzten Nachtzug so weit fahren, wie man möchte. Der Haken daran: Das Ticket gilt nur für die Bummelzüge.&lt;br /&gt;Meine erste Strecke von Tokyo bis Nara ist ungefähr genauso lang wie die Entfernung Dresden-München. Fahrzeit: 10 Stunden. Umsteigen: 6mal. Geht eigentlich noch. Ich hatte überall einen Sitzplatz und war mit Buch, Musik und Nintendo ausgerüstet, womit die Zeit ganz gut totgeschlagen werden konnte. Und trotz des wolkenverhangenen Himmels gab es schöne Landschaftsaussichten mit viel Natur zu bestaunen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-3Je0BtGSnms/Tk-LEJKUQ_I/AAAAAAAABWU/s-zdZoZEZJE/s1600/Zug_Hinfahrt%2B%25285%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-3Je0BtGSnms/Tk-LEJKUQ_I/AAAAAAAABWU/s-zdZoZEZJE/s320/Zug_Hinfahrt%2B%25285%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642881761413448690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Echte Natur! In und um Tokyo nach wie vor eine Seltenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-v0MCd7zcSl0/Tk-LGiNqzhI/AAAAAAAABWc/1gXbktTHQjg/s1600/Zug_Hinfahrt%2B%25282%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-v0MCd7zcSl0/Tk-LGiNqzhI/AAAAAAAABWc/1gXbktTHQjg/s320/Zug_Hinfahrt%2B%25282%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642881802498133522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Hübsches kleines Dorf direkt am Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Leider hatte ich mir für die Zugfahrt kaum was zu Essen und nichts zu trinken mitgenommen, weil ich angenommen hatte, bei irgendeinem der Umstiegs-Bahnhöfe mir schnell mal was kaufen zu können. Leider wurde daraus nichts, weil die Umstiegszeiten doch recht knapp bemessen waren. Und auf dem letzten Stück gab es noch eine knappe Stunde Verspätung durch die Rush-Hour in Kyoto, sodass ich viel später als erwartet in Nara ankam und dort dann erst mal schnellstmöglich mein Hotel gesucht habe, bevor ich doch vor der geschlossenen Tür übernachten muss. Hotel nach kurzer Busfahrt auch gleich gefunden und festgestellt: Das liegt am Ende der Welt - oder zumindest der Stadt. Nicht mal ein 24h-Konbini in der Nähe. Und im Hotel selbst gab es außerhalb der festgelegten Essenszeiten nur einen Getränkeautomaten, an dem man sich bedienen konnte. Na ja, wenigstens was trinken...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hab geschlafen wie ein Stein, 8 Uhr morgens am &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;29. Juli&lt;/span&gt; ausgecheckt und bin Richtung Stadtzentrum zurück gegangen. Am nächstbesten Kombini habe ich mir dann erst mal ein reichliches Frühstück gekauft und nachgeholt, was ich tags zuvor nicht geschafft habe. Anschließend zum Tourismus-Point gegangen, wo man mir eine Sightseeing-Route für den Tag erstellt hat und los ging es!&lt;br /&gt;Mein erstes Ziel war der Tempel Horyû-ji, UNESCO-Weltkulturerbe, auf dessen Gelände sich die ältesten Holzgebäude der Welt befinden. Der Tempel selbst wurde im Jahr 607 errichtet. Leider hat sich bei mir zu dem Zeitpunkt keine wirkliche Begeisterung für den Tempel einstellen können, denn noch auf dem Weg dahin hat sich mein exzessives Essverhalten erst mal in Form extremer Übelkeit und Schwindel gerächt, sodass ich zwischenzeitlich eine gute halbe Stunde auf halber Wegstecke nur auf einer Bank gesessen und mit meinem Magen darum gekämpft habe, ob das Frühstück nun drin bleibt oder nicht.&lt;br /&gt;Am Ende habe ich zwei weitere Tempel in der Nähe ausgelassen und war viel eher wieder am Hauptbahnhof in Nara als beabsichtigt, bin Richtung Nara-Park geschlurft und habe mich dort auf eine Parkbank gelegt und eine Weile geschlafen. Danach fühlte ich mich endlich wieder besser und konnte die Stadt, den Park und die ganzen Tempel- und Schreinanlagen auch richtig genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-xdYGAg9JcVQ/Tk-QDulO20I/AAAAAAAABWk/WXeZOUFsPXA/s1600/Nara%2B%252824%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-xdYGAg9JcVQ/Tk-QDulO20I/AAAAAAAABWk/WXeZOUFsPXA/s320/Nara%2B%252824%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642887251836721986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Teich "Sarusawa-ike", an dem ich erst mal eine Weile geschlafen hbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-WgHxEmDBQ_I/Tk-QD9RWUWI/AAAAAAAABWs/BdWKLsTZTHw/s1600/Nara%2B%252827%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-WgHxEmDBQ_I/Tk-QD9RWUWI/AAAAAAAABWs/BdWKLsTZTHw/s320/Nara%2B%252827%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642887255779856738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-aMKUxVwW8nQ/Tk-QEOLivMI/AAAAAAAABW0/wjikCduSNAM/s1600/Nara%2B%252828%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-aMKUxVwW8nQ/Tk-QEOLivMI/AAAAAAAABW0/wjikCduSNAM/s320/Nara%2B%252828%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642887260318907586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf der Tempelanlage des Kokufuku-ji (das Bild weiter oben gehört auch dazu)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-5iQr-O-c8e4/Tk-QEfl3KGI/AAAAAAAABW8/WR7efanhG_Y/s1600/Nara%2B%252837%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-5iQr-O-c8e4/Tk-QEfl3KGI/AAAAAAAABW8/WR7efanhG_Y/s320/Nara%2B%252837%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642887264992700514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein Reh im Nara-Park!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-AvGMLHRUq60/Tk-QEkOjr8I/AAAAAAAABXE/5aidm-k2nVw/s1600/Nara%2B%252842%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-AvGMLHRUq60/Tk-QEkOjr8I/AAAAAAAABXE/5aidm-k2nVw/s320/Nara%2B%252842%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642887266237132738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und noch mehr davon! Und später kamen noch viel, viel mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-95LDcjNfVVo/Tk-Qz6qipbI/AAAAAAAABXM/GDljYAr-4Oc/s1600/Nara%2B%252843%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-95LDcjNfVVo/Tk-Qz6qipbI/AAAAAAAABXM/GDljYAr-4Oc/s320/Nara%2B%252843%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642888079713936818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Weil sie so schön zahm und verfessen sind, werden sie auch manchmal übermütig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächster touristischer Höhepunkt: Die riesige Schreinanlage des Kasuga-Taisha.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-zEM5KcyxJ9Y/Tk-RcpiELtI/AAAAAAAABXU/RVX2KrF8g9A/s1600/Nara%2B%252870%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-zEM5KcyxJ9Y/Tk-RcpiELtI/AAAAAAAABXU/RVX2KrF8g9A/s320/Nara%2B%252870%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642888779489619666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-GWrkBY0Zpbc/Tk-RdAQIe3I/AAAAAAAABXk/X9siazYAKOs/s1600/Nara%2B%252871%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-GWrkBY0Zpbc/Tk-RdAQIe3I/AAAAAAAABXk/X9siazYAKOs/s320/Nara%2B%252871%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642888785588419442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-koyfa82kkuM/Tk-Rcx1O0WI/AAAAAAAABXc/CEC_OZwOJxw/s1600/Nara%2B%252875%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-koyfa82kkuM/Tk-Rcx1O0WI/AAAAAAAABXc/CEC_OZwOJxw/s320/Nara%2B%252875%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642888781717492066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-5DkEITZzGQE/Tk-RdD6ObbI/AAAAAAAABXs/qIl8Kbc1bpk/s1600/Nara%2B%252880%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-5DkEITZzGQE/Tk-RdD6ObbI/AAAAAAAABXs/qIl8Kbc1bpk/s320/Nara%2B%252880%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642888786570276274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jgHbCe31Qrw/Tk-RddpLPHI/AAAAAAAABX0/-mAr3IYS80g/s1600/Nara%2B%252878%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-jgHbCe31Qrw/Tk-RddpLPHI/AAAAAAAABX0/-mAr3IYS80g/s320/Nara%2B%252878%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642888793478085746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weiter ging es mit einem Spaziergang durch einen anderen Teil des Nara-Parks.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-8elIkRrGwIs/Tk-SGkIJ2wI/AAAAAAAABX8/O772J2Ywge8/s1600/Nara%2B%252889%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-8elIkRrGwIs/Tk-SGkIJ2wI/AAAAAAAABX8/O772J2Ywge8/s320/Nara%2B%252889%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642889499593267970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-BSBKEYCtRII/Tk-SG8TP06I/AAAAAAAABYE/s6BNymMDZ7Q/s1600/Nara%2B%252893%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-BSBKEYCtRII/Tk-SG8TP06I/AAAAAAAABYE/s6BNymMDZ7Q/s320/Nara%2B%252893%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642889506082247586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-fA9DUn1IHXU/Tk-SHAM0jrI/AAAAAAAABYM/u7u-JfJXdm4/s1600/Nara%2B%2528106%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-fA9DUn1IHXU/Tk-SHAM0jrI/AAAAAAAABYM/u7u-JfJXdm4/s320/Nara%2B%2528106%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642889507129036466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nächstes Ziel: Der Tôdaiji-Tempel.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-MJXCpVgwXhc/Tk-SHFaG5kI/AAAAAAAABYU/cqyxxkiw4EA/s1600/Nara%2B%2528118%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-MJXCpVgwXhc/Tk-SHFaG5kI/AAAAAAAABYU/cqyxxkiw4EA/s320/Nara%2B%2528118%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642889508526941762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Hauptgebäude dieses Tempels ist die größte Buddha-Statue Japans, mit einer Höhe von 16,2m, zu bestaunen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-IqUfZkUzwkU/Tk-SHlttT6I/AAAAAAAABYc/sUk_G4upaVI/s1600/Nara%2B%2528126%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-IqUfZkUzwkU/Tk-SHlttT6I/AAAAAAAABYc/sUk_G4upaVI/s320/Nara%2B%2528126%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642889517199085474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sozusagen "nebenan" befand sich eine weitere Tempelanlage.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-0cuOMxz2vbM/Tk-TQpVR_5I/AAAAAAAABYk/KIr0nR9No5E/s1600/Nara%2B%2528133%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-0cuOMxz2vbM/Tk-TQpVR_5I/AAAAAAAABYk/KIr0nR9No5E/s320/Nara%2B%2528133%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642890772300824466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-5VDQMCAMhKM/Tk-TQ0HeusI/AAAAAAAABYs/FIEmP0kQDA4/s1600/Nara%2B%2528142%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-5VDQMCAMhKM/Tk-TQ0HeusI/AAAAAAAABYs/FIEmP0kQDA4/s320/Nara%2B%2528142%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642890775195728578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-TZrCYpjCLHA/Tk-TRADs-wI/AAAAAAAABY0/ctwEReFKmvg/s1600/Nara%2B%2528140%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-TZrCYpjCLHA/Tk-TRADs-wI/AAAAAAAABY0/ctwEReFKmvg/s320/Nara%2B%2528140%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642890778401110786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Abends bin ich noch ein Stück weiter durch den Park gelaufen, habe mir einige Einkaufsstraßen angesehen und nach einem der alten Grabhügel gesucht, ein Kofun-Grab, welche vom 3. bis zum 6. Jahrhundert als Grabstätten von Herrscherfamilien angelegt wurden. Laut meinem Stadtplan hätte es ganz in meiner Nähe eines geben müssen. Aber egal, wie und wo ich gesucht habe, ich habe es einfach nicht gefunden. Und inzwischen war es auch dunkel, der Wind frischte auf und wenig später fing es an zu regnen, sodass ich die Suche letztendlich aufgegeben habe und in ein Manga-Café in Bahnhofsnähe gegangen bin, um am nächsten Morgen in aller Frühe meine Weiterreise anzutreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So stand ich am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Samstagmorgen, 30. Juli&lt;/span&gt;, um 6 Uhr schon wieder auf dem Bahnhof, diesmal mit mehr Proviant im Gepäck, um für die Weiterfahrt bis nach Îzuka gewappnet zu sein. Geplante Fahrtdauer: 14 1/2 Stunden. Umsteigen: 10mal. Die Strecke entspricht ungefähr der Distanz Hannover-München. Damit wurde das Rumgefahre langsam wirklich anstrengend. Aber zumindest hatte ich diesmal ausreichend Essen dabei.&lt;br /&gt;Und am Bahnhof in Shin-Îzuka wurde ich bereits herzlich von Herrn Shimada begrüßt, der mich extra abholen gekommen ist. Und bevor es zu Kichiro nach Hause ging (der zu dem Zeitpunkt gerade in Deutschland war, sodass wir uns in seiner Heimat leider mal wieder verpasst haben, was mir allerdings das Glück verschaffte, wieder in seinem Zimmer wohnen zu können), sind wir noch schnell am Atago-Kindergarten vorbeigefahren. Eigentlich befand sich auch der Kindergarten gerade mitten in der Ferienzeit und es gab nur wenige Eltern, die wegen der Arbeit ihre Kinder tagsüber für ein paar Stunden vorbeibrachten. Dementsprechend war tagsüber normalerweise auch nur ein Teil der Erzieher da. Aber am Tag meiner Ankunft hatte ein Fest stattgefunden, bei dem sehr viele Kinder, ehemalige Kindergartenkinder und natürlich alle Eltern eingeladen gewesen waren. Obwohl gegen 20:30 Uhr, als wir dort ankamen, schon rege Aufbruchsstimmung herrschte, hatte ich so noch einmal die Gelegenheit, viele Erzieher aus der Zeit meines Praktikums zu sehen. Und ich bin eingeladen worden, während meines Aufenthaltes in Îzuka noch mal einen Tag vorbeizukommen, wofür der 1. August gleich vorgemerkt wurde.&lt;br /&gt;Dann ging es aber erst mal nach Hause. Auf dem Weg dahin frage ich noch, wie es  Akiko-san, einer der Tanten von Kichiro, geht, die mich letztes Jahr in Kobe so lieb bei sich aufgenommen hatte, und staunte nicht schlecht, als ihr Gesicht mich gleich als erstes begrüßte, nachdem ich zur Tür reinkam. Von ihr und Frau Shimada habe ich dann gleich noch ein leckeres Abendessen bekommen, habe geduscht und bin ins Bett gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab hier ging dann der ruhigere Teil meiner Reise los. So viel gab es für mich inzwischen ja nicht mehr zu entdecken in Îzuka und Fukuoka. Beziehungsweise war das diesmal einfach nicht mein Hauptziel. Ich wollte vor allem die Leute noch einmal wiedersehen, die ich während meines Praktikums im Februar/März 2010 kennenlernen konnte und die mir damals so viel geholfen haben. Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Sonntag, den 31. Juli&lt;/span&gt;, bin ich mit dem Überlandbus nach Fukuoka gefahren, um mit Herrn Nemoto und noch fünf weiteren Mitgliedern seines deutsch-japanischen Kulturkreises gemeinsam Abendbrot zu essen. Obwohl Herr Nemoto schon seit einem Weilchen sein Pensionsalter erreicht hat, ist er fit und aktiv wie eh und je. Seit wir uns das letzte Mal gesehen haben, hat er ein Deutschlehrbuch für Japaner herausgegeben sowie einen jährlich erscheinenden Bericht über die deutsch-japanischen Beziehungen sowie die Aktivitäten der deutsch-japanischen Gesellschaft Westjapans. Ein Exemplar davon hat er mir geschenkt, was ich mir jetzt in Ruhe durchlesen kann. Aufgrund des 150-jährigen Jubiläums deutsch-japanischer Beziehungen ist die diesjährige Ausgabe besonders umfangreich. Ich habe auch eine Einladung bekommen, einen Artikel für die Ausgabe vom nächsten Jahr zu schreiben. Wenn ich noch jemanden finde, der mir mein Amateur-Japanisch korrigiert, will ich diese Gelegenheit auf keinen Fall verstreichen lassen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag war der &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;1. August&lt;/span&gt;, der Tag, an dem ich vormittags noch mal zum Kindergarten gehen wollte. Am Tag meiner Ankunft war es bereits dunkel gewesen, als ich dort war, weshalb man nicht viel sehen konnte draußen, aber diesmal, bei Tageslicht, fiel mir zuerst auf, wie sehr sich die Atmosphäre im Sommer doch von der im Frühjahr unterschied. Natürlich grünten jetzt ganz andere Bäume und Pflanzen als damals, aber die Erzieher haben sich ebenfalls der Jahreszeit angepasst und mit den Kindern überall auf dem Gelände einige Gemüsepflanzen gezogen, an denen überall schon reife Früchte hingen: Gurken, &lt;a href="http://green-24.de/forum/files/thumbs/t_dsc01852_174.jpg"&gt;Goya-Gurken&lt;/a&gt;, Paprika, Auberginen und noch mehr.&lt;br /&gt;Seit meiner Praktikumszeit ist der Kindergarten bereits zwei Jahrgänge weiter. Die damals ältesten Kinder sind schon einen Monat nach Ende meines Praktikums in die Grundschule gekommen und sind jetzt, ein weiteres Jahr später, bereits Zweitklässler. Dementsprechend sind die Kinder aus den damals jüngsten Gruppen inzwischen in den drei ältesten Gruppen, Löwe, Giraffe und Bär. An einige von ihnen konnte ich mich auch noch erinnern, aber weil Ferien waren, sind an dem Tag nicht mehr als 30 Kinder insgesamt da gewesen, alle unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Gruppen, die wie bei der alltäglichen Betreuung an den Nachmittagen alle gemeinsam gespielt haben. Aber einige wenige waren trotzdem noch unter ihnen, die sich scheinbar noch an mich erinnern konnten.&lt;br /&gt;Das Wetter war - wie fast jeden Tag seit Ende der Monsunzeit - einfach super, sodass am Vormittag alle draußen am Wasser spielen konnten. Die Erzieher haben dafür einige Wannen und Planschbecken mit etwas Wasser vorbereitet. Das hat mich an meine Grundschulzeit erinnert, wo wir das in den Sommerferien auch oft gemacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Dienstag, den 2. August&lt;/span&gt;, habe ich mir abends mit Hiroko (Kichiros Schwester) und ihrem Vater zusammen ein Feuerwerk am Fluss in Îzuka angeschaut. Hiroko hat mir extra einen Yukata von sich geliehen, sie selbst hatte auch noch einen zweiten, was die Feuerwerks-Stimmung dann wirklich perfekt gemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-gHEpFVOoiDo/Tk-fThUrYBI/AAAAAAAABY8/_ckCO76ifJ0/s1600/Izuka-Feuerwerk%2B%252802%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-gHEpFVOoiDo/Tk-fThUrYBI/AAAAAAAABY8/_ckCO76ifJ0/s320/Izuka-Feuerwerk%2B%252802%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642904015829950482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-72TiNtVYC0s/Tk-fT3BJptI/AAAAAAAABZE/8gWSHnJ13sE/s1600/Izuka-Feuerwerk%2B%252805%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-72TiNtVYC0s/Tk-fT3BJptI/AAAAAAAABZE/8gWSHnJ13sE/s320/Izuka-Feuerwerk%2B%252805%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642904021653628626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-T066SKcLSp4/Tk-fT2uu63I/AAAAAAAABZM/QHO2eRMOn0c/s1600/Izuka-Feuerwerk%2B%252819%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-T066SKcLSp4/Tk-fT2uu63I/AAAAAAAABZM/QHO2eRMOn0c/s320/Izuka-Feuerwerk%2B%252819%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642904021576379250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich schon extra bis nach Fukuoka fahre, kann ich dort ja nicht nur faulenzen. Deshalb gab es für &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Mittwoch, den 3. August&lt;/span&gt;, einen richtigen Tagesplan: Ausflug nach Nagasaki!&lt;br /&gt;Mit Frau Shimadas Hilfe habe ich herausbekommen, dass man mit dem Überlandbus relativ schnell und günstig bis nach Nagasaki fahren kann, was sich im Westen an der Küste der Insel Kyushu befindet. Nagasaki ist einerseits natürlich wegen des Atombombenabwurfs vom 9. August 1945 bekannt. Für Japanologen ist es aber auch deshalb interessant, weil sich in Nagasaki der einzige Hafen befand, an dem zur Zeit der Landesabschließung (Beginn ca. 1633 bis 1854) Handel mit dem Westen betrieben wurde, namentlich mit den Holländern. Allen anderen westlichen Ländern war in dieser Zeit der Zutritt zu Japan verboten gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-_G4l9hKqn6g/Tk-hYJIfTpI/AAAAAAAABZU/PH0WjvZWjQc/s1600/Nagasaki%2B%252802%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-_G4l9hKqn6g/Tk-hYJIfTpI/AAAAAAAABZU/PH0WjvZWjQc/s320/Nagasaki%2B%252802%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642906294258978450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-9IImVlIWRUw/Tk-hYX2I9YI/AAAAAAAABZc/jzCRQ7uf1fI/s1600/Nagasaki%2B%252803%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-9IImVlIWRUw/Tk-hYX2I9YI/AAAAAAAABZc/jzCRQ7uf1fI/s320/Nagasaki%2B%252803%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642906298208548226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-wrIzWnb8YSY/Tk-hYeoyIHI/AAAAAAAABZk/uLlhfpW-jGM/s1600/Nagasaki%2B%252813%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-wrIzWnb8YSY/Tk-hYeoyIHI/AAAAAAAABZk/uLlhfpW-jGM/s320/Nagasaki%2B%252813%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642906300031574130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-KVEO9L16tRk/Tk-hYpY77rI/AAAAAAAABZs/19bO04SJ7II/s1600/Nagasaki%2B%252814%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-KVEO9L16tRk/Tk-hYpY77rI/AAAAAAAABZs/19bO04SJ7II/s320/Nagasaki%2B%252814%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642906302917897906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-laK9gPdXuBE/Tk-hYzInckI/AAAAAAAABZ0/XUg02aay8G0/s1600/Nagasaki%2B%252815%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-laK9gPdXuBE/Tk-hYzInckI/AAAAAAAABZ0/XUg02aay8G0/s320/Nagasaki%2B%252815%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642906305533801026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Region um den Hafen von Dejima. Wirklich wunderschöne Gegend. Es war Liebe auf den ersten Blick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-sfZxpXFnn_8/Tk-iA5K7sFI/AAAAAAAABZ8/E8PqenVZXrM/s1600/Nagasaki%2B%252854%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-sfZxpXFnn_8/Tk-iA5K7sFI/AAAAAAAABZ8/E8PqenVZXrM/s320/Nagasaki%2B%252854%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642906994348896338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eines von vielen Denkmälern zum Atombombenabwurf, in der Nähe des A-Bomb-Museums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-CehLahz2k6I/Tk-iBIzAaAI/AAAAAAAABaE/PJLGHkvFk3k/s1600/Nagasaki%2B%252856%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-CehLahz2k6I/Tk-iBIzAaAI/AAAAAAAABaE/PJLGHkvFk3k/s320/Nagasaki%2B%252856%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642906998543509506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Ground Zero", der Platz, über dem die Atombombe detoniert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-dHUR3N3NMdM/Tk-iBclfcnI/AAAAAAAABaM/6rPcaFbPFis/s1600/Nagasaki%2B%252857%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-dHUR3N3NMdM/Tk-iBclfcnI/AAAAAAAABaM/6rPcaFbPFis/s320/Nagasaki%2B%252857%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642907003855532658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Friedensstatue auf dem Ground Zero.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-F8MpDnGYIsE/Tk-iBYTfpZI/AAAAAAAABaU/weMXtzkIVeg/s1600/Nagasaki%2B%252822%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-F8MpDnGYIsE/Tk-iBYTfpZI/AAAAAAAABaU/weMXtzkIVeg/s320/Nagasaki%2B%252822%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642907002706306450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Stadtansicht an einem der Kanäle in Nagasaki.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die ganz normalen Wohn- und Arbeitsgebiete der Stadt bieten einen eher nüchternen Eindruck. Man merkt deutlich, dass die Stadt nach dem Atombombenabwurf und den daraus resultierenden Großbränden zu großen Teilen zerstört worden war und dann schnell wieder aufgebaut wurde. Traditionelle Häuser sieht man gar nicht, alles ist modern, aber eher in diesem pragmatischen Stil der Nachkriegszeit, dem ich als Kunstliebhaber einfach nichts abgewinnen kann. Vieles aus der Zeit sieht inzwischen halt leider einfach nur noch alt und billig aus. Aber der Hafen wird mir auf ewig unvergesslich in Erinnerung bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Donnerstag, 4. August&lt;/span&gt;. Spätestens seit meiner Fahrt von Nara nach Îzuka habe ich diesen Tag gefürchtet, denn er konnte nur schlimmer werden. In einem Anflug jugendlichen Leichtsinns habe ich mir bei meiner Reiseplanung vorgenommen, an diesem einen Tag bis nach Nagoya durchzufahren, was noch mal ein Stück hinter Nara liegt, in Richtung Tokyo. Fahrzeit: 15 Stunden 10 Minuten. Umsteigen: 12mal. Entfernung fast so weit wie Bremen-München.&lt;br /&gt;Mein Fazit des Tages: Das mach ich echt nie wieder. Zwischendurch gab es nicht mal Toiletten im Zug und beim Umsteigen reicht die Zeit ja immer nicht, was den Stressfaktor des ewigen Herumreisens noch mal um einiges verschlimmert hat. Ich hatte von der Fahrt zwei Tage später noch Bauchschmerzen...&lt;br /&gt;Aber abends (na ja...nachts) konnte ich dafür Ohta-sensei wiedersehen, den Lehrer, der das Deutsch-Gasshuku 2008 und 2009 organisiert hatte, zu dem auch Franzi und ich eingeladen gewesen waren. Kurz vor zehn hat er mich am Bahnhof begrüßt, ich habe schnell meine Sachen ins Hostel gebracht, wo man am Eingang freundlicherweise einen Umschlag mit Schlüssel für mich bereitgelegt hatte, und dann haben wir uns ein nettes Lokal zum Abendessen gesucht. Ohta-sensei fährt ab August 2012 für ein Jahr zu Forschungszwecken nach Deutschland, genauer genommen forscht er dann an der MLU in Halle!&lt;br /&gt;Gegen Mitternacht bin ich dann ins Hostel zurück gegangen - das übrigens absolut schön war! Hinterm Haus hatte sich ein kleiner japanischer Garten versteckt, den man unten von der ersten Etage aus bewundern konnte, es gab ein sehr gemütliches Wohnzimmer für die Gäste und mein Zimmer war auch super.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rmo19aK3smI/Tk-nOOlFU8I/AAAAAAAABac/LlMmCPEA5Gk/s1600/Hostel-Ann%2B%25281%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-rmo19aK3smI/Tk-nOOlFU8I/AAAAAAAABac/LlMmCPEA5Gk/s320/Hostel-Ann%2B%25281%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642912720992162754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-qV-ZEfBJzIM/Tk-nOJzmg-I/AAAAAAAABak/3Vb2sSSuyBc/s1600/Hostel-Ann%2B%25282%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-qV-ZEfBJzIM/Tk-nOJzmg-I/AAAAAAAABak/3Vb2sSSuyBc/s320/Hostel-Ann%2B%25282%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642912719710880738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Internetzugang gabs auch, und zwar kostenlos. Nur hatte ich an dem Abend keine Zeit und keine Nerven mehr, noch irgendwas im Internet zu machen. Aber ein bisschen schade fand ich es dann schon, dass ich nur diese eine, kurze Nacht dort bleiben konnte. Hat mir wirklich super gefallen dort.&lt;br /&gt;Wobei - ein echtes Missgeschick ist mir dann doch passiert: Ich wollte vorm Duschen schnell noch auf Toilette, mach die Tür auf und sehe, dass da schon jemand drin steht. Im ersten Moment habe ich die Situation gar nicht richtig erfasst und dachte, der steht auch nur an, denn direkt gegenüber der Tür war noch eine Tür, die ganz offensichtlich zur Toilette geführt hat. Auf den zweiten Blick ist mir dann allerdings aufgefallen, dass der Kerl vor 'nem Pissoir stand und dann war mir auch klar, warum er so zusammengezuckt ist und sich so fahrig verhalten hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo ist das gottverdammte tiefe, dunkle Loch, wenn man es am dringendsten braucht, um schnellstmöglich im Boden zu versinken?!&lt;br /&gt;Hilfe, war das peinlich... Aber ich muss zu meiner Verteidigung sagen: Warum schließt der auch nicht ab, wenn er in 'nem Hostel auf 'ner öffentlichen Toilette ist?&lt;br /&gt;Und zumindest hat er sich nicht dafür gerächt und ist ins Bad reingeplatzt, als ich anschließend geduscht hab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück nach Tokyo, einige Pannen und viele schöne Erlebnisse reicher, ausgeruht von Fukuoka und erschöpft von den Zügen. Und ich hatte meinen Bedarf an schöner Natur erst einmal wieder gedeckt. Jetzt schaff ich auch das nächste halbe Jahr hier zwischen Yokohama und dem Mita-Campus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch einige Eindrücke von meiner Rückfahrt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-XirxXh25f3A/Tk-qcCMaPEI/AAAAAAAABas/8dStW-Pr6ds/s1600/Zug_Rueckfahrt%2B%25281%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-XirxXh25f3A/Tk-qcCMaPEI/AAAAAAAABas/8dStW-Pr6ds/s320/Zug_Rueckfahrt%2B%25281%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642916256720501826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Supertolles Wetter, das seit Nara unverändert angehalten hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Qbjp5GMJ60U/Tk-qchGTpdI/AAAAAAAABa0/GFAZ3TNFdJU/s1600/Zug_Rueckfahrt%2B%25283%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Qbjp5GMJ60U/Tk-qchGTpdI/AAAAAAAABa0/GFAZ3TNFdJU/s320/Zug_Rueckfahrt%2B%25283%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642916265016403410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-cBq40pMetv8/Tk-qcuTcKBI/AAAAAAAABa8/b5CC_UIEbWQ/s1600/Zug_Rueckfahrt%2B%25285%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-cBq40pMetv8/Tk-qcuTcKBI/AAAAAAAABa8/b5CC_UIEbWQ/s320/Zug_Rueckfahrt%2B%25285%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642916268561147922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Blaues Meer, wunderschön anzusehen, egal, wohin man sah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-stCram17I18/Tk-qc03eXxI/AAAAAAAABbE/G8MXShl20Qc/s1600/Zug_Rueckfahrt%2B%25287%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-stCram17I18/Tk-qc03eXxI/AAAAAAAABbE/G8MXShl20Qc/s320/Zug_Rueckfahrt%2B%25287%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5642916270322900754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Lotusfelder in der Nähe von Iwakuni (ein Stück vor Hiroshima). Wer auf der Großansicht genauer hinschaut, wird erkennen, dass einige der Pflanzen noch geblüht haben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-1699182351994024384?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/1699182351994024384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=1699182351994024384' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/1699182351994024384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/1699182351994024384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/08/uberlebenstraining-mit-dem-seishun-18.html' title='Überlebenstraining: Mit dem Seishun-18-Kippu nach Fukuoka und zurück'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-3Je0BtGSnms/Tk-LEJKUQ_I/AAAAAAAABWU/s-zdZoZEZJE/s72-c/Zug_Hinfahrt%2B%25285%2529.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-8628832851556430934</id><published>2011-08-02T12:25:00.003+09:00</published><updated>2011-08-05T21:26:53.571+09:00</updated><title type='text'>Ein bisschen Spaß muss sein</title><content type='html'>Nachdem nun also die vorlesungsfreie Zeit begonnen und ich meine Aufsätze alle abgegeben hatte, habe ich mich erst einmal ausgiebig mit Freunden getroffen und nachgeholt, was ich im Juni verpasst hatte.  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Donnerstag, den 21. Juli&lt;/span&gt;, war eigentlich geplant gewesen, mit den Leuten vom Volleyball-Zirkel Beachvolleyball spielen zu gehen. Allerdings kam prompt in der Woche ein Taifun übers Land, sodass Beachvolleyball erst mal ins Wasser fiel. Der Ausweichplan für den Tag lautete dann stattdessen: Vormittags zum Bowling gehen und danach gemeinsam Mittagessen machen und Party feiern bei Ôkubo-kun zu Hause.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;Das war das erste Mal seit ca. vier Jahren, dass ich beim Bowling war, und dementsprechend spontan ging die Bowlingkugel auch mal in diese, mal in jene Richtung. Aber insgesamt habe ich mich doch ganz gut geschlagen, denke ich. Zumal die anderen sieben Leute auch nicht wirklich regelmäßig bowlen gehen, sodass es insgesamt doch sehr spannend war. Abgesehen von dem deutlichen Unterschied, dass alle vier Jungs eindeutig besser waren als wir vier Mädels. Sowas liegt den Männern halt doch im Blut.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-pa0w5McZOjY/TjvO6VEE1hI/AAAAAAAABRA/Dr7kf9PKvmU/s1600/Bowling_11-07-21%2B%25281%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-pa0w5McZOjY/TjvO6VEE1hI/AAAAAAAABRA/Dr7kf9PKvmU/s320/Bowling_11-07-21%2B%25281%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637326860066280978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;Erste Team-Aufteilung: Mädels (hier also meine Mitstreiterinnen)...&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-bJCwiLqOq48/TjvO6qnl6FI/AAAAAAAABRI/Co5goJNZDZU/s1600/Bowling_11-07-21%2B%25284%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-bJCwiLqOq48/TjvO6qnl6FI/AAAAAAAABRI/Co5goJNZDZU/s320/Bowling_11-07-21%2B%25284%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637326865852393554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;... gegen Jungs (v.l.n.r.: Yuto, Ôkubo, Kenji)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Auf das Kochen und die Party bei Ôkubo-kun zu Hause war ich allerdings am meisten gespannt. Nach Yurie war das erst das zweite Mal, dass ich von einem japanischen Freund zu sich nach Hause eingeladen wurde. Wenn man sich mit Freunden trifft, dann ja meist außerhalb, irgendwo in Tokyo. Aber Ôkubo-kun, der gebürtig aus Osaka kommt, ist sowieso eine Spezies von sich. Von den Osaka-Leuten wird in Japan oft behauptet, dass sie anders sind oder eigentlich keine richtigen Japaner sind. Von der Mentalität her sind die Leute dort viel offener und direkter als Japaner aus Tokyo. Dementsprechend versprach die Party auch, ziemlich lustig zu werden. Dazu kam von Ôkubo-kun selbst während wir alle &lt;a href="http://www.satoyamania.net/sightseeing/up_images/takoyaki.jpg"&gt;Takoyaki &lt;/a&gt;gemacht haben, eine recht interessante Geschichte: Irgendwann hatten er und seine Freunde es bei einer der Partys mal ziemlich übertrieben und er hat von seinen Eltern dann Party-Verbot bekommen. Einen Monat lang. Mir fällt nicht mal in Deutschland jemand ein, bei dem „ein Monat“ effektiv als Party-Sperre durchgehen könnte, und das, obwohl in Deutschland allgemein viel häufiger bei jemandem zu Hause Partys veranstaltet werden als hier in Japan.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Von der Stimmung her war es im Großen und Ganzen nicht viel anders als in Deutschland bei einer Feier unter Freunden. Der erste Alkohol wurde allerdings schon gegen 14 Uhr schon raus geholt und ich selbst bin gegen 15 Uhr dann erst mal wieder auf Wasser umgestiegen, weil sogar die kleinen Cocktail-Dosen zu der Uhrzeit und dann auch noch mitten im Sommer ziemlich wirkungsvoll waren. Zudem habe ich langsam gemerkt, dass das Semester doch recht anstrengend gewesen war und ich eigentlich mal eine richtige Pause gebraucht hätte. In solchen Phasen werde ich von Alkohol sehr schnell müde und den Nachmittag habe ich zwischenzeitlich halb schlafend verbracht. Das fiel allerdings nicht weiter auf, weil ich zum Glück nicht die einzige war, die offensichtlich hundemüde war. Die Couch war auch schon mit einem fest schlafenden Gast belegt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Was ich im Unterschied zu deutschen Partys dann allerdings doch festgestellt habe, war die nach wie vor recht strenge Einhaltung der Beziehungen zwischen älteren und jüngeren Studenten. Das viel vor allem gegenüber einem der Gäste auf, der inzwischen bereits arbeiten ging und damit definitiv der älteste im Raum war. Die haben vorzugsweise Yuto, der scheinbar der jüngste unter den Studenten war, fleißig zum Trinken aufgefordert und er hat natürlich auch immer angenommen. Auch von der Sprechweise blieb er den älteren gegenüber durchgehend höflich, egal, wie weit der Alkoholpegel inzwischen angestiegen war. Und den fand ich gegen Abend langsam wirklich bedenklich. Alle anderen waren zwar auch ziemlich locker, hatten sich aber gut im Griff soweit. Nur Yuto sah irgendwann wirklich schlecht aus und stand auch ziemlich neben sich. Was die älteren in der Runde allerdings nicht davon abgehalten hat, ihm weiterhin Alkohol anzubieten (was ich persönlich auch irgendwo verantwortungslos finde, wenn die schon so genau wissen, dass die jüngeren Studenten ihnen eh nichts abschlagen). Den letzten Cocktail hab ich ihm dann irgendwann weggenommen und gegen Wasser ausgetauscht und eine von den anderen Mädels hat dann auch ein bisschen mit auf ihn aufgepasst, bis er sich hingelegt hat und eingeschlafen ist. Dass wir anschließend noch auf einen Spielplatz in der Nähe gegangen sind und Feuerwerk angezündet haben, hat er schon gar nicht mehr miterlebt und an den späten Nachmittag konnte er sich im Nachhinein wohl auch nicht mehr erinnern. Aber zumindest ging es ihm am nächsten Tag wieder besser.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Das Feuerwerk war auf alle Fälle noch sehr schön. In Japan schießt man nicht zu Silvester bunte Raketen in die Luft und zündet Wunderkerzen an, sondern man macht das im Sommer. Jetzt ist gerade die Zeit, in der an verschiedenen Orten, meist in der Umgebung von Flüssen oder am Strand, von der lokalen Verwaltung große Feuerwerke organisiert werden, und in der man auch privat kleinere Knaller in praktisch jedem Laden kaufen und mit seinen Freunden auf Freiflächen anzünden kann. Wir waren sicherlich auch ein, zwei Stunden draußen und haben eine Wunderkerze nach der anderen angesteckt. Und Ôkubo-kun lief „Heiß! Heiß!“ rufend mit dem Fontänen-Feuerwerk durch die Gegend, das man eigentlich auf den Boden stellen soll, wenn es anfängt, seinen Funkenregen auszusprühen. – Ich sag jetzt mal nichts weiter dazu.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Gegen 22 Uhr sind dann die ersten nach Hause gefahren, bzw. noch in eine Kneipe (Izakaya, um genau zu sein). Jedenfalls wollten sie nach Hiyoshi und das war ja genau meine Richtung, also habe ich mich ihnen auf dem Heimweg einfach mal angeschlossen. Ganz in Bahnhofsnähe hatte einer von ihnen dann auch ein Taxi gerufen – warum genau, das wusste keiner so recht, weil der Bahnhof selbst ja auch nur 20m weiter weg war und die Bahn vielleicht 30 Minuten gebraucht hätte – und so bin ich jedenfalls mit eingeladen worden und seit längerem mal wieder im Taxi unterwegs gewesen. Währenddessen bin ich auch noch mit ins Izakaya eingeladen worden, hab das Angebot dann allerdings ausgeschlagen, weil ich einfach furchtbar müde war, und bin nach Hause geschlurft.&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;Den Tag darauf habe ich mich hauptsächlich ausgeruht und mich noch einigen kleineren Uni-Arbeiten gewidmet, die ich in der nächsten Zeit noch fertig bekommen wollte, bevor ich am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Samstag, den 23. Juli&lt;/span&gt;, wieder unterwegs war. Shuhei, ein Freund vom Deutsch-Gasshuku, hatte Franzi und mich zum Grillen mit einer ganzen Horde von Freunden und Freundes-Freunden von seiner Firma und aus der Studienzeit eingeladen. In der letzten Rundmail war von 30 bis 40 Personen die Rede. Es versprach also, ziemlich lustig zu werden. Nebst Shuhei kamen mit Atsushi und Ryuichi sogar noch zwei weitere gemeinsame Freunde vom Deutsch-Gasshuku. Na ja, Franzi musste den Abend vorher dann leider spontan absagen. Der Stress hatte sie vollkommen umgehauen und erst mal ans Bett gefesselt. Ich bin schon froh, dass sie am Samstagmorgen schon wieder einen deutlich besseren Eindruck gemacht hatte als noch am Tag davor. Jedenfalls bin ich aus diesem Grund dann allein nach Shin-Kiba zum Grillen aufgebrochen. Mein Grüppchen hatte ich dort dann auch schnell gefunden, sodass ich gleich ein paar Leute hatte, mit denen man sich erst einmal unterhalten konnte. Auf dem Grillplatz haben sich dann später noch haufenweise Gelegenheiten ergeben, mit vielen von den anderen Leuten zu sprechen. Dabei hatte ich das Gefühl, dass die Welt immer kleiner wird, so viele Gemeinsamkeiten hat man plötzlich entdeckt: Einer kam aus Fukuoka, wo ich letztes Jahr mein Praktikum gemacht habe (und von wo aus ich auch gerade den neuen Blogeintrag schreibe, aber davon erzähle ich ein andermal ausführlicher), ein weiterer war ehemaliger Sophia-Student, also von derselben Uni, an der ich mein letztes Auslandsjahr gemacht hatte, und der dritte wohnt keine 10 Minuten von meinem Wohnheim entfernt und arbeitet irgendwo in der Nähe vom Mita-Campus, sodass wir praktisch täglich genau dieselbe Pendelstrecke mit der Bahn fahren.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ssuGj3x47bU/Tjva_T54DsI/AAAAAAAABRw/KlhBuXIEKnE/s1600/BBQ_11-07-23%2B%252804%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ssuGj3x47bU/Tjva_T54DsI/AAAAAAAABRw/KlhBuXIEKnE/s320/BBQ_11-07-23%2B%252804%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637340139793944258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;ganz rechts: Kazu, der bei mir um die Ecke wohnt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;Shuhei hatte die großartige Idee gehabt, ein riesiges Springseil mitzubringen, welches er dann rausgeholt hat, nachdem die meisten soweit gesättigt waren. Für die Japaner war das genauso nostalgisch wie für mich, denn auch hier sind Springseil-Spiele eine beliebte Beschäftigung bis zur Grundschule etwa. Shuhei und ein Freund von ihm haben nun also das riesige Seil geschwungen und mindestens zwei Drittel unserer Gruppe haben sich augenblicklich eingereiht und sind der Reihe nach durch gesprungen. Wer hängen geblieben ist, musste zur Strafe einen Schluck Bier trinken (bei mir haben sie zum Glück eine Ausnahme gemacht). Interessanterweise schien das die Leute auf dem Campingplatz generell zu verbinden. Nicht nur, dass viele Schaulustige am Rand standen oder saßen und grinsend zugeschaut haben – es kamen auch einige Leute an, die direkt gefragt haben, ob sie mitmachen können. Das eine Grüppchen von ca. vier, fünf Mann war dabei besonders lustig: Einer hat sich mit eingereiht und die anderen haben ihn fleißig angespornt: „Los, Chef, du schaffst das! Streng dich an!“ Das muss ein ziemlich lustiger Dienstausflug gewesen sein.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-z-cZXCPGVaQ/Tjva-luIU2I/AAAAAAAABRQ/yeVd2Prijjk/s1600/BBQ_11-07-23%2B%252810%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-z-cZXCPGVaQ/Tjva-luIU2I/AAAAAAAABRQ/yeVd2Prijjk/s320/BBQ_11-07-23%2B%252810%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637340127396647778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-UhCde6BB-rQ/Tjva-1C48JI/AAAAAAAABRY/kOKFErVDhx4/s1600/BBQ_11-07-23%2B%252815%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-UhCde6BB-rQ/Tjva-1C48JI/AAAAAAAABRY/kOKFErVDhx4/s320/BBQ_11-07-23%2B%252815%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637340131510251666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;Variante 2: alle springen gleichzeitig&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-MRpbSsfdkec/Tjva-83pHMI/AAAAAAAABRg/rEbpoY18jtc/s1600/BBQ_11-07-23%2B%252821%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-MRpbSsfdkec/Tjva-83pHMI/AAAAAAAABRg/rEbpoY18jtc/s320/BBQ_11-07-23%2B%252821%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637340133610560706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;Die Aufräum-Arbeiten: Das zur Hälfte mit Wasser gefüllte Becken (zum Getränke-Kühlen) ließ sich einfach nicht vom Fleck bewegen. Der Großteil wurde dann rausgeschöpft und in kleinere Truhen umgefüllt und dann haben noch mal alle mit angepackt und das restliche Wasser im Becken am Wiesenrand ins Meer gekippt.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-SwS3MowIl78/Tjva_I3_inI/AAAAAAAABRo/re4YIyLP2vQ/s1600/BBQ_11-07-23%2B%252825%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-SwS3MowIl78/Tjva_I3_inI/AAAAAAAABRo/re4YIyLP2vQ/s320/BBQ_11-07-23%2B%252825%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637340136833256050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;Abschlussfoto: Die ganze Runde vollzählig.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Nach dem Aufräumen ging es weiter nach Shibuya, ins Karaoke. Ryuichi hatte es beim Einsteigen irgendwie geschafft, die Bahn zu verpassen, und ist dann 20 Minuten später nach gekommen. Manchmal (na ja, relativ oft sogar) ist er echt der Inbegriff des Wortes „Gemächlichkeit“.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Ich bin im Anschluss daran dann wieder nach Hause gegangen, während die meisten noch zum nächsten Lokal weitermarschiert sind. So langsam musste ich allerdings anfangen, Reisevorbereitungen zu treffen, denn wenigstens einmal wollte ich in den Ferien auch ein bisschen wegfahren. Und die letzten Sachen für die Uni fertig machen.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Außerdem war ich am &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Montag, den 25. Juli&lt;/span&gt;, auch noch mal unterwegs. Im Mita no Ie fand die vorerst letzte Veranstaltung für dieses Semester statt, weiter geht es dann erst Mitte/Ende September. Eine ehemalige Austausch-Studentin hat über ihre damaligen Forschungen zur Einstellung und Motivation von Japanern und Amerikanern zum Thema „Cosplay“ berichtet. Im Anschluss wurden noch gemeinsam Somen gemacht, das sind lange, dünne Nudeln, die jetzt im Sommer sehr viel gegessen werden, allerdings konnte ich leider nicht mehr so lange bleiben. Meine „Hauptveranstaltung“ für heute lag nämlich in Shinjuku. Dort fand in&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;einem Biergarten – na ja, eigentlich hat es mich mehr an einen Hühnerstall erinnert, aber was will man erwarten, bei den Platzverhältnissen in Shinjuku – jedenfalls hatten einige Japaner und Deutsche Plätze in diesem Biergarten reserviert und es gab eine lustige multikulturelle Party mit tendenziell vielen Deutschen und vielen Japanern, die auch Deutsch sprechen konnten. Atsushi (vom Deutsch-Gasshuku) hatte mich dorthin eingeladen, er selbst hatte im vorigen Monat auch zum ersten Mal daran teilgenommen. Und noch einen alten Freund habe ich dort nach gut einem Jahr zum ersten Mal wiedersehen können: Yasu. Ebenfalls vom Deutsch-Gasshuku, einer von den alten Hasen, mit dem ich vor drei Jahren im März in derselben Gruppe zusammengearbeitet hatte. Yasu hatte im Jahr danach sein Studium abgeschlossen und Arbeit in einer Firma in Osaka angefangen, die er nun allerdings wieder beendet hat und nach Tokyo zurückgekommen ist, wo er jetzt ein Master-Studium im Bereich Architektur macht. In Japan ist es noch relativ selten, dass Leute, die einmal eine feste Anstellung bekommen haben, diese nach einiger Zeit wieder aufgeben, um dann ein Master-Studium zu beginnen, sodass ich im ersten Moment recht erstaunt war, als ich davon erfahren habe. Aber im Grunde wollte Yasu das schon ewig machen und ich freu mich für ihn, dass das jetzt alles geklappt hat.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;Auf der Party habe ich im Übrigen auch einen ehemaligen Studenten von der Reitaku-Universität kennengelernt, auf die auch Ryuichi ging und bis vor ein paar Jahren viele japanische Austausch-Studenten in Halle. Das Abkommen zwischen der Germanistik in Halle und der Reitaku-Universität ist wohl 2009 erloschen, soweit ich das gehört hatte, sodass seit meiner Rückkehr von meinem letzten Auslandsjahr deutlich weniger japanische Austauschstudenten nach Halle gekommen sind. Aber Yusuke, den ich dort im Biergarten kennengelernt habe, kannte die Leute von damals auch alle noch. Ryuichi gegenüber hat er gleich mal sein Recht als Sempai (älterer Student) ausgenutzt und ihn angerufen und herbeordert, allerdings war Ryuichi noch ziemlich beschäftigt mit seiner Arbeit, sodass wir letztlich bloß alle eine Runde mit ihm telefoniert haben, Yusuke, Yasu und ich.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-I8-P21D_KUc/TjvdZ0tF6OI/AAAAAAAABR4/WDahR0Rptmg/s1600/Copra_Juli11%2B%25282%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-I8-P21D_KUc/TjvdZ0tF6OI/AAAAAAAABR4/WDahR0Rptmg/s320/Copra_Juli11%2B%25282%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637342794298550498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-2IGKKgaUd3A/TjvdaickGRI/AAAAAAAABSA/Z1lkAGAbzHk/s1600/Copra_Juli11%2B%25285%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-2IGKKgaUd3A/TjvdaickGRI/AAAAAAAABSA/Z1lkAGAbzHk/s320/Copra_Juli11%2B%25285%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637342806577256722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Das Treffen war eines der wenigen seit langem, bei dem ich sogar die Zeit vollkommen aus den Augen verloren habe. Als wir den Biergarten verlassen und sich alle am Bahnhof verabschiedet haben, dachte ich vom Gefühl her, es wäre ungefähr halb zehn. Als ich beim Umsteigen in Meguro auf eine der Uhren im Bahnhof geschaut habe (also ca. 15 min später), war es in Wirklichkeit schon nach halb zwölf. Der Abend ist wirklich schön gewesen.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Am nächsten Morgen durfte ich mich nach ca. vier Stunden Schlaf (keine Ahnung, warum ich einfach nicht einschlafen konnte) gegen 8 Uhr aus dem Bett quälen. Der Plan war, kurz nach 9 Uhr die Bahn nach Mita zu nehmen und an der Besprechung des Deutsch-Gasshuku des Germanistik-Instituts vom Mita-Campus teilzunehmen. Meine Zimmertür hat mir allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Normalerweise – ebenso am Dienstagmorgen – nehme ich zum Frühstücken schnell meine Kaffeetasse, Brot und die Sachen aus dem Kühlschrank und frühstücke in der Gemeinschaftsküche. Weil dort Toaster, Spüle etc. sind, ist das am praktischsten. Momentan meist barfuß, weil es bei den Temperaturen in Tokyo deutlich angenehmer ist. Mein Zimmer ist ja keine 10m weit weg, also lass ich die Schlüsselkarte meist drin und schließe nicht ab in der Zeit. Als ich am Dienstag vom Frühstück wieder ins Zimmer wollte – 5 min vorm Losgehen zum Bahnhof, wohl gemerkt – war allerdings dennoch abgeschlossen. Ein zusätzlicher Blick in die Küche bestätigte mir, dass ich den Schlüssel wirklich nicht mitgenommen hatte, sondern dass er wie immer drinnen auf dem Regal liegen müsste. Und nun stand ich da, barfuß, mit meinem Geschirr in der Hand, vor der verschlossenen Zimmertür. Hab also alles erst einmal wieder abgestellt und habe dann angefangen, gegen neun Uhr sämtliche Türen unserer RAs (die japanischen Assistenten für uns Austauschstudenten) abzuklappern. Leider schienen die gegen 9 Uhr morgens alle entweder schon in der Uni zu sein oder noch zu schlafen. Jedenfalls hab ich in allen drei Etagen niemanden erwischt. Dafür habe ich Matthias, einen meiner Kommilitonen, unten in der zweiten Etage zufällig in der Küche sitzen sehen. Er war so nett, mich schnell mal raus zu lassen in die Lobby, damit ich nachschauen konnte, ob unsere Wohnheim-Manager sich irgendwo dort aufhalten (von der Lobby aus kommt man auch nur mit dem Schlüssel in den Wohnbereich, sodass ich mich gleich noch ein Stück weiter ausgesperrt hätte, wenn ich allein dorthin gegangen wäre). Leider war von den Managern auch keiner in Sicht. Wenig später habe ich sie dann allerdings drinnen im Wohnbereich entdeckt, in einem der Putzräume. Das war dann meine Rettung und ich bin endlich, mit einer halben Stunde Verspätung, wieder in mein Zimmer gekommen. Zum Meeting habe ich mich dann natürlich auch heillos verspätet…&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;Am Nachmittag wollte ich dann eigentlich noch zum Hanabi (Feuerwerk) gehen, was jedoch wegen des unsteten Wetters auf den nächsten Tag verschoben wurde. Dadurch musste ich meine Reiseplanungen etwas umändern, habe noch einen Bericht zu meinen Studiengang fertig bekommen und an Murata-sensei abgeschickt und mit dem Packen angefangen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;Am &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Mittwoch, den 27. Juli&lt;/span&gt;, kam dann endlich die erste Gelegenheit in dieser Saison, eines der großen Feuerwerke zu besichtigen. Schauplatz war Zushi, ein kleiner Ort in der Präfektur Kanagawa (die Gegend um Hiyoshi gehört auch zu der Präfektur, liegt allerdings weiter nördlich). Da es erst 19:30 Uhr losgehen sollte, war vorher noch genügend Zeit, den Ort etwas zu besichtigen. Es war auch schon wieder über ein Jahr her, seit ich das letzte Mal das Meer sehen konnte, deshalb wurde die Gelegenheit erst mal für einen ausgiebigen Strandspaziergang genutzt. Außerdem hatte man von dort aus einen super Ausblick auf den Berg Fuji.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-2quVmJa4LuA/TjveOBZtZxI/AAAAAAAABSI/kbmWknJC78g/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252801%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-2quVmJa4LuA/TjveOBZtZxI/AAAAAAAABSI/kbmWknJC78g/s320/Hanabi_Zushi%2B%252801%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637343691060111122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Jyrwjo1xQv4/TjveOQDgNVI/AAAAAAAABSQ/raAwuMt6kH8/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252818%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Jyrwjo1xQv4/TjveOQDgNVI/AAAAAAAABSQ/raAwuMt6kH8/s320/Hanabi_Zushi%2B%252818%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637343694993503570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-uXlYiL2h02w/TjveOcnq59I/AAAAAAAABSY/aNIWljXLkE4/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252810%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-uXlYiL2h02w/TjveOcnq59I/AAAAAAAABSY/aNIWljXLkE4/s320/Hanabi_Zushi%2B%252810%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637343698366425042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;Das Feuerwerk selbst startete dann gegen 19:40 Uhr und war vom Strand aus prima zu beobachten. Die Feuerwerkskörper wurden von einer kleinen Insel weiter draußen im Meer abgeschossen, sodass sämtliche Farben vom Meer reflektiert wurden und dadurch noch heller und größer wirkten. Und das gesamte Spektakel dauerte fast eine Stunde, bis ca. 20:30 Uhr. Von allen Feuerwerken, die ich bis jetzt gesehen habe, war das wohl das schönste.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/--c92BsL7wDM/TjvfOUTRabI/AAAAAAAABTI/1hU3XSr--RU/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252840%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/--c92BsL7wDM/TjvfOUTRabI/AAAAAAAABTI/1hU3XSr--RU/s320/Hanabi_Zushi%2B%252840%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637344795645012402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-2KwhMY3gYjI/TjvfODYqTwI/AAAAAAAABTA/Wt1IBCQTr1U/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252838%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-2KwhMY3gYjI/TjvfODYqTwI/AAAAAAAABTA/Wt1IBCQTr1U/s320/Hanabi_Zushi%2B%252838%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637344791104212738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-YNdXXNw2jLE/TjvfOFfabCI/AAAAAAAABS4/vx3OnXPAQfA/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252834%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-YNdXXNw2jLE/TjvfOFfabCI/AAAAAAAABS4/vx3OnXPAQfA/s320/Hanabi_Zushi%2B%252834%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637344791669402658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-7I50F6NHJfc/TjvfN8bJ6rI/AAAAAAAABSw/7AhCK4NDuv0/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252832%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-7I50F6NHJfc/TjvfN8bJ6rI/AAAAAAAABSw/7AhCK4NDuv0/s320/Hanabi_Zushi%2B%252832%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637344789235624626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-y9gWkj1N5Jw/TjvfOqpUOqI/AAAAAAAABTQ/eCY6xz0wLP8/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252841%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-y9gWkj1N5Jw/TjvfOqpUOqI/AAAAAAAABTQ/eCY6xz0wLP8/s320/Hanabi_Zushi%2B%252841%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637344801643051682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-AQFKQRqf_6U/TjveOrA65wI/AAAAAAAABSg/pp7dQ4wSZxU/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252829%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-AQFKQRqf_6U/TjveOrA65wI/AAAAAAAABSg/pp7dQ4wSZxU/s320/Hanabi_Zushi%2B%252829%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637343702230427394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-5tQ2HHOKTLo/TjveOgMOD8I/AAAAAAAABSo/N3BEfRDUjnY/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252830%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-5tQ2HHOKTLo/TjveOgMOD8I/AAAAAAAABSo/N3BEfRDUjnY/s320/Hanabi_Zushi%2B%252830%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637343699325030338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ZJccTmTfNlQ/TjvfwTY4sQI/AAAAAAAABTw/GtzvuVYX48E/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252851%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ZJccTmTfNlQ/TjvfwTY4sQI/AAAAAAAABTw/GtzvuVYX48E/s320/Hanabi_Zushi%2B%252851%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637345379515674882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-HzRPMqpa1s0/TjvfwSm4gcI/AAAAAAAABTo/UGrFQ-a3kNE/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252850%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-HzRPMqpa1s0/TjvfwSm4gcI/AAAAAAAABTo/UGrFQ-a3kNE/s320/Hanabi_Zushi%2B%252850%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637345379305947586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-O7hxY5gvpW0/TjvfwDMMbYI/AAAAAAAABTg/gIGFjCeQklo/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252849%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-O7hxY5gvpW0/TjvfwDMMbYI/AAAAAAAABTg/gIGFjCeQklo/s320/Hanabi_Zushi%2B%252849%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637345375167475074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-fxUZ8buMdFk/TjvfwGjBLjI/AAAAAAAABTY/uORbmgFzvdc/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252845%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-fxUZ8buMdFk/TjvfwGjBLjI/AAAAAAAABTY/uORbmgFzvdc/s320/Hanabi_Zushi%2B%252845%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637345376068513330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-oWk2D335gM4/TjvfwncFjQI/AAAAAAAABT4/yeg4QAN03Us/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252852%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-oWk2D335gM4/TjvfwncFjQI/AAAAAAAABT4/yeg4QAN03Us/s320/Hanabi_Zushi%2B%252852%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637345384897809666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-SDp6_mDv6fA/TjvgQRq_fTI/AAAAAAAABUY/l8EXdtrX_0A/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252864%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-SDp6_mDv6fA/TjvgQRq_fTI/AAAAAAAABUY/l8EXdtrX_0A/s320/Hanabi_Zushi%2B%252864%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637345928810560818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-2FBRQDw_O_E/TjvgQMPbbLI/AAAAAAAABUQ/vCZUWY50cuM/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252862%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-2FBRQDw_O_E/TjvgQMPbbLI/AAAAAAAABUQ/vCZUWY50cuM/s320/Hanabi_Zushi%2B%252862%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637345927352773810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ySsU0YzAaS0/TjvgQLHNRFI/AAAAAAAABUI/T9IQ8BOUzPU/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252859%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ySsU0YzAaS0/TjvgQLHNRFI/AAAAAAAABUI/T9IQ8BOUzPU/s320/Hanabi_Zushi%2B%252859%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637345927049856082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-462pbn0_84g/TjvgP8nggxI/AAAAAAAABUA/wh-MtTrFMaI/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252855%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-462pbn0_84g/TjvgP8nggxI/AAAAAAAABUA/wh-MtTrFMaI/s320/Hanabi_Zushi%2B%252855%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637345923158803218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-8Z-Id8lI__k/TjvgQcfM5dI/AAAAAAAABUg/B7vLOXBsPvo/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252866%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-8Z-Id8lI__k/TjvgQcfM5dI/AAAAAAAABUg/B7vLOXBsPvo/s320/Hanabi_Zushi%2B%252866%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637345931713897938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ERo44G4y4AA/Tjvgm7SSYoI/AAAAAAAABVA/vLfu-2Mde1c/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252872%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ERo44G4y4AA/Tjvgm7SSYoI/AAAAAAAABVA/vLfu-2Mde1c/s320/Hanabi_Zushi%2B%252872%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637346317938352770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-zOQjphoRm6U/TjvgmkXAfkI/AAAAAAAABU4/9iR9E13hqCE/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252871%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-zOQjphoRm6U/TjvgmkXAfkI/AAAAAAAABU4/9iR9E13hqCE/s320/Hanabi_Zushi%2B%252871%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637346311784136258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-e7eoALTsrg8/TjvgmqoYPRI/AAAAAAAABUw/zBUgeiMgHqU/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252870%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-e7eoALTsrg8/TjvgmqoYPRI/AAAAAAAABUw/zBUgeiMgHqU/s320/Hanabi_Zushi%2B%252870%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637346313467608338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-vQTwpDXmewg/TjvgmUrdQCI/AAAAAAAABUo/NMoZVJ3mrh8/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252869%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-vQTwpDXmewg/TjvgmUrdQCI/AAAAAAAABUo/NMoZVJ3mrh8/s320/Hanabi_Zushi%2B%252869%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637346307574939682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-V9JWQsnAGvU/TjvgnEM08ZI/AAAAAAAABVI/SaGRyeE2WKc/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252873%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-V9JWQsnAGvU/TjvgnEM08ZI/AAAAAAAABVI/SaGRyeE2WKc/s320/Hanabi_Zushi%2B%252873%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637346320331370898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left;" align="left"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-KdHPyfGMapI/Tjvg8l7p6iI/AAAAAAAABVo/6gUD7eyZJZs/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252878%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-KdHPyfGMapI/Tjvg8l7p6iI/AAAAAAAABVo/6gUD7eyZJZs/s320/Hanabi_Zushi%2B%252878%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637346690163403298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-zJbyvxLle9w/Tjvg8ogSn-I/AAAAAAAABVg/a0gmcOSXrO8/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252877%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-zJbyvxLle9w/Tjvg8ogSn-I/AAAAAAAABVg/a0gmcOSXrO8/s320/Hanabi_Zushi%2B%252877%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637346690853937122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-hPMGmlF17vA/Tjvg8TeooJI/AAAAAAAABVY/fwm49cto6zU/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252875%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-hPMGmlF17vA/Tjvg8TeooJI/AAAAAAAABVY/fwm49cto6zU/s320/Hanabi_Zushi%2B%252875%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637346685209845906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Bf2Mgj7T2Nc/Tjvg8G3qdxI/AAAAAAAABVQ/1qRxPJ9rPvU/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252874%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Bf2Mgj7T2Nc/Tjvg8G3qdxI/AAAAAAAABVQ/1qRxPJ9rPvU/s320/Hanabi_Zushi%2B%252874%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637346681825163026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-_z3WvWKWHiM/TjvhD8FX4rI/AAAAAAAABV4/81p8iskFNsg/s1600/Hanabi_Zushi%2B%252882%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-_z3WvWKWHiM/TjvhD8FX4rI/AAAAAAAABV4/81p8iskFNsg/s320/Hanabi_Zushi%2B%252882%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637346816368829106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;(Ich weiß, das sind viel zu viele Bilder. Aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden, welche ich weglassen soll...)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:left" align="left"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Donnerstagmorgen, den 28. Juli&lt;/span&gt;, ging es dann endlich los in den wohlverdienten Urlaub. Und was ich da alles gemacht und gesehen habe, davon berichte später. Jetzt muss ich mich erst mal ausruhen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-8628832851556430934?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/8628832851556430934/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=8628832851556430934' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/8628832851556430934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/8628832851556430934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/08/ein-bisschen-spa-muss-sein.html' title='Ein bisschen Spaß muss sein'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-pa0w5McZOjY/TjvO6VEE1hI/AAAAAAAABRA/Dr7kf9PKvmU/s72-c/Bowling_11-07-21%2B%25281%2529.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-2437860676266257117</id><published>2011-07-20T22:07:00.002+09:00</published><updated>2011-07-20T23:55:06.452+09:00</updated><title type='text'>Semesterende!</title><content type='html'>Mit dem heutigen Tag kann ich das Sommersemester offiziell für beendet erklären. Vorhin habe ich meine letzte Hausarbeit fertig geschrieben und diese dann per Mail abgeschickt. Und weil der Tag 22:45 Uhr ja noch jung ist, habe ich kurz entschlossen auch noch meine neuesten Bilder einsortiert, um mich nun meinem Blog widmen zu können. Und ich muss euch warnen: Diesmal wirds viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beginnen wir &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Freitagabend, am 8. Juli&lt;/span&gt;. Ôkubo-kun, ein Freund vom Volleyball-Zirkel (bzw. derjenige, der mich überhaupt erst in den Zirkel eingeladen hatte), hat mich zu einer Party in Shinjuku eingeladen und da es a) lange nichts mehr zu feiern gegeben hatte und ich b) mit meinen Hausarbeiten/Vorträgen ganz gut in der Zeit lag, habe ich mir den Freitagabend einfach mal frei genommen. Die Party funktionierte nach dem Prinzip, dass jeder, der bei Facebook eingeladen war, einen weiteren Freund einladen durfte. Und dieser wiederum genau einen Freund usw. Das Ergebnis davon war, dass sich auf der eigentlichen Party zu beginn meist maximal 3, 4 Leute untereinander kannten und der Rest der rund 50 Personen alles Unbekannte waren.  Ging mir auch nicht anders. Und ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich außer mir keinen weiteren  offensichtlich ausländisch aussehenden Menschen entdecken konnte. Es war also eine wirklich richtig japanische Party, ganz ohne interkulturelle Einflüsse. Feldforschung sozusagen. So war ich also drei Stunden damit beschäftigt, neue Bekanntschaften zu schließen. Praktisch alle Gespräche nahmen dabei alle früher oder später dieselbe Wendung:&lt;br /&gt;Japaner: "Wo wohnst du denn?"&lt;br /&gt;Ich: "Im Shimoda-Wohnheim..."&lt;br /&gt;Japaner: "SHIMODA???"&lt;br /&gt;Ja, alle schienen es irgendwie zu kennen. Waren schon mal auf Partys zu besuch, trainierten dort gelegentlich, kannten andere Leute, die hier wohnen. Mein Wohnheim ist also stadtbekannt!&lt;br /&gt;Und in ebenfalls über der Hälfte der Gespräche kam es irgendwann zu dieser Situation:&lt;br /&gt;Ich: "Was studierst du denn?"&lt;br /&gt;Japaner: "Rechtswissenschaften."&lt;br /&gt;Also an genau der Abteilung, an der ich im kommenden Semester auch mein Praktikum machen werde. Ich habe das Gefühl, so langsam kenne ich das gesamte Institut.&lt;br /&gt;Aber einen gewaltigen Nachteil hatte diese riesige Menschenmenge auch: Sobald ich mehr als 4, 5 neue Bekanntschaften an einem Abend mache (und selbst das ist teilweise schon grenzwertig), wird in meinem Kopf automatisch "FORMAT C:" aktiviert und alles ist wieder weg. Namen, Gesichter (sowieso), alles. Kaum war ich wieder zu Hause, hab ich mich gefragt: Was hast du heute Abend eigentlich gemacht? Na ja, ein paar Personen habe ich dann doch noch zusammenkratzen können. Es gab ja auch durchaus einige, mit denen man sich mal länger unterhalten hat und die mir echt sympathisch in Erinnerung geblieben sind. Im August treffe ich einige von ihnen dann mal in kleinerer Runde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Sonntag, den 10. Juli&lt;/span&gt;, hatte ich dann meinen letzten Vortrag für dieses Semester, den ich am Samstag dann noch in aller Eile ausgearbeitet habe. Glücklicherweise galt es, das Forschungsthema für die Master-Arbeit in ca. 10 Minuten vorzustellen, was ich inzwischen sicher an die 10mal gemacht habe, sodass es nicht sonderlich lange gedauert hat, das Handout dafür vorzubereiten. Und dann war ich auch endlich vortragsfrei!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Umstand musste natürlich ausgenutzt werden, also bin ich mit Franzi am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Montag, den 11. Juli&lt;/span&gt;, seit Ende Mai zum ersten Mal wieder zum Mita no Ie gegangen. Eine Austauschstudentin aus Hawaii hat uns eine kleine Kostprobe vom traditionellen japanischen Tanz (Nihon Buyô) gegeben, den sie bereits lernt, seit sie ganz klein ist, und nun hier in Japan die Gelegenheit bekommen hat, im Haupthaus der wichtigsten Familie des traditionellen Tanzes intensiv weiter zu lernen. Ihr Auslandsjahr ist bald zu Ende und wahrscheinlich wird sie vor ihrer Heimreise eine Prüfung ablegen können, um als professionelle Tänzerin anerkannt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-LKgPaK4h-JA/TibkXrlxSdI/AAAAAAAABNo/mwyab7Idv3I/s1600/2011.07.11%2B-%2BMnI%2BJapanese%2BDance_01.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-LKgPaK4h-JA/TibkXrlxSdI/AAAAAAAABNo/mwyab7Idv3I/s320/2011.07.11%2B-%2BMnI%2BJapanese%2BDance_01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631439479562652114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Tanz mit dem Fächer war nur ein Teil des insgesamt 25 minütigen Stückes, von dem wir allerdings auch nur die gekürzte Version gesehen haben. U.a. aus Platzgründen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-8jNi1bQCo_I/TibkX9vP62I/AAAAAAAABNw/xb1WD2NFy7s/s1600/2011.07.11%2B-%2BMnI%2BJapanese%2BDance_02.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-8jNi1bQCo_I/TibkX9vP62I/AAAAAAAABNw/xb1WD2NFy7s/s320/2011.07.11%2B-%2BMnI%2BJapanese%2BDance_02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631439484434246498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Alyssa, die uns nach der Tanzvorführung die Hintergründe zum japanischen Tanz genauer erklärt hat und haufenweise Fragen beantworten durfte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Mittwoch, den 13.7.&lt;/span&gt;, hatte Herr Tsunoda vom Mita no Ie wieder einen Kochabend in Akasaka organisiert. Ich hatte vormittags noch an einem meiner Aufsätze geschrieben und bin dann abends mit hin gegangen. Es gab super leckeres Curry, allerdings weiß ich nicht, aus welchem Land/welcher Gegend das Rezept kommt. Da waren haufenweise Sachen drin, die man im japanischen Curry sonst gar nicht findet. Und ins indische passen sie auch nicht richtig. Hat trotzdem super geschmeckt. Und es ist noch massig übrig geblieben, wovon ich auch eine Tupperdose voll (plus ein Nan, indisches Brot) mit nach Hause nehmen konnte. Das gab dann noch ein ganzes Mittagessen für Franzi und mich am nächsten Tag. Und noch eins für mich am übernächsten Tag. Ich bin also gut versorgt hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Samstag, der 16. Juli&lt;/span&gt;. &lt;a href="http://ypsiloon.blogspot.com/"&gt;Yvo&lt;/a&gt;, auch von der Japanologie in Halle, hatte Franzi und mich inzwischen sicher zum dritten Mal zu einem ihrer Ausflüge von der Musashi-Universität eingeladen. Und endlich konnten wir auch einmal mit hin gehen.&lt;br /&gt;Es ging nach Kawagoe, eine Stadt ziemlich weit im Norden Tokyos, wo man von uns (Hiyoshi) aus 80 Minuten mit der Bahn braucht. Da wir uns 9:30 Uhr getroffen haben, hieß das, 6:40 Uhr aufstehen. Eine Tortur, wenn man normalerweise bis 10 schlafen kann. Aber der Tag selbst hat das wieder wett gemacht. Die Sonne brannte vom Himmel und sodass wir an jedem zweiten Getränkeautomaten halt gemacht haben und erst mal unseren Energiehaushalt aufgefrischt haben, aber die historischen Ecken der Stadt selbst waren wirklich sehr hübsch. Yvos Lehrer kannte sich sehr gut aus in der Geschichte dieser Stadt, sodass er uns viel Interessantes über historische Persönlichkeiten erzählen konnte, die früher hier lang gekommen sind, und warum welche Tempel gebaut worden. Aber ich poste hier lieber die Bilder. Für die Leute zu Hause ist das sicher interessanter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Vog-ruWiexc/TibmT1_YjJI/AAAAAAAABN4/XT-KkGT53ZM/s1600/Kawagoe%2B%252804%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Vog-ruWiexc/TibmT1_YjJI/AAAAAAAABN4/XT-KkGT53ZM/s320/Kawagoe%2B%252804%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631441612658216082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Erster halt: Hübscher, kleiner Schrein, ca. 10min vom Bahnhof entfernt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-4nsH_rN9ruo/TibmUG332DI/AAAAAAAABOA/PR1pxmPjDzg/s1600/Kawagoe%2B%252802%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-4nsH_rN9ruo/TibmUG332DI/AAAAAAAABOA/PR1pxmPjDzg/s320/Kawagoe%2B%252802%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631441617190115378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die niedlichen kleinen Figuren standen links vom Torii des Schreins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-3XbMyqzvKfQ/TibmUZsOKII/AAAAAAAABOI/WcGsb8OHJhA/s1600/Kawagoe%2B%252805%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-3XbMyqzvKfQ/TibmUZsOKII/AAAAAAAABOI/WcGsb8OHJhA/s320/Kawagoe%2B%252805%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631441622241519746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eine der Löwenstatuen vor dem Torii (Schrein-Tor), rechts. Auf der linken Seite stand eine weitere solche Statue, mit geschlossenem Maul.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-7ynSVwtZsjI/TibmUWvKKxI/AAAAAAAABOQ/a0cbgKj1PpY/s1600/Kawagoe%2B%252813%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-7ynSVwtZsjI/TibmUWvKKxI/AAAAAAAABOQ/a0cbgKj1PpY/s320/Kawagoe%2B%252813%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631441621448534802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kleine Gartenanlage auf dem Weg zum nächsten Tempel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-TqGR-sf_AhM/TibmUrjz7PI/AAAAAAAABOY/8rUw9AyyN4s/s1600/Kawagoe%2B%252814%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-TqGR-sf_AhM/TibmUrjz7PI/AAAAAAAABOY/8rUw9AyyN4s/s320/Kawagoe%2B%252814%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631441627038084338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-xabpXjGbyDM/TibnLlRzXgI/AAAAAAAABOw/nzeBJ7nJVf4/s1600/Kawagoe%2B%252819%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-xabpXjGbyDM/TibnLlRzXgI/AAAAAAAABOw/nzeBJ7nJVf4/s320/Kawagoe%2B%252819%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631442570244742658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Beim Tempel: Eine Tafel mit alten Vorstellungen wichtiger Energiepunkte an den Füßen. Indologen könnten sicher viel daraus ablesen (oder, Flo?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-WHJ53miKOaE/TibnK_f-6ZI/AAAAAAAABOg/yFvsjcfOCVc/s1600/Kawagoe%2B%252818%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-WHJ53miKOaE/TibnK_f-6ZI/AAAAAAAABOg/yFvsjcfOCVc/s320/Kawagoe%2B%252818%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631442560103672210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eine Reihe von Jizô-Statuen. Das sind Boddhisatvas, die die Seelen verstorbener Kinder sicher ins Jenseits begleiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-_4E6nchBd9A/TibnLK9Z8xI/AAAAAAAABOo/6oYifcz5elI/s1600/Kawagoe%2B%252820%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-_4E6nchBd9A/TibnLK9Z8xI/AAAAAAAABOo/6oYifcz5elI/s320/Kawagoe%2B%252820%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631442563179868946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Friedhof hinter dem Tempel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7aILKsftxMQ/TibnLzrDwLI/AAAAAAAABO4/aUHQXMIboVA/s1600/Kawagoe%2B%252826%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-7aILKsftxMQ/TibnLzrDwLI/AAAAAAAABO4/aUHQXMIboVA/s320/Kawagoe%2B%252826%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631442574108770482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Yvo zwischen den Laternen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-qZXRc90Xo2M/TibnL8aZRnI/AAAAAAAABPA/IoyQDWDHJf0/s1600/Kawagoe%2B%252831%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-qZXRc90Xo2M/TibnL8aZRnI/AAAAAAAABPA/IoyQDWDHJf0/s320/Kawagoe%2B%252831%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631442576454796914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kleines Gebäude eines weiteren Schrein-Komplexes, zu dem wir im Anschluss gegangen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-OTeqzKUo8jo/Tibobt1U0aI/AAAAAAAABPQ/89d0E7p6MVw/s1600/Kawagoe%2B%252833%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-OTeqzKUo8jo/Tibobt1U0aI/AAAAAAAABPQ/89d0E7p6MVw/s320/Kawagoe%2B%252833%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631443946930753954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Hauptgebäude des Tempels mit Weihrauch-Schale davor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-PP7mwilF49U/TibobyltsNI/AAAAAAAABPY/GuvEawLg5M0/s1600/Kawagoe%2B%252835%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-PP7mwilF49U/TibobyltsNI/AAAAAAAABPY/GuvEawLg5M0/s320/Kawagoe%2B%252835%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631443948207452370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die dazugehörige Pagode&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-tSNUOj3fyNI/TibobXS1RyI/AAAAAAAABPI/urkg_TySxvE/s1600/Kawagoe%2B%252832%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-tSNUOj3fyNI/TibobXS1RyI/AAAAAAAABPI/urkg_TySxvE/s320/Kawagoe%2B%252832%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631443940880500514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und eine Stein-Laterne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-aK0Zeq0RpzU/TibocXE3_7I/AAAAAAAABPg/EXSRW8ABHIs/s1600/Kawagoe%2B%252839%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-aK0Zeq0RpzU/TibocXE3_7I/AAAAAAAABPg/EXSRW8ABHIs/s320/Kawagoe%2B%252839%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631443958001827762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Hinter dem Tempel: Eine Sammlung buddhistischer Statuen, "Die Tausend buddhistischen Gesichter" oder so ähnlich. Darunter gab es auch zwölf Mönche, die mit je einem der 12 Tiere aus dem chinesischen Horoskop abgebildet waren. Also dann, machen wir uns auf die Suche!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Iyt0k_X5S9w/TibocivYzLI/AAAAAAAABPo/3fuJZfHq_mI/s1600/Kawagoe%2B%252847%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Iyt0k_X5S9w/TibocivYzLI/AAAAAAAABPo/3fuJZfHq_mI/s320/Kawagoe%2B%252847%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631443961132928178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Yvo und Alex, noch ein Freund von ihr, sind recht schnell fündig geworden. Sie sind im Jahr des Rinds geboren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-iXlPQaCuZWI/Tibps3uzxsI/AAAAAAAABP4/dOHtjkzBn94/s1600/Kawagoe%2B%252851%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-iXlPQaCuZWI/Tibps3uzxsI/AAAAAAAABP4/dOHtjkzBn94/s320/Kawagoe%2B%252851%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631445341157181122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Einige Minuten später hatten Franzi und ich auch unser Tier gefunden: Den Hasen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-EtDpRQBfswU/TibpsdJOtQI/AAAAAAAABPw/HxupAh7sJJM/s1600/Kawagoe%2B%252852%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-EtDpRQBfswU/TibpsdJOtQI/AAAAAAAABPw/HxupAh7sJJM/s320/Kawagoe%2B%252852%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631445334020240642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich mit Hasen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Tz0XO3rh3sE/TibptB3mu8I/AAAAAAAABQA/7EbaNnd0a9M/s1600/Kawagoe%2B%252858%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Tz0XO3rh3sE/TibptB3mu8I/AAAAAAAABQA/7EbaNnd0a9M/s320/Kawagoe%2B%252858%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631445343878429634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Franzi mit Hasen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-OppNvCUqlpY/TibptUSAz-I/AAAAAAAABQI/DY4tTirdS8Y/s1600/Kawagoe%2B%252868%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-OppNvCUqlpY/TibptUSAz-I/AAAAAAAABQI/DY4tTirdS8Y/s320/Kawagoe%2B%252868%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631445348821028834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Weiter ging es durch die Innenstadt, wo an verschiedenen Ecken lustige Tierskulpturen aufgestellt waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-JZsKD1F38ZA/TibptlqfSHI/AAAAAAAABQQ/gm9SdSJlAxM/s1600/Kawagoe%2B%252871%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-JZsKD1F38ZA/TibptlqfSHI/AAAAAAAABQQ/gm9SdSJlAxM/s320/Kawagoe%2B%252871%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631445353487091826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Pinguine mochte ich am liebsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-srY17UBW_t8/TibqOqX5IqI/AAAAAAAABQo/nBQBd-jR2wc/s1600/Kawagoe%2B%252873%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-srY17UBW_t8/TibqOqX5IqI/AAAAAAAABQo/nBQBd-jR2wc/s320/Kawagoe%2B%252873%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631445921686954658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Weiter ging es durch ein kleines traditionelles Geschäftsviertel mit vielen Souvenirläden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-DRrUS5V6lgk/TibqOxL8_gI/AAAAAAAABQw/9qJp-nCZCtI/s1600/Kawagoe%2B%252874%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-DRrUS5V6lgk/TibqOxL8_gI/AAAAAAAABQw/9qJp-nCZCtI/s320/Kawagoe%2B%252874%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631445923515923970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-itVarVZ8igM/TibqPGPMoII/AAAAAAAABQ4/osrEWpCRdxQ/s1600/Kawagoe%2B%252875%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-itVarVZ8igM/TibqPGPMoII/AAAAAAAABQ4/osrEWpCRdxQ/s320/Kawagoe%2B%252875%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631445929166676098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Süßigkeitenladen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-sInO2hsphMw/TibqOQh_OdI/AAAAAAAABQg/wx-wA8YMLcQ/s1600/CIMG0041.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-sInO2hsphMw/TibqOQh_OdI/AAAAAAAABQg/wx-wA8YMLcQ/s320/CIMG0041.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631445914749974994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und zwischendurch haben wir in einem kleinen Restaurant halt gemacht, um uns zu stärken. Das hier sind kalte Soba-Nudeln mit Maccha-Geschmack. Zu den kleinen Schüsseln: Das Krautzeug schüttet man in die Schüssel mit der Flüssigkeit und da tunkt man dann jeweis ein paar von den Nudeln rein, um sie danach zu essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-HuDGWpPpbZU/TibqOLKTBYI/AAAAAAAABQY/QQgTKSh-zAs/s1600/CIMG0042.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-HuDGWpPpbZU/TibqOLKTBYI/AAAAAAAABQY/QQgTKSh-zAs/s320/CIMG0042.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631445913308431746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und als Nachtisch gab Kakigôri, traditionell japanisches Eis, das aus gehobelten Eiswürfeln besteht, über die dann Syrup in verschiedenen Geschmacksrichtungen gekippt werden kann. Wahlweise zusätzlich Kondensmilch, wie in meinem Fall hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Gegen 16 Uhr waren Franzi und ich wieder am Bahnhof. Vom langen Laufen abgesehen haben wir inzwischen deutlich die Nachwirkungen der gerade einmal vierstündigen Nacht gespürt. Um sechs waren wir dann zu Hause und haben erst einmal "Mittagschlaf" gemacht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Am &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Sonntag, den 17. Juli&lt;/span&gt;, hatten wir eine kleine Abschieds-Party im Wohnheim, weil eine ganze Reihe von den hier wohnenden Austauschstudenten bald wieder nach Hause zurück fliegt. Auch unter den RAs (Resident Assistants, also unsere japanischen Helfer für alle möglichen Angelegenheiten oder Probleme im Wohnheim) gibt es einen ziemlichen Wechsel. Vor ein bis zwei Wochen sind bereits neue Leute eingezogen, heute ist eine Japanerin ausgezogen und weitere folgen. Auch Hiro, der nun seit 2 1/2 Jahren als RA hier wohnt, macht jetzt im Sommer seinen Abschluss und zieht wohl spätestens Ende August aus. Wirklich schade. Mit ihm konnte man sich immer gut unterhalten. Aber die neuen RAs sind zum Glück auch sehr umgänglich. Mit denen wird es sicher noch ein schönes zweites Semester hier im Wohnheim.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-2437860676266257117?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/2437860676266257117/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=2437860676266257117' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/2437860676266257117'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/2437860676266257117'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/07/semesterende.html' title='Semesterende!'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-LKgPaK4h-JA/TibkXrlxSdI/AAAAAAAABNo/mwyab7Idv3I/s72-c/2011.07.11%2B-%2BMnI%2BJapanese%2BDance_01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-916613350581466914</id><published>2011-07-12T17:29:00.004+09:00</published><updated>2011-07-12T17:51:47.396+09:00</updated><title type='text'>Tokyo in Bildern, Teil 2</title><content type='html'>Als kleinen Einschub für zwischendurch wollte ich mal wieder einige Bilder hochladen, die ich in den letzten Wochen geschossen habe.&lt;br /&gt;Zum Einen habe ich mich, mit meiner Kamera bewaffnet, endlich einmal genauer auf meinem Campus umgesehen und einige wirklich hübsche Ecken entdeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-g1UcAU7iHT0/ThwGkCK5_fI/AAAAAAAABMw/18tsB3-S7dg/s1600/Mita-Campus9.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-g1UcAU7iHT0/ThwGkCK5_fI/AAAAAAAABMw/18tsB3-S7dg/s320/Mita-Campus9.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628380850433949170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Versteckt zwischen einigen Sträuchern und Bäumen befindet sich dieses kleine Häuschen, was scheinbar schon seit ewig langen Zeiten als Diskussions- und Vortragshalle genutzt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ycPFqWlmaLg/ThwGj3Lj4UI/AAAAAAAABMg/7S_OrmPekmo/s1600/Mita-Campus5.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ycPFqWlmaLg/ThwGj3Lj4UI/AAAAAAAABMg/7S_OrmPekmo/s320/Mita-Campus5.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628380847483904322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Südgebäude, wo ich im Februar häufig meinen Sprachunterricht hatte, erreicht man von der Außentreppe aus diese Terrasse, die mit ihren Bäumen und durch die etwas abseitige Lage eigentlich ideal zum Ausspannen oder Arbeiten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-iYBBWEk-cT8/ThwGkGbjjGI/AAAAAAAABMo/444RVnUzBOg/s1600/Mita-Campus7.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-iYBBWEk-cT8/ThwGkGbjjGI/AAAAAAAABMo/444RVnUzBOg/s320/Mita-Campus7.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628380851577523298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Von der Terrasse aus kann man direkt in den Schulhof der Tokyo-Oberschule (die Mädchenschule) schauen. Judith, eine Kommilitonin von mir, hat zu Schulzeiten dort einen einjährigen Schüleraustausch gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-jXc-pfDOklo/ThwGkjvrnTI/AAAAAAAABNA/Xne5RAVf03k/s1600/Mita-Campus14.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-jXc-pfDOklo/ThwGkjvrnTI/AAAAAAAABNA/Xne5RAVf03k/s320/Mita-Campus14.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628380859446566194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und mein persönliches Highlight auf dem Campus: Die Terrasse, oben in der 7. Etage im neuen Gebäude. Mit kleiner Gartenfläche und einmaliger Aussicht auf den Tokyo-Tower. Meine Freistunden habe ich in letzter Zeit öfters hier verbracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Man kann es an den Fotos schon erahnen und an Erzählungen und Franzis Blog wissen die meisten wahrscheinlich auch schon, wie schrecklich warm es hier seit einigen Wochen ist. Offiziell soll jetzt um diese Zeit wohl der Monsun, die erste Regenzeit in Japan, vorbei sein, aber rein praktsich sieht man hier schon seit gut zwei Wochen nichts mehr von monsunartigen Regengüssen. Höchstens mal ein kurzer, stärkerer Regenguss über Nacht oder so. Dafür ist die Luftfeuchte in schwindelerregende Höhen empor gestiegen und das, in Kombination mit der Hitze, wird sich jetzt wohl über die nächsten zwei Monate hinziehen. Da es nachts genauso warm und schwül ist wie tagsüber, wache ich seit rund zwei Wochen nachts regelmäßig auf und muss erst mal für eine Stunde die Klimaanlage einschalten, um überhaupt eine Chance zu haben, noch mal für ein paar Stunden weiterschlafen zu können. Anfangs hatte ich noch die Hoffnung, dass ich mich bald an den Wetterumschwung gewöhnt habe, aber inzwischen glaube ich nicht mehr richtig daran...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-DRnG7gJGWS4/ThwJFCYte7I/AAAAAAAABNQ/57F-iCCtPH8/s1600/Wohnheim_Stra%25C3%259Fe.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-DRnG7gJGWS4/ThwJFCYte7I/AAAAAAAABNQ/57F-iCCtPH8/s320/Wohnheim_Stra%25C3%259Fe.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628383616450788274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der plötzliche Beginn des Sommers: Man geht früh morgens aus dem Haus und fragt sich, wo plötzlich diese Mittsommer-Südsee-Atmosphäre herkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-NAzGdfBx6bw/ThwJE8WRUkI/AAAAAAAABNI/vUjikP3ocJQ/s1600/Shimoda2.JPG"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Qm6ssrcHT6Q/ThwKVwjcVqI/AAAAAAAABNg/PIfxEeQHlFk/s1600/Yokohama_Schnee%2B%25282%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Qm6ssrcHT6Q/ThwKVwjcVqI/AAAAAAAABNg/PIfxEeQHlFk/s320/Yokohama_Schnee%2B%25282%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628385003233367714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Verglichen mit meiner Ankunft hier im Shimoda im Februar...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-NAzGdfBx6bw/ThwJE8WRUkI/AAAAAAAABNI/vUjikP3ocJQ/s1600/Shimoda2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-NAzGdfBx6bw/ThwJE8WRUkI/AAAAAAAABNI/vUjikP3ocJQ/s320/Shimoda2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628383614829941314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... ist selbst das Wohnheim kaum wiederzuerkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-qqRfAYiJ6sI/ThwJFiL8J-I/AAAAAAAABNY/LQZyb7rldbs/s1600/Orangenbaum.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-qqRfAYiJ6sI/ThwJFiL8J-I/AAAAAAAABNY/LQZyb7rldbs/s320/Orangenbaum.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628383624987158498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und auf dem Grundstück nebenan reifen die Orangen fett und gelb an den Bäumen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-916613350581466914?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/916613350581466914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=916613350581466914' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/916613350581466914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/916613350581466914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/07/tokyo-in-bildern-teil-2.html' title='Tokyo in Bildern, Teil 2'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-g1UcAU7iHT0/ThwGkCK5_fI/AAAAAAAABMw/18tsB3-S7dg/s72-c/Mita-Campus9.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-1168368368290745295</id><published>2011-07-06T22:04:00.005+09:00</published><updated>2011-07-06T22:46:42.359+09:00</updated><title type='text'>Da kommt der Monat. Da geht er wieder.</title><content type='html'>Es ist Juli! Unglaublich, aber wir haben tatsächlich schon Juli. Ich frage mich, wo der ganze Juni geblieben ist. Normalerweise sollte die Zeit doch langsam vergehen, wenn man nicht viel unterwegs ist, weil man wegen der Uni zu tun hat. Warum funktioniert das hier in Japan nicht?&lt;br /&gt;Nun, zumindest kann ich die letzten zwei Wochen somit ziemlich schnell zusammenfassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Mittwoch, der 22. Juli&lt;/span&gt;, war ein rundum gelungener Tag. Los ging es 12 Uhr zum Mittagessen. Eine Freundin vom Mita-no-Ie hatte ein gemeinsames Mittagessen mit ihren Freunden organisiert und mich spontan mit eingeladen. Dort hat sich wieder einmal bestätigt, dass die Welt tatsächlich ein Dorf ist: Einer der Studenten hat 2007/2008 ein Auslandsjahr in Deutschland gemacht, in Bonn, und ist auch mit einem meiner jetzigen Kommilitonen befreundet. Zudem haben er und noch ein weiterer Student (beide studieren im Hauptfach Jura, besuchen aber zusätzlich den Intensivkurs Deutsch der juristischen Fakultät) die Deutschkurse von Herrn Schart, der mir neulich erst von Tatsuya, der jahrelang das Deutsch-Camp im März organisiert hat, vorgestellt worden war. Der Hintergrund, dass Tatsuya mir Herrn Schart vorgestellt hat, war, dass ich in der nächsten Zeit ein Praktikum im Bereich Deutschunterricht gesucht habe und Herr Schart häufig Praktikanten betreut. Nach einigem E-Mail-Austausch bezüglich meiner Motivation und den Vorstellungen zu dem Praktikum hatte ich dann auch meine Zusage, dass ich das im nächsten Semester machen kann! Aber das hat sich erst Ende der letzten Woche richtig ergeben.&lt;br /&gt;Kommen wir zum eigentlich spannenden Teil des besagten Mittwochs: Dem Abend. Der stand ganz unter dem Motto: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;CATS&lt;/span&gt;! Franzi und ich haben uns schon vor Ewigkeiten vorgenommen gehabt, irgendwann das Musical anzusehen, zumal es in Yokohama, also in unserer Nähe, aufgeführt wird. Und Yurie, meine Freundin von der Sophia, ist ebenfalls mitgekommen. Es war unheimlich schade, dass drinnen keine Fotos gemacht werden durften. Das Bühnenbild war unglaublich. Der gesamte Raum war wie eine riesige Müllhalde eingerichtet, mit Haufenweise Schrott, Papierfetzen, Kabeln, Spielzeug etc. In dieser Müllhalde leben sozusagen die Katzen, in denen es bei Cats geht, und da diese natürlich viel kleiner sind als Menschen, war der ganze Schrott im Großformat nachgebildet worden. Man fühlte sich selbst fast schon wie eine kleine Katze, wenn man durch den Raum lief und alles betrachtete. Auch die Vorstellung selbst war großartig. Die Schauspieler liefen zum Teil die gesamten Gänge bis in die letzten Reihen auf und ab und haben das Publikum richtig in ihre Geschichte mit einbezogen. Und am Ende kamen sogar alle noch einmal hoch und haben selbst uns oben in der letzten Reihe persönlich die Hand geschüttelt. Gut, vor uns waren wenigstens 7, 8 Reihen komplett leer, sonst wäre das sicher nicht möglich gewesen. Aber es war spektakulär. Auch die Kostüme und das Make-up dann einmal von ganz nah sehen zu können war unglaublich. Und "Memory" (&lt;a style="font-weight: bold;" href="http://www.youtube.com/watch?v=4-L6rEm0rnY"&gt;hier &lt;/a&gt;das englischsprachige Original) hat natürlich den ganzen Raum in seinen Bann gezogen. Bei vielen Liedern der anderen Katzen haben die Zuschauer am Ende geklatscht, aber nach Memory lag eine scheinbar endlose Stille im gesamten Raum. Man hätte meinen können, es wurde nicht mal mehr geatmet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-W_5Y7z_oH0w/ThRevkKja3I/AAAAAAAABMI/ApSkOo0SjNA/s1600/Cats_Theater%2B%25281%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-W_5Y7z_oH0w/ThRevkKja3I/AAAAAAAABMI/ApSkOo0SjNA/s320/Cats_Theater%2B%25281%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5626226005747395442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Was vorher schon im Bahnhof groß mit Plakaten angekündigt wurde, ist von draußen erst recht nicht mehr zu verfehlen: Die Theaterhalle, in der bereits seit einigen Jahren Cats aufgeführt wird.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-QjkM8gmBU5Y/ThRfVAzO9oI/AAAAAAAABMY/p0Oiz37eOo4/s1600/Cats_ich.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-QjkM8gmBU5Y/ThRfVAzO9oI/AAAAAAAABMY/p0Oiz37eOo4/s320/Cats_ich.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5626226649089373826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Vor dem Eingang des Theaters.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-haPb6EPVXJo/ThRev6LPpOI/AAAAAAAABMQ/8zcYgF_AGzU/s1600/Cats_Theater%2B%25284%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-haPb6EPVXJo/ThRev6LPpOI/AAAAAAAABMQ/8zcYgF_AGzU/s320/Cats_Theater%2B%25284%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5626226011655873762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachts sah es, mit Beleuchtung, natürlich am besten aus. Leider kommt das hier gar nicht so gut rüber.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Danach war es aber erst einmal wieder vorbei mit der schönen Zeit. Die Deadline für den ersten Aufsatz stand an. Und dann war es auch noch der ewig lange, mit ca. 8000 Zeichen. Das sind 9 Seiten auf Word! Und weil Japanisch deutlich kürzer ist als Deutsch, wären es auf Deutsch sicher 12 Seiten gewesen. Also durchaus eine richtige Hausarbeit fürs Bachelor-Studium. Und auch wenn die wichtigsten Quellen von unserem einen Professor vorgegeben gewesen waren, kann man allein damit doch noch keine gehaltvolle Analyse aufschreiben, also musste auch zusätzlich noch ein wenig recherchiert werden. Und nicht vergessen, dass am &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Freitag, den 1.7.&lt;/span&gt;, nebst der Abgabe dieses Aufsatzes auch noch ein Vortrag für mich auf dem Programm stand. Und am &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Sonntag, den 3.7.&lt;/span&gt;, dann der offizielle Japanisch-Test, der Japanese Language Proficiency Test (kurz: JLPT). Positiv ausgedrückt kann man also von einem spannenden Wettlauf gegen die Zeit sprechen. Der dauerte dann, inclusive Kontrolle des fertigen Aufsatzes (der dann plötzlich sogar 10.000 Zeichen lang war), bis Freitagnacht 3:30 Uhr. Aber er ist fertig geworden und pünktlich, freitagnachmittag, in die Uni gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum JLPT vom &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Sonntag, den 3.7.&lt;/span&gt;, lässt sich zusammenfassend eines sagen: Das ganze Lernen des letzten halben Jahres, inclusive des Besuchs meines Grammatik-Kurses (freiwillig! für den Test!), hätte ich mir komplett sparen können. Ich habe genau zwei Wörter im gesamten Test wiedererkannt, die ich ohne die ganze Übung sicher nicht gewusst hätte, das wars. Es war die reinste Schikane. In &lt;a style="font-weight: bold;" href="http://xfranczeskax.blogspot.com/2011/07/juni.html"&gt;Franzis Blog&lt;/a&gt; findet ihr, in der zweiten Hälfte, noch genauere Beschreibungen der Testsituation. Traf auf mich ganz genauso zu wie auf sie.&lt;br /&gt;Den Grammatik-Unterricht will ich hier natürlich nicht verteufeln. Ich habe da haufenweise Grammatik gelernt, die ich vorher nicht gekannt hatte, und von denen ich so einiges trotzdem im Alltag und für das Lesen/Schreiben von Fachtexten gebrauchen kann. Es ist also eine Bereicherung fürs Leben geworden, nur halt nicht für den Test.&lt;br /&gt;Zur Ablenkung und weil Lena (Freundin aus meinem Studienprogramm) Freikarten bekommen hatte, sind wir danach noch nach Roppongi gefahren und haben uns eine expressionistische Ausstellung eines französischen Künstlers angeschaut. Viel verstehe ich bei sowas ja immer nicht, aber die Ablenkung war trotzdem ganz schön als Wochenanbschluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zeit hatte ich dann auch meine Zusage für das Deutsch-Praktikum im nächsten Semester bekommen. Als Einstieg hat mich Herr Schart gleich noch in einen seiner Kurse eingeladen, der heute, am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Mittwoch, den 6. Juli&lt;/span&gt;, auf dem Mita-Campus stattgefunden hat. So konnte ich mir schon mal ein Bild von seinem Unterricht und den Studenten machen, die daran teilnehmen. Im Anschluss habe ich gleich noch einen Unterrichtsplan für das nächste Semester bekommen, mit dem ich dann zeitlich recht flexibel einteilen kann, wann ich mir welche Kurse ansehen und wo ich mich selbst an der Vorbereitung beteiligen kann. Ich selbst habe im nächsten Semester ja auch Unterricht, deshalb darf ich es nicht übertreiben. Wahrscheinlich wird es so aussehen, dass ich mich auf einen Kurs konzentriere, bei dem ich mich einmal pro Woche auch an der Unterrichtsplanung und -durchführung beteilige, und ansonsten noch einige Kurse aus anderen Stufen (es gibt Grundstufe1 und 2, Mittellstufe 1 und 2, sowie eine Oberstufe) zum Zuschauen besuche, um mir einen Überblick über die Unterrichtsmethodik und Inhalte der verschiedenen Sprachlevel zu machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-1168368368290745295?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/1168368368290745295/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=1168368368290745295' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/1168368368290745295'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/1168368368290745295'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/07/da-kommt-der-monat-da-geht-er-wieder.html' title='Da kommt der Monat. Da geht er wieder.'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-W_5Y7z_oH0w/ThRevkKja3I/AAAAAAAABMI/ApSkOo0SjNA/s72-c/Cats_Theater%2B%25281%2529.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-6068708294428977469</id><published>2011-06-20T21:21:00.006+09:00</published><updated>2011-06-20T22:10:14.990+09:00</updated><title type='text'>Vorträge-Sintflut als Vorboten des Semesterendes</title><content type='html'>Mit dem Juni kam nicht nur die Regenzeit, sondern auch eine reichliche Stress-Phase an der Uni. Wenn man an zwei Tagen plötzlich drei Vorträge zu halten hat, muss man sich mit seinen Freizeitaktivitäten schon ganz schön einschränken. Aber ein bisschen was Interessantes gibt es von den letzten beiden Wochen trotzdem zu berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Montag, den 6. Juni&lt;/span&gt;, hat einer meiner Lehrer den gesamten Kurs nach dem Unterricht zum Abendessen im Izakaya eingeladen. Für deutsche Verhältnisse ist das wahrscheinlich undenkbar, aber in Japan kann es durchaus vorkommen, dass ein Lehrer seinen Kurs zu Semesterbeginn einlädt, was es zum einen den Studenten untereinander erleichtert, sich gegenseitig kennenzulernen, und andererseits natürlich auch zum Lehrer ein gutes Verhältnis schafft.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-UnPzzQNsM_k/Tf9E6pLICtI/AAAAAAAABGg/9whTIuycXM8/s1600/ANY_7139%25E5%2589%25AF%25E6%259C%25AC.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 189px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-UnPzzQNsM_k/Tf9E6pLICtI/AAAAAAAABGg/9whTIuycXM8/s320/ANY_7139%25E5%2589%25AF%25E6%259C%25AC.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620286634257287890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;unser Kurs zur "Entstehung und Bedeutung der japanischen Schrift" mit Prof. Kimura in der Mitte&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;An der Universität kommt das an sich noch recht selten vor, aber in japanischen Firmen ist es Gang und Gebe, so etwas regelmäßig zu veranstalten. Je nach Abteilung bisweilen sogar wöchentlich! Dann hat das Ganze aber meist den gegenteiligen Effekt und selbst die meisten Japaner fangen an zu stöhnen, wenn sie schon wieder drei Stunden später als geplant nach Hause können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau eine Woche später, am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Montag, den 13. Juni&lt;/span&gt;, standen gleich zwei wichtige Ereignisse an: Zum Einen hatten meine Kommilitonin Franzi und ich seit langem mal wieder die Möglichkeit, Tatsuya zu treffen, einen ehemaligen Lehrer von der Keio-Universität, der jahrelang das jährliche &lt;a href="http://fushiginanihon.blogspot.com/2009/03/deutsch-gasshuku-in-toi.html"&gt;Deutsch-Camp&lt;/a&gt; im März organisiert hat (für alle, die noch nicht so lange mitlesen: Der Link führt zu meinem Blogeintrag von 2009, als ich das zweite Mal am Deutsch-Camp teilgenommen hatte). Tatsuya hat als langjähriger Deutschlehrer hier in Japan einige Kontakte und Erfahrungen, mit denen er mir bei meiner Suche nach einem Praktikumsplatz sehr hilfreich ist. Ich hoffe, dass ich den Sommer über für einige Wochen im Bereich Deutsch als Fremdsprache einige praktische Erfahrungen sammeln kann, um diesen Weg dann möglichst in Zukunft auch weiterzuverfolgen.&lt;br /&gt;Das zweite wichtige Ereignis vom Montag waren die Auswahl-Gespräche der neuen Doppel-Master-Studenten hier in Japan. Da ein Studienjahr in Japan im April beginnt - nicht im Oktober, wie bei uns in Deutschland - sind auch die Bewerbungsfristen hier anders als bei uns zu Hause. Vier Studenten, die Franzi und ich über unsere Betreuerin Frau Murata und über die Germanistik hier am Mita-Campus inzwischen kennengelernt haben, hatten sich für das Doppel-Master-Studium beworben UND: Sie sind auch alle angenommen worden! Das heißt, sie werden im April nächsten Jahres ihr Studium in Deutschland beginnen und können mehr oder weniger zeitgleich mit uns nach Deutschland fliegen. Es war wirklich spannend, auf die Ergebnisse zu warten. Neben den vier Studenten, die ich bereits kenne, gibt es noch einen weiteren, der ebenfalls in das Programm aufgenommen wurde. Zudem kommen natürlich auch jährlich Bachelor-Studenten für ein Auslandsjahr nach Halle, sodass es ab April sicher sehr interkulturell werden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="color: rgb(102, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Mittwoch, den 15. Juni&lt;/span&gt;, waren Franzi und ich von Herrn Tsunoda, dem Organisator der wöchentlichen Treffen im Mita-Haus, zu einem Kochabend in einem kleinen Lokal in der Nähe von Roppongi eingeladen worden. Neben uns gab es noch ca. 4, 5 Austauschstudenten und eine ganze Reihe von Geschäftsmännern und -frauen, alle Freunde von Herrn Tsunoda, die sich an dem Abend in lockerer Runde getroffen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-mLsI0IPkG-Q/Tf9Api7Iv4I/AAAAAAAABFw/2xRlo_EU6VA/s1600/Kochabend_Roppongi%2B%252801%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-mLsI0IPkG-Q/Tf9Api7Iv4I/AAAAAAAABFw/2xRlo_EU6VA/s320/Kochabend_Roppongi%2B%252801%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620281942475325314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Vorbereitungen für ein ägyptisches Essen für ca. 20 Personen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-XKoZaK-XrvA/Tf9Ap4xeOSI/AAAAAAAABF4/NINrNrmySLk/s1600/Kochabend_Roppongi%2B%252810%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-XKoZaK-XrvA/Tf9Ap4xeOSI/AAAAAAAABF4/NINrNrmySLk/s320/Kochabend_Roppongi%2B%252810%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620281948340369698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Männer am Herd! Koichi-san (vorn) und Tsunoda-san (hinten)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-LhSvoT3I98k/Tf9AqCHFNZI/AAAAAAAABGA/7cL_xJn5r-I/s1600/Kochabend_Roppongi%2B%252811%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-LhSvoT3I98k/Tf9AqCHFNZI/AAAAAAAABGA/7cL_xJn5r-I/s320/Kochabend_Roppongi%2B%252811%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620281950846924178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Alle Gäste, kurz bevor das Essen fertig war. Fehlen nur ich (hinter der Kamera) sowie Tsunoda-san und Koichi-san, die sich immer noch um die Töpfe gekümmert haben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;An diesem Abend habe ich festgestellt, dass erwachsene japanische Frauen uns deutschen deutlich ähnlicher sind als Japans weibliche Jugend. Mit ihnen konnte man genauso über die neuesten Mode-Marotten und Musik-Sternchen lästern wie mit fast allen europäischen bzw. amerikanischen Freunden im Wohnheim. Das war wirklich ein erheiterndes Erlebnis!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="color: rgb(102, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Freitag, den 17. Juni&lt;/span&gt;, wurde es für mich dann richtig ernst. Die ersten zwei Vorträge standen an. Und obwohl ich wirklich fast zwei ganze Wochen kontinuierlich an allem gearbeitet hatte, sind die letzten Details doch erst Mittwoch- bis Donnerstagabend fertig geworden. Aber am Ende war es dann auch wirklich fertig. Zumindest die Vorbereitung. Der zweite Vortrag leider nicht ganz. Da die Vorträge in diesem Seminar generell auf gut eine Stunde ausgelegt sind und ich den zweiten Vortrag an diesem Tag hatte, bin ich nur ungefähr bis zur Hälfte gekommen und werde den Rest dann am kommenden Freitag vortragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Samstag, den 18. Juni&lt;/span&gt;, ging es 13 Uhr dann gleich wieder in die Uni. Professor Oberländer war wegen der Auswahlgespräche für die neuen Doppel-Master-Studenten extra nach Japan gereist und so wurde die Gelegenheit gleich noch für ein Kolloquium genutzt, um den aktuellen Fortschritt unserer Forschungen für die Master-Arbeiten zu präsentieren. Fünf Stunden haben alle referiert, zugehört und diskutiert, bis 18 Uhr dann alles geschafft war und wir von unseren Professoren (Frau Murata und Frau Tanaka waren ebenfalls dabei gewesen) in der Nähe vom Campus in ein leckeres Lokal zum Abendessen eingeladen wurden. Danach saß uns allerdings die Müdigkeit von sechs vollen Unitagen wie Blei in den Knochen und wir sind alle nur noch nach Hause geschlürft - und haben in der Nähe vom Hiyoshi-Bahnhof dann noch mal beim Karaoke halt gemacht. Das hatten wir uns nach der Woche verdient!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="color: rgb(102, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Sonntag, den 19. Juni&lt;/span&gt;, war eigentlich ganztägiges Lernen geplant gewesen, aber nach einer spontanen E-Mail von Linda (eigentlich heißt sie "Makiko Hayashida", aber man kann ihren Nachnamen auch "Rinda" lesen und so ist der Spitzname entstanden) sind Franzi und ich am Mittag nach Shibuya gefahren. Linda ist eine gute Freundin seit Franzi und ich 2008 das erste Mal am Deutsch-Camp teilgenommen haben. Im April 2009 ist sie dann für ein Auslandsstudium nach Paris geflogen und seitdem habe ich mich nicht mehr mit ihr treffen können. Es ist unglaublich, dass seitdem auch schon wieder über zwei Jahre vergangen sind!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-yfFAzeZO5_I/Tf9EcQFlMvI/AAAAAAAABGQ/EhIcWsIu-Ns/s1600/Linda-Franzi-ich%2B%25281%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-yfFAzeZO5_I/Tf9EcQFlMvI/AAAAAAAABGQ/EhIcWsIu-Ns/s320/Linda-Franzi-ich%2B%25281%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620286112127070962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;v.l.n.r.: ich, Franzi, Linda&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rLBBa1H1YdY/Tf9E7r0_dZI/AAAAAAAABGw/JBAhT-RPovs/s1600/Shibuya-Kreuzung3.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-rLBBa1H1YdY/Tf9E7r0_dZI/AAAAAAAABGw/JBAhT-RPovs/s320/Shibuya-Kreuzung3.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620286652149626258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Kreuzung vor dem Shibuya-Bahnhof am Sonntag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-njlsK06iWqI/Tf9E7X-cBFI/AAAAAAAABGo/0bumGPEFoTc/s1600/Shibuya-Keuzung4.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-njlsK06iWqI/Tf9E7X-cBFI/AAAAAAAABGo/0bumGPEFoTc/s320/Shibuya-Keuzung4.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620286646820537426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Überfüllt wie eh und je.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;In letzter Zeit ist übrigens die Luftfeuchte in Japan deutlich gestiegen und man hat schon bei 25, 26°C das Gefühl zu zergehen wie Käse in der Mikrowelle. Im Moment stört das beim Einschlafen noch ein wenig, aber ich hoffe, dass ich mich bald daran gewöhnt habe. Neben den ganzen Vorträgen hat das jedenfalls mit Sicherheit auch seinen Teil dazu beigetragen, dass man abends einfach nicht mehr richtig einschlafen kann. Aber etwas Schönes hat die Regenzeit hier dennoch: Die Hortensien stehen in voller Blüte. Hier in Hiyoshi wachsen sie praktisch in jedem zweiten Vorgarten in den verschiedensten Farben und Formen. Eine sehr hübsche Kugelhortensie haben wir auch gleich bei uns an der Kreuzung vor dem Wohnheim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-5Qfz3cAhWKE/Tf9E6R166HI/AAAAAAAABGY/64x3xAC8l-Y/s1600/Ajisai%2B%25285%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-5Qfz3cAhWKE/Tf9E6R166HI/AAAAAAAABGY/64x3xAC8l-Y/s320/Ajisai%2B%25285%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620286627994331250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Kat_6O3G_m8/Tf9GcXKUIWI/AAAAAAAABG4/Pd7fbxeEV-E/s1600/Ajisai%2B%25282%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Kat_6O3G_m8/Tf9GcXKUIWI/AAAAAAAABG4/Pd7fbxeEV-E/s320/Ajisai%2B%25282%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620288313049227618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-6068708294428977469?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/6068708294428977469/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=6068708294428977469' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/6068708294428977469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/6068708294428977469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/06/vortrage-sintflut-als-vorboten-des.html' title='Vorträge-Sintflut als Vorboten des Semesterendes'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-UnPzzQNsM_k/Tf9E6pLICtI/AAAAAAAABGg/9whTIuycXM8/s72-c/ANY_7139%25E5%2589%25AF%25E6%259C%25AC.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-2413201738443500236</id><published>2011-06-05T22:08:00.007+09:00</published><updated>2011-06-05T23:13:56.074+09:00</updated><title type='text'>Deutsches Essen, blaue Flecke, Japanischer Sake, Unterricht am Sonntag - und immer wieder Regen</title><content type='html'>Wie der Titel schon sagt, war einiges los in der letzten Woche. Wenn es weniger gewesen wäre, wäre ich vielleicht auch eher zum Schreiben gekommen. Dafür gibts aber zur Abwechslung mal selbst geschossene Fotos!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das letzte Wochenende kann man wohl als das "Wochenende des deutschen Essens" bezeichnen. Der ursprüngliche Plan war, mit Jumpei, einem ehemaligen Austauschstudenten in Halle, und noch ein paar Freunden am 29.5. zum Oktoberfest (Ende Mai!) in den Hibiya-Park zu gehen. Unabhängig davon wurden Franzi und ich einige Tage zuvor von Shuhei, einem Freund vom Deutschcamp, ebenfalls gefragt, ob wir nicht mit ihm und seinen Kumpels zum Oktoberfest gehen wollen. Am 28.5. Nun gut, solange es lustig wird, kann man ja auch zweimal hingehen, haben wir uns gedacht, und beides zugesagt.&lt;br /&gt;Am Ende kam sowieso (fast) alles anders.&lt;br /&gt;Pünktlich zum Wochenendstart hat der Monsun, also die erste Regenzeit in Japan, auch in Tokyo Einzug gehalten und das Oktoberfest vom &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Samstag, den 28.5.&lt;/span&gt;, fiel für uns im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Shuhei hat das Treffen spontan nach Shimbashi umverlegt, wo wir mit seinen Arbeitskollegen und Freunden der Kollegen in ein deutsches Restaurant gegangen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-qbG8e4MiuEE/TeuCjw8v5WI/AAAAAAAABEM/hNCzSnx6agQ/s1600/Shimbashi%2B%252802%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-qbG8e4MiuEE/TeuCjw8v5WI/AAAAAAAABEM/hNCzSnx6agQ/s320/Shimbashi%2B%252802%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614724911394186594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Spargel mit - äh - Grütze?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-mUKFlXaxMzA/TeuCkWG5lpI/AAAAAAAABEU/8uu_OM1McaI/s1600/Shimbashi%2B%252803%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-mUKFlXaxMzA/TeuCkWG5lpI/AAAAAAAABEU/8uu_OM1McaI/s320/Shimbashi%2B%252803%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614724921368876690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Bratkartoffeln mit Schinkenspeck - super lecker, aber viel zu wenig&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Abgesehen davon, dass die Portionen klein und überteuert waren, kamen sie den deutschen Gerichten vom Geschmack her doch recht nah. Und da wir uns das Mistwetter zum Glück vom Warmen aus mit ansehen konnten, war es insgesamt sehr gemütlich. Und die Gesellschaft war auch sehr lustig. Viele Japaner scheinen sehr viel lebhafter und beredeter zu werden, wenn sie erst mal aus der Uni raus sind und in den normalen Arbeitsalltag in der Firma hinein kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-OSLwGN0uOSs/TeuDvNX2ryI/AAAAAAAABEc/Bhnl5tCabLA/s1600/Shimbashi%2B%252804%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-OSLwGN0uOSs/TeuDvNX2ryI/AAAAAAAABEc/Bhnl5tCabLA/s320/Shimbashi%2B%252804%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614726207514259234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Yoshi und Franzi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-JhErgqupmVY/TeuDvVle3nI/AAAAAAAABEk/dtZti_RGa_w/s1600/Shimbashi%2B%252805%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-JhErgqupmVY/TeuDvVle3nI/AAAAAAAABEk/dtZti_RGa_w/s320/Shimbashi%2B%252805%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614726209718902386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... Namen vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Im Anschluss an das Restaurant ist ein Großteil von uns noch in ein Izakaya (Bar/Kneipe) in der Nähe gegangen, wo wir den Abend auf japanische Art mit Sake, Sashimi (rohem Fisch), Salaten und ähnlichem ausklingen ließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Sonntag, den 29.5.&lt;/span&gt;, war das Wetter nicht besser als tags zuvor, im Gegenteil, sogar noch schlimmer, und Franzi und ich haben insgeheim ein bisschen darauf gehofft, dass das geplante Event wieder ins Wasser fällt. Allerdings war es auch der allerletzte Tag des Oktoberfests und danach wäre die Chance dahin gewesen. Deshalb blieb es letztendlich beim ursprünglichen Plan und wir sind, halb schwimmend, halb ertrinkend, bis zum Hibiya-Park und dort in eines der Esszelte vorgedrungen. Ich habe dazwischen noch ein Hot Dog (mit Sauerkraut im Brötchen!) für ca. 4,50€ erstanden, Yvo (ebenfalls Japanologie-Studentin aus Halle) und Franzi jeweils eine Tüte Kreppelchen, sodass wir zumindest alle mit leckeren Sachen versorgt waren. Ja, auch das Sauerkraut-Hot Dog war lecker. Auch wenn ich das in der Kombination zum ersten Mal gegessen habe. Der Tag war dann allerdings doch recht schnell vorbei für uns, denn ewig konnte man die ungemütliche Kälte dann doch nicht ignorieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächster Höhepunkt der vergangenen Woche: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Donnerstag, der 2. 6.&lt;/span&gt; Seit diesem Tag bin ich wieder unter den Sportlern. Ein Freund von der Uni hatte mir die Woche zuvor von dem Volleyball-Zirkel erzählt, der Donnerstagvormittag immer in der ersten und zweiten Stunde (von 9 bis ca. 12 Uhr) trainiert. Und da vor allem in der ersten Stunde wenig Leute da sind und ich in der Zeit noch keinen Unterricht habe, hat er mich eingeladen. Nur ein einziges Mal pro Woche noch vor 7 Uhr aufzustehen klang zwar nicht sonderlich verlockend, aber sicherheitshalber wollte ich es mir doch einmal anschauen. Und es hat sich gelohnt. Ich bin nicht die Einzige, die dauernd die Bälle verhaut und sich deswegen schlecht fühlt, der Trainer ist extrem nett und lustig und er erklärt vor allem auch sehr verständlich, wenn er Fehler in meiner Spieltechnik sieht. Und nach der ersten Stunde war ich dann auch richtig munter und bin voller Energie zum Unterricht in der zweiten Stunde gegangen, wo ich normalerweise noch im Halbschlaf hintorkel. Für den Rest des Semesters habe ich mir fest vorgenommen, das mit dem Volleyball durchzuziehen. Auch wenn ich dann wohl für den Rest des Semesters meine blauen Flecke irgendwie verstecken muss. Mein linkes Handgelenk und das linke Knie sehen aus, als hätte ich mich geprügelt, bunt wie ein Regenbogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Freitag, den 3.6.&lt;/span&gt;, ging es wieder ins Izakaya. Diesmal auch ohne Regen, was den ganzen Tag gleich viel angenehmer gemacht hat. Freitag sind Franzi und ich von den Germanistik-Studenten am Mita-Campus eingeladen worden, die ich zwei Wochen vorher bereits bei ihrer Semester-Anfangs-Feier kennenlernen konnte. Diesmal wurden wohl die neuen Master-Studenten des Instituts gefeiert. Es waren wieder gut 20 Personen, inclusive drei oder vier Lehrer anwesend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-c2Llump88fA/TeuLTbGr_5I/AAAAAAAABE8/64k3H5OXhgw/s1600/Germanistik-Izakaya0603%2B%25283%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-c2Llump88fA/TeuLTbGr_5I/AAAAAAAABE8/64k3H5OXhgw/s320/Germanistik-Izakaya0603%2B%25283%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614734526257037202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Einige Studenten und Lehrer saßen noch bei mir in der Ecke und haben hier nicht aufs Foto gepasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-6iHa_2wK4oA/TeuLTPJ3ZeI/AAAAAAAABE0/f0plE9caM7o/s1600/Germanistik-Izakaya0603%2B%25282%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-6iHa_2wK4oA/TeuLTPJ3ZeI/AAAAAAAABE0/f0plE9caM7o/s320/Germanistik-Izakaya0603%2B%25282%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614734523049141730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;ich, Yusuke, Akihiro (einer der Bewerber für den Doppel-Master)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-35kQ1ICd-V8/TeuLS9yOpcI/AAAAAAAABEs/TNvrfF2bZ7M/s1600/Germanistik-Izakaya0603%2B%25281%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-35kQ1ICd-V8/TeuLS9yOpcI/AAAAAAAABEs/TNvrfF2bZ7M/s320/Germanistik-Izakaya0603%2B%25281%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614734518386599362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Taito-kun, Yusuke, Akihiro&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Wenige Tage vorher, am 1.6., endete für die japanische Seite die Bewerbung für das Doppel-Master-Programm zwischen der Uni Halle und der Keio-Uni, in dessen Rahmen Franzi und ich ja nun an der Keio-Universität studieren. Soweit die Germanisten informiert waren, haben sich wohl mindestens fünf Studenten aus dem Institut für einen Platz in dem Programm beworben. Drei von ihnen kenne inzwischen schon, sodass ich mich natürlich freuen würde, wenn es diese drei auch ins Programm schaffen würden. Dann könnten wir nächstes Jahr im März alle gemeinsam nach Deutschland fliegen und an der Uni Halle gleich weiter Zeit miteinander verbringen. Die Auswahlgespräche finden in zwei Wochen statt und ich drücke ihnen auf jeden Fall die Daumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-PIKhqn8f4CA/TeuMkihrKuI/AAAAAAAABFE/Jr3whqO94pk/s1600/Tokyo-Tower_Nacht.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-PIKhqn8f4CA/TeuMkihrKuI/AAAAAAAABFE/Jr3whqO94pk/s320/Tokyo-Tower_Nacht.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614735919818681058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Noch etwas für die Atmosphäre: Der Tokyo-Tower bei Nacht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Samstag, den 4.6.&lt;/span&gt;, war ich nach dem ausgiebigen Gefeier vom Vortag ganz dem Lerneifer verfallen und habe mich ab Mittag um zwölf bereits an meine aktuelle Übersetzung für meine Master-Arbeit gestürzt. Bis um vier hab ich das auch ganz vorbildlich durchgehalten, dann nach dem Mittag/Abendessen um sechs noch mal eine Stunde, aber dann kamen blöderweise die Kopfschmerzen dazwischen und der Tag war gelaufen. Um acht war ich im Bett und da bin ich bis zum nächsten Tag geblieben, obwohl ich mir eigentlich mehr vorgenommen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Sonntag, den 5.6.&lt;/span&gt;, hatte ich meine Ersatz-Stunde für Phonetik (Aussprache). Je nach Fach kann es in diesem Semester passieren, dass man am Wochenende eine zusätzliche Stunde hat, weil der Semesterstart am Mita Campus zwei Wochen nach hinten verlegt wurde. Und Phonetik war dieses Wochenende dran. Ich hoffe, das bleibt ein einmaliges Erlebnis. Wenn man bloß wegen einer Stunde am Nachmittag in die Uni fährt, noch dazu am Wochenende, ist der ganze Tag hinüber, man ist müde und kaputt und fragt sich, wo das Wochenende war. Aber nun kann ich sagen, dass ich es mal erlebt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zum Abschluss noch eine Kleinigkeit aus der Kuriositäten-Ecke: glitzernder Asphalt auf einem Straßenabschnitt in der Nähe vom Mita-Campus. Sah toll aus im weißen Laternenschein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-QNOynJsYVzk/TeuOrY3uXkI/AAAAAAAABFM/ZtN7QypZwgA/s1600/Asphalt2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-QNOynJsYVzk/TeuOrY3uXkI/AAAAAAAABFM/ZtN7QypZwgA/s320/Asphalt2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614738236509150786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-2413201738443500236?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/2413201738443500236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=2413201738443500236' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/2413201738443500236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/2413201738443500236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/06/deutsches-essen-blaue-flecke.html' title='Deutsches Essen, blaue Flecke, Japanischer Sake, Unterricht am Sonntag - und immer wieder Regen'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-qbG8e4MiuEE/TeuCjw8v5WI/AAAAAAAABEM/hNCzSnx6agQ/s72-c/Shimbashi%2B%252802%2529.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-6111372500447818231</id><published>2011-05-24T20:31:00.002+09:00</published><updated>2011-05-24T22:14:39.656+09:00</updated><title type='text'>Mita no Ie</title><content type='html'>In der Nähe vom Mita-Campus gibt es das Mita no Ie (übersetzt: "Mita-Haus"), ein kleines Clubhaus hauptsächlich für Studenten und Austauschstudenten an der Keio-Universität, die Interesse am interkulturellen Austausch haben. Zwei, drei ehemalige und aktuelle Keio-Studenten sind für die Verwaltung des Mita-Hauses verantwortlich und organisieren wöchentlich (immer Montags) Vorträge und Veranstaltungen zu verschiedenen japanischen oder internationalen Themen. Letzten Montag haben vier Personen, die als freiwillige Helfer in die vom Tsunami zerstörten Gebiete gefahren sind, von ihren Tätigkeiten und Eindrücken dort berichtet. Thematisch klang das natürlich sehr spannend, also haben Franzi und ich uns nach dem Unterricht diesmal die Zeit genommen, sind länger in der Uni geblieben und anschließend dort hin gegangen. Zum Glück sind wir beide nicht das erste Mal dort vorbei gegangen, denn sonst hätten wir es eventuell sogar übersehen. Das &lt;a href="http://moonlinx.jp/headline/images/entry/mitashiba4.jpg"&gt;Mita-Haus&lt;/a&gt; ist nicht viel größer als die anderen Gebäude in der Umgebung, sieht allerdings so alt und verlottert aus, dass man ihm nicht ansieht, dass sich dort Menschen gefahrlos aufhalten können. Innen (&lt;a href="http://livedoor.2.blogimg.jp/sangakubu/imgs/2/f/2f5151f2.jpg"&gt;Aufenthaltsraum&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://moonlinx.jp/headline/images/entry/mitashiba3.jpg"&gt;Küche&lt;/a&gt;) ist es dafür umso gemütlicher und wirkt auch deutlich solider, als es auf den ersten Blick scheint.&lt;br /&gt;Bevor es mit den Vorträgen los ging, gab es aber erst mal ein frisch zubereitetes Abendessen bestehend aus &lt;a href="http://farm2.static.flickr.com/1061/722020459_58a0326c8e.jpg"&gt;Chirashi-Sushi&lt;/a&gt;, einem Salat (mit viel Ingwer dran), &lt;a href="http://www2.odn.ne.jp/shokuzai/photo/Soramame.JPG"&gt;Sora-mame&lt;/a&gt;, eingelegtem Rettich und &lt;a href="http://www.insiderasia.de/rezept/miso.jpg"&gt;Miso-Suppe&lt;/a&gt;. (Bis auf die Bohnen kann man natürlich alles ein wenig variieren, sodass unser Essen natürlich nicht ganz genau so aussah wie auf den Bildern.) Es war wahnsinnig lecker. Und kostenlos. Aber ein wenig haben mir die Köchinnen dennoch Leid getan, denn für den Abend waren ca. 30 Personen angemeldet und dementsprechend viel musste halt auch gekocht werden. Die durchschnittliche Besucherzahl beim Mita-Haus liegt ansonsten wohl bei unter 10 Personen, wie ich gehört habe. Der plötzlich so große Andrang lag natürlich an dem Thema des Abends, welches vielen hier natürlich nahe geht.&lt;br /&gt;Der erste Vortragende war ein Student, der sich an einer Hilfsaktion in Minamisanriku beteiligt hat. Der Ortsname wird vielen sicher noch aus der Medienberichterstattung in Deutschland ein Begriff sein. Minamisanriku lag sehr nah am Zentrum des Erdbebens vom 11. März und ist vollkommen zerstört, einigerorts sogar derart dem Erdboden gleich gemacht worden, dass man sich schwer vorstellen kann, wo auf diesen weiten Sandflächen früher einmal eine Kleinstadt gewesen sein soll. Der Student, der den Vortrag gehalten hat, hat sich ca. eine Woche hauptsächlich damit beschäftigt, mit verschiedenen weiteren Teams täglich die einzelnen Notunterkünfte in der Umgebung zu besuchen und sich dort zu erkundigen, was den Leuten fehlt bzw. ob sie etwas brauchen. Diese Bedürfnisse wurden dann an entsprechende NPOs (Non-Profit-Organizations; Organisationen, die häufig vom Staat eine gewisse Unterstützung bekommen, um auf freiwilliger Basis für eine bestimmte Sache Hilfe leisten zu können) weitergeleitet. Gerade in den betroffenen Gebieten ist derzeit eine ganze Reihe von NPOs tätig, deren Namen und Spezialgebiete in Listen zusammengefasst sind, sodass man sich je nach Problem dann ganz konkret an eine dieser Organisationen wenden konnte. Weiterhin wurden dort oben auch einige Statistiken erhoben über die Anzahl der Personen, die in den einzelnen Unterkünften sind oder Umfragen geführt - unter anderem auch für Nachrichtensender oder Zeitungen.&lt;br /&gt;Die zweite Vortragende war eine Austausch-Studentin aus Neuseeland, Christchurch, wo es im vergangenen September ebenfalls ein schweres Erdbeben gegeben hatte. Daraufhin hatte sich in Christchurch eine studentische Vereinigung gegründet, die sich um die Aufräum-Arbeiten in Christchurch gekümmert hat und im Laufe der Arbeit dort auf bis zu 20.000 Mitglieder angewachsen ist. Ein Teil dieser Mitglieder wollte nun, nach dem Beben in Japan, ebenfalls helfen, und so ist eine Gruppe von ihnen nach Ishinomaki aufgebrochen, um dort bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Die Studentin, die den Vortrag gehalten hat, hat neben den Aufräumarbeiten vor allem als Dolmetscher geholfen, weil sie nebst Englisch auch Japanisch spricht.&lt;br /&gt;Die nächsten beiden Vortragenden, einer der Organisatoren vom Mita-Haus, der vor ca. zehn Jahren bereits seinen Abschluss an der Keio gemacht hat, sowie ein Student, haben ebenfalls in Ishinomaki bei den Aufräumarbeiten geholfen. Das waren größtenteils Geschirr-Waschen, Möbel aus Häusern räumen und säubern und die Schlamm-Massen, die der Tsunami in die Häuser gespült hat, herausschippen und die Häuser reinigen. Auch Brücken und Straßen mussten natürlich vom Schutt befreit werden.&lt;br /&gt;Der vierte Vortragende war ebenfalls schon lange raus aus der Uni und ist hobbymäßig seit Jahren Taucher, was ihm jetzt zu gute gekommen ist. In Iwate hat er zusammen mit Bekannten vom Tauchclub einen Fluss und das Meer in der Umgebung von dem Unrat befreit, welches der Tsunami dort reingespült hat. Bereits in ziemlich kurzer Zeit hat sich dadurch wohl schon eine Verringerung der Schlammmengen und eine Verbesserung der Wasserqualität gezeigt, in der - so hoffen vor allem die Fischer der Umgebung - auch der Lachs bald zurückkehren kann, der die Gewässer dort traditionell als Brutstätten benutzt. Deswegen waren auch die Fische aus der Region früher sehr beliebt. Aber viele sind nun natürlich gestorben oder bleiben weg, weil das Wasser seit dem Tsunami zu sehr verdreckt war.&lt;br /&gt;Was bei allen Vortragenden sehr deutlich wurde, waren die Emotionen, die sie mit ihrer Arbeit und den Leuten vor Ort verbinden. Der Großteil der Bevölkerung in Nordjapan scheint erstaunlich positiv und tatkräftig zu sein. Viele bemühen sich nach Leibeskräften um den Wiederaufbau ihres Lebens und helfen sich gegenseitig. Aber vielen merkt man wohl auch das Leid stark an, vor allem älteren Leuten und all denen, die viele Familienmitglieder verloren haben. Der erste Vortragende hat bei einem seiner täglichen Rundgänge von einem älteren Mann auf die Frage, ob man ihm helfen könne, geantwortet, er würde gern seine Familie wiedersehen. In solch einem Moment ist man einfach sprachlos. Viele alte Leute sind wohl auch in der ersten Zeit nach dem Erdbeben in den Notlagern gestorben. Nicht nur wegen der Kälte, fehlenden Hygiene und schlechten Versorgungslage. Auch aus Einsamkeit. Andere haben sich das Leben genommen, weil sie keinerlei Hoffnung mehr finden konnten. Und auch jetzt gibt es unzählige Leute, die zwar wissen, dass es irgendwie weitergehen muss, aber keinerlei Vorstellung davon haben, wie sie das tun sollen. Viele Betreiber von kleinen Geschäften sagen beispielsweise, dass sie nicht wissen, ob sie ihre Geschäfte je wieder betreiben können, weil alles zerstört oder voller Schlamm ist. Und in dieser Hoffnungslosigkeit war es für die freiwilligen Helfer hin und wieder wie ein kleines Wunder, wenn sie im Team beispielsweise ein solches Geschäft vom Dreck befreien und einigermaßen wieder herrichten konnten und den Besitzern dieser Läden damit Hoffnung geben konnten, dass ihr Laden, der seit Jahren und Jahrzehnten als Familienbetrieb geführt wurde, nicht ganz verloren ist.&lt;br /&gt;Dennoch waren solche kleinen Momente des Glücks auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Allein in Ishinomaki gibt es nach wie vor fast 3000 Vermisste, bereits etwas mehr als 3000 Tote und über 7000 Menschen, die derzeit in Notunterkünften leben. Früher hatte die Stadt ca. 160.000 Einwohner. Dementsprechend riesig ist allein in dieser einen Stadt die Fläche, die gereinigt und wieder aufgebaut werden muss. Ganz zu schweigen von all den anderen küstennahen Orten, die ähnlich schlimm beschädigt worden sind.&lt;br /&gt;Innerhalb Japans war dies bis ungefähr Ende April auch durchgehend ein großes Thema in vielen Medien. Anfang Mai kam dann die Golden Week, eine freie Woche, die dadurch zustande kommt, dass sich in der Zeit viele Feiertage häufen. Sehr viele Japaner haben diese Gelgenheit genutzt, um sich als Freiwillige bei den Aufräumarbeiten zu beteiligen. Allerdings ist die Hilfsbereitschaft nach der Golden Week schlagartig abgeflaut. Auch das Medien-Interesse ist seither stark zurück gegangen. Gerade hier in Tokyo denken nun viele (vor allem viele von den freiwilligen Helfern) mit sehr besorgten Gefühlen an die Leute in Nordjapan, an das Nichts, vor dem viele der Menschen dort stehen und deren Hoffnungslosigkeit. Und daran, dass im Grunde jeder Einzelne selbst mit wenig Aufwand so viel tun könnte für die Leute dort. Aber dass in Tokyo plötzlich alles wieder so normal ist - die Züge fahren pünktlich und regelmäßig, die Stromversorgung funktioniert soweit, Versorgungsengpässe sind nirgends in Sicht und die Familien und Freunde von vielen sind zum Glück in Ordnung. Häuser und Geschäfte sind zum Glück auch alle so gut wie unbeschadet davon gekommen. Diese Ruhe wirkt fast schon skurril, wenn man dagegen an die Probleme in Nordjapan denkt.&lt;br /&gt;Natürlich war mir selbst auch vorher schon klar, dass es in den Regionen dort schlimm aussehen muss und ich empfand es teilweise auch vorher schon befremdlich, dass in Tokyo alles so normal ist. Aber wenn man so frische und lebhafte Erfahrungen von diesen Helfern hört, die ihre persönlichen Begegnungen und Gedanken mit uns geteilt haben (häufig auch in Form von Bildern), dann wird diese Realität noch einmal in eine ganz andere Position gerückt und es fängt an, einen noch stärker zu beschäftigen als zuvor. Deshalb wollte ich den Weblog an der Stelle nutzen, um auf den Ernst dieser Situation aufmerksam zu machen und gleichzeitig auch meine eigenen Gedanken und Gefühle ein wenig zu ordnen.&lt;br /&gt;Natürlich war es gleichzeitig ein guter Anlass, diesen interessanten Studententreff, genannt Mita-Haus, vorzustellen. ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder sind übrigens alle von Google, weil ich meine Kamera leider nicht dabei hatte. Aber am Wochenende werde ich sie wohl wieder mitnehmen, wenn ich unterwegs bin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-6111372500447818231?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/6111372500447818231/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=6111372500447818231' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/6111372500447818231'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/6111372500447818231'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/05/mita-no-ie.html' title='Mita no Ie'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-6149214309555621161</id><published>2011-05-22T13:41:00.003+09:00</published><updated>2011-05-22T14:05:45.110+09:00</updated><title type='text'>Erdbeben!</title><content type='html'>Gestern habe ich das erste kleine Erdbeben seit meiner Rückkehr nach Japan gespürt. Allerdings war es wirklich nur ein winzig kleines. Und zwei weitere, die es an demselben Tag wohl gegeben haben soll, hatte ich gar nicht erst mitbekommen.&lt;br /&gt;Seit dem schweren Erdbeben vom 11.3. hat es bis vor kurzem auch im Raum Tokyo fast täglich größere und kleinere Nachbeben gegeben. Einige Experten meinten wohl sogar, dass es bis zu einem Jahr dauern kann, bis sich die Erde wieder vollständig beruhigt hat. Umso seltsamer war es daher, dass es im Raum Tokyo seit dem Tag meiner Ankunft so still war. Auch in der Region um Fukushima, wo sich das Epizentrum des starken Erdbebens befunden hat, gibt es in letzter Zeit kaum nennenswerte Nachbeben. Scheinbar beruhigt sich die Lage doch schneller, als erst angenommen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beruhigt hat sich übrigens auch das Leben in Tokyo erstaunlich schnell. Das einzige, was noch ein wenig an das Erdbeben vom 11.3. erinnert, ist die ein wenig schiefe Spitze des Tokyo-Towers, und die einzigen Überbleibsel der fleißigen Stromsparmaßnahmen scheinen die ausgeschalteten Rolltreppen an den Bahnhöfen, die still liegenden Aufzüge auf dem Campus und die vielen Schilder an den Getränke-Automaten zu sein, welche von Stromsparmaßnahmen berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-xMsG9-z-V4s/TdiV81twdoI/AAAAAAAABD0/7Jh268dNtGM/s1600/setsuden.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-xMsG9-z-V4s/TdiV81twdoI/AAAAAAAABD0/7Jh268dNtGM/s320/setsuden.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609398208333641346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die großen Bildschirme an der belebten Kreuzung in Shibuya sind zu unser aller Enttäuschung jedenfalls schon wieder am Laufen und die Musik in den meisten Kaufhäusern plärrt inzwischen auch wieder wie eh und je. Mir persönlich ist es unverständlich, aber Jacqueline aus meinem Jahrgang meinte, viele Läden hatten seit der Abschaltung dieser Rummelplatz-Atmosphäre tatsächlich deutliche Kundenverluste. Den Menschen will ich unbedingt einmal kennenlernen, der sich bei dem ganzen Lärm beim Einkaufen wohlfühlt.&lt;br /&gt;Die Bahnen, die in Hiyoshi ihre Fahrt beginnen, kommen inzwischen auch wieder größtenteils gleich mit Licht im Abteil an. Genau genommen habe ich es seit diesem einen Mal kurz nach meiner Ankunft kein zweites Mal erlebt, dass die Lichter noch aus waren, wenn der Zug einfuhr. Dafür sind sie gestern interessanterweise aus gegangen, als ich auf dem Heimweg vom Campus an einer Zwischenhaltestelle umsteigen musste. Wahrscheinlich gibt es in diesem Fall so etwas wie ein Spar-"System" noch nicht und die Lichter gehen einfach auf gut Glück an oder aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstags in die Uni zu müssen ist im Übrigen ganz schön anstrengend. Auch wenn es nur für eine Unterrichtsstunde war, so war man durch die Fahrzeit insgesamt doch gleich wieder vier Stunden deswegen unterwegs, hat im Anschluss daran nicht mehr wirklich lernen können und das wunderbare Gefühl von "Wochenende" verpufft selbst heute irgendwie. Die Hausaufgaben machen sich schließlich auch nicht von selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings hatten Franzi und ich einen schönen Freitagabend. Die Germanistik-Studenten vom Mita-Campus, welche Franzi noch von ihrem letzten Auslandsjahr zu Bachelor-Zeiten kannte, hatten uns zu einer Party im Izakaya (eine Art Restaurant/Kneipe) eingeladen. Bei den meisten Studenten dort merkt man wieder, dass es einen dieses gegenseitige Interesse am anderen Land bereits ein Stück weit verbindet. Mit vielen kann man sehr ausgelassen reden und Spaß haben. Zwei der Studenten dort bewerben sich auch gerade um einen Platz im Doppel-Master-Program ab April 2012. Falls sie das schaffen, könnten wir im nächsten Jahr gemeinsam in Deutschland weiterstudieren. Hoffentlich klappt das!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-6149214309555621161?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/6149214309555621161/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=6149214309555621161' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/6149214309555621161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/6149214309555621161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/05/erdbeben.html' title='Erdbeben!'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-xMsG9-z-V4s/TdiV81twdoI/AAAAAAAABD0/7Jh268dNtGM/s72-c/setsuden.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-846466885877121801</id><published>2011-05-18T20:24:00.004+09:00</published><updated>2011-05-18T21:15:50.536+09:00</updated><title type='text'>Weil Bilder letztlich doch mehr sagen als tausend Worte</title><content type='html'>Ich habe lange keine Fotos mehr hochgeladen, deshalb soll der heutige Beitrag nur als kleine Ergänzung dienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-RzRz5IVLHfY/TdOtFAXCr7I/AAAAAAAABCU/RtVAHLI0LXk/s1600/Shimoda.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-RzRz5IVLHfY/TdOtFAXCr7I/AAAAAAAABCU/RtVAHLI0LXk/s320/Shimoda.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608016262513995698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Shimoda-Wohnheim ist von außen eigentlich recht ansehnlich. Sehr geplfegt und solide, weil es noch ein sehr neuer Bau ist. Über moderne Architektur lässt sich allerdings streiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-2wFViS3b_hs/TdOuPKZl_yI/AAAAAAAABCk/iwWf4cQfFeo/s1600/Shimoda_Flur1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-2wFViS3b_hs/TdOuPKZl_yI/AAAAAAAABCk/iwWf4cQfFeo/s320/Shimoda_Flur1.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608017536519372578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Wohnheim hat insgesamt 3 Etagen, die man alle über den Treppenaufgang, der geradeaus zur Tür herausführt, erreicht: 1 Etage weiter unten ist der 2. Stock (dort befindet sich auch der Waschraum), auf dieser Etage liegt der 3. Stock (hier befinden sich auch die Lobby und der Ein- und Ausgang) und eine Treppe weiter rauf gibt es den 4. Stock (mit Arbeitszimmer). Das Erdgeschoss hat man bei der Planung des Gebäudes wohl vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ZD9hMKq3YKM/TdOuPWtgQ0I/AAAAAAAABCs/tmx2hnm8yz0/s1600/Shimoda_Flur2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ZD9hMKq3YKM/TdOuPWtgQ0I/AAAAAAAABCs/tmx2hnm8yz0/s320/Shimoda_Flur2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608017539824108354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Biegt man vor der Treppe links in den Flur ein, bietet sich einem dieses Bild: Langer Flur mit den einzelnen Zimmertüren links und rechts. Dort, wo es auf halber Strecke etwas heller wird, befindet sich links die erste Gemeinschaftsküche. Ein ganzes Stück weiter hinten gibt es auf der rechten Seite noch eine weitere Gemeinschaftsküche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-kVwh62Fe6mo/TdOtE5ecT8I/AAAAAAAABCM/bMJUFiu1-_I/s1600/K%25C3%25BCche2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-kVwh62Fe6mo/TdOtE5ecT8I/AAAAAAAABCM/bMJUFiu1-_I/s320/K%25C3%25BCche2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608016260665987010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Küchen sind verdammt geräumig und meine war heute erstaunlicherweise sogar aufgeräumt. Seit ich vor knapp zwei Wochen wieder her gekommen bin, ist das ein seltener Zustand geworden. Noch viel seltener ist es allerdings, dass das Kochgeschirr mit dem gelben Marker, welcher die "gemeinschaftliche Nutzung" aller Küchen-Nutzer symbolisieren soll, irgendwo zu finden ist. Den großen Gemeinschafts-Topf habe ich seit März nicht mehr gesehen, der Reiskocher macht sich auch rar in letzter Zeit und ein weiterer kleiner Topf scheint seit heute auch verschwunden. Im schlimmsten Fall muss ich mir wohl selbst noch einen kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-bvajV-dukKI/TdOtEgLn9tI/AAAAAAAABCE/vo3vDhS9MDU/s1600/K%25C3%25BCche1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-bvajV-dukKI/TdOtEgLn9tI/AAAAAAAABCE/vo3vDhS9MDU/s320/K%25C3%25BCche1.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608016253876172498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Im Moment vor allem bei den Koreanern äußerst beliebt: Die Sitzecke mit dem Fernseher. Da die koreanischen Studenten im Moment den bei weitem größten Anteil im Wohnheim ausmachen, sitzen sie in letzter Zeit auch öfters in Grüppchen in der Sitzecke und unterhalten sich. Bisweilen auch in einer ziemlich anstrengenden Lautstärke - was sich in den letzten Tagen aber wieder ein wenig beruhigt zu haben scheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-o1vttOy4Htc/TdOtFeMnWLI/AAAAAAAABCc/50ke8gKps4c/s1600/Sportler-Wohnheim.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-o1vttOy4Htc/TdOtFeMnWLI/AAAAAAAABCc/50ke8gKps4c/s320/Sportler-Wohnheim.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608016270523324594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Draußen erstreckt sich ein Balkon über die gesamte Längsseite der Küche, aber weil der mit Klimaanlagen und anderen Geräten vollgestellt ist, lohnt es sich praktisch nicht, dort raus zu gehen. Allerdings kann man von dort aus auch die andere Hälfte des Shimoda-Wohnheims sehen, in dem die Sport-Studenten untergebracht sind. Zwischen denen und den Austauschstudenten findet eine klare räumliche Trennung statt. Zum Teil hängt das wohl auch mit deren Lebensstil zusammen: Die Sportler müssen sich scheinbar zu zweit ein Zimmer teilen und sind fast täglich von früh bis spät nur am Trainieren. Von denen wird deutlich mehr Disziplin verlangt als von uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-H8W0wPhtIHI/TdOuP0RSB0I/AAAAAAAABC0/GfZ9rBp1cgg/s1600/Sportplatz.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-H8W0wPhtIHI/TdOuP0RSB0I/AAAAAAAABC0/GfZ9rBp1cgg/s320/Sportplatz.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608017547758798658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Den zugehörigen Sportplatz gibt es auch gleich um die Ecke. Und ich glaube, das ist auch nicht deren einzige Trainings-Stätte. In der Nähe soll es beispielsweise auch ein Schwimmbecken geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-wHY7gSjXipY/TdOtEY8_PiI/AAAAAAAABB8/g3Ck6zE4J0U/s1600/Figur.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-wHY7gSjXipY/TdOtEY8_PiI/AAAAAAAABB8/g3Ck6zE4J0U/s320/Figur.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608016251935735330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Damit verlassen wir das Wohnheim und begeben uns auf den Weg zum Bahnhof. Direkt an der Straßenecke, gegenüber vom Shimoda, gibt es diesen kleinen Gebets-Stein, der schon ziemlich alt sein muss, weil man beim besten Willen nicht mehr erkennt, was genau mal darauf abgebildet gewesen sein könnte. Dennoch wird er von den Bewohnern der Umgebung alle paar Tage mit einer neuen Opfergabe liebevoll geschmückt. Der Schmuck bleibt dann jeweils so lange stehen, bis er durch neuen ersetzt wird. Dass irgendwer so etwas beschädigen oder beschmutzen könnte, ist hier undenkbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-oGXxT0nRVR4/TdOuQAb7h9I/AAAAAAAABC8/K-Oer3kzhiY/s1600/Hiyoshi1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-oGXxT0nRVR4/TdOuQAb7h9I/AAAAAAAABC8/K-Oer3kzhiY/s320/Hiyoshi1.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608017551024687058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wenn man 12 Minuten der Hauptstraße folgt, kommt man in dieser kleinen Einkaufsgegend heraus, überquert den kleinen Platz, wo häufig Busse oder Taxen halten, und ist am Hiyoshi-Bahnhof.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-0iO5g7KTRjI/TdOuQoi-p2I/AAAAAAAABDE/_yE2jAWFNOI/s1600/Hiyoshi2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-0iO5g7KTRjI/TdOuQoi-p2I/AAAAAAAABDE/_yE2jAWFNOI/s320/Hiyoshi2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608017561791670114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Insgesamt gibt es drei Straßen, die vom Bahnhof weg führen. Weiter oben war die mittlere, dies hier ist die linke, die ich vor allem auf dem Nach-Hause-Weg öfters nehme, wenn ich noch im 100-Yen-Shop kleinere Einkäufe erledigen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-gKG84-pqaw4/TdO0bK90NPI/AAAAAAAABDM/DbIbgL8H42w/s1600/Hiyoshi-Bahnhof2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-gKG84-pqaw4/TdO0bK90NPI/AAAAAAAABDM/DbIbgL8H42w/s320/Hiyoshi-Bahnhof2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608024339899495666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das ist der Bahnhofseingang, von der Straße im oberen Bild aus gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-J3mEwyA0EA4/TdO0bVpE73I/AAAAAAAABDU/KfCcdNhb718/s1600/Hiyoshi-Bahnhof1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-J3mEwyA0EA4/TdO0bVpE73I/AAAAAAAABDU/KfCcdNhb718/s320/Hiyoshi-Bahnhof1.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608024342765301618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Links im Bahnhof (hier im Bild nicht zu sehen, weil es aus der Position heraus praktisch hinter dem Fotografen ist) gibt es ein dreistöckiges Kaufhaus mit Supermarkt, Elektrogeschäft, Kleidungsladen (Uniqlo), Daiso und verschiedenen kleineren Geschäften, sowie einer Drogerie im Untergeschoss. Rechts geht es zu den Zügen. Die silberne Kugel zwischen diesen beiden Bahnhofshelften ist ein beliebter Treffpunkt, weswegen fast immer ein paar Leute dort herumstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-MVeOkaqRV2s/TdO0buIZtYI/AAAAAAAABDc/dTHNwa3RghE/s1600/Mita-Campus1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-MVeOkaqRV2s/TdO0buIZtYI/AAAAAAAABDc/dTHNwa3RghE/s320/Mita-Campus1.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608024349339137410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kommen wir nun zur Uni: Der Mita-Campus. Hier habe ich dieses Semester von Montag bis Freitag Unterricht. Rechts auf diesem Platz sind die neue Bibliothek (weiter vorn) und die alte Bibliothek (hinten; das gelbe Gebäude). Direkt gegenüber - von den Bäumen gut versteckt - sind viele Forschungsräume einzelner Professoren und auch Abteilungen verschiedener Fremdsprachen untergebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-OMy57MPFcMo/TdO0bvCnyBI/AAAAAAAABDk/flbNbyyyvRU/s1600/Mita-Campus2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-OMy57MPFcMo/TdO0bvCnyBI/AAAAAAAABDk/flbNbyyyvRU/s320/Mita-Campus2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608024349583329298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In dem Gebäude links finden viele meiner Master-Kurse statt, sodass ich dort am häufigsten hin muss. Hinter diesem Gebäude befinden sich noch zwei weitere Unterrichtsgebäude, in einem davon ist außerdem die Mensa untergebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-7tGR3LI_kew/TdO0cArM-3I/AAAAAAAABDs/2--W8cRb5SU/s1600/Mita-Campus3.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-7tGR3LI_kew/TdO0cArM-3I/AAAAAAAABDs/2--W8cRb5SU/s320/Mita-Campus3.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608024354316942194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die letzten beiden Fotos habe ich von diesem Gebäude aus geschossen. Das ist das neueste Gebäude auf dem ganzen Campus. Als Franzi zu Bachelor-Zeiten bereits ein Auslandsjahr an der Keio Uni absolviert hat, war das hier noch Baustelle. Ich habe hier jetzt einmal pro Woche Unterricht, und zwar Montags, Grammatik für Fortgeschrittene.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-846466885877121801?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/846466885877121801/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=846466885877121801' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/846466885877121801'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/846466885877121801'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/05/weil-bilder-letztlich-doch-mehr-sagen.html' title='Weil Bilder letztlich doch mehr sagen als tausend Worte'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-RzRz5IVLHfY/TdOtFAXCr7I/AAAAAAAABCU/RtVAHLI0LXk/s72-c/Shimoda.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-3060847726535397873</id><published>2011-05-14T15:30:00.006+09:00</published><updated>2011-05-14T22:35:34.119+09:00</updated><title type='text'>Der Stundenplan steht</title><content type='html'>Die erste reguläre Unterrichtswoche als Master-Student an der Keio-Universität ist vorbei und es gibt viel zu berichten. Allgemein kann ich jetzt auf alle Fälle sagen, dass das Zuhören im Unterricht nicht so schwer ist, wie ich anfangs befürchtet hatte, und dass bisher wirklich jedes Fach interessant war. Auch der Arbeitsaufwand hielt sich bis jetzt erst einmal in Grenzen, aber das wird sich sicher sehr schnell ändern, sobald ich alle Lehrbücher kaufen und mich damit dann jeweils auf den nächsten Unterricht vorbereiten kann. Inhaltlich sah die Woche folgendermaßen aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0); font-weight: bold;"&gt;Montag, 3. Stunde (13:00-14:30): Forschungskolloquium&lt;/span&gt; bei Frau Murata.&lt;br /&gt;Dient dem Voranbringen der Master-Arbeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0); font-weight: bold;"&gt;Montag, 4. Stunde (14:45-16:15): "Historischer Abriss über die Veränderung der japanischen Schrift"&lt;/span&gt; bei Herrn Kimura.&lt;br /&gt;Konkret geht es darum, wann und wie sich die Kana (Silbenalphabete) entwickelt haben, von wem sie verwendet wurden, wer überhaupt lesen und schreiben konnte, wie in wissenschaftlichen Kreisen oder auch in der Populärliteratur (die sich sehr viel später entwickelt hat) geschrieben wurde und wie sich das alles im Laufe der Jahrunderte verändert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0); font-weight: bold;"&gt;Dienstag, 3. Stunde (13:00-14:30): "Analyse des Erlernens der japanischen Sprache auf Grund- und Mittelstufenniveau"&lt;/span&gt; bei Frau Murata.&lt;br /&gt;Hierbei geht es vor allem darum, wie man Japanisch-Lernenden die grammatikalischen Grundlagen der Sprache erklären kann, was den Studierenden auf welchem Sprachlevel erklärt werden kann und wie diese Erklärungen stattfinden können, ohne die Studenten zu verwirren und zu überfordern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 153, 0); font-weight: bold;"&gt;Mittwoch, 4. Stunde (14:45-16:15): "Phonetik"&lt;/span&gt; bei Frau Ôba.&lt;br /&gt;Phonetik beschäftigt sich damit, wo bzw. wie die verschiedenen Laute produziert werden, die in einer Sprache verwendet werden (in diesem Unterricht natürlich ganz konkret am Beispiel der japanischen Sprache). Dabei wird oft auch auf historische Hintergründe eingegangen, ab welcher Zeit Laute neu hinzu gekommen bzw. verschwunden sind und welchen Einfluss Fremdsprachen darauf haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0); font-weight: bold;"&gt;Mittwoch, 5. Stunde (16:30-18:00): Forschungskolloquium&lt;/span&gt; bei Frau Tanaka.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0); font-weight: bold;"&gt;Donnerstag, 2. Stunde (10:45-12:15): "Studium altjapanischer Quellen"&lt;/span&gt; bei Herrn Ishikawa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0); font-weight: bold;"&gt;Freitag, 3. Stunde (13:00-14:30): "Japanische Sprache und Kultur"&lt;/span&gt; bei Frau Kim.&lt;br /&gt;Im Mittelpunkt steht die situationsbezogene Verwendung von Partikeln und Satzendungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;Freitag, 5. Stunde (16:30-18:00): "Gesprächsanalyse"&lt;/span&gt; bei Frau Tanaka.&lt;br /&gt;Der Unterricht ähnelt in einigen Punkten dem von Frau Kim, geht jedoch darüber hinaus auf die korrekte Verwendung aller möglichen Wörter und Redewendungen ein, vor allem bei Gesprächen für Sprachanfänger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;grün &lt;/span&gt;markierten Fächer sind für mich offizielle Veranstaltungen, in denen ich am Ende des Semesters auch eine Prüfungsleistung ablegen werde. In der Regel wird diese wohl aus einem Vortrag oder einer Hausarbeit bestehen.&lt;br /&gt;Das &lt;span style="color: rgb(255, 153, 0); font-weight: bold;"&gt;orangene &lt;/span&gt;Fach belege ich zusätzlich, weil ich es inhaltlich sehr interessant finde. Eventuell kommt ab nächster Woche noch ein weiteres Fach hinzu, das ich leider erst gestern im Seminarplan entdeckt habe. Es gibt noch eine weitere Veranstaltung für Altjapanisch von Herrn Ishikawa, Donnerstag in der 5. Stunde. Falls das inhaltlich nicht genau dasselbe sein sollte wie der Vormittagskurs, dann werde ich mir das wohl noch mit ansehen, um hoffentlich noch etwas nützliches Wissen zum Lesen meiner eigenen teilweise altjapanischen Quellen mitnehmen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächste Woche beginnen außerdem die Sprachkurse des International Center. Diese Kurse sind eigentlich für Austauschstudenten, die ein oder zwei Semester zum Japanisch-Lernen an die Keio-Universität gehen, allerdings dürfen auch wir aus dem Doppel-Master-Programm zusätzlich zu unseren Master-Kursen noch ein bis zwei Veranstaltungen davon besuchen. Ich werde auf jeden Fall am Montag, in der 3. Stunde, einen Grammatik-Kurs belegen. Der überschneidet sich zwar offiziell mit dem Termin für das Kolloquium, aber die Termine dafür sind zum Glück flexibel, sodass ich den Grammatik-Unterricht trotzdem besuchen kann. Eigentlich wollte ich auch noch einen Aufsatz-Kurs besuchen, aber der überschneidet sich mit Phonetik und da lässt sich der Termin natürlich nicht einfach so umverlegen. Allerdings gibt es noch eine Art Selbststudiums-Kurs zum Anfertigen von Aufsätzen, bei dem man im Grunde schreiben kann, was man möchte, und das gibt man am Ende des Semesters bei der Lehrerin ab und spricht es anschließend durch. Für die Hausarbeiten, die ich gegen Semesterende schreiben muss, wird das sicher eine große Hilfe sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag nach der 5. Stunde hat sich mein ganzer Kurs mit Frau Murata und Frau Tanaka getroffen, mit denen wir noch einmal knappe zwei Stunden mit der Kursanmeldung verbracht haben. Es ist wirklich erstaunlich, wie umständlich etwas an sich so Simples wie die Kursanmeldung umgesetzt werden muss.&lt;br /&gt;Zum Einen muss man dafür wenigstens zwei Hefte und einen A2-großen Zettel parallel durchblättern, weil es natürlich nicht möglich ist, die Registrierungs-Nummer, Uhrzeit und Raum des jeweiligen Kurses mit in die Hefte zu schreiben, wo alle Kurse der kommenden zwei Semester beschrieben sind. Obwohl diese Hefte in jedem Jahr neu rausgegeben werden, weil sich das Angebot und die zuständigen Lehrer ja auch immer mal ändern. Zum anderen reicht es nicht, wenn man aus dem A2-Zettel dann die Registrierungs-Nummer rausgesucht hat, diese dann einfach aufzuschreiben - und noch einmal entsprechend der Nummer verschiedene Zahlenfelder auszumalen, damit es mit dem Computer eingelesen werden kann. Nein, man muss auch noch den vollständigen Kurstitel (der in mindestens der Hälfte der Fälle 10-12 Zeichen lang war), Name des Dozenten, Semester, Tag und Uhrzeit aufschreiben. Ich frage mich, wofür es die Registrierungs-Nummer überhaupt gibt. Bei so viel Umständlichkeit ist es jedenfalls schon fast erstaunlich, dass wir nicht noch länger dafür gebraucht haben. Hier ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, wie verwöhnt man an der MLU in Halle mit Stud.IP und dem Löwenportal eigentlich ist. Selbst wenn letzteres auch noch nicht richtig funktioniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt am Wochenende wollte ich eigentlich noch auf ein internationales Seminar gehen, eine alte Freundin wiedersehen und meine Sprechfähigkeiten ein wenig auffrischen. Das stockt in letzter Zeit ein wenig. Aber irgendeine Art grippaler Infekt, der mich am Donnerstag ganz plötzlich heimgesucht hat und mich am Freitag mehrmals fast umkippen ließ, hat mich nun erst mal ans Bett bzw. Zimmer gefesselt. Und meine Stimme ist die meiste Zeit über eh verschwunden, sodass ich das mit dem Sprechen eh vergessen kann. Ich hoffe, dass es mit Hustensaft und viel Tee bis Montag wieder besser wird, nicht dass ich in der Uni noch irgendwen anstecke.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-3060847726535397873?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/3060847726535397873/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=3060847726535397873' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/3060847726535397873'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/3060847726535397873'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/05/der-stundenplan-steht.html' title='Der Stundenplan steht'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-2746526437080711340</id><published>2011-05-08T18:42:00.003+09:00</published><updated>2011-05-10T21:14:07.374+09:00</updated><title type='text'>Heimkehr in die eigenen vier Wände</title><content type='html'>Am&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0); font-weight: bold;"&gt; Mittwoch, den 4.5.&lt;/span&gt;, bin ich wieder in Japan angekommen und habe mein eigenes Zimmer wieder beziehen können, wo zudem mein gesamtes Hab und Gut seit März auf mich gewartet hat. Die erste Inspektion der Räumlichkeiten hat auch gleich ergeben: Nichts fehlt, nichts ist kaputt, nichts ist umgekippt. Letzteres wundert mich schon ein wenig, denn auch wenn mein Wohnheimgebäude neu und erdbebensicher ist, so kann ich mir nicht vorstellen, dass man von dem starken Beben am 11. März gar nichts gespürt hat. Aber ich will mich natürlich nicht darüber beschweren, dass alles in Ordnung war.&lt;br /&gt;Viel Zeit zum Ausruhen war auch nicht, denn an demselben Abend haben sich einige Gasshuku-Freunde von Franzi und mir in Shinjuku getroffen. Die Gelegenheit wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, sie zum einen wiederzusehen, zum anderen möglichst lange wach zu bleiben, um dem Jetlag keine Chance zu geben. Bis ca. 22 Uhr waren wir dann also lecker essen in Shinjuku. Dort hat sich seit dem Erdbeben im Großen und Ganzen nicht viel verändert. Die Bereiche um den Bahnhof waren unverändert bunt beleuchtet und die riesigen Bildschirme an einer der Kreuzungen liefen auch. Ich hatte angenommen, dass diese vielleicht, genau wie an der großen Kreuzung in Shibuya, abgestellt worden wären, aber anscheinend lag ich damit falsch. Allerdings merkt man doch an vielerlei Kleinigkeiten, dass die Japaner an allen Ecken und Enden Strom sparen: Hier und da funktionieren die Rolltreppen am Bahnhof nicht, es werden kaum noch heiße Getränke an den Getränkeautomaten verkauft, die Kaltgetränke scheinen auch nicht mehr ganz so eisig kalt zu sein wie sonst immer, in den Supermärkten wird kaum oder gar keine Musik mehr über die Lautsprecher eingespielt und auch in vielen Läden ist die Beleuchtung vermindert, um Strom zu sparen. Im OK Mart bei mir in der Nähe blieb z.B. auch die Beleuchtung an den Kassen aus, an denen man normalerweise sieht, welche Kassen gerade bedient werden.&lt;br /&gt;Zurück zum Abend. Franzi und ich waren natürlich hundemüde, als wir dann endlich wieder im Wohnheim waren. Irgendwie habe ich es noch geschafft, meinen Koffer aus- und wegzuräumen, denn durch das Chaos, welches ich vor dem Losgehen mit meinen Sachen veranstaltet hatte, wäre erst mal kein Platz mehr zum Schlafen gewesen. Geschweige denn anständig durchs Zimmer zu laufen. Kurz nach Mitternacht war ich im Bett - und bin dann allerdings vor 16:30 Uhr auch nicht mehr wach geworden. Einkaufen gehen? Heute nicht mehr. Bis abends rumgegammelt, noch ein wenig aufgeräumt, gegen 12 wieder im Bett gewesen. Und am Freitag dann dummerweise gegen 3:30 Uhr schon wieder wach gewesen. Noch eine halbe Stunde Däumchen drehen im Bett, dann habe ich es nicht mehr ausgehalten und bin aufgestanden und hab die nächsten Stunden am PC totgeschlagen. Jetlag lässt grüßen.&lt;br /&gt;11 Uhr habe ich alle Kommilitonen aus meinem Studienprogramm am Mita-Campus der Keio Universität wiedergesehen, wo uns Frau Murata, die mein Austausch-Programm hier in Japan betreut, den Ablauf des kommenden Jahres erklärt hat. Bepackt mit Zettel- und Heftstapeln, in denen vor allem alle möglichen Kurse, die ich dieses und nächtes Semester belegen kann aufgelistet sind, bin ich im Anschluss zusammen mit Franzi zur Bezirksverwaltung gefahren. Durch unsere Abwesenheit hatten wir die bisherigen Beiträge für unsere Krankenversicherung noch nicht zahlen können und damit es keine Probleme gibt, wollten wir lieber vor Ort fragen, was wir nun tun sollen/können. Glücklicherweise geht das deutlich unkomplizierter als bei deutschen Behördengängen: Wir haben je 5 Minuten gewartet und dann einfach den offenen Beitrag bezahlt. Ohne Murren, ohne Mahngebühren.&lt;br /&gt;Anschließend waren wir in der Nähe unseres Wohnheims ein wenig einkaufen. Das heißt, eigentlich wollte Franzi eine leichte Sommerjacke kaufen und ich sie bloß begleiten, weil ich im Moment eigentlich nichts brauche. Am Ende hat sie keine Sommerjacke gefunden, ich dafür schon, sowie eine kurze Stoffhose und ein echt hübsches Oberteil. Damit war ich 30€ ärmer und glücklich. So langsam steckte uns beiden jedoch auch wieder die Müdigkeit in den Knochen. Mir sogar stärker noch als nach dem eigentlichen Flug nach Japan. Und zurück im Wohnheim habe ich es dann wirklich nicht mehr ausgehalten und habe mich erst mal hingelegt. Der Mittagschlaf ab halb fünf ist dann allerdings fast nahtlos in den Nachtschlaf übergegangen und ab ca. 3 Uhr nachts war ich dann wieder munter, eine halbe Stunde später bin ich aufgestanden. Die Schlafzeiten wurden immer verrückter. Und gerade in der Nacht war das unpraktisch, weil ich gegen 8 Uhr wieder zum Mita-Campus musste und von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr meinen Einstufungstest in Japanisch geschrieben habe. Morgen gibt es die Ergebnisse, aber berauschend werden die sicher nicht.&lt;br /&gt;Nach dem Test ging es zurück ins Wohnheim und abends dann zur Willkommensparty, für die der Studienraum oben in der vierten Etage extra ausgeräumt worden war. Obwohl wegen des Atomunglücks dieses Semester nur 60% des gesamten Wohnheimes belegt sind, war es doch erstaunlich voll. Viele Studenten haben Freunde von außerhalb mitgebracht. Und die meisten, die fehlen, sind Studenten aus Europa und Amerika. Chinesen gibt es hier nach wie vor so einige, aber vor allem Koreaner. Da man sich mit denen generell besser auf Japanisch unterhalten kann als auf Englisch, denke ich, dass ich vor allem in diesem Semester viel Gelegenheit zum Japanisch-Üben habe.&lt;br /&gt;Heute (&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Sonntag, 8.5.&lt;/span&gt;) hat mich der Lärm draußen auf dem Flur gegen halb zwölf aus dem Bett gerissen, was im Vergleich zur gesamten letzten Woche ja eine fast schon vernünftige Uhrzeit war. Neben dem längst fälligen Einkauf im Supermarkt habe ich auch endlich meine letzten paar Sachen und den kleinen Koffer im Schrank verstaut, meinen Stundenplan für die nächsten beiden Semester aufgestellt und gesaugt. Oder ich wollte saugen, musste dann allerdings feststellen, dass dieses laue Lüftchen, das der Staubsauger erzeugt, im besten Fall noch eine Fussel im Bad aufsaugen kann, aber für den Teppich in meinem Zimmer gänzlich ungeeignet ist. Jetzt muss ich erst mal sehen, ob irgendwo noch ein anderer Staubsauger herumsteht, der nach Möglichkeit besser funktioniert als der für meine Etage.&lt;br /&gt;Morgen beginnt dann die erste richtige Unterrichtswoche, in der ich mir erst einmal so viele Seminare wie möglich ansehen möchte, um mich dann für die endgültige Stundenplanaufstellung zu entscheiden. Die Kursanmeldung muss erst am Freitag abgegeben werden und alles, was dann angemeldet ist, kann später nicht mehr abgemeldet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den Erdbeben noch kurz: Bevor ich wieder in Japan angekommen war, soll es wohl fast täglich ein kleines Nachbeben in Tokyo gegeben haben, aber in den vier Tagen, die ich jetzt hier bin, habe ich noch nicht eines erlebt. Ich bin gespannt, wie lange es so ruhig bleibt. Sollte es mal wieder ein Nachbeben geben, berichte ich jedenfalls davon.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-2746526437080711340?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/2746526437080711340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=2746526437080711340' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/2746526437080711340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/2746526437080711340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/05/heimkehr-in-die-eigenen-vier-wande.html' title='Heimkehr in die eigenen vier Wände'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-5613670989908412038</id><published>2011-03-07T23:52:00.002+09:00</published><updated>2011-03-08T00:49:08.332+09:00</updated><title type='text'>Morgens halb fünf in Japan: Die Tücken des "shihatsu"</title><content type='html'>Ich habe mich inzwischen ganze 15 Monate in Japan aufgehalten und musste feststellen, dass es trotz allem immer noch Dinge gibt, die mich einfach nur überraschen. Eine dieser Überraschungen hat mir gestern fast einen Strich durch meinen (kurzzeitigen) Heimflug nach Deutschland gemacht. Aber weil sich die meisten jetzt wahrscheinlich fragen, warum ich so plötzlich wieder nach Deutschland geflogen bin, fange ich lieber damit an.&lt;br /&gt;In Halle findet vom 10. bis 12.3. ein Symposium zur Medizin in der Meiji-Zeit statt. Franzis und mein Forschungsthema für die Master-Arbeit haben im weitesten Sinne mit diesem Feld zu tun, weshalb wir gebeten wurden, an diesem Symposium teilzunehmen und dort unser Forschungsvorhaben vorzustellen. Also haben wir unseren Rückflug umgebucht und sind am 6.3. wieder nach Hause geflogen.&lt;br /&gt;1. Problem daran: Um den 10.3. herum beginnt eine internationale Flugausstellung (oder so ähnlich), weswegen der Flugverkehr stark eingeschränkt bzw. voll ausgebucht ist. Franzi und ich sind deshalb ja gleich nach unserer Landung in Narita zum nächstbesten British Airways-Angestellten gerannt und haben versucht, unseren Rückflug irgendwie umzubuchen. Von Narita aus war aber überhaupt nichts mehr zu machen. Selbst vor dem 5.3. waren da schon alle Plätze voll. Mit Ach und Krach haben wir dann aber einen Flug vom Haneda-Flughafen aus bekommen - der allerdings 6:25 Uhr schon starten sollte. Daraus ergab sich...&lt;br /&gt;Problem Nr. 2: Der "shihatsu", auf Deutsch "erste Abfahrt des Zuges". Was Fahrpläne betrifft, ist Tokyo nämlich schlimmer als das kleinste deutsche Kuhkaff: Die Züge klappen ca. 1 Uhr Nachts ihre Bürgersteige hoch und lassen sie erst gegen 5 Uhr morgens wieder runter. Bis zum Flughafen hätten wir es also nicht mehr rechtzeitig geschafft. Die zweite Option, übernachten im Flughafenterminal, fiel auch aus, weil Haneda (genau wie Berlin Tegel übrigens) Schließzeiten hat von 0 bis 5 Uhr morgens. Was nun?&lt;br /&gt;Den Plan hatten Franzi und ich dann sechs endlose Recherchestunden später: Abends mit Koffern aufbrechen und bis nach Hamamatsucho fahren, dort die Koffer in Schließfächern unterbringen, im Manga Café übernachten und 4:58 Uhr mit dem ersten Monorail-Zug direkt weiter bis zum Flughafen.&lt;br /&gt;Ein Manga-Café ist übrigens kein Café, wie der Name vermuten lässt, sondern eigentlich nichts anderes als eine preiswerte Möglichkeit zum Übernachten. Franzi und ich haben für je 1500 Yen Einzelzimmer für 5 Stunden gemietet, die mit internetfähigem PC und superweichem Sessel ausgestattet waren. Wenn man sich zurückgelehnt hat, hat der Sessel sich der Position angepasst und ist fast vollständig in die Waagerechte gegangen. Sehr angenehm. Dazu konnte man sich mit Unmengen an Mangas eindecken, die draußen wie in einer Bibliothek regalweise zum Lesen bereit standen. Die Zimmer wären im Übrigen groß genug gewesen, den Koffer dort noch mit unterzustellen. Insofern war es ein bisschen schade um die umgerechnet 11 Euro, die wir den Schließfächern dann noch jeweils in den Rachen werfen mussten. Wir durften nämlich auch noch Nutzungsgebühren für 2 Tage zahlen, weil ein Tag offiziell mit der letzten Bahn um 1 Uhr morgens vorbei ist und dann der nächste Tag angerechnet wird.&lt;br /&gt;Die Nacht haben Franzi und ich dann jedenfalls mit Lesen und Surfen verbracht. An Schlaf war, trotz bequemen Couch-Sessels, nicht zu denken. Dafür war die unterschwellige Aufregung in uns zu groß und die Lampe über unseren Zimmern zu hell. Und 4:30 Uhr mussten wir ja eh weiter, sind in Ruhe zum Bahnhof zurück gegangen und haben dort erst einmal festgestellt, dass man "Bürgersteige hochklappen" in Tokyo wörtlich verstehen muss. Die Bahnhofseingänge zur Metro waren zu. Alle. Wie herunter gelassene Garagentore. Problem Nr. 3.&lt;br /&gt;Weil dort glücklicherweise nicht nur Metro-Züge halten, sondern auch JR-Linien, deren Eingänge nicht versperrt waren, sind Franzi und ich erst einmal dort rein gegangen in der Hoffnung, dass wir von innen evtl. bis zur Metro durchkommen könnten. Aber das stellte sich letztlich auch als unmöglich heraus. Bei der Gelegenheit konnte ich dann gleich feststellen, dass sogar japanische Angestellte muffelig sein können, denn unserer hatte sichtlich keine Lust, zwei aufgescheuchten Ausländern (wir hatten nur noch 15 min, bis unser Zug fuhr!) dreimal zu erklären, dass die Metro auf der anderen Seite lag und er dafür keinerlei Befugnis hatte und wir halt warten müssten, bis die dort kurz vor Abfahrt ihres ersten Zuges selbst die Tore öffneten. Das taten sie 10 min vor unserer Abfahrt dann auch endlich und wir sind durch den halben Bahnhof zurück zu den Ticket Gates gerannt, wo wir allerdings nur mit Hilfe eines Bahnbeamten wieder heraus kamen, weil Bahn-Karten bloß Fehlermeldungen bringen, wenn man an ein und demselben Bahnhof das Ticket Gate betritt und wieder verlassen will. Besagter Bahnhofsbeamte hatte natürlich die Ruhe weg und war erst mal irgendwo in der Nähe unterwegs, bevor er zurück gebummelt kam, um unsere Karten wieder in Ordnung zu bringen. Toll.&lt;br /&gt;Noch acht Minuten. Weiter gerannt und zum nächsten Metro-Eingang rein, der gottlob auch ganz in der Nähe unserer Schließfächer lag, Koffer geholt, zurück gerannt, wieder zur JR rein und von dort aus Richtung Monorail-Bahn, mit der wir fahren wollten. Ging natürlich mal wieder nicht problemlos und das Ticket Gate piepst fröhlich seine Fehler-Meldung. Karten dem nächsten Bahnangestellten gegeben, bloß um uns sagen zu lassen, dass es was kostet, hier rein zu kommen. Hätte uns unheimlich interessiert, warum in aller Welt wir zahlen sollten, obwohl wir direkt von diesem Bahnhof kamen. Aber die fortgeschrittene Zeit ließ uns keine Nerven, um uns dann auch noch mit dem Problem auseinander zu setzen. Also Geld bezahlt, rein, Treppe hoch, Zug erwischt und losgefahren. Drei Kreuze.&lt;br /&gt;Hätte man meinen können. Aber dann wäre es ja langweilig. Also kommen wir zu Problem 4.&lt;br /&gt;An der Stelle muss erwähnt werden, dass Haneda drei Terminals hat: Ein internationales sowie Terminal 1 und 2. Laut Online Check-in, den wir tags zuvor noch im Internet erledigt haben, hätten Franzi und ich ab Terminal 1 abfliegen sollen. Da wir beide diese Info gesehen haben, gehen wir jetzt einfach davon aus, dass das auch wirklich da stand. Was uns bei der Fahrt selbst schon komisch vorkam, weil unter der Haltestelle "Internationales Terminal" die Bemerkung "alle internationalen Flüge" stand und sowohl hinter Terminal 1 als auch 2 nur einige nationale Airlines aufgelistet waren. Na wir sind trotzdem erst mal bis Terminal 1 weitergefahren. Stand ja so dran. Und spätestens, als wir ausgestiegen waren und dort auf die Abflugtafel gesehen hatten, wussten wir: Hier sind wir falsch. Da stand nix von "British Airways". Im ersten Moment haben wir noch überlegt, irgendwo in der Nähe einen Servicepunkt zu suchen und dort nach unserem Flug zu fragen. Wenn wir aber zum internationalen Terminal zurückfahren müssten, dann wäre in 3 Minuten unsere letzte Möglichkeit dazu, denn der Zug danach wäre höchstwahrscheinlich schon zu spät gewesen. Wir haben uns dann für "gewisses Risiko" entschieden und sind schnell wieder durchs Ticket Gate in den Zugbereich rein und noch mal zwei Bahnhöfe zurück gefahren. Was sich dort auch als die richtige Entscheidung herausgestellt hat. Dort war unser British Airways-Schalter, wir konnten unser Gepäck abgeben, sind weiter zum Kontrollschalter und weiter zum Gate, wo zu diesem Zeitpunkt bereits die meisten Passagiere das Flugzeug betreten hatten, sodass wir ohne anstellen an einer Warteschlange gleich hinterher konnten. Vom Aspekt der Wartezeitverkürzung aus gesehen war das natürlich super effektiv. Aber noch mal muss ich sowas echt nicht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls also jemals irgendwer in die Situation gerät, morgens den ersten Zug zum Flughafen nehmen zu müssen, hier noch mal die wichtigsten Punkte:&lt;br /&gt;- Manga Cafés sind die wohl preiswerteste Übernachtungsmöglichkeit, die man finden kann! Und der Koffer passt mit ins Zimmer.&lt;br /&gt;- Sollte der Koffer zu groß sein und nicht mit ins Zimmer passen, schließt ihn auf GAR KEINEN FALL in einem Teil des Bahnhofs ein, der nicht zur Zuggesellschaft gehört, mit der ihr weiterfahren wollt!&lt;br /&gt;- Steigt lieber mit der Masse aus dem Zug aus und verlasst euch nicht darauf, dass die Information zu eurem Flug, die ihr noch einen Tag vorher im Internet gelesen habt, richtig ist. Oder beißt in den sauren Apfel und nehmt euch gleich das sündhaft teure Taxi oder Hotelzimmer, wenn ihr es euch leisten könnt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-5613670989908412038?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/5613670989908412038/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=5613670989908412038' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/5613670989908412038'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/5613670989908412038'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/03/morgens-halb-funf-in-japan-die-tucken.html' title='Morgens halb fünf in Japan: Die Tücken des &quot;shihatsu&quot;'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-5821109297313514151</id><published>2011-03-04T22:31:00.002+09:00</published><updated>2011-03-04T23:47:09.001+09:00</updated><title type='text'>Einleben und einarbeiten</title><content type='html'>Seit 3 Wochen bin ich nun schon in Japan und so langsam kann man wohl sagen, dass der erste Stress vorüber ist und sich sowas wie ein Alltagsleben einstellt. Ich habe alte Freunde wiedergesehen, mein Zimmer wieder in Unordnung gebracht und meine Ausländer-Registrierkarte abholen können. Aber alles der Reihe nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Montag, dem 21.2.&lt;/span&gt;, war mein Geburtstag! Das richtige Geburtstags-Feeling blieb zwar auf einige Stunden am Abend beschränkt, als ich mit Freunden vom Doppel-Master-Kurs im Karaoke war, aber ich bin schon froh, dass das Feiern nicht ganz ausgefallen ist. Seit der Grundschule lag mein Geburtstag immer mitten in den Ferien, sodass ich bisher nie das Problem hatte, nicht an meinem Geburtstag feiern zu können. Durch den Zusatz-Unterricht war das jetzt erstmals anders. Hinzu kommt, dass ich mit Franzi am Nachmittag noch zum Ausländeramt nach Shinagawa fahren musste, weil wir ja eine Wiedereinreisegenehmigung nach Japan brauchten. Auf dem Amt war es so gerammelt voll, dass wir während der Wartezeit sämtliche Hausaufgaben für den nächsten Tag auch noch fertig bekommen haben. Aber wenigstens hatten wir am Ende diesen Aufkleber für unseren Pass.&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Donnerstag, 24.2.&lt;/span&gt;, hatte ich zum Glück ebenfalls nur bis 13 Uhr Unterricht, sodass ich danach noch nach Yotsuya fahren und mich zum Mittagessen mit einem Freund vom Karate-Zirkel treffen konnte. Wir wollten eigentlich auf der Terrasse von der Mensa der Sophia-Uni essen gehen, aber das fiel dann gleich aus zweierlei Gründen aus: Erstens hatte es geregnet und zweitens hat die Mensa in den Ferien verkürzte Öffnungszeiten und war schon geschlossen. Na ja, dafür kenne ich jetzt noch ein leckeres kleines Restaurant in der Nähe der Uni. Und ich war echt froh, meine alte Uni endlich mal wiedersehen zu können. Da hat mich so die Nostalgie gepackt...&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Freitagabend, am 25.2.&lt;/span&gt;, bin ich halb privat, halb aus Pflichtgefühl abends wieder weg gewesen. Die in Tokyo ansässigen Studienstiftler und Alumni organisieren gelegentlich einen Stammtisch, von dem ich einige Tage vorher gerade erfahren hatten. Bei dem Stammtisch sollte auch gleich die Planung für das Ostasientreffen in Tokyo, welches die Studienstiftung jährlich organisiert, besprochen werden. Lena, eine Freundin aus meinem Studiengang, ist auch gleich mitgekommen. Die Location war allerdings so extrem laut, dass man selbst beim Schreien seinen Platznachbarn kaum verstanden hat, sodass großangelegte Unterhaltungen gleich ganz ausgefallen sind. Dafür konnte man sich gut mit den Leuten in der Nähe unterhalten. Lena und ich schienen zwar mit etwas Abstand die Jüngsten in der Runde zu sein, aber die Leute waren alle echt sympathisch. Da wird das Ostasientreffen im Juni sicher wieder lustig.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Samstagabend, 26.2.&lt;/span&gt;, war mein persönlicher Höhepunkt der Woche: Gasshuku-Treffen! Franzi und ich hatten vor 3 bzw. 2 Jahren jeweils an einem 5-tägigen Sprachlager für deutschlernende Japaner teilgenommen und mit den Leuten, mit denen wir uns damals angefreundet haben, haben wir über die Jahre mit den meisten Kontakt gehalten. Fünf Tage gemeinsam arbeiten, essen, feiern, baden, reisen und schlafen schweißt unglaublich zusammen. Aki, eine Freundin von damals, hatte am 23.2., also kurz nach mir, Geburtstag und ihre Geburtstagsfeier stand schon länger auf dem Plan. Mio, die bis dahin als Einzige wusste, dass Franzi und ich wieder in Japan sind, hat uns kurzerhand mit eingeladen und so waren wir die Überraschungsgäste des Abends. Leider habe ich keine Fotos gemacht, aber in &lt;a href="http://xfranczeskax.blogspot.com/2011/02/schneckig-verkriecht-die-zeit.html"&gt;Franzis Blog&lt;/a&gt; findet ihr welche, falls jemand Interesse hat. Yasu ist für das Treffen sogar extra aus Osaka hergefahren! Und Tekkan ist inzwischen verheiratet, aber leider viel zu japanisch, als dass er uns viel über seine Frau und sein Leben jetzt erzählt hätte. Schade!&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Dienstag, den 1.3.&lt;/span&gt;, stand der nächste Geburtstag auf dem Programm. Jacqueline, die Jüngste aus unserem Master-Programm, ist 23 Jahre alt geworden. Sie wohnt leider als Einzige in einer ganz anderen Richtung als der Rest von uns und konnte sich bis jetzt auch noch keine Monatskarte kaufen, weil sie nächste Woche sowieso noch mal umziehen muss (die japanischen "Monatskarten" sind eigentlich eher Rabattkarten für die Strecke zwischen Schule/Uni/Arbeit und dem eigenen Zuhause. Dafür zahlt man monatlich einen Festpreis und kann dann beliebig oft kostenlos fahren). Jedenfalls konnten wir ihren Geburtstag dadurch leider gar nicht feiern. Aber über das Geschenk und die Karte hat sie sich trotzdem gefreut. Abends haben Franzi und ich uns noch mit Alex getroffen, einer Freundin aus Halle, die gerade mit dem Kurzstipendium für ca. einen Monat lang in Japan ist. Waren lecker beim Inder in der Nähe der Uni essen und dann im Karaoke. Die Abendpreise sind leider deutlich höher als die Nachmittagspreise, aber wir waren in einem ziemlich kleinem Karaoke, das keiner der größeren Ketten angehört, und da bezahlt man als Student nur die Hälfte.&lt;br /&gt;Heute, am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Freitag, den 4.3.&lt;/span&gt;, hatten wir nachmittags eine Bibliotheksführung am Mita-Campus. Genau genommen sind da gleich drei Bibliotheken, alle mehrstöckig und mit je unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Daneben gibt es noch 5 weitere Campus (klingt bescheuert, ist aber laut Duden die offizielle Mehrzahl von dem Wort) von der Keio-Universität, sodass es sicher kein Problem sein sollte, Werke für das Forschungsthema aufzutreiben. Und zur Not gibt es noch zig weitere Unis in Tokyo und Datenbanken im Internet und und und. Auf dem Heimweg habe ich, dank des schönen Wetters, heute erstmals einen Blick auf den Fuji-san ergattern können. Bisher hat er sich immer hinter Regenwolken oder Dunst versteckt. Oder ich hatte das grandiose Glück, dass gerade in der halben Minute, in der man ihn vom Zug aus hätte sehen können, ein anderer Zug parallel zu meinem fuhr und einem jegliche Sichtmöglichkeit genommen hat. Die Heimfahrt insgesamt wurde dann auch noch um zwei weitere Haltestellen verlängert und ich bin erst in Ôkurayama ausgestiegen. Heute morgen war mir siedend heiß eingefallen, dass ich seit Diesem Mittwoch meine Ausländer-Registrierkarte vom Bezirksbüro abholen konnte. Bis nächste Woche hätte ich theoretisch noch Zeit gehabt damit, aber da ich übermorgen ja schon nach Hause fliege, fällt das leider aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle anderen Teile der letzten zwei Wochen, von denen ich jetzt nicht berichtet habe, verliefen unspektakulär. Aber den Hauptteil des Japan-Aufenthalts nimmt jetzt halt doch das Studium ein. Der Stundenplan steht jetzt auch soweit und ich hatte diese Woche Montag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 13:15 Uhr und Dienstag und Donnerstag bis 17 Uhr Unterricht. Die zwei Nachmittags-Veranstaltungen dienen Hauptsächlich dem Vorankommen mit dem Forschungsprojekt für die Master-Arbeit. Hinzu kommen dann noch täglich ein paar Grammatik- und Textverständnis-Aufgaben für den Japanisch-Unterricht sowie die Korrektur der fehlerhaften Sätze vom Vortag. Und ein wenig Vokabeln wiederholen natürlich. Wenn dann noch Zeit ist, müssen die Texte fürs Forschungsthema Stück für Stück weiter gelesen und exzerpiert werden. Viel Freizeit bleibt dann halt nicht übrig und gegen Ende der Woche kriecht man eher in die Uni als dass man läuft. Aber es ist trotzdem weniger anstrengend als das letzte Semester in Halle und das ist auch was wert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-5821109297313514151?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/5821109297313514151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=5821109297313514151' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/5821109297313514151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/5821109297313514151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/03/einleben-und-einarbeiten.html' title='Einleben und einarbeiten'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-6707048460481782684</id><published>2011-02-20T00:38:00.004+09:00</published><updated>2011-02-20T00:58:54.277+09:00</updated><title type='text'>Wie in alten Zeiten</title><content type='html'>Heute war ich zum Abendessen bei meiner ehemaligen Gastfamilie in Myogadani eingeladen. Auf dem Weg dorthin bin ich auch das erste Mal seit meiner Ankunft wieder mit der Namboku-Linie gefahren und am Yotsuya-Bahnhof vorbeigekommen. Das waren meine Bahn und der Bahnhof vom Auslandsjahr 2008/09 an der Sophia Universität. Da wird man echt nostalgisch. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wäre ich ausgestiegen und 'ne Runde über den Campus geschlendert. Aber das habe ich dann doch erst mal auf ein andernmal verschoben.&lt;br /&gt;Meinen Gasteltern geht es zum Glück nach wie vor gut, auch wenn mein Gastvater durch die Kälte draußen gerade ziemlich mit dem Kreislauf zu kämpfen hat. Er ist ja nun auch schon über 70. Und ein bisschen was hat sich seit dem letzten Jahr, als ich das letzte Mal zu Besuch war, generell verändert. Die Hauskatze ist inzwischen leider gestorben. Aber sie war auch schon sehr alt. Allerdings heißt das nicht, dass es jetzt still geworden ist im Haus. Der Enkel meiner Gasteltern, Shotaro, ist inzwischen 3 Jahre alt und ein total aufgeweckter kleiner Kerl geworden, der viel spricht und viel rumläuft. Es ist echt erstaunlich, wie sehr er sich entwickelt hat in der kurzen Zeit. Als im August 2009 mein Auslandsjahr zu Ende ging, hat er gerade angefangen, erste Wörter vage nachzuahmen. Letztes Jahr im Februar hat er schon einfache Fragen beantwortet und Wörter, die man ihm vorgesagt hat, nachgesprochen. Jetzt ist sein Japanisch besser als meins. *lach*&lt;br /&gt;Shotaro musste natürlich zwischenzeitlich ins Bett und bei der Gelegenheit haben sich auch der Sohn meiner Gastmutter und dessen Frau verabschiedet, aber mit meinen Gasteltern habe ich noch bis kurz nach 22 Uhr am Tisch gesessen, Tee getrunken und Plätzchen gegessen und viel erzählt. Gerade bei Gesprächen mit meinem Gastvater habe ich heute doch gemerkt, dass mein Hörverstehen besser geworden ist. Bei ihm ist das nämlich eine echte Herausforderung. Alles verstehe ich immer noch nicht, wenn ich mich mit ihm unterhalte, aber immerhin reicht es inzwischen für selbstständige Gespräche, bei denen meine Gastmutter nicht mehr dolmetschen muss! Das war echt ein Erfolgserlebnis.&lt;br /&gt;Ich hoffe wirklich, dass ich bald mal wieder Zeit habe, sie zu besuchen. Die jüngste Tochter meiner Gasteltern, Tamaki, ist im letzten Jahr auch dort in die Nähe gezogen und ich würde sie und ihre Familie gern mal wiedersehen. Im Sommer 2009 waren sie ja auch alle mit zum Kurzurlaub in der Präfektur Nagano, sodass ich sie da besser kennenlernen konnte. Tamaki hat noch zwei Söhne und der jüngere kommt ab April schon in die Grundschule. Die zwei sind auch süß. Und genauso grundverschieden wie mein Bruder und ich früher waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franzi hat inzwischen übrigens ein anderes Zimmer hier im Wohnheim bekommen und kann nun nachts auch ruhig schlafen, fernab vom Lärm der Klimaanlagen. Und am Montag fahren wir zwei noch zum Immigrationsbüro, um dort eine Wiedereinreisegenehmigung für Japan zu beantragen. Mit dem normalen Studentenvisum darf man nämlich das Land zwischendurch nicht verlassen, auch wenn es eigentlich noch gültig wäre. Keine Ahnung warum. Jedenfalls braucht man dafür diese spezielle Wiedereinreisegenehmigung. Und da Franzi und ich im März noch einmal für eine Woche zum Symposium nach Deutschland fliegen, brauchen wir diese Genehmigung so schnell wie möglich.&lt;br /&gt;Morgen Mittag treffe ich aber erst mal Yurie, eine meiner besten Freundinnen vom Auslandsjahr an der Sophia Universität. Und vorher und nachher muss ich noch die Präsentation fürs Symposium im März weiter vorbereiten. Zum Glück habe ich meine Hausaufgaben für Montag heute alle geschafft, bevor ich mich auf den Weg zu meiner Gastfamilie gemacht hab.&lt;br /&gt;Es gibt halt anständig zu tun diesmal. Aber zumindest habe ich im Moment noch nicht das Gefühl, dass ich praktisch ohnmächtig einem endlosen Berg an Arbeit gegenüber stehe. Und das ist im Vergleich zum letzten Semester schon mal eine Verbesserung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-6707048460481782684?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/6707048460481782684/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=6707048460481782684' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/6707048460481782684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/6707048460481782684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/02/wie-in-alten-zeiten.html' title='Wie in alten Zeiten'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-258282402275010290</id><published>2011-02-14T22:04:00.003+09:00</published><updated>2011-02-14T22:17:18.465+09:00</updated><title type='text'>Doppelte Premiere: Erster Unterricht und erster Schnee</title><content type='html'>Heute war nun der erste Unterricht an der Keio. Natürlich noch nicht der "richtige" Unterricht. Das kommt ja erst im April mit Beginn des Sommersemesters. Aber der erste Sprachkurs. Unser Hallenser-Kurs ist wieder in mehrere kleine Grüppchen eingeteilt worden, die je nach Sprachniveau jetzt ein anderes Lehrbuch mit unterschiedlicher Grammatik und unterschiedlichen Vokabeln behandeln. Bis jetzt ist das Meiste für mich bekannt gewesen, wobei einiges auch schon wieder in Vergessenheit geraten ist und anderes wider Erwarten nicht so problemlos verstanden wurde, wie ich angenommen hatte. Insofern ist es eine gute Übung. Und es erleichtert die Vor- und Nachbereitung ungemein. Hausaufgaben machen und Lernen stehen nachher trotzdem noch auf dem Programm.&lt;br /&gt;Im Moment finden in ganz Japan, somit also auch an der Keio Universität, die Eintrittsprüfungen für die Universität statt. Die regulären Studienzimmer sind daher größtenteils belegt und die meisten Lehrer mit der Korrektur tausender Testbögen beschäftigt. Wir dürfen daher diese Woche ein Konferenzzimmer im 10. Stock mit wahnsinns Aussicht auf Tokyo benutzen.&lt;br /&gt;Im Verlauf des Tages sind heute auch noch drei weitere Kommilitonen bei uns ins Wohnheim eingezogen: Judith, Lena und Matthias. Alle auf je unterschiedlichen Etagen verteilt. An sich ist das ganz praktisch, denn so kommt man auch mal mit den anderen Wohnheim-Mitbewohnern in Berührung und hockt nicht immer nur beisammen. Machen wir ja im und nach dem Unterricht schon zu genüge. Allerdings bedeutet das nicht, dass wir hier keinerlei Möglichkeit mehr haben, Deutsch zu sprechen. Unsere Sprachlehrer haben uns heute nämlich offenbart, dass es in unserem Wohnheim dieses Semester ein Rekordhoch an deutschen Austauschstudenten gibt. Mit insgesamt 21 Leuten liegen wir, hinter China und Korea, somit auf Platz 3 und haben sogar Amerika den Rang abgelaufen! Hat sich in Deutschland im letzten Jahr irgendetwas geändert, wovon ich nichts mitbekommen habe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun zum zweiten Highlight des Tages - oder eher des Abends: Dem Wetter. Dem Hörensagen nach soll es in Tokyo ja gefühlte einmal pro Jahr Schnee geben. Schnee, der sogar liegen bleibt, um es genau auszudrücken. Und genau dieses Phänomen ist heute Abend eingetreten. Der Schnee von Freitagnacht war ja genauso schnell wieder weg, wie er gekommen ist, deshalb zählt der nicht.&lt;br /&gt;Und da so schöne Landschaften ja keiner großen Worte bedürfen, lasse ich jetzt einfach mal die Bilder sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-0xI4JoMiuhU/TVkqzxM5aqI/AAAAAAAABAo/DJPaSO4LTZY/s1600/Yokohama_Schnee%2B%25281%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-0xI4JoMiuhU/TVkqzxM5aqI/AAAAAAAABAo/DJPaSO4LTZY/s320/Yokohama_Schnee%2B%25281%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573533082716826274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-YoEaQTPqgNg/TVkqz3I1LVI/AAAAAAAABAw/G8a1tVDsP4o/s1600/Yokohama_Schnee%2B%25282%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-YoEaQTPqgNg/TVkqz3I1LVI/AAAAAAAABAw/G8a1tVDsP4o/s320/Yokohama_Schnee%2B%25282%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573533084310383954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-319PosY1y6g/TVkq0G2XOEI/AAAAAAAABA4/LtSzp9ZAP_o/s1600/Yokohama_Schnee%2B%25283%2529.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-319PosY1y6g/TVkq0G2XOEI/AAAAAAAABA4/LtSzp9ZAP_o/s320/Yokohama_Schnee%2B%25283%2529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573533088527890498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als ich, nur im Pullover, mit der Kamera draußen stand und Fotos geschossen hab, hatten die vorbeikommenden Japaner gleich noch etwas zu lachen. Schön, dass ich ihnen den Abend verschönen konnte. =)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und für alle, die der aktuelle Stand von Franzis Wohnungsproblem-Daily Soap interessiert: Morgen soll wohl die Entscheidung fallen. Und sowohl unsere Japanisch-Lehrerin als auch der Wohnheim-Verwalter versuchen, ihr dabei so weit wie möglich zu helfen und setzen sich sehr für sie ein. Die Chancen stehen also eventuell nicht soooooo schlecht, wie wir anfangs angenommen hatten. Es bleibt also spannend!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-258282402275010290?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/258282402275010290/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=258282402275010290' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/258282402275010290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/258282402275010290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/02/doppelte-premiere-erster-unterricht-und.html' title='Doppelte Premiere: Erster Unterricht und erster Schnee'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-0xI4JoMiuhU/TVkqzxM5aqI/AAAAAAAABAo/DJPaSO4LTZY/s72-c/Yokohama_Schnee%2B%25281%2529.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-7302379401564934390</id><published>2011-02-13T13:24:00.006+09:00</published><updated>2011-05-14T17:31:22.659+09:00</updated><title type='text'>Alle guten Dinge sind vier</title><content type='html'>Nun bin ich also zum vierten Mal in Japan. Davon das zweite Mal  für ein ganzes Jahr. Was am jetzigen Japan-Aufenthalt neu ist: Ich bin  diesmal als regulärer Student hier und studiere ganz normal, genauso wie  an der Uni in Halle. Nur dass der Unterricht jetzt vollständig auf  Japanisch ablaufen wird. Das wird eine enorme Herausforderung für mich,  denn wissenschaftliches Schreiben, Fachtexte lesen und Diskussionen zu  Themen, von denen ich im Moment noch überhaupt keine Ahnung habe, sind  ein ganz anderes Sprachlevel als simple Alltagssprache oder  Japanisch-Unterricht, bei dem man Schritt für Schritt alles Neue erklärt  bekommt. Bitte erwartet daher auch nicht sonderlich viele Blogeinträge  diesmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber erst mal zum Stand der Dinge: Der Flug war  anstrengend wie eh und je, der Jetlag hält sich sehr hartnäckig diesmal  und die letzten Tage gab es einen plötzlichen Kälteeinbruch mit SCHNEE!  Schnee in Tokyo hab ich das erste Mal erlebt. Aber nach dem halleschen  Januar und dem darauf folgenden Hochwasser hat mich das jetzt im  wahrsten Sinne kalt gelassen.&lt;br /&gt;Zusammen mit Franzi, einer Freundin aus  meinem Studienprogramm, wohne ich seit dem 10.2. im Shimoda Student  Village, einem Studentenwohnheim der Keio-Universität in Yokohama. Bis  zur Uni soll es mit der Bahn so ungefähr 45 min dauern. Geht also noch.&lt;br /&gt;Ich  bin froh, dass es uns letztlich ins Shimoda verschlagen hat, denn das  Wohnheim ist wirklich sehr schön aufgebaut. Auf jeder Etage gibt es zwei  sehr geräumige Gemeinschaftsküchen, in der 2. Etage gibt es einen  Waschraum und in der vierten Etage hat man einen Studienraum. Ich wohne  in der 3. Etage, welche sich übrigens, vom Eingang aus gesehen, im  Erdgeschoss befindet.&lt;br /&gt;Und nun gibt es eine kleine Zimmerbesichtigung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ScbvQL3w1n0/TVdgRC5J-yI/AAAAAAAABAA/lpPNa-v3t-Y/s1600/Eingang.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ScbvQL3w1n0/TVdgRC5J-yI/AAAAAAAABAA/lpPNa-v3t-Y/s320/Eingang.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573028909844921122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Hier ist der Eingangsbereich mit kleiner Linoleum-Aussparung, um die Schuhe ausziehen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-C2zkd3pj_tE/TVdgQuf26AI/AAAAAAAAA_w/IJ-e4E4_tB0/s1600/Zimmer.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-C2zkd3pj_tE/TVdgQuf26AI/AAAAAAAAA_w/IJ-e4E4_tB0/s320/Zimmer.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573028904370104322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Von dort aus kann man gleich das ganze Zimmer überblicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-BVijwHClyPs/TVdgQ2xK4NI/AAAAAAAAA_4/DuuAugH9BHI/s1600/Bad.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-BVijwHClyPs/TVdgQ2xK4NI/AAAAAAAAA_4/DuuAugH9BHI/s320/Bad.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573028906590200018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Rechts  geht es zum Bad. Ist sehr kompakt eingerichtet, aber man kann sich  ordentlich drin bewegen. Ist also ausreichend von der Größe her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Ip6xytbIjWY/TVdgQm8p4PI/AAAAAAAAA_o/6vwBiNlV4OQ/s1600/Schrank%252BBett.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Ip6xytbIjWY/TVdgQm8p4PI/AAAAAAAAA_o/6vwBiNlV4OQ/s320/Schrank%252BBett.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573028902343401714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Rechts  im Zimmer sind ein ziemlich großer Kleiderschrank (da steht sogar mein  Koffer mit drin) und das Bett. Das ist, ganz nach japanischer Manier,  als Futon eingerichtet: Auf dem Holzgestell liegt erst eine dünne, recht  kompakte Matratze, darüber 'ne dickere, weichere Matratze, dann Kissen  und Decke und darüber noch die Tagesdecke. Und bis auf die Tagesdecke  muss alles frisch bezogen werden. Dank des Jetlags bin ich halb  eingeschlafen bei den ganzen Laken...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/--C3vDvwU2jE/TVdgQbDevSI/AAAAAAAAA_g/8nC4qokCVHc/s1600/Regal%252BSchreibtisch.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/--C3vDvwU2jE/TVdgQbDevSI/AAAAAAAAA_g/8nC4qokCVHc/s320/Regal%252BSchreibtisch.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573028899150806306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Weiter  zur rechten Seite: Hier sind, ganz vorne links in der Ecke noch zu  sehen, ein Kühlschrank (mit separatem Gefrierfach), großes Bücherregal  und der Schreibtisch.&lt;br /&gt;Und nun kommen wir zum Objekt in der Mitte: Dem Balkon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ZO4ayRvczyU/TVdhicQ5f6I/AAAAAAAABAI/4TnMg969C48/s1600/Drau%25C3%259Fen.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-ZO4ayRvczyU/TVdhicQ5f6I/AAAAAAAABAI/4TnMg969C48/s320/Drau%25C3%259Fen.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573030308224794530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Direkt  vor dem Balkon befindet sich eine kleine Straße, an der meist aber  nicht viel los ist. Zudem habe ich einen sehr idyllischen Ausblick auf  ein paar kleinere Häuschen mit hübschen Gärten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-TZ7nMNN-Q5c/TVdhimIfPmI/AAAAAAAABAQ/E5B2IcJ-Bvc/s1600/Drau%25C3%259Fen_Pflaumenbl%25C3%25BCte.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-TZ7nMNN-Q5c/TVdhimIfPmI/AAAAAAAABAQ/E5B2IcJ-Bvc/s320/Drau%25C3%259Fen_Pflaumenbl%25C3%25BCte.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573030310873874018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Direkt  rechts vom Haus - hinter dem kahlen Baum im Vordergrund leider nicht  ganz so deutlich zu erkennen - kann ich mich jeden Morgen am Blütenstand  zweier Pflaumenbäume erfreuen. Als ich am 10.2. angekommen bin, waren  bei beiden noch fast alle Knospen geschlossen, aber jetzt werden sie  immer farbenprächtiger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-lNzb7Y4dgQE/TVdhi504UHI/AAAAAAAABAY/OZm8G0f7dTU/s1600/Drau%25C3%259Fen_rechts.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-lNzb7Y4dgQE/TVdhi504UHI/AAAAAAAABAY/OZm8G0f7dTU/s320/Drau%25C3%259Fen_rechts.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573030316160340082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Blickt  man weiter rechts die Straße lang, kommt man links rum zur  "Hauptstraße", welche genauso schmal ist wie die vor meinem Fenster. Der  Weg dort führt mit ca. 12 min Fußweg zum Hiyoshi-Bahnhof.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-rWcxpWfIfO4/TVdhjBxuR3I/AAAAAAAABAg/QaqZSXpiq1s/s1600/Drau%25C3%259Fen_links.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-rWcxpWfIfO4/TVdhjBxuR3I/AAAAAAAABAg/QaqZSXpiq1s/s320/Drau%25C3%259Fen_links.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573030318294583154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und  zu guter Letzt noch der Blick nach links: Die Nebenstraße verläuft dort  weiter und es bleibt ruhig und beschaulich. Heute zum Glück auch wieder  mit Sonne. Bis gestern hätte es nur Bilder von Schnee und Regen gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie geht es nun weiter? Am Montag beginnt für mich und den ganzen Rest  meines Kurses (insg. 7 Personen) der vorbereitende Sprachunterricht für  das kommende Auslandsjahr. Das Sommersemester beginnt regulär am 1.  April. Außerdem ziehen am Montag noch drei weitere Freunde hier im  Wohnheim ein. Zwei waren vorhin schon kurz hier und haben ihr Gepäck  abgestellt, damit sie sich morgen Vormittag damit nicht totschleppen  müssen. Franzi hofft derweil, dass sie vielleicht ein anderes Zimmer  beziehen kann, weil ihr jetziges in der Nähe irgendwelcher Maschinen  ist, die nachts ziemlichen Lärm machen und sie nicht schlafen lassen.  Wahrscheinlich am Dienstag werden wir alle wohl auch zur  Ausländermeldestelle gehen und unsere Meldebescheinigung beantragen.  Damit wir uns wieder ganz offiziell als registrierte Aliens frei bewegen  können. Des weiteren stehen noch verschiedene Kleinigkeiten an wie der  Kauf einer Monatskarte, Kauf/Verlängerung des Handyvertrags, Abschließen  einer Krankenversicherung und dergleichen.&lt;br /&gt;Wie es weitergeht, erfahren Sie also in der nächsten Folge.&lt;br /&gt;Vielleicht. ;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-7302379401564934390?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/7302379401564934390/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=7302379401564934390' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/7302379401564934390'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/7302379401564934390'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2011/02/alle-guten-dinge-sind-vier.html' title='Alle guten Dinge sind vier'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-ScbvQL3w1n0/TVdgRC5J-yI/AAAAAAAABAA/lpPNa-v3t-Y/s72-c/Eingang.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-1283105062171019994</id><published>2010-04-18T01:11:00.009+09:00</published><updated>2010-04-18T01:33:00.904+09:00</updated><title type='text'>Praktikumsende</title><content type='html'>Mein Praktikum ist seit dem 25.3. offiziell vorbei und nebst allem Stress, den das Kinderhüten so mit sich gebracht hat, war es doch schwer, Lebwohl zu sagen. Nicht nur die Kleinen, auch die Lehrer sind mir sehr ans Herz gewachsen in der kurzen Zeit.&lt;br /&gt;Der kleine Deutsch-Kurs, der ursprünglich für mich geplant war, ist letztendlich leider doch nicht zustande gekommen, aber stattdessen habe ich mir zumindest hin und wieder den Unterricht an der Fach- und Oberschule ansehen und zum Teil auch mitmachen können. Am interessantesten war dabei der Back-Unterricht an der Oberschule. Und wie das mit den Japanern immer ist, galt auch hier: Wenn, dann richtig. Als ich eingeladen wurde, beim Backen der Mousse-au-Chocolat-Torte mitzumachen, dachte ich noch ganz unbekümmert: Fleißig aufpassen und zu Hause nachmachen. Vor allem, weil der letzte Versuch, Mousse auch Chocolat selber herzustellen, ziemlich in die Hose gegangen ist.&lt;br /&gt;Allerdings hat sich schnell gezeigt, dass der Kuchen echt eine Wissenschaft für sich ist. Nicht nur, dass es an die vier Stunden (!) gedauert hat, den zu backen. Auch die Zubereitung, Temperatur einhalten, in welchem Tempo man wann welche Zutaten dazu gibt (damit das Mousse fluffig bleibt, die Schokolade nicht klumpt etc.) war unheimlich schwierig. Ich hätte mir einen Notizblock mitnehmen sollen... :(&lt;br /&gt;Die Arbeit dieses Kurses zahlt sich im Übrigen auch aus. Letztes Jahr hat ein Team der Schule am nationalen Sweets-Koshien (nationaler Kuchen-Wettbewerb für Oberschulen, an dem knapp 1000 Teams teilgenommen haben) für ihr selbstkreiertes Rezept den ersten Platz geschafft und dafür eine Reise nach Paris gewonnen.&lt;br /&gt;Aber noch mal zur Mousse-au-Chocolat-Torte: Leider ist uns am Ende trotz der 4 Stunden die Zeit weggerannt und die Torten sind nicht ganz fertig geworden. Waren zwar schon ein Weilchen im Tiefkühlfach, aber noch nicht kalt genug, dass die frisch vorbereitete Schokoglasur schon drauf konnte. Für die Schüler war das kein Problem, die waren ja noch eine Weile in der Schule. Ich selbst musste gegen Mittag weiter, deshalb hab ich von der Torte meiner Gruppe nix abbekommen können, aber stattdessen das Vorführ-Modell vom Lehrer bekommen, mit hübscher Deko sogar. ^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8neUKEoX8I/AAAAAAAAAz4/KjaaxPyMJcs/s1600/Mousse_au_Chocolat.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8neUKEoX8I/AAAAAAAAAz4/KjaaxPyMJcs/s320/Mousse_au_Chocolat.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461140461045964738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;14.3. (Sonntag)&lt;/span&gt; war schließlich die Abschiedsfeier im Kindergarten, auf die sich sowohl die Erzieher als auch die Kinder der ältesten Klassen (Löwen-, Giraffen- und Bärengruppe) lange und intensiv vorbereitet haben. Ist eine wirklich schöne Zeremonie geworden. Und da habe ich auch das erste Mal so richtig gemerkt, dass mir der Abschied schwer fallen wird. Die meisten der Erzieher standen in der Reihe hinter mir, deshalb habe ich ihre Reaktionen natürlich auch reichlich mitbekommen und ich glaube, da war nicht einer, dem nicht die Tränen geflossen sind zwischendurch. Vor allem, als die Kinder zusammen mit ihren Gruppen-Betreuern das Abschiedslied gesungen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8nessqVeQI/AAAAAAAAA0A/O_selcRFZ8Y/s1600/Sotsuenshiki+%2811%29.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8nessqVeQI/AAAAAAAAA0A/O_selcRFZ8Y/s320/Sotsuenshiki+%2811%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461140882647775490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Lied war im Übrigen wirklich süß. Während meines Praktikums habe ich es so oft gehört, dass ich nach den ersten paar Wochen einen ziemlich hartnäckigen Ohrwurm davon hatte. Jetzt habe ich es auch auf CD bekommen. =)&lt;br /&gt;Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, während der Zeremonie ganz viele Fotos zu schießen und ein paar Videos mit dem Handy aufzunehmen, aber die Atmosphäre war so formell und feierlich, dass ich das nicht so oft stören wollte.&lt;br /&gt;Insgesamt dauerte alles gut 2 Stunden. Die Kleinen wurden also ziemlich gefordert für ihr Alter. Aber im Großen und Ganzen haben sie sich verdammt gut gehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8ne5EPY9OI/AAAAAAAAA0I/ZIrqArhCv_w/s1600/Sotsuenshiki+%2801%29.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8ne5EPY9OI/AAAAAAAAA0I/ZIrqArhCv_w/s320/Sotsuenshiki+%2801%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461141095135638754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Übergabe der Urkunden, z.B. für Kinder, die ein, zwei oder ganze drei Jahre nicht krank geworden sind, fand relativ zu beginn der Zeremonie statt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am selben Tag bin ich wenige Stunden später schon wieder am Kindergarten gewesen (zwischendurch nur unterbrochen vom Kaffee-Trinken bei der Familie vom Trainer der Baseball-Mannschaft der Oberschule, wobei besagter Trainer mit dem Training seiner Mannschaft beschäftigt und somit nur seine Frau und Tochter da waren). Zehn der Erzieher sind bis Montag (also knapp 2 Tage) zur Abschlussfahrt in die benachbarte Präfektur Kumamoto gefahren und ich bin mit eingeladen worden.&lt;br /&gt;Die zwei Tage waren auch richtig toll. Erst Übernachtung in einem hübschen Hotel mit Onsen und Yukata, ganz in der Nähe vom Vulkan Aso (den man wegen schlechten Wetters aber nicht gesehen hat), am nächsten Tag Besichtigung der Burg Kumamoto und abschließend 1-stündige Erdbeer-Flatrate im Gewächshaus. Unglaublich lecker! Laut Sichtvergleich der Blattreste in unseren Mülltüten, die jeder in die Hand gedrückt bekommen hat, hab ich wohl die meisten verputzt. Jetzt bin ich scheinbar bekannt dafür, dass ich gern Erdbeeren esse - bis nach Hiroshima! o_o"&lt;br /&gt;Nebst Erdbeeren und Burg stand eigentlich noch eine Blütenschau als erster Zwischenhalt nach Abfahrt vom Hotel auf dem Programm, der aber wegen Unwetter spontan ausgefallen ist. Die ersten fünf Erzieher sind noch wagemutig mit dem Schirm aus dem Auto gesprungen (ich habe etwas länger gebraucht, weil der Bus nach altem Qualm gerochen hat und der Fahrer einen ziemlich abenteuerlichen Stil hatte, was sich nicht so gut mit meiner Reiseübelkeit vertragen wollte). Als ich dann soweit mein Zeug beisammen hatte und hinterher wollte, waren besagte fünf Frontkämpfer schon wieder drinnen. Scheinbar hatten sogar die Schirme kapituliert. Na ja, und die Kirschblüten waren noch nicht offen, also hätte sich die Anstrengung nicht gelohnt und wir sind einfach so weiter gefahren. Bis zur Burg Kumamoto hatten wir zumindest so viel Glück, dass sowohl Wind als auch Regen nachgelassen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8ngOZ0OlAI/AAAAAAAAA0Q/XxGJ1KjP33s/s1600/Ryokan2.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8ngOZ0OlAI/AAAAAAAAA0Q/XxGJ1KjP33s/s320/Ryokan2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461142561216173058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Frau Ishii, Leiterin des Kindergartens, und ich im Yukata.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8ngOybtI0I/AAAAAAAAA0Y/vkD8aB5oMFA/s1600/Kumamoto-jou+%2804%29.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8ngOybtI0I/AAAAAAAAA0Y/vkD8aB5oMFA/s320/Kumamoto-jou+%2804%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461142567824204610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Unsere Gruppe vor der Burg Kumamoto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8ngPWejwzI/AAAAAAAAA0g/RYZhPu4SLsA/s1600/Kumamoto-jou+%2810%29.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8ngPWejwzI/AAAAAAAAA0g/RYZhPu4SLsA/s320/Kumamoto-jou+%2810%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461142577499849522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und die Burg selbst.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die ältesten Gruppen sind nach der Abschlussfeier nicht mehr in den Kindergarten gekommen, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, deren Eltern beide tagsüber arbeiten mussten. Ansonsten ging der Betrieb aber noch eine Woche ganz normal weiter und ich bin den Rest der Zeit bei den Jüngsten bzw. der mittleren Gruppe gewesen. Es war interessant, wie deutlich man bei jeder Altersgruppe den unterschiedlichen Entwicklungsstand gemerkt hat. Aber je jünger die Kleinen waren, desto schwieriger wurde es auch, sie zu betreuen, fand ich. Die Großen sind ziemlich weitsichtig, streiten praktisch nie untereinander, räumen freiwillig auf und spielen mit einer moderaten Lautstärke. Bei den ganz Kleinen fallen einem die Ohren ab, Essen sieht recht lustig aus und das mit dem Aufräumen und dergleichen machen auch eher die Erzieher als die Kinder. Na ja, alle gemeinsam. Ich fand es echt schwierig, da ein Mittelmaß zwischen Strenge und Nachgiebigkeit zu finden. Wie weit darf man ihnen etwas durchgehen lassen, ohne sie zu sehr zu verwöhnen? Na ja, die Erzieher selbst haben alle eine entsprechende Ausbildung, daher ist sicher gestellt, dass sie ihre Arbeit richtig machen, aber als Praktikantin ist es natürlich schwieriger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Direkt nach Praktikumsende am Kindergarten bin ich von Herrn Shimada zu einem Baseballspiel der Izuka-Oberschule eingeladen wurden (&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Montag, 22.3.&lt;/span&gt;), weil gerade in dem Zeitraum die Auswahl-Spiele der Kyushu-Region liefen. War also in einem kleineren Rahmen als das letzte Spiel von den Hawks gegen die Eagles, aber trotzdem interessant. Und unsere Mannschaft hat das Spiel gewonnen :D.&lt;br /&gt;Zwischendurch haben wir dort am Stadion auch Frau Manabe getroffen, eine Bekannte von Herrn Shimada, die an der Kyushu-Universität in Kitakyushu (wo auch das Spiel stattfand) als Japanischlehrerin arbeitet. Sie hatte mich eingeladen, mal vorbeizukommen und bei ihr und ihrer Tochter Tomoe (die zu Studienzeiten ein Auslandssemester in Tübingen gemacht hat) zu Hause zu übernachten. Abends waren wir lecker Yakitori essen, am nächsten Tag haben wir ein bisschen Sightseeing gemacht, auch wenn das Wetter nicht richtig mitspielen wollte. Egal, wir sind rüber nach Honshu gefahren, also auf die größte Insel Japans, die mit Kyushu über eine Brücke (Kanmonkyo) verbunden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8nhVbJbJbI/AAAAAAAAA0o/1KrySMkL_Ro/s1600/Kanmonkyo.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8nhVbJbJbI/AAAAAAAAA0o/1KrySMkL_Ro/s320/Kanmonkyo.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461143781344224690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Direkt in dieser Gegend, wo Honshu und Kyushu so nah beieinander liegen, befindet sich übrigens auch der Ort Dannoura, wo die berühmte entscheidende Schlacht im Gempei-Krieg stattfand (1185). Da sind wir auch dran vorbei gefahren ^^. Anschließend haben wir uns ganz in der Nähe noch einen Tempel angeguckt, den Kozan-ji, der in der Gegend ziemlich berühmt ist, weil er noch aus dem 13. Jahrhundert stammt.&lt;br /&gt;Anschließend haben wir noch gemeinsam Mittag gegessen und dann ging es zurück nach Hause. Also nach Izuka.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Mittwoch &lt;/span&gt;darauf (&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;24.3.&lt;/span&gt;) war schließlich auch das letzte offizielle Treffen zum deutsch-japanischen Kulturaustausch. Für diese letzte Runde habe ich noch mal ein paar meiner Umfragen mitgenommen und ein paar mündliche Interviews machen können (ich hatte zu Beginn schon gefragt, ob wir mein Forschungsthema da mit einfließen lassen können). Für meine Abschlussarbeit war dieses letzte Treffen also unheimlich praktisch. =)&lt;br /&gt;Als richtigen Abschied von der Gruppe hat einer der Teilnehmer, Herr Yoshidome, für den Sonntag darauf (28.3.) ein Interview mit einem Bekannten organisiert, der beim lokalen Fernsehsender KBC arbeitet und uns sogar seinen Arbeitsplatz gezeigt hat, was dort gemacht wird und wie es gemacht wird, sowie allgemein die Entwicklung von KBC und dessen Inhalte vorgestellt hat. Über den Inhalt des Gesprächs kann ich nicht viel sagen, weil derzeit an einem ziemlich neuen Projekt gearbeitet wird, was das Senden von Werbung angeht, wo sie den anderen Fernsehsendern (auch NHK) im Moment einen Schritt voraus sind. Es war echt klasse, dass wir da so viel erfahren konnten.&lt;br /&gt;Im Anschluss sind wir rüber zum NHK-Studio gegangen (das lag ebenfalls in der Umgebung vom Bahnhof), wo wir zwar leider keine Führung bekommen konnten, aber wenigstens einen Teil des Studios besichtigt haben. Galerien mit den verschiedenen Produktionen in der Geschichte des Fernsehsenders, ein Filmstudio, verschiedenes Equipment. Die großen Kameras waren toll. Dagegen sehen die bei uns im Medienzentrum in Halle richtig klein aus.&lt;br /&gt;Den Rest der Zeit sind wir durch den nahe gelegenen Park spaziert und konnten die Kirschblüte bestaunen, die gerade in der Zeit am schönsten war. Wirklich, wir sollten in Deutschland mehr Kirschbäume in Parkanlagen pflanzen. Es ist so eine herrliche Atmosphäre, unter diesem Meer aus weiß-rosa Wolken ein Picknick zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8nhsgrqxXI/AAAAAAAAA0w/O783qWWzvls/s1600/Ohori-Park+%2806%29.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8nhsgrqxXI/AAAAAAAAA0w/O783qWWzvls/s320/Ohori-Park+%2806%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461144177967023474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein Teil der Teilnehmer am Deutsch-Japanischen Kulturaustausch. Ganz vorne in der Mitte Herr Nemoto, der alles organisiert und mir bei unserer ersten Sitzung auch die Neuauflage des Apollon-Wörterbuchs geschenkt hat, an dem er mitgearbeitet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die Zeit nach meinem Praktikum war auch sehr interessant, aber da ich dazu ja sämtliche Fotos bei Facebook hochgeladen habe und viele die auch schon gesehen haben, spare ich mir jetzt einfach mal den Blogeintrag und verweise auf mein Facebook-Profil ;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In voraussichtlich fünf Tagen geht es nun wieder nach Hause - wenn Vulkan und Wetter entsprechend mitspielen - und ich habe es tatsächlich erstmals geschafft, einen Weblog wirklich bis zum Ende fortzusetzen. Na ja, mehr oder weniger zumindest. Mehr als die letzten beiden Male.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-1283105062171019994?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/1283105062171019994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=1283105062171019994' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/1283105062171019994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/1283105062171019994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2010/04/praktikumsende.html' title='Praktikumsende'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S8neUKEoX8I/AAAAAAAAAz4/KjaaxPyMJcs/s72-c/Mousse_au_Chocolat.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-3680035822266356763</id><published>2010-03-26T17:43:00.002+09:00</published><updated>2010-03-26T18:06:44.734+09:00</updated><title type='text'>kleiner Nachtrag</title><content type='html'>Zwei Sachen bezüglich der vorherigen Einträge möchte ich kurz loswerden, bevor ich meinen Japan-Aufenthalt weiter beschreibe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen war ich recht ungenau, als ich geschrieben hab, ALLE Präfekturhauptstädte hätten dieselben Namen wie ihre Präfekturen. Gibt auch Ausnahmen (z.B. ist Yokohama die Präfekturhauptstadt von Kanagawa-ken). Also aus dem "alle" bitte ein "meistens" machen ;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum anderen erinnern sich einige vielleicht von meinem Bericht über den Seilspring-Champion, der den einen Tag am Kindergarten eine kleine Vorführung gegeben hat. Ja, ich habe ENDLICH das Video dazu und kann euch demnach eine kleine Kostprobe zeigen. =)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-2796274608d8cf99" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v8.nonxt3.googlevideo.com/videoplayback?id%3D2796274608d8cf99%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1331064805%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D766D820A182450B97267F3A0EA826E03EC03BA92.3DDA8D42C7AF391C49BFE1676E33C2BB8C69ECCB%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D2796274608d8cf99%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DiusSXNOoOWxgo9dZpKY_obq39y8&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v8.nonxt3.googlevideo.com/videoplayback?id%3D2796274608d8cf99%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1331064805%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D766D820A182450B97267F3A0EA826E03EC03BA92.3DDA8D42C7AF391C49BFE1676E33C2BB8C69ECCB%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D2796274608d8cf99%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DiusSXNOoOWxgo9dZpKY_obq39y8&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Und nun werte ich weiter die aktuellen Bilder und Videos aus und schreibe endlich den richtigen Blogeintrag, wenn das alles fertig ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-3680035822266356763?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/3680035822266356763/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=3680035822266356763' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/3680035822266356763'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/3680035822266356763'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2010/03/kleiner-nachtrag.html' title='kleiner Nachtrag'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-1651277743037976986</id><published>2010-03-07T17:31:00.008+09:00</published><updated>2010-03-07T22:33:14.220+09:00</updated><title type='text'>von Baseball bis Schulabschluss</title><content type='html'>Diese Woche gab es so viel Interessantes, dass es eigentlich am günstigsten gewesen wäre, wenn ich täglich hätte berichten können. Ging allerdings nicht, weil ich durch die vielen Planwechsel und Aktivitäten jeden Tag nach 22:00 Uhr erst zu Hause war und mich dann natürlich sputen musste, wenigstens schnell genug ins Bett zu kommen. So blieb der Rechner jetzt eine ganze Weile aus und irgendwie tat das mal richtig gut. Wenn ich mein Postfach und die ganzen E-Mails so sehe, würde ich am liebsten gleich wieder alles ausschalten und den Laptop in irgendeiner dunklen Ecke verstauen, wirklich.&lt;br /&gt;Bitte, seid mir nicht böse, wer jetzt vielleicht grad noch auf 'ne Mail antwortet, aber rechnet während meines Praktikums bitte nicht mehr mit 'ner Antwort, solange es nichts wirklich absolut Wichtiges war. Ich hab einfach keinen Nerv mehr dafür. Zu viel. Zu stressig. Der Blog reicht mir schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber mal zum &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Mittwoch&lt;/span&gt;. Sonst werd ich nie fertig mit schreiben. Da ging es nicht in den Kindergarten, sondern in eine ziemlich festliche Veranstaltungshalle. Die Abschlussfeier der 3. Klassen der Izuka-Oberschule (wo auch Hiroko hin geht) stand auf dem Programm.&lt;br /&gt;Wo man hinsah, Oberschüler in schicken Anzügen, mit teils besorgten, teils aufgeregten Gesichtern. Ungefähr so wie bei mir selbst, als die Zeugnisausgabe in der Ulrichskirche bevorstand, nur nicht so bunt gekleidet. Auch die Zeremonie war einer deutschen Zeugnisvergabe gar nicht mal so unähnlich. Erst betraten die Schulklassen, mit dem jeweiligen Klassenlehrer an der Spitze, in geordneten Reihen den Saal, es wurde die jap. Nationalhymne gesungen, dann die Schulhymne, dann ein Abschlusslied. Anschließend kam die Übergabe der Abschlusszertifikate, wobei jeder Schüler einzeln aufgerufen wurde (Bild 1) und dann der jeweilige Präsentant der Klasse nach vorn zur Schuldirektorin gegangen ist, sich in vorgeschriebener Reihenfolge erst bei den besonderen Gästen, dann beim Schulpersonal, dann vor der Schulleiterin verbeugte, das Blatt entgegennahm und zurück auf seinen Platz ging (Bild 2).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5Nm0NPSQkI/AAAAAAAAAyw/kJbyW1clte4/s1600-h/Schulabschluss_Hiroko+%281%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5Nm0NPSQkI/AAAAAAAAAyw/kJbyW1clte4/s320/Schulabschluss_Hiroko+%281%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445809421514064450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NnACWDHSI/AAAAAAAAAy4/Mx5nQbOK458/s1600-h/Schulabschluss_Hiroko+%285%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NnACWDHSI/AAAAAAAAAy4/Mx5nQbOK458/s320/Schulabschluss_Hiroko+%285%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445809624748072226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Anschluss folgten eine Reihe von Reden. Von der Schulleiterin, dem Schulvorsitzenden (also Herrn Shimada), Vertretern der Stadt und der Präfektur, zwei Schülervertreter und einer Elternvertreterin. Anschließend noch einmal die Abschiedshymne und die Schulhymne, dann war der formelle Teil nach knapp 2 Stunden vorbei. Was folgte, war noch eine kleine Bildershow, unterlegt mit Musik, mit denen die Schüler ihre drei Jahre in der Oberstufe noch einmal Revue passieren ließen. Von den Gästen konnte inzwischen gehen, wer wollte. Wir sind noch geblieben und haben uns die Bilder mit angeguckt. Dem vielen Gelächter und Jubelrufen der Studenten nach zu urteilen, war es für sie, genau wie für mich damals, eine unheimlich wertvolle Zeit, die sie sich dort noch einmal in Erinnerung gerufen haben.&lt;br /&gt;In Japan ist es nicht üblich, dass die Schüler nach der Zeugnisvergabe selbst noch eine Abschiedsfeier organisieren. Die meisten Eltern sind daher dann einfach schon wieder nach Hause gefahren, während die Schüler in der Nähe der Veranstaltungshalle noch Fotos geschossen und ein bisschen Zeit mit ihren Freunden verbracht haben. Für viele war es sicher die letzte Gelegenheit, viele Schulkameraden noch einmal zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Donnerstag &lt;/span&gt;hatte ich nun endlich die Möglichkeit, mir die Oberschule genauer anzusehen und wurde dort der Lehrerschaft vorgestellt. Durch die Abschlussfeier war bisher einfach so viel zu tun, dass ich an der Schule bloß gestört hätte, deshalb war ich insgesamt doch etwas länger im Kindergarten als ursprünglich gedacht.&lt;br /&gt;Die erste Stunde habe ich in einer Klasse spontan einen Vortrag über Deutschland halten sollen. Geografie, Kultur, ein bisschen Sprachliches und so. So aus dem Stegreif sah es mit dem Anschauungsmaterial leider schlecht aus. Bis auf eine ziemlich ungenaue geografische Skizze an der Tafel und ein kleines Foto von einem Teller Spaghetti-Eis, was eine Schülerin zufällig gefunden hatte, mussten wir mit unserer Fantasie auskommen. Und ich bin mir insgesamt nicht sooooo sicher, wie gut der Überblick nun angekommen ist. Einige haben zwischendurch ein paar Fragen gestellt, andere haben durchgehend geschlafen. Genau wie bei uns in der Schule also. Und einigen hätte ich in dem Alter (16 Jahre) weniger Selbstvertrauen zugetraut. Aber an sich waren sie ganz nett.&lt;br /&gt;Der Rest der Schule wurde mir danach gleich auch noch gezeigt, weil die Lehrerin, in deren Klasse ich zuvor war, da frei hatte. Was ziemlich interessant ist: An einer japanischen Schule gibt es auf jeden Fall ein Krankenzimmer, in dem eine richtige Krankenschwester Aufsicht hat und sich um die Schüler kümmert, wenn es jemandem mal nicht so gut geht oder es eine Verletzung gab. Für solche Fälle gibt es auch einige Krankenbetten. An sich eine ziemlich gute Sache, finde ich.&lt;br /&gt;Was an der Izuka-Oberschule auch besonders ist: Herr Shimada versucht, seinen Schülern neben der allgemeinen Pflichterziehung auch Möglichkeiten zu geben, andere Interessen und Talente zu entwickeln und somit gibt es einige zusätzliche Kurse, die man an anderen Oberschulen nicht finden würde. Einer davon ist der Back-Zirkel, wo die einzelnen Klassen mehrmals die Woche richtig aufwändige Leckereien backen können. Beim nationalen Kuchen-Wettbewerb der Oberschulen (es gab insg. knapp 1000 Teilnehmer!) hat es ein Team aus der Izuka-Oberschule auf den ersten Platz geschafft und damit eine Reise nach Paris gewonnen. Der Lehrer dieses Kurses ist auch ausgebildeter Konditor und hat in der so ziemlich beliebtesten Konditorei der Präfektur gelernt und anschließend in einem Hotel gearbeitet, insofern kann er den Schülern natürlich auch eine Menge beibringen.&lt;br /&gt;Daneben gibt es noch eine Autowerkstatt, an der die Schüler an alten Autos arbeiten und damit auch die ganzen technischen Feinheiten verstehen können.&lt;br /&gt;Ebenfalls sehr populär ist hier Baseball. Letztes Jahr hat es bei den Oberstufen-Meisterschaften im Baseball-Stadion Koshien einer der Schüler hier geschafft, die Aufmerksamkeit eines Profi-Scouts zu erlangen und konnte so bei den Rakuten Eagles unter Vertrag kommen. Die waren letztes Jahr auf dem 3. Platz der Profi-Liga. Und weil die Eagels an eben jenem Abend ein Spiel gegen die Softbank Hawks (letztes Jahr 2.-platzierte in der Profi-Tabelle) hatten und sowohl Herr Shimada als auch Hiroko ziemliche Baseball-Fans sind, wurde ich zum Spiel im Fukuoka Dome eingeladen.&lt;br /&gt;Die Reihen waren zum Teil noch nicht voll belegt, weil das erst eines der Startspiele der Saison und damit für die Punktwertung noch nicht wichtig ist, aber für mich war es trotzdem ziemlich interessant. Nur dass man drei Stunden durch die Gitter schauen musste, war mit der Zeit etwas ermüdent. Und: Ja, drei Stunden hat das Spiel gedauert! Ich hätte nicht gedacht, dass das so lange gehen kann. Und die Zeit verging schnell. Hat sich bei weitem nicht so lange angefühlt. Hier nur mal ein paar Eindrücke:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NrwhfwsQI/AAAAAAAAAzA/62as1704NWs/s1600-h/Yakyuu+%2809%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NrwhfwsQI/AAAAAAAAAzA/62as1704NWs/s320/Yakyuu+%2809%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445814855790539010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NtDQ6OlmI/AAAAAAAAAzo/-1CD0X274cs/s1600-h/Yakyuu+%2811%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NtDQ6OlmI/AAAAAAAAAzo/-1CD0X274cs/s320/Yakyuu+%2811%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445816277267289698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NtComMCZI/AAAAAAAAAzg/RXWb8Jrpt6I/s1600-h/Yakyuu+%2817%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NtComMCZI/AAAAAAAAAzg/RXWb8Jrpt6I/s320/Yakyuu+%2817%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445816266445818258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NtCBOIObI/AAAAAAAAAzY/uPd2nNUkOGs/s1600-h/Yakyuu+%2821%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NtCBOIObI/AAAAAAAAAzY/uPd2nNUkOGs/s320/Yakyuu+%2821%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445816255875922354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NtBntbk5I/AAAAAAAAAzQ/VhmQ0QB1nxs/s1600-h/Yakyuu+%2826%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NtBntbk5I/AAAAAAAAAzQ/VhmQ0QB1nxs/s320/Yakyuu+%2826%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445816249027892114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In der 7. Runde wurde, als die Hawks wieder an der Reihe waren, die Team-Hymne gesungen mit abschließenden Luftballons-Freilassen. Während der vorherigen Runde der Eagles hörte man es daher überall pusten und zischen, weil alle nach und nach ihre Ballons aufgeblasen haben.&lt;br /&gt;Die Eagles haben natürlich auch eine Hymne. Nur da das Stadion von Hawks-Fans übervölkert war (Fukuoka ist sozuagen Heimspiel gewesen), hat das nicht so viel Eindruck gemacht wie die Hawks-Hymne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NtBB3guSI/AAAAAAAAAzI/LFnKf4wbWVc/s1600-h/Yakyuu+%2828%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5NtBB3guSI/AAAAAAAAAzI/LFnKf4wbWVc/s320/Yakyuu+%2828%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445816238869625122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn man nicht viel erkennt: Der Pitcher (=der den Ball wirft) da hinten ist oben erwähnter Oberschüler von der Izuka-Oberschule, der letztes Jahr vom Profi-Scout entdeckt wurde.&lt;br /&gt;Alles in allem war es auch ein sehr interessantes Spiel, bei dem es viel zu sehen gab: Ein zerbrochener Schläger, ein verletzter Spieler (okay, das würde ich nicht unbedingt sehenswert nennen, aber es hat das Publikum natürlich ganz schön in Atem gehalten) und ein Homerun von den Hawks in der allerletzten Runde, nachdem die Eagles kurz vorher einen Punkt Vorsprung erkämpft haben.&lt;br /&gt;Hier dann noch der endgültige Punktestand:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5Ol3n0aPoI/AAAAAAAAAzw/lacx3uicP3k/s1600-h/Yakyuu+%2832%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5Ol3n0aPoI/AAAAAAAAAzw/lacx3uicP3k/s320/Yakyuu+%2832%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445878749421256322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Freitag &lt;/span&gt;war besonders früh aufstehen angesagt. Herr Shimada ist selbst Schulleiter der Fachschule in Fukuoka und fährt daher dreimal pro Woche dorthin, da hat er mich diesmal mitgenommen. Ähnlich wie beim letzten Mal wurde ich erst den Lehrern vorgestellt, dann konnte ich mir den Unterricht mit ansehen, in dem Fall den Japanisch-Unterricht für Austauschstudenten, hauptsächlich aus China. Inhaltlich war es meinem eigenen Unterricht, vor allem an der Sophia, ziemlich ähnlich, aber mal daneben zu sitzen, die Schüler zu beobachten und ganz konkret darauf zu achten, wie die Lehrer ihren Unterricht führen, ist schon eine andere Erfahrung. Man bemerkt da Sachen, die einem vorher nie aufgefallen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Samstag &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;stand, wie üblich, das Treffen zu den Deutsch-Japanischen Beziehungen auf dem Programm, sodass ich zum dritten Mal in Folge nach Fukuoka gefahren bin. Da das ja erst am Nachmittag stattfindet, hat mich Familie Shimada vorher mit nach Dazaifu genommen, einem kleineren Ort ca. eine halbe Stunde von Fukuoka entfernt, wo es einen berühmten Schrein zu Ehren von Sugawara Michizane gibt. Vielleicht hat Franzi oder ein anderer von den Japanologen schon mal von ihm gehört. Hat eine ziemlich interessante Geschichte, aber ich hab keine Lust, das jetzt hier zu erzählen. Wen es interessiert, bitte bei google suchen. ;)&lt;br /&gt;Der Schrein dort, Tenmangu, ist nebenher auch berühmt für seine vielen Pflaumenblüten und auch die Kirsche soll dort sehr schön sein. Nur ist die Pflaumenblüte leider gerade vorbei, die Kirschblüte fängt erst Ende März an. Insofern hab ich genau das Zeitintervall abgepasst, wo es rein von der Natur her nichts zu sehen gab. Aber der Tempel selbst war trotzdem sehr schön und von seiner Geschichte her einfach sehr interessant.&lt;br /&gt;Ich habe dort auch zum ersten Mal eine Gebetstafel ausgefüllt und aufgehängt. Jetzt steht der Uniabschluss ja langsam vor der Tür, da kann ein bisschen Beistand nicht schaden ^^.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesen Begebenheiten endete so mehr oder minder meine Woche. Ich hab immer noch die Nase voll vom PC und werde ihn daher gleich wieder ausschalten. Muss eh ins Bett...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-1651277743037976986?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/1651277743037976986/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=1651277743037976986' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/1651277743037976986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/1651277743037976986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2010/03/von-baseball-bis-schulabschluss.html' title='von Baseball bis Schulabschluss'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S5Nm0NPSQkI/AAAAAAAAAyw/kJbyW1clte4/s72-c/Schulabschluss_Hiroko+%281%29.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-2924380646093609011</id><published>2010-03-02T17:43:00.007+09:00</published><updated>2010-03-02T18:31:11.097+09:00</updated><title type='text'>Zusammenfassung</title><content type='html'>Diesmal hat es mit dem neuen Eintrag ein wenig länger gedauert. Warum, das kommt gleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitagabend hab ich so langsam wirklich die Müdigkeit in den Knochen gespürt und bin extra früher ins Bett gegangen, weil ich Samstag auch einigermaßen zeitig raus musste. Allerdings ging es mir trotz ausreichendem Schlafen am nächsten Morgen eher schlechter als besser. Hundemüde und irgendwie kein Appetit. Faul sein ging allerdings nicht, schließlich hatte ich nachmittags das Treffen zum Deutsch-Japanischen Kulturaustausch und vorher wollten Hiroko und ich das Aquarium in Fukuoka besichtigen. Nicht bloß ein paar kleine Fischlein, so wie bei uns in 'ner Ecke im Zoo, sondern ein RICHTIGES Aquarium direkt am Meer. Und kurz nach unserer Ankunft begann sogar schon die Robben- und Delfinshow, sodass wir zuerst dorthin gegangen sind. Waren wirklich süß. Ich mochte die Robben besonders. Was die alles für Kunststücke drauf hatten, war wirklich erstaunlich.&lt;br /&gt;Am besten zeige ich einfach mal ein paar Fotos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zTej0gFPI/AAAAAAAAAwI/b_3S90gsTTM/s1600-h/Marine+World+%281%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zTej0gFPI/AAAAAAAAAwI/b_3S90gsTTM/s320/Marine+World+%281%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443958571549070578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zTd5dmYkI/AAAAAAAAAwA/I21ZXRUdqjU/s1600-h/Marine+World+%289%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zTd5dmYkI/AAAAAAAAAwA/I21ZXRUdqjU/s320/Marine+World+%289%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443958560178725442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zTc4OzSoI/AAAAAAAAAv4/aDT46MOpt4k/s1600-h/Marine+World+%2811%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zTc4OzSoI/AAAAAAAAAv4/aDT46MOpt4k/s320/Marine+World+%2811%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443958542668352130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zTcDsxEHI/AAAAAAAAAvw/ccEf8CVdMis/s1600-h/Marine+World+%2813%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zTcDsxEHI/AAAAAAAAAvw/ccEf8CVdMis/s320/Marine+World+%2813%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443958528566956146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zTbel7dVI/AAAAAAAAAvo/EbT8ZM0cxOY/s1600-h/Marine+World+%2816%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zTbel7dVI/AAAAAAAAAvo/EbT8ZM0cxOY/s320/Marine+World+%2816%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443958518606165330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zUUUmds9I/AAAAAAAAAww/pvj2Kk7_Xms/s1600-h/Marine+World+%2825%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zUUUmds9I/AAAAAAAAAww/pvj2Kk7_Xms/s320/Marine+World+%2825%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443959495176598482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zUTrw6JNI/AAAAAAAAAwo/AE3auWNKJtc/s1600-h/Marine+World+%2827%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zUTrw6JNI/AAAAAAAAAwo/AE3auWNKJtc/s320/Marine+World+%2827%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443959484214551762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zUSq0KYvI/AAAAAAAAAwg/XXlVynkLxG8/s1600-h/Marine+World+%2830%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zUSq0KYvI/AAAAAAAAAwg/XXlVynkLxG8/s320/Marine+World+%2830%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443959466779894514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zUSFGQNZI/AAAAAAAAAwY/XGLJlpFEnq8/s1600-h/Marine+World+%2832%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zUSFGQNZI/AAAAAAAAAwY/XGLJlpFEnq8/s320/Marine+World+%2832%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443959456655226258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zURcrlRMI/AAAAAAAAAwQ/OOvQ86pLEf0/s1600-h/Marine+World+%2834%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zURcrlRMI/AAAAAAAAAwQ/OOvQ86pLEf0/s320/Marine+World+%2834%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443959445805941954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zVNQY8wHI/AAAAAAAAAxY/4XfeZ_6uJoA/s1600-h/Marine+World+%2841%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zVNQY8wHI/AAAAAAAAAxY/4XfeZ_6uJoA/s320/Marine+World+%2841%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443960473298714738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zVMooRgLI/AAAAAAAAAxQ/ZLb-hSmTaOI/s1600-h/Marine+World+%2843%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zVMooRgLI/AAAAAAAAAxQ/ZLb-hSmTaOI/s320/Marine+World+%2843%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443960462625570994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zVLxiC5lI/AAAAAAAAAxI/Dzb0omSUz8M/s1600-h/Marine+World+%2845%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zVLxiC5lI/AAAAAAAAAxI/Dzb0omSUz8M/s320/Marine+World+%2845%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443960447835498066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zVLFzXHTI/AAAAAAAAAxA/UGhRD07kYHc/s1600-h/Marine+World+%2852%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zVLFzXHTI/AAAAAAAAAxA/UGhRD07kYHc/s320/Marine+World+%2852%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443960436096965938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zVKd9jrOI/AAAAAAAAAw4/Pt2RDsiT10c/s1600-h/Marine+World+%2854%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zVKd9jrOI/AAAAAAAAAw4/Pt2RDsiT10c/s320/Marine+World+%2854%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443960425402313954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zWH0sLxrI/AAAAAAAAAyA/Nfv_ld0Ke-M/s1600-h/Marine+World+%2855%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zWH0sLxrI/AAAAAAAAAyA/Nfv_ld0Ke-M/s320/Marine+World+%2855%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443961479475480242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zWHF7a_zI/AAAAAAAAAx4/nAVHj7PC_Bc/s1600-h/Marine+World+%2861%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zWHF7a_zI/AAAAAAAAAx4/nAVHj7PC_Bc/s320/Marine+World+%2861%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443961466922925874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zWGfdEuDI/AAAAAAAAAxw/qwASAZHC6I8/s1600-h/Marine+World+%2866%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zWGfdEuDI/AAAAAAAAAxw/qwASAZHC6I8/s320/Marine+World+%2866%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443961456595089458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zWFs9wdhI/AAAAAAAAAxo/mvgYlSGvGjg/s1600-h/Marine+World+%2868%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zWFs9wdhI/AAAAAAAAAxo/mvgYlSGvGjg/s320/Marine+World+%2868%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443961443041965586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zWE-hpZyI/AAAAAAAAAxg/1daJLyC3T70/s1600-h/Marine+World+%2870%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zWE-hpZyI/AAAAAAAAAxg/1daJLyC3T70/s320/Marine+World+%2870%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443961430576031522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zW8NAUmEI/AAAAAAAAAyo/ZRFd97XQLlI/s1600-h/Marine+World+%2871%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zW8NAUmEI/AAAAAAAAAyo/ZRFd97XQLlI/s320/Marine+World+%2871%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443962379355592770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zW7J8CwQI/AAAAAAAAAyg/m8Vle9ZRpJU/s1600-h/Marine+World+%2872%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zW7J8CwQI/AAAAAAAAAyg/m8Vle9ZRpJU/s320/Marine+World+%2872%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443962361352470786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zW6tq0hhI/AAAAAAAAAyY/wTTzZAf44aQ/s1600-h/Marine+World+%2877%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zW6tq0hhI/AAAAAAAAAyY/wTTzZAf44aQ/s320/Marine+World+%2877%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443962353764042258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zW5tJxSmI/AAAAAAAAAyQ/AZbAZNFfc9s/s1600-h/Marine+World+%2878%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zW5tJxSmI/AAAAAAAAAyQ/AZbAZNFfc9s/s320/Marine+World+%2878%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443962336445549154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zW4_GGZ3I/AAAAAAAAAyI/90DOVGz6ZDs/s1600-h/Marine+World+%2879%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zW4_GGZ3I/AAAAAAAAAyI/90DOVGz6ZDs/s320/Marine+World+%2879%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443962324082124658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich sollte mir für solche Fotomengen vielleicht irgendwann Picasa mal genauer ansehen... Wäre praktischer zum Angucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Show und die Fische waren zumindest wirklich sehenswert. Im Nachhinein scheint es mir auf den Fotos sogar eindrucksvoller als vorher im Original. Ich weiß nicht, inzwischen war ich so müde, dass ich kaum noch stehen konnte. Und ich war heilfroh (nebst schlechtem Gewissen), dass Frau Shimada mir vorher an der Haltestelle noch ihren Mantel überlassen hatte.  Trotz vielschichtiger Kleidung war es nämlich besonders am zugigen Meeresrand verdammt kalt. Die letzten Tage sind die Temperaturen hier in Fukuoka leider auch wieder deutlich gesunken...&lt;br /&gt;16:30 Uhr war ich jedenfalls zum Deutsch-Japanischen Austausch in einem Café verabredet. Vorher hatte ich noch ein wenig Gelegenheit, in einer ruhigen Ecke zu schlafen, aber jetzt konnte ich nicht mehr rumgammeln.&lt;br /&gt;Insgesamt waren wir 7 Leute, u.a. der Organisator Herr Michiya Nemoto, Professor an der Universität Kyushu, ich sowie 5 weitere an der Deutschen Kultur interessierte Japaner. Wie sie zu Deutschland gekommen sind, dazu hatten alle ganz unterschiedliche Gründe, genauso unterschiedlich wie die Altersgruppen. Ein Doktorant war dabei, der vor kurzem erst ein Austauschsemester an der Uni Bonn gemacht hat und übers Tandem eine Kommilitonin von mir im höheren Semester kennt. Katarina, für die Japanologen unter den Lesern ^^.&lt;br /&gt;Bei Herrn Nemoto war ich wirklich erstaunt, was er in seinen Forschungen über Deutschland alles geleistet hat. Vor der Wende war er einige Male in der DDR und hat u.a. auch ein Wörterbuch mit DDR-typischen Wörtern herausgegeben. Und erst jetzt hat er an der Neuauflage eines Deutsch-Japanischen Wörterbuches ("Apollon") mitgewirkt, das am 24.2. gerade frisch in der 3. Auflage herausgegeben wurde. Ein Exemplar hat er mir mitsamt Widmung geschenkt. O.O Wirklich, ich muss mich echt ins Zeug legen, damit ich dieser Ehre gerecht werden kann.&lt;br /&gt;Fortan finden diese Treffen wöchentlich Mittwochs und Samstags in Fukuoka (Stadt) statt. Wahrscheinlich werde ich ab dem nächsten Mal meinen Laptop mitnehmen. Vielleicht ergibt sich hin und wieder eine günstige Gelegenheit, bei der man ein paar Bilder oder ähnliches zeigen kann.&lt;br /&gt;Nach dem Treffen ging es dann endlich zurück nach Hause. Mir glühte inzwischen reichlich der Kopf und vorsorgliches Fiebermessen hat dann später ergeben, dass ich Fieber hatte. Klasse...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher gibt es zum Sonntag und Montag auch nicht viel zu erzählen. Ich hab endlich mal das gemacht, wozu ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr die Gelegenheit hatte: Einen ganzen Tag durchschlafen. War eine Wohltat. Montag ging es mir daher soweit auch schon wieder gut, um einen möglichen Rückfall zu vermeiden, bin ich da allerdings noch mal zu Hause geblieben und hab meine Beschäftigung vom Vortag fortgesetzt. ^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Dienstag&lt;/span&gt;, also heute, war ich dann endlich wieder im Kindergarten. Diesmal bei den etwas Jüngeren (inzwischen größtenteils 5 Jahre alt), in der Panda-Gruppe. Da merkt man schon ein wenig, dass sie noch nicht ganz so weit sind wie die ältesten Gruppen. Der Alltag ist noch freier gestaltet, mehr Spiel. Und natürlich wird hier noch nicht Schule gespielt, was zwischendurch als Vorbereitung für die Ältesten hin und wieder auf dem Programm steht (alle paar Tage eine Stunde). Auch das mit dem Lesen und Schreiben der Silbenalphabete klappt natürlich noch nicht 100% und beim Essen merkt man auch, dass da noch ein wenig Übung beim Umgang mit den Stäbchen fehlt. Aber trotzdem sind die meisten ziemlich weit für ihr Alter, würde ich sagen. Und fit im Sport.&lt;br /&gt;Großes Highlight heute war der Besuch eines Oberschülers einer nahe gelegenen Schule, der neulich japanischer Meister im Seilspringen gewonnen ist. Da hat er natürlich auch ein bisschen was vorgeführt. Und ganz ehrlich, wenn man DAS sieht, bekommt Seilspringen eine völlig neue Bedeutung. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, was es alles für Möglichkeiten gibt, so ein Springseil zu benutzen. Einige Lehrer haben auch gefilmt, zum Teil mit Digicam, sodass ich hoffe, am Donnerstag eventuell eins der Videos ergattern zu können. ;)&lt;br /&gt;Die Kids waren jedenfalls auch Feuer und Flamme. Haben den ganzen Rest des Tages nichts anderes mehr gemacht als Seilspringen. Ich hab mich - nach vieeeeelen Jahren zum ersten Mal - auch mal kurz dran ausprobiert. Aber natürlich habe ich inzwischen stark abgebaut. Vor allem in Sachen Ausdauer waren mir die ganzen Knirpse so spontan haushoch überlegen (laut Bestenliste in der Turnhalle liegt der Rekord bei einem der Älteren bei 30 MINUTEN!!! Springen ohne einmal zwischendrin zu verhaspeln.) Und na ja, im Kreuzen und Rückwärts-Springen war ich auch mal besser ^^u.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Heimweg habe ich schnell noch Schreibpapier hier in der Nähe geholt, Herr Shimada hat mich freundlicherweise kurz da abgesetzt. Am Donnerstag bin ich wahrscheinlich das letzte Mal hier im Kindergarten und für den Anlass wollte ich für einige der Erzieher, die mir hier am meisten geholfen haben, ein paar Zeilen zum Dank schreiben.&lt;br /&gt;Deshalb werde ich jetzt noch ein wenig ausspannen, mit dem Schreiben anfangen und dann gibts sicher auch bald Abendbrot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen ist übrigens Hirokos Abschlusszeremonie an der Oberschule und ich darf auch mit gehen und mir das Programm ansehen. Bin so gespannt, wie das wird!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-2924380646093609011?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/2924380646093609011/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=2924380646093609011' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/2924380646093609011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/2924380646093609011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2010/03/zusammenfassung.html' title='Zusammenfassung'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4zTej0gFPI/AAAAAAAAAwI/b_3S90gsTTM/s72-c/Marine+World+%281%29.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-1804403632658088201</id><published>2010-02-26T20:06:00.003+09:00</published><updated>2010-02-26T21:01:12.054+09:00</updated><title type='text'>Nebenwirkungen. Oder: Kinder hüten ist nicht nur Spiel &amp; Spaß</title><content type='html'>An meinem ersten Tag hat mir Frau Shimada erzählt, dass auch Kichiro mal einen Tag lang im Kindergarten ausgeholfen hat. Und am Ende war er so erschöpft, dass er im Zimmer der Erzieher eingenickt ist. Die letzten beiden Tage habe ich im wahrsten Sinne des Wortes gespürt, wie es ihm ergangen sein muss. Jeden Tag mit ihnen raus gehen, spielen, aufpassen, dass nix passiert etc. Dann schleppen sie dich dauernd irgendwo mit hin, wollen dir was zeigen, Sandburgen bauen etc. Im Moment versuch ich meist, sie für irgendwas zu begeistern, wobei ich sitzen kann *lach*.&lt;br /&gt;Vorgestern war ich übrigens das letzte Mal in der Löwen-Gruppe. Die drei älteren Gruppen generell hatten da das dritte und letzte Mal Besuch von 5.-Klässlern aus einer nahen Grundschule, wo aus dem jetzigen Jahrgang dann auch die meisten hingehen werden. Kleine Anmerkung: Die Grundschule dauert in Japan 6 Jahre.&lt;br /&gt;Ja, meine Zeit mit der Löwen-Gruppe war mit dem Tag erst einmal vorbei. Zwischendurch hat Ishikawa-sensei, die Erzieherin der Gruppe, einige Fotos geschossen und mir heute freundlicherweise auf meinen Stick überspielt. Deshalb kann ich jetzt auch mal ein paar Bilder zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4ezQT7dtEI/AAAAAAAAAvQ/fBN1FIE3z4Q/s1600-h/atago007.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4ezQT7dtEI/AAAAAAAAAvQ/fBN1FIE3z4Q/s320/atago007.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442515767509496898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4ezREg0M6I/AAAAAAAAAvY/GMTueQ6gcbo/s1600-h/atago+001.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4ezREg0M6I/AAAAAAAAAvY/GMTueQ6gcbo/s320/atago+001.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442515780551062434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4ezSIUZRmI/AAAAAAAAAvg/8zN1qgdkV3A/s1600-h/atago+004.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4ezSIUZRmI/AAAAAAAAAvg/8zN1qgdkV3A/s320/atago+004.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442515798752577122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Aber bitte nicht nach den Namen fragen. Ich hab mir in den drei Tagen höchstens eine Handvoll gemerkt. Bei der Menge ist es echt schwierig, zumal man auf dem Hof draußen ja nicht nur mit der eigenen Gruppe, sondern mit allen Kindern zu tun hat.&lt;br /&gt;An diesem Tag (und auch am nächsten) bin ich übrigens mit dem Rad in den Kindergarten gefahren. Vor allem beim ersten Mal war ich echt unsicher. An jeder Straßenabzweigung habe ich mich wieder gefragt, ob ich nicht auf der falschen Seite fahre (okay, es waren Radwege, insofern also kein Beinbruch). Bin aber zum Glück unfallfrei im Kindergarten und später dann wieder zu Hause angekommen. Hab mich für meine Verhältnisse sogar wenig verfahren dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern war ich in der Giraffen-Gruppe, welche auch zu den (insgesamt drei) ältesten gehört, die bald ihre Abschlussfeier haben. Wako, eines der Mädchen aus der Gruppe, hat mich schon seit dem Vortag gebeten, das nächste mal zu den Giraffen zu kommen und schließlich hat sie mir ein Versprechen abgerungen, dass ich am nächsten Tag auf alle Fälle in ihre Gruppe komme und dann extra noch bei Ishihara-sensei nachgefragt, dass das auch okay ist.&lt;br /&gt;Am Nachmittag hatte ich mich dann etwas eher auf den Heimweg gemacht, weil wir 18 Uhr in Fukuoka-Shi (sozusagen die Hauptstadt der Präfektur Fukuoka, die denselben Namen hat. Das ist bei den Präfekturen generell so) zum EU-Kulturfest eingeladen waren und ich dort Herrn Nemoto kennenlernen konnte, der die Deutsch-Japanischen Kulturabende organisiert, an denen ich Samstags nun wöchtentlich teilnehmen werde. Dabei geht es darum, zu verschiedenen Themen Ähnliches und Unterschiede in der deutschen und japanischen Kultur zu diskutieren und meine Aufgabe ist es dementsprechend, Einblicke in die deutsche Seite zu geben. Das ist mir auch über Herrn Shimada vermittelt wurden. Der Abend war auch ziemlich interessant. Nur dummerweise hat die Busfahrt bis Fukuoka wegen überfüllter Straßen doppelt so lange gedauert wie üblich und wir waren erst 18 Uhr dort. Das Event selbst war schon recht interessant. Zu lachen gabs auch ein bisschen was, wenn man die Namen der Gerichte auf den Schildchen davor gelesen hat. Zu Bulgarien und Spanien kann ich nichts sagen, da kenne ich die Sprachen nicht, aber zumindest die deutschen Karten waren alles andere als Deutsch. Und die Schreiber kannten keine Umlaute ^^u. Aber lecker wars trotzdem =). Und man hat wieder ein paar Leute kennen gelernt, Visitenkarten bekommen und konnte ein nettes Programm mit Musik, Ikebana und Tombola genießen. Die Visitenkarten muss ich nachher übrigens erst mal durchsehen. Sind u.a. von einer deu-jap Interessensgesellschaft, die mich eingeladen hat, unbedingt mal bei ihnen vorbeizuschauen. Waren sehr nette Leute. Wenn es irgendwie möglich ist, würde ich da schon gern mal hingehen.&lt;br /&gt;Im Endeffekt war ich 23 Uhr ungefähr zu Hause, dann noch duschen und so und auf direktem Weg ins Bett. Ich war wirklich komatös müde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute fiel Radfahren leider aus, weil es am Vormittag schon genieselt hat. Spätestens am Nachmittag war ich dann richtig froh, dass ich den Niesel zuvor nicht ignoriert und trotzdem das Rad genommen hab, denn da hat es echt gegossen wie aus Eimern. Die Straßen schwommen, der Hof vor dem Kindergarten war ein einziges Schwimmbecken. Das hatte allerdings auch seine Vorteil: Kinder blieben drin und sind nicht so viel rumgerannt. Ergo: Ich musste auch nicht rennen ^^. Dafür haben wir zur Abwechslung relativ viel Zeit mit malen verbracht, also sitzend. (Ja, das ist ein sehr wichtiger Unterschied im Moment!)&lt;br /&gt;Der Vormittag war auch schön. Ich hab zwar die meiste Zeit damit kämpfen müssen, nicht jeden Moment einzuschlafen, aber soweit ich mich konzentrieren konnte, habe ich die erste Generalprobe für die Abschlussfeier der drei älteren Kindergartengruppen gesehen. Bisher hat jede Gruppe einzeln für sich geübt, diesmal haben sich alle im Zimmer der Giraffen-Gruppe versammelt, Stühle entsprechend aufgestellt und alles Mögliche geübt, vom geordneten Reinkommen übers stille Hinsetzen, Verbeugen und Bedanken, Übernahme von Urkunden und Geschenken und natürlich ihre Lieder und Rede. Die Lehrer halten zwischendurch ebenfalls kurze Reden und wahrscheinlich wird die eigentliche Feier an die zwei Stunden lang. Von dein Kleinen wird schon ziemlich viel erwartet. Aber sie scheinen es nicht als Belastung anzusehen. Es war auf jedenfall schön mit anzusehen, auch wenns nur die erste holperige, unvollständige Probe war. Die richtige Feier wird sicher klasse. Ist übrigens an einem Sonntag, also werde ich wahrscheinlich hingehen können. =)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-1804403632658088201?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/1804403632658088201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=1804403632658088201' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/1804403632658088201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/1804403632658088201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2010/02/nebenwirkungen-oder-kinder-huten-ist.html' title='Nebenwirkungen. Oder: Kinder hüten ist nicht nur Spiel &amp; Spaß'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4ezQT7dtEI/AAAAAAAAAvQ/fBN1FIE3z4Q/s72-c/atago007.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-2098472318785564045</id><published>2010-02-23T21:25:00.002+09:00</published><updated>2010-02-23T21:44:25.055+09:00</updated><title type='text'>Teezeremonie</title><content type='html'>Neben der üblichen Prozedur am Vormittag gab es heute am Nachmittag wieder 15 min "Unterricht", diesmal in traditioneller japanischer Teezeremonie. Ich wurde eingeladen zum Mitmachen und auch Hiroko, Kichiros Schwester, ist nach der Schule vorbei gekommen, hat an der Teezeremonie teilgenommen und sich danach auch noch mit um die Kinder gekümmert. Sie findet die Kleinen genauso süß wie ich. Einige kannten sie sogar noch, da sie vor einer Weile auch mal für einen Tag ausgeholfen hatte.&lt;br /&gt;Die traditionelle Teezeremonie übt sie übrigens schon seit 12 Jahren und dementsprechend gut ist sie auch. Sah toll aus. Für mich war es der erste Versuch und sie hat mir netterweise dauernd Tipps gegeben und mir gezeigt, was ich machen soll. Nur ein bisschen unpraktisch, dass sie mir gegenüber saß und ich demnach ständig spiegelverkehrt gedacht hab... Bei so einer Teezeremonie gibt es verdammt viel zu beachten. Wirklich jeder Schritt und jede Position haben ihre eigene Regel. Wie weit sitzt man vom Rand der Tatami-Matte weg, an welcher Stelle hebt man mit welcher Hand die Schale an, in welche Richtung dreht man den Schaumbesen zuerst, wie oft, etc... Das beginnt beim Reinigen der Utensilien vor dem Benutzen, über das eigentliche Zubereiten des Tees bis zum Reinigen nach dem Benutzen.&lt;br /&gt;Aber Tee und dazugehörige Süßigkeit (haben wir vorher gegessen) waren sehr lecker.&lt;br /&gt;Kichiro hat übrigens auch sechs Jahre lang Teezeremonie gelernt. Zwar konnte er nicht weiter machen, seit er zum Studium nach Tokyo gezogen ist, aber vielleicht frag ich nächstes Semester trotzdem einfach mal, ob er sowas nicht mal irgendwie für uns machen kann ^^. Müssen nur die ganzen Utensilien irgendwie auftreiben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten haben wir den Tag heute fast vollständig draußen verbracht. Das Wetter war so genial (ich konnte sogar nur im T-Shirt nach Hause fahren - um euch mal ein bisschen neidisch zu machen ;P ). Am Vormittag haben wir Brennball gespielt, ist das lange her, seit ich das das letzte Mal gemacht habe! Aber ich frage mich, aus welchem Land das wohl ursprünglich kommt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich nach wie vor relativ schwierig finde, ist es, so ein kleines Kind zu trösten, wenn es mal hinfällt oder aus sonstigem Grund anfängt zu weinen. Einer der ganz Kleinen (3-jährigen) hat z.B. beim Springen über die Reifen draußen (so wie Autoreifen, die halb im Boden stecken - gibts bei uns ja auch häufig) plötzlich angefangen zu weinen, als ich ihm nach oben geholfen hab. Vielleicht hat ihm die Höhe plötzlich Angst gemacht... Ich war schon froh, dass er sich ziemlich schnell wieder beruhigt hat, denn das ist echt beunruhigend, vor allem wenn man selbst grad auf so ein Kind aufpasst und es plötzlich losweint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Kleinen meinten heute, dass sie gern mal Deutschland sehen möchten. Ich bin gespannt, ob sie es mit ihren Eltern vielleicht irgendwann in die Tat umsetzen können. Es ist wirklich wahnsinnig süß und freut einen richtig, wenn sie doch so viel Interesse am eigenen Land zeigen. Viele fragen auch immer mal, was es in Deutschland z.B. für leckeres Essen gibt, ob es verschiedene (japanische) Dinge, Bräuche etc. auch in Deutschland gibt und sowas.&lt;br /&gt;Generell sind sie sehr wissbegierig. Vielleicht bleibt sogar das ein oder andere deutsche Wort im Verlauf der Woche hängen ^^. Nach "Auf Wiedersehen" haben sie jetzt schon öfters gefragt, aber das ist so lang, dass es für den Anfang schwierig zu merken ist. Aber mal sehen, vielleicht klappt es mit "Dankeschön.  =)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-2098472318785564045?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/2098472318785564045/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=2098472318785564045' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/2098472318785564045'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/2098472318785564045'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2010/02/teezeremonie.html' title='Teezeremonie'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-8440304380496709779</id><published>2010-02-22T21:47:00.002+09:00</published><updated>2010-02-22T22:34:40.706+09:00</updated><title type='text'>"Sensei! Sensei!"</title><content type='html'>Heute war also mein erster Praktikumstag im Kindergarten. Meine bisherigen Erfahrungen mit so kleinen Kindern waren - wenn auch von der Menge her verdammt wenig - bisher eher so, dass die Kleinen eine ganze Weile brauchen, bis sie Fremden gegenüber auftauen. Dementsprechend bin ich heute eigentlich auch mit der Erwartung hingekommen, den ganzen Tag mehr oder minder nur aus dem Abseits zugucken zu können und mit einer Mischung aus Angst und Neugier beobachtet zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Shimada hat mir zuerst den Kindergarten gezeigt und mir die Erzieher, soweit sie schon da waren, kurz vorgestellt. Dann hat mir eine der Erzieherinnen die einzelnen Räume gezeigt, wo überall zumindest schon ein paar Knirpse waren. Die meisten kamen erst etwas später mit dem Kindergarten-Bus oder wurden dann von ihren Müttern gebracht.&lt;br /&gt;Die Klassen sind dem Alter nach eingeteilt und dementsprechend unterscheidet sich die grundlegende Atmosphäre auch ziemlich. Ich war heute bei der "Löwen-Gruppe", das ist eine mit den 6-Jährigen (von dreien, glaube ich). Anfang März haben sie ihre Abschiedszeremonie vom Kindergarten und dafür wird im Moment schon fleißig geübt.&lt;br /&gt;Zuerst waren von der ganzen Gruppe nur drei, vier Mädchen da. Die haben sich erst mal individuell beschäftigt und Stifte und Malblock rausgeholt. Ich hab mich ein wenig dazugesetzt und ihnen das Zeichen-Spiel mit dem Falten erklärt, wo vier Leute jeweils Kopf, Oberkörper, Oberschenkel und Unterschenkel/Füße von irgendwas zeichnen, wobei die anderen jeweils nicht sehen dürfen, was einer gerade malt. War ganz lustig, was am Ende dabei rausgekommen ist. Und wenig später war die Gruppe auch schon so gut wie vollzählig.&lt;br /&gt;Bis dahin sind sie auch schon erstaunlich aufgetaut. Als wir zum Spielen rausgegangen sind, hatten bereits zwei der Kleinen meine Hände in Beschlag genommen *lach*. Und draußen wollten sie dann Hasche spielen. So süß, wie sie sind, konnte ich es ihnen einfach nicht abschlagen, allerdings war ich dadurch auch dauernd mit dem Fangen dran. Und die sind schnell. Das glaubt man gar nicht... *ächtz* Na ja, irgendwann bin ich dazu übergegangen, einfach schnell zurückzutippen, wenn wieder jemand ankam. Das hat dann der ganze Rest allerdings übernommen, sich im Kreis um mich positioniert und von allen Seiten angetippt, wenn ich mich grad nicht in ihre Richtung gedreht habe. Na ja, zumindest nicht mehr rennen... Also Sport hab ich die Woche über sicher genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drinnen wurden dann die gesammelten Werke des letzten Jahres wieder ausgeteilt, weil die Gruppe ja bald in die Schule kommt und nun so langsam alles mit nach Hause nehmen muss. Wirklich süß, was sie so alles gemalt und gebastelt haben. Hat mich sehr an meine Zeit im Kindergarten erinnert. Auch gesungen haben sie viel, die Erzieherin meiner Gruppe hat dabei immer Piano gespielt (es steht in so ziemlich jedem Raum eins, glaube ich). Dann haben wir alle gemeinsam Mittag gegessen, wobei sogar das Aufräumen im Anschluss absolut reibungslos verlief. Ich war richtig erstaunt, dass man den Kindern einfach nur einmal was sagen musste und schon haben sie es gemacht. Nicht nur beim Essen. Auch später, als sie ihre Spielsachen wieder wegräumen sollten.&lt;br /&gt;Auch mit dem Lesen und Schreiben sind die meisten aus dieser Klasse schon ziemlich weit. Die Erzieherin meinte, im Kindergarten lernen sie das nicht direkt, aber viele Eltern bringen ihren Kindern zu Hause schon die Silbenalphabete bei. Schreiben können sie die Zeichen zum Teil auch schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sie übrigens auch unheimlich mögen ist Einrad-Fahren. Damit fangen zum Teil die Dreijährigen schon an und die Sechsjährigen aus meiner Gruppe haben sich einfach nur an einem Pfosten hochgezogen und sind dann losgeradelt. Quer über den Hof. Ich hab es auch mal kurz versucht, weil sie mich drum gebeten haben, mitzufahren, aber das ist ja dermaßen wackelig, dass ich von dem Ding ganz schnell wieder runter bin.&lt;br /&gt;Zu dem Zeitpunkt hingen beim Herumlaufen dann auch schon fünf Knirpse an meinen Armen. Total niedlich! Beim Spielen war das ein wenig schwierig, weil niemand von seinem Einrad runter wollte, aber loslassen kam auch nicht infrage. Insofern HINGEN sie im wahrsten Sinne des Wortes *lach*. Also falls ich die nächsten Tage Muskelkater hab, weiß ich, wovon. Einzeln sind die Kleinen echte Fliegengewichte, aber bei der Menge...&lt;br /&gt;Und sie kommen immer wieder angerannt, rufen "Sensei! Sensei!" und wollen spielen oder mir irgendwas Tolles berichten oder zeigen ^^. Das eine Mädchen hat winzige Muscheln am Strand gefunden, ein anderes hat aus Lehm beim Spielplatz einen Hasen-Kopf geformt. Man könnte sie die ganze Zeit knuddeln. Und eigentlich tut man eh nix anderes, denn sie hängen sowieso dauernd an einem dran. (Ob ich eins mitnehmen kann, bevor ich gehe...?)&lt;br /&gt;Ach ja, für die, die das Wort "Sensei" noch nicht kennen: Das ist die übliche Anrede für Lehrer (an der Schule) oder Dozenten (Uni) und hat im Kindergarten demnach eine ähnliche Nuance. Ich bin praktisch direkt in den Rang einer Erzieherin erhoben worden ^^u. Gleich früh am Morgen habt mich die Erzieherin meiner Gruppe auch als "Nancy-sensei" vorgestellt. Das erste Mal so genannt zu werden, klingt schon erstaunlich. Ich denke, ich brauch noch eine Weile, bis ich mich daran gewöhnt habe, denn es klingt einfach so viel Respekt in dieser Anredeform mit, die ich als noch nicht mal fertig studierter Student so gar nicht verdient habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 14 Uhr sind die meisten mit dem Bus wieder nach Hause gebracht wurden. Ein Teil blieb noch da und hatte Englisch-Unterricht. Der Lehrer (Taro) ist auch Japaner, ist aber in Amerika aufgewachsen und spricht daher als Muttersprache Englisch. Meine Erzieherin hat mir erzählt, dass er vor ca. acht Jahren nach Izuka-shi gekommen ist und damals auch noch nicht viel Japanisch gesprochen hat.&lt;br /&gt;Ich hab ihn bei Gelegenheit mal gefragt, ob ich mir seinen Unterricht ein bisschen mit ansehen kann, weil es mich wirklich interessiert hat, wie er es anstellt, so kleinen Kindern was zu vermitteln (die beherrschen ja wirklich schon so einige Wörter und Wendungen!) und sie dabei auch so riesigen Spaß an der Sprache haben lässt. Wirklich, alle meinten, sie finden Englisch toll, als ich sie gefragt hab.&lt;br /&gt;Jedenfalls meinte er aber erst mal, das mit dem Zusehen wäre schwierig. Die anderen Erzieher haben mir dann erzählt, dass bisher noch niemand bei seinem Unterricht zugesehen hat, nicht mal die Eltern der Kinder. Er ist wohl unglaublich schüchtern und es bringt ihn total aus dem Konzept, wenn ein Fremder mit dabei ist. (also doch typisch japanisch irgendwie ^^)&lt;br /&gt;Daher war ich umso erstaunter, als eine der Erzieherinnen plötzlich mit ins Zimmer kam und meinte, dass ich mich die letzten 15 Minuten mit reinsetzen und zusehen darf. Wow. PREMIERE! Ich hab mich total geehrt gefühlt. Und wirklich, sein Unterrichtsstil ist klasse. Alle Wörter, Wendungen, Grammatik usw. ist völlig in Spiele integriert. Er führt sehr viel vor, mit Mimik und Gestik, spielt gemeinsam mit den Kindern verschiedene Tätigkeiten nach und bringt sie damit natürlich alle zum Lachen. War ein wunderbarer Anblick. Wie ein Vater, der mit seinem kleinen Kind rumalbert. Wirklich kein Wunder, dass die Kinder Englisch so toll finden und auch Taro-sensei unheimlich lieb haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar deutsche Wörter habe ich auch zwischendurch mit ihnen geübt. Guten Morgen, guten Tag, guten Appetit, zählen bis 10... Sie haben immer mal wieder gefragt, was das ein oder andere auf Deutsch heißt, ich hab es ein, zweimal vorgesprochen und sie haben versucht, es nachzusprechen. Als ich mich am Nachmittag mal vor der ganzen Gruppe vorstellen sollte, wollten sie wissen, was "Dankeschön" heißt. Einige haben es mir sogar noch mal nachgerufen, als das ganze Mittags-Programm vorbei war und ich wieder ins Lehrerzimmer gegangen bin. Wirklich süß ^^.&lt;br /&gt;Und bei den Kleinen merkt man deutlich, wie genau ihr Gehör noch ist, was die ganzen kleinen sprachlichen Nuancen angeht. Erwachsene brauchen bisweilen Jahre, um Wörter in einer Fremdsprache so gut auszusprechen, wie die Kleinen das auf Anhieb geschafft haben. Ihr Englisch wird später sicher mal verdammt gut. Und ich bin gespannt, ob bis morgen noch ein bisschen was von dem Deutsch hängen geblieben ist. ^^&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-8440304380496709779?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/8440304380496709779/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=8440304380496709779' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/8440304380496709779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/8440304380496709779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2010/02/sensei-sensei.html' title='&quot;Sensei! Sensei!&quot;'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-4709536707251960608</id><published>2010-02-21T23:12:00.011+09:00</published><updated>2010-02-21T23:49:31.922+09:00</updated><title type='text'>Ankunft in Fukuoka</title><content type='html'>Seit heute Mittag bin ich nun in Fukuoka und wirklich, ich bin hier angekommen und war total geplättet. Das Haus ist einfach nur - man möge mir meine Wortwahl aufgrund mangelnden Wortschatzes verzeihen - ja, es ist einfach nur krass. Unglaublich krass. Richtig Ehrfurcht erregend im ersten Moment. Und das enormste daran ist die Vorstellung, dass Kichiro hier ja aufgewachsen ist! O_O&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber mal von vorn...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang war der Flug. Und der allein hat auch schon seine kleinen Höhepunkte bereit gehalten. Zum einen war ich das erste mal am Haneda-Flughafen, wo die ganzen Inlands-Flüge starten. Yurie und ihre Familie haben mich sogar extra mit dem Auto hingebracht - nachdem wir nach den ersten zehn Minuten noch mal umkehren mussten, weil ich doch tatsächlich mein Handy liegen gelassen hab...&lt;br /&gt;Aber am Ende waren wir trotzdem pünktlich. Und der Flug war klasse. DENN: Ich hatte zwischendurch folgenden Ausblick aus dem Fenster:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FAzD_gkeI/AAAAAAAAAtw/QYvAMXns8Q0/s1600-h/Kyushu-Flug+%286%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FAzD_gkeI/AAAAAAAAAtw/QYvAMXns8Q0/s320/Kyushu-Flug+%286%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440701070829457890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der seltsame Hügel da mitten in der Wolkendecke ist nichts anderes als der Fuji-san von oben. Yurie meinte schon, dass ich ihn wohl sehen werde, und ich hatte erst Angst, ihn zwischen all den anderen Bergen vielleicht zu verpassen, aber so war es natürlich einfach *lach*. Und es sah echt klasse aus. Kommt auf dem Bild eigentlich gar nicht richtig rüber. So nah dran wie hier war ich auch noch nie, höchstens der Rückweg vom letzten Gasshuku, als Ohta-sensei Franzi und mich im Auto mitgenommen hat, kommt da ungefähr ran. Aber so von oben sieht es natürlich viel schöner aus.&lt;br /&gt;Wir sind fast direkt drüber geflogen, deshalb hat man ihn leider nicht so oft zu Gesicht bekommen, aber zwischenzeitlich hab ich die Rückansicht noch kurz abpassen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FBvZH5pgI/AAAAAAAAAuA/kLAn4qxJHmc/s1600-h/Kyushu-Flug+%288%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FBvZH5pgI/AAAAAAAAAuA/kLAn4qxJHmc/s320/Kyushu-Flug+%288%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440702107293951490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Flughafen in Fukuoka wurde ich von Herrn Shimada und seiner Frau abgeholt. Zum Glück haben wir uns (bzw. sie mich) leicht gefunden, denn soweit ich das gesehen habe, hatte ich das einzige ausländische Gesicht im ganzen Flugzeug.&lt;br /&gt;Herr Shimada ist unheimlich nett und sehr offen. Das hat mir gleich ein wenig Sicherheit gegeben und das Reden ein wenig erleichtert, weil man sich nicht mehr so extrem steif gefühlt hat wie beim E-Mail-Schreiben, wo man wirklich sehr auf die höfliche Sprache achten muss. Frau Shimada schien mir anfangs etwas zurückhaltend. Ich vermute, sie hat sonst nicht so viel Kontakt zu Ausländern und es war erst einmal schwierig überhaupt einzuschätzen, wie sie mit mir umgehen soll, aber im Lauf des Tages sind wir auch noch warm geworden.&lt;br /&gt;Zuerst einmal waren wir essen. Ramen. Tonkotsu Ramen. Das ist eine besondere Spezialität von Fukuoka, wo statt Soyasoße Knochenmark (?) von Schweineknochen für die Suppe verwendet wird. Dadurch sieht die natürlich auch nicht braun, sondern weiß aus. Sehr lecker. Und keiner beschwert sich mehr, wenn ich schlürfe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann das Haus. DAS HAUS!!! Gott...&lt;br /&gt;Womit wir wieder beim Anfang wären. Ich glaube, ich kann den Eindruck, den ich zu Begin vom Haus hatte, hier kaum wiedergeben. Es fing bereits am Eingang an. Alle, die schon mal in Japan waren, werden sich sicherlich an diese relativ großen dunkelbraunen Holztore erinnern, die so ein bisschen wie Tempeltüren anmuten. Vor so einem Ding hat das Auto geparkt. Und während wir ausgestiegen sind, erklärte mir Frau Shimada, dass das Tor der Haupteingang ist, welcher normalerweise verschlossen ist und nur heute für meine Ankunft geöffnet wurde. Insgesamt gibt es drei Eingänge. Den zweiten, welcher mir auf dem Weg durch den Vorgarten (im japanischen Stil. Mit geharktem Sand links und rechts vom Weg) gleich noch gezeigt wurde, benutzt die Familie normalerweise. Durch den dritten Eingang kommen und gehen die Angestellten, die zum Reinigen und dergleichen öfters kommen.&lt;br /&gt;Eigentlich hätte ich auch von draußen gern schon ein Foto geschossen, aber ich habs nicht mehr geschafft. Daher hier nur ein kleiner Eindruck vom Fenster aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FDqXZQXPI/AAAAAAAAAuI/9RGT7chWz1s/s1600-h/Shimada_Haus04.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FDqXZQXPI/AAAAAAAAAuI/9RGT7chWz1s/s320/Shimada_Haus04.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440704219953782002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Haus selbst ist schon relativ alt und ganz im japanischen Stil. Richtig hübsch und antik angehaucht. Mit Holzdielen, Papierschiebetüren, Tatami-Zimmern... Mein Zimmer ist übrigens - na ja, eigentlich Kichiros Zimmer ^^u. Ich mach auch nix kaputt, Kichiro! Versprochen!&lt;br /&gt;Und hier noch ein paar Eindrücke (das erste Foto zeigt eine Holz-Verzierung, die über den Türen an so ziemlich jedem Raum zu sehen ist):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FETglflKI/AAAAAAAAAug/GHRydv82Fwg/s1600-h/Shimada_Haus03.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FETglflKI/AAAAAAAAAug/GHRydv82Fwg/s320/Shimada_Haus03.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440704926795666594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FElvgh84I/AAAAAAAAAuo/N_QgTsxXMS4/s1600-h/Shimada_Haus01.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FElvgh84I/AAAAAAAAAuo/N_QgTsxXMS4/s320/Shimada_Haus01.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440705240039027586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FETAtpGQI/AAAAAAAAAuY/v1Tdx1c-ZUQ/s1600-h/Shimada_Haus02.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FETAtpGQI/AAAAAAAAAuY/v1Tdx1c-ZUQ/s320/Shimada_Haus02.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440704918239910146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Frau Shimada mir die Wohnung soweit gezeigt und alles erklärt hatte, habe ich mich kurz ausgeruht, ein wenig ausgepackt und den letzten Blogeintrag schnell veröffentlicht. Dann bin ich mit Frau Shimada und Kichiros Schwester (Hiroko, 3. Klasse Oberschule) ein bisschen in die Stadt gefahren. Viele Läden machen hier schon ziemlich früh zu, deshalb konnten wir uns nicht so viel ansehen, aber insgesamt war es doch sehr schön. Zuerst waren wir im alten Teil der Stadt und haben eine alte Einkaufsstraße besichtigt, die schon zur Edo-Zeit von den Daimyô, den Landesherren, als Durchfahrtsstraße auf dem Weg zum Shogun diente. Zu der Zeit gab es die Regelung, dass alle Daimyô des Landes mitsamt ihrem Gefolge alle drei Jahre zum Shogun nach Tokyo reisen müssen und das Ganze verlief jedes Mal natürlich sehr prunkvoll.&lt;br /&gt;Im Moment ist die Straße sehr schön geschmückt, weil das Puppenfest, Hina-Matsuri, für Mädchen vor der Tür steht (3.3.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FFi9bt5wI/AAAAAAAAAuw/NwRi4sMnB78/s1600-h/Izuka+%281%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FFi9bt5wI/AAAAAAAAAuw/NwRi4sMnB78/s320/Izuka+%281%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440706291748955906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls interessant war die Uhr, die über einem der Läden in die Wand eingearbeitet ist. Zu jeder vollen Stunde gibt es dort ein Glockenspiel, bei dem die Reise der Daimyô nachgestellt ist und man eine Reihe von Holzfiguren sieht, die durch die Straße, wie sie zur damaligen Zeit aussah, von rechts nach links ihre Reise durchführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FGVQku_pI/AAAAAAAAAvI/oSmDypkR5M8/s1600-h/Izuka+%282%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FGVQku_pI/AAAAAAAAAvI/oSmDypkR5M8/s320/Izuka+%282%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440707155880509074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zwischen den Spielzeiten des Glockenspiels verschwinden sämtliche Figuren hinter der Wand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FGG3wsqdI/AAAAAAAAAu4/IgzLwLGNQFE/s1600-h/Izuka+%283%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FGG3wsqdI/AAAAAAAAAu4/IgzLwLGNQFE/s320/Izuka+%283%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440706908701632978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Noch kurz zu Hiroko. Kichiros Schwester ist wirklich klasse. Wir haben uns auf Anhieb prima verstanden und konnten über alles Mögliche reden. Anscheinend haben wir viele Gemeinsamkeiten. Wie z.B. einen Vogel, der Coco heißt! Okay, ihrer ist ein Nymphensittich (daneben gibt es noch einen...Zebrafink? Na jedenfalls klein, grau, niedlich und mit sehr hübscher Singstimme) und im Garten einen Hund. Die Vögel sind übrigens beide unglaublich zahm und Coco kann ein ganzes Lied nachpfeifen! Auf Kommando sogar. Sowas hab ich noch nicht erlebt. Selbst unser Graupapagei (= mein Coco ^^) spricht zwar alles Mögliche nach, aber ganz sicher nicht auf Kommando, der Dickschädel.&lt;br /&gt;Jedenfalls - von Yurie abgesehen ist es mir (zumindest hier in Japan) noch nie passiert, dass ich so schnell mit jemandem absolut auf einer Wellenlänge lag. Die kommenden Wochen werden sicher schön. Wenn ich nicht gerade arbeite, wollen wir auch einiges zusammen machen.&lt;br /&gt;Und apropos arbeiten: Morgen muss ich um sieben raus, also werde ich an der Stelle Schluss machen und schlafen gehen. Ich bin gespannt, wie mein erster Tag wird. In der Anfangszeit betreue ich die Kinder im Kindergarten mit und schaue mir an, wie den Kleinen schon die ersten grundlegenden Dinge beigebracht werden und helfe dann auch mit, wo ich kann.&lt;br /&gt;Danach werde ich einen kleinen Deutschkurs an der Oberschule leiten und zum Schluss in die Stadt Fukuoka fahren, wo die Ingeneurs-Fachschule ist, und dort dem Japanisch-Lehrer in der Klasse der Austauschstudenten assistieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-4709536707251960608?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/4709536707251960608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=4709536707251960608' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/4709536707251960608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/4709536707251960608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2010/02/ankunft-in-fukuoka.html' title='Ankunft in Fukuoka'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4FAzD_gkeI/AAAAAAAAAtw/QYvAMXns8Q0/s72-c/Kyushu-Flug+%286%29.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-4594792908084373309</id><published>2010-02-21T16:02:00.005+09:00</published><updated>2010-02-26T21:03:24.931+09:00</updated><title type='text'>Tokyo im Schnelldurchgang</title><content type='html'>Inzwischen bin ich in Fukuoka angekommen und weil es mit dem Internet die letzten Tage schlecht aussah, konnte ich zwischendurch nicht mehr berichten, wie genau meine zwei Tage in Tokyo nun ausgesehen haben. Den Blogeintrag dafür habe ich allerdings offline geschrieben und gespeichert ^^.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;--- Samstagabend, 20.2. ---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten zwei Tagen habe ich vieles nachholen können, was ich das letzte halbe Jahr über vermisst habe.&lt;br /&gt;Freitag war im Grunde recht anstrengend. Nachdem ich wegen des Jetlags nun doch nicht mehr als vier Stunden geschlafen hatte, kam ich früh so gar nicht aus dem Bett – äh, Futon. Doch im Verlauf des Tages hat sich die Müdigkeit zum Glück langsam zurückgezogen. Für 12 Uhr hatte ich mich mit einer Freundin aus der Japanologie in Akihabara am Electronic Town-Exit verabredet. Bin grad so pünktlich angekommen – mitsamt sämtlichen Gepäck, weil ich ab diesem Tag bei Yurie, einer Freundin von meinem Auslandsjahr, übernachten konnte – und hab mich dann am Ausgang positioniert und auf meine Verabredung gewartet. Und gewartet. Und gewartet... 13 Uhr war ich immer noch allein und musste mich schließlich auf den Weg machen, mein Wörterbuch zur Reparatur bringen und noch ein neues Wörterbuch für einen anderen Freund von der Japanologie kaufen. Eigentlich wollte ich das gemeinsam mit besagter Freundin machen. Und ich hätte noch ein Lehrbuch bekommen sollen, was mir für mein Praktikum helfen würde. Tja, dumm gelaufen...&lt;br /&gt;Aber zumindest das neue Wörterbuch hab ich bekommen. Nachdem ich den gesamten Elektronik-Distrikt MIT Koffer hoch und runter gelaufen bin und überall Preise verglichen hab. Die Leute an den Läden haben nämlich überall gesagt, sie würden für das neueste Modell einen Rabatt anbieten, der ein Stück unter dem Preis der anderen Läden liegen würde. Nur eine konkrete Zahl hat mir keiner verraten wollen. Hab mir letztendlich einen ungefähren günstigsten Preis ausgedacht und bin dann zu dem Laden zurückgegangen, wo der Verkäufer am freundlichsten war, und hab das Wörterbuch schließlich fast 4.000 Yen billiger bekommen. Immerhin ^^. Nur meine Arme waren inzwischen fast taub vom Koffer-Ziehen. Eins ist mir zwischendrin plötzlich aufgefallen: Dieses Gefühl des Neuen, Ungewohnten, was mich die Anfangszeit in Japan lange begleitet hatte, fehlte völlig. U-Bahn, Bahnhöfe, Kaufhäuser, die Atmosphäre auf den Straßen... Alles war noch genau wie immer, als ob ich nie weg gewesen wäre. Selbst die Orte, die ich aufsuchen wollte, habe ich alle gleich wiedergefunden, ganz ohne verlaufen, was eigentlich völlig untypisch ist für mich.&lt;br /&gt;Weiter nach Shibuya. Tags darauf (=heute) wollte ich ein paar Freunde wieder sehen und meinen Geburtstag ein bisschen vorfeiern, also habe ich dort im Sweets Paradise Plätze reserviert. Das „Sweets Paradise“ ist ein All-you-can-eat-Restaurant, wo es, wie der Name schon sagt, hautpsächlich Süßes gibt. Eis, Schokolade, Kuchen, Kuchen, Kuchen ^^.&lt;br /&gt;Und natürlich wieder mit Koffer im Schlepptau, denn viel Zeit war auch nicht mehr, bis ich mich mit Yurie in Shinjuku treffen wollte. Satsuki kam zur selben Zeit in Shinjuku an (16:00 Uhr) und abends, 19:00 Uhr, haben wir noch Shu und Chu getroffen und sind gemeinsam ins Izakaya gegangen. (Katrin: Shu ist jetzt wirklich wieder ganz der Alte. ^^) Wir haben eine halbe Ewigkeit dort gegessen und erzählt und zwischendurch wieder einen Haufen alberne Fotos geschossen, von denen ich hier ganz sicher keins zeigen werde ;). Halb zwölf waren wir zu Hause bei Yurie.&lt;br /&gt;Ah, und zwischendurch wurden Purikura geschossen! Kurz bevor wir Shu und Chu getroffen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4DaxNUSLPI/AAAAAAAAAto/cLlmOaXxNbg/s1600-h/image002.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4DaxNUSLPI/AAAAAAAAAto/cLlmOaXxNbg/s400/image002.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440588888786742514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(vlnr: Yurie, Satsuki, ich)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Heute morgen war das Aufstehen noch ein wenig schwieriger als am Tag davor, weil der Jetlag trotz ereignisreichem Freitag immer noch nicht richtig weg war. Keine Ahnung, ob ich die Nacht überhaupt geschlafen habe. Müde war ich jedenfalls erst am Morgen, als es eigentlich Zeit zum Aufstehen wurde. Aber insgesamt wurde es trotzdem ein richtig toller Tag.&lt;br /&gt;Yuries Eltern müssen auch Samstags arbeiten und waren deshalb beide schon außer Haus, sodass wir nur zu zweit gefrühstückt haben. Den Vormittag über hat sie mir ihre Wohngegend ein wenig gezeigt, ich hab noch ein bisschen was in der Drogerie gekauft und eine Bluse fürs Praktikum im Uni Qlo bekommen. In der Nähe war auch noch ein Book Off, wo ich dank Yuries Beratung noch drei neue Bücher kaufen konnte, die recht interessant klingen ^^. Außerdem hat sie mir erklärt, was die 上 (oben), 中 (Mitte) und 下 (unten) bedeuten, die manchmal auf den Buchrücken stehen. Ich dachte bisher, das sind unterschiedliche Schwierigkeitsstufen, je nachdem, wie viele Kanji der Leser kennt. Völlig falsch. Die Zeichen stehen für mehrreihige Bücher, also Band 1, 2 und 3. Wenn es nur 2 Bände gibt, wird das mittlere Kanji weggelassen und man benutzt nur das erste und letzte.&lt;br /&gt;14 Uhr habe ich mich mit ein paar Freunden in Shibuya getroffen. Ursprünglich habe ich 7 Leute gefragt, ob sie kommen wollen, nur dummerweise war ich am Abend zuvor ja so spät zu Hause, dass die Hälfte von denen meine Nachricht zu den genauen Treff-Informationen nicht mehr gelesen hat und wir am Ende zu viert ins Sweets Paradise gegangen sind: Martina (Japanologie Halle), Ayaka (Freundin von der Sophia Uni) und: Kiyohiko! (Vor zwei Jahren über den Tandem-Austausch kennen gelernt und auch während des Auslandsjahres öfters getroffen) Dass sogar die beiden kommen konnten, war echt große Klasse. (Franzi: Kiyo hat sogar noch Kontakt mit Ryuichi! *lach*)&lt;br /&gt;Die folgenden 1 ½ Stunden haben wir uns erst mal den Bauch vollgeschlagen mit allem möglichen Süßkram. Kiyo, Ayaka und Martina kannten sich vorher nicht, haben sich aber auch alle super verstanden, sodass es echt lustig war.&lt;br /&gt;Im Anschluss wurden wieder Purikura-Bilder gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4Dawrj0iZI/AAAAAAAAAtg/AXFbvf74AiM/s1600-h/LoveIt_A_R%7E01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 285px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4Dawrj0iZI/AAAAAAAAAtg/AXFbvf74AiM/s400/LoveIt_A_R%7E01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440588879725103506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4Dav1Xn2vI/AAAAAAAAAtQ/bD7uglz-SOY/s1600-h/LoveIt_A_R.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 285px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4Dav1Xn2vI/AAAAAAAAAtQ/bD7uglz-SOY/s400/LoveIt_A_R.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440588865178426098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4DawBogf6I/AAAAAAAAAtY/aaNtiyykymc/s1600-h/LoveIt_A_R%7E00.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 285px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4DawBogf6I/AAAAAAAAAtY/aaNtiyykymc/s400/LoveIt_A_R%7E00.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440588868470472610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(links: Kiyo, Ayaka, rechts: Martina, ich)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Von meiner Freundin, die ich am Vortag verpasst hatte, hab ich auch noch mal eine Nachricht bekommen. Sie ist extra noch mal von Ginza nach Shibuya gekommen, um mir das Buch zu geben &gt;&lt;. Hat was gut bei mir.&lt;br /&gt;Dann das nächste kleine Highlight des Tages: Karaoke! Richtiges Karoke, zum ersten Mal seit sechs Monaten! Es war einfach klasse ^^. Wir waren zwar nur 1 ½ Stunden, aber für den Anfang reicht das ja auch. 20:30 Uhr habe ich mich wieder mit Yurie an ihrem Bahnhof getroffen und dann gemeinsam mit ihren Eltern Abendbrot gegessen. Bei Yurie kocht der Vater das Essen, was für japanische Familien ziemlich untypisch ist. Aber auf alle Fälle war es unheimlich lecker und viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel erst einmal zu meiner Ankunft in Tokyo. Von meinen ersten Eindrücken in Fukuoka (Stadt: Izuka-shi) berichte ich heute Abend, denn Herr Shimada, Leiter der Schule, bei dem ich das Praktikum mache (und derzeit wohne), hat mir angeboten, mir die Stadt zu zeigen. ^^&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-4594792908084373309?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/4594792908084373309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=4594792908084373309' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/4594792908084373309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/4594792908084373309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2010/02/inzwischen-bin-ich-in-fukuoka.html' title='Tokyo im Schnelldurchgang'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/S4DaxNUSLPI/AAAAAAAAAto/cLlmOaXxNbg/s72-c/image002.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-7650129592713101179</id><published>2010-02-18T21:44:00.002+09:00</published><updated>2010-02-18T21:59:43.465+09:00</updated><title type='text'>Japan, Klappe die Dritte</title><content type='html'>Als ein Zeichen meines guten Willens, dass ich den Blog diesmal bis zum Ende durchhalte (oder zumindest fasst), kommt hier gleich der erste Eintrag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich bin wieder in Japan! 13:25 Uhr meine Wohnung verlassen, bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und weiß glänzender Landschaft die heimatlichen Gefilde per Zug verlassen, PÜNKTLICH (trotz Umsteigen mit nur 5 Min. Wartezeit in Erfurt) um 17:50 Uhr in Frankfurt am Flughafen angekommen und dann erst mal ganz in Ruhe gefrühstückt und nebenbei zum Check-In spaziert.&lt;br /&gt;Ja, gefrühstückt. Nicht, dass ich verschlafen hätte oder so. Aber ich war heute morgen so fürchterlich aufgeregt wie schon ewig nicht mehr. Ob ich das mit dem Praktikum wirklich hinbekomme, ob die Bahn ausnahmsweise mal pünktlich fährt... Jedenfalls habe ich keinen Bissen hinter bekommen. &gt;&lt;&lt;br /&gt;Aber jetzt ist alles wieder im grünen Bereich. Der Abflug in Frankfurt war schön. Bei Nacht sieht die Stadt wesentlich besser aus als tagsüber.&lt;br /&gt;Nur schlafen konnte ich im Flugzeug mal wieder so gut wie nicht. Dafür sorgen der Mangel an Bequemlichkeit und die mühsam niedergekämpfte Reiseübelkeit schon. Im Zug von Narita bis Tokyo war auch nicht viel mit schlafen, denn ich bin an Terminal 2 angekommen, also der 2. Haltestelle meines Zuges. Abfahrtsort ist das 1. Terminal, dementsprechend voll war es auch schon und ich durfte bis 15 Minuten vorm Aussteigen stehen (also rund 45 min rumstehen). Dabei habe ich auch erstmals deutlich gemerkt, dass ich mit meinen neuen Schuhen noch etwas Geduld haben muss, bis die richtig eingelaufen sind. x_x Egal. Schräg gegenüber gab es zumindest hübsche Gesichter zum Rüberschielen *lach*.&lt;br /&gt;In Ueno hat mich meine Gastmutter sogar abgeholt. An demselben Bahnhof hatten wir uns im Sommer auch verabschiedet, sodass es sich irgendwie so anfühlte, als ob ich bloß gerade aus dem Urlaub wieder zurück gekommen bin. Auch in meiner Gastfamilie ist noch fast alles beim Alten. Gut, es gibt eine neue Austauschstudentin aus Amerika, Ari, Shotaro, der Enkel meiner Gastmutter, ist deutlich gewachsen und spricht jetzt alles Mögliche nach, was man ihm vorsagt und er antwortet sogar auf einfache Fragen, die man ihm stellt. Generell hat man schon nach wenigen Minuten gemerkt, dass er Gesprächsinhalte sehr gut versteht, auch wenn er noch nicht groß darauf reagiert. Wirklich erstaunlich... Ja...und da wäre noch Buchi, die Hauskatze. Ihr merkt man deutlich an, dass sie alt geworden ist. Und dünn...&lt;br /&gt;Aber dem Rest der Gastfamilie geht es gut. Beim Abendessen mit Shirashi-Sushi, Miso-Suppe und etwas Sake zum Anstoßen, hatte ich plötzlich das Gefühl, als wäre ich nie weg gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel als erster kleiner Einstieg.&lt;br /&gt;Die nächsten zwei Tage werde ich, wenn überhaupt, sicher wenig schreiben, weil es einfach noch nicht viel Neues gibt. Morgen versuch ich, mein elektronisches Wörterbuch zur Reparatur zu bringen und unsere Kurzstipendiaten kaufen sich auch gleich das neue Wörterbuch.&lt;br /&gt;Abends treffe ich Yurie, Chu, Satsuki und einige andere Freunde vom SIS-Zirkel wieder, mit denen Katrin und ich im Auslandsjahr zweimal übers Wochenende weggefahren sind in die Umgebung von Tokyo. Ich bin gespannt, wer alles kommt :D.&lt;br /&gt;Übermorgen wird mein Geburtstag ein wenig vorgefeiert, da treffe ich ein paar Freunde in Shibuya und am nächsten Tag (Sonntag) geht es am Vormittag auch schon weiter Richtung Fukuoka, Kyushu. Und ab dann wirds auch wieder spannend! =)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8071481327389178058-7650129592713101179?l=fushiginanihon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/feeds/7650129592713101179/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8071481327389178058&amp;postID=7650129592713101179' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/7650129592713101179'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8071481327389178058/posts/default/7650129592713101179'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fushiginanihon.blogspot.com/2010/02/japan-klappe-die-dritte.html' title='Japan, Klappe die Dritte'/><author><name>Zephyr</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05100694312339023085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oa0VCaLlh5k/SQHrbXVKv1I/AAAAAAAAAaQ/KP_34hw_cfc/S220/kleines+Hasenohr_2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8071481327389178058.post-743769112341900032</id><published>2009-06-08T23:49:00.003+09:00</published><updated>2009-06-08T23:53:09.401+09:00</updated><title type='text'>Sie lebt noch!</title><content type='html'>...aber berichtet wird trotzdem nicht. Ich komm einfach nicht dazu. Keine Ahnung, wie ich das fertig gebracht hab, aber im Moment kan
