Donnerstag, 15. September 2011

Osten trifft Westen in der Yokohama-Arena

Das Ferienende kommt mit schnellen Schritten näher und dementsprechend bleibt immer weniger Zeit für lustige Ausflüge und spannende Geschichten. Aber solange es noch ein wenig zu berichten gibt, will ich schnell noch mal etwas schreiben.

In letzter Zeit sind einige Freunde aus Deutschland hier angekommen bzw. werden noch ankommen, die im kommenden Semester oder Jahr ebenfalls in Tokyo sein werden. Im Moment fühlt sich das eher so an, als hätte ich Besuch aus der Heimat bekommen, aber wenn der Alltagstrott sich erst wieder eingestellt hat, verfliegt das sicher ganz schnell wieder.
Seit Mittwoch, den 7.9., sind Katha und David hier im Shimoda, und Susi, die einen Tag vor den beiden angekommen ist, wohnt auch ganz in der Nähe, in Shin-Maruko (drei Bahnhöfe weiter). Mit den dreien war ich am Mittwochabend erst mal bei Ôtoya im Hiyoshi-Bahnhof essen.
Ungefähr zur selben Zeit ist noch eine weitere Deutsche von der Uni Düsseldorf ins Wohnheim eingezogen und wohnt zusammen mit Judith und mir in der 3. Etage. Als ich mich mit ihr über die Japanologie an ihrer Uni unterhalten habe, ist mir erst so richtig klar geworden, wie klein unser Institut in Halle eigentlich ist, mit je 60-70 Erstsemestern in den letzten zwei Jahren (mein Jahrgang hatte eine Zulassungsbeschränkung, sodass nur 36 Leute in meinem Jahr, 2006, angefangen hatten) und so schätzungsweise 20 Verbliebenen Studenten ab dem 4./5. Semester. In Düsseldorf fangen jährlich über 200 Leute an und Tabea meinte, in ihrem Jahrgang waren es am Ende des 4. Semesters wohl immer noch um die 60 Leute!

Am Mittwoch, den 8.9., hatte Yuri, eine der neuen japanischen Doppelmaster-Studentinnen, eine kleine Party bei sich zu Hause veranstaltet und Judith und mich sowie einige andere Freunde, hauptsächlich vom vergangenen Gasshuku, mit eingeladen. Yuri wohnt mit ihrem Bruder zusammen in Shinagawa. Shinagawa! Das ist eines der Business-Viertel von Tokyo, hauptsächlich aus Hochhäusern mit Glasfassaden und durchgehend neuen, schönen Wohnungen, die noch dazu alle ein Stück größer zu sein scheinen als die durchschnittliche in Tokyo verfügbare Wohnfläche. Ja, in diesem Shinagawa wohnt Yuri zusammen mit ihrem Bruder - der übrigens gerade nicht zu Hause war, weshalb die Party auch extra auf diesen Tag gelegt wurde. Die Wohnung war jedenfalls der Wahnsinn. Tolles Bad, große Küche und das Wohnzimmer und Yuris Zimmer standen dem in nichts nach. Die Wohnung war sicher größer als meine WG-Wohnung in Neustadt. Und wenn man bedenkt, dass Wohnmieten in Tokyo ja generell schon 2-3mal so teuer sind wie in Halle und man bei Shinagawa sicherlich davon ausgehen kann, dass es sicher 4-5mal so teuer sein dürfte, dann bleibt einem da echt die Spucke weg. Ich muss mir unbedingt ein paar Leiter von Wohnungsvermietungen oder so als Freunde suchen. ;)
Nachdem wir alle das leckere Essen verputzt haben, was Yuri gekocht hat, hat sich die ganze Gruppe ein wenig aufgelöst und, grob gesagt, in zwei Gruppen aufgeteilt, von denen eine im Wohnzimmer geblieben ist und die andere sich in Yuris Zimmer verdrückt hat. Da, so hatte einer entdeckt, stand nämlich eine Gitarre! Und die wurde natürlich zum Renner des gesamten restlichen Abends. Und ich habe bei der Gelegenheit mal wieder gemerkt, wie viele Lieder ich inzwischen wieder verlernt habe. Wenigstens eine Handvoll sollte ich mir wirklich noch mal richtig beibringen. Und die Ausrede, ich hab hier ja keine, zählt nicht, weil ich zu Beginn meines Auslandsjahres eine E-Gitarre inclusive Verstärker von einem meiner Wohnheim-Vormieter ergattern konnte. Aber ich sag ja jedes Mal, dass ich wieder häufiger üben will, und mach am Ende doch wieder nix...

Sonntag, der 11.9., wurde für etwas kulturelle Bildung genutzt und gleichzeitig haben Franzi und ich endlich in die Tat umgesetzt, was wir uns seit vor dem Ferienbeginn ganz fest vorgenommen hatten: Uns mal mit Jacqueline (aus unserem Jahrgang) zu treffen und gemeinsam einen tollen Tag zu verbringen. Das Ergebnis war ein Ausflug nach Ueno, beginnent mit der Besichtigung einer Ausstellung über griechische Kunst (hauptsächlich Plastiken). Seit dem weiß ich, dass ich mir irgendwann die Ilias mal durchlesen sollte. Geht ja gar nicht, wie löchrig mein Griechenland-Wissen im Vergleich zu den beiden ist! Anschließendem war Entspannen in einem Café ganz in der Nähe angesagt und danach ein gemütlicher Spaziergang Richtung Akihabara. Auf dem Weg dahin hat uns eines der riesigen Kaufhäuser so verführerisch angelächelt, dass wir letztlich noch einen kleinen Abstecher nach drinnen gemacht haben, wo wir (mal wieder) einen Heidenspaß mit der japanischen Mode hatten. Und ebenfalls auf dem Weg nach Akihabara: Ein Spiele-Center mit Purikura-Automaten!

 

Jetzt hat das Handy auch wieder einen schönen neuen Bildschirm-Hintergrund bekommen.

Am Montag, den 12.9., gab es am Tatsunokuchi-Tempel in der Nähe von Enoshima ein Matsuri (Fest), was ich mir unbedingt ansehen wollte, da ich diesmal noch nicht einen richtigen Festumzug besucht habe, seit ich in Japan bin - bzw. seit der Sommer angefangen hat, denn die Feste finden hauptsächlich zwischen August und September statt.
Rund um den Tempel war die Straße bereits zu beiden Seiten mit verschiedenen Ständen gesäumt, an denen man Essen, Eis, Getränke, Masken, Spielsachen - alles mögliche halt - kaufen konnte. Gegen Nachmittag, als ich angekommen war, war es noch ziemlich angenehm, dort langzulaufen und sich alles in Ruhe anzusehen. Gegen Abend hin sah das dann schon ganz anders aus. Das Fest am Tatsunokuchi-Tempel muss eines der bekanntesten Feste dieser Region sein, was nicht nur Anhand der vielen Stände und der immer größer werdenden Besuchermassen deutlich wurde, sondern auch am Festumzug an sich. Im Gegensatz zum Sanja-Matsuri in Asakusa werden hier zwar keine Omikoshi tanzend durch die Gegend getragen, aber bei einem Tempel, der oben auf einem Hügel liegt und nur über eine Treppe erreichbar ist, wäre das auch ein reichlich gefährliches Unterfangen geworden. Nein, die einzelnen Veranstalter kamen mit Standarten und Musikinstrumenten, teilweise durch parolenartige Chorgesänge untermauert, sich gegenseitig anfeuernd. Und dabei hatten alle Aufführenden so einen riesen Spaß, dass es einfach nur wunderbar war, all dem zuzusehen. So zog sicherlich zwei Stunden lang eine Festgruppe nach der anderen an mir vorbei.

 Beim Goldfische-Angeln. Die weniger Begabten konnten den Standbetreiber auch einfach bitten, die gewünschten Fische mit dem richtigen Kescher rauszuholen. Das Mädchen weiter vorn war allerdings ziemlich gut. Hat mit einem einzigen Papierkescher mindestens vier Fische rausgeholt.

 Der Tatsunokuchi-tera, an dem das Matsuri veranstaltet wurde.

 Mein Stützpunkt, auf einem Podest von ca. vier Stufen, bat wirklich eine super Aussicht.

 Apropos "Aussicht": Hinter dem Tempel geht es noch ein Stück weiter den Berg hoch, bis man im Hintergrund sogar das Meer sehen kann.

 Abends, als es dunkel war, ging der Umzug dann los. Eine Runde durchs Stadtviertel und weiter bis zum Tempel, der die Endstation bildete. Hier: Teil einer der "Musikkapellen", hauptsächlich mit trommelartigen Instrumenten ausgerüstet.

 
 Wer selbst nichts zu tragen hatte, half fleißig beim Anfeuern (Person links neben dem Standartenträger).

 Einige Gruppen hatten diese und ähnlich hübsch geschmückten, beleuchteten Wägen dabei.

 
 Hier eine Gruppe mit vielen kleinen Standarten und -trägern.

 Man beachte die Gesichter des Standartenträgers und der anderen Leute dieser Festgruppe: Mit genau diesem euphorischen Eifer haben alle Züge ihre Vorstellung gegeben.

 Und einige hatten sogar richtig was drauf und schwangen diese schweren Teile wie ein Putzteufel den Staubwedel. Wirklich unglaublich, wie die Dinger manchmal geflogen sind - ohne kaputt zu gehen, wohl gemerkt! Ich hätte sie mit Sicherheit zerhauen...

 Auch oft gesehene Instrumente: Mit einem Resonanzfell bespannte Ringe. Gab es in ganz verschiedenen Größen. Und obwohl sie keinen Korpus besaßen, haben sie doch ordentlich Krach gemacht.

 Auch Flötenspieler gab es immer mal.

 Man beachte den Mönch hinten auf der Treppe: Damit die einzelnen Gruppen nicht allzu ewig gefeiert haben, wurde immer mal eine Durchsage gemacht, dass man bitte weitergehen möge. Oder auch mal zwei, drei Durchsagen, die dann auch deutlich genervter klangen.

 
 
 Den Typen, der dort so herausragt, habe ich echt gefressen. Stellt sich dort vorn, in der ersten Reihe, eine kleine Leiter auf und steht da die ganze Zeit dumm rum und versperrt allen anderen die Sicht! Dabei hat er von seiner Position aus eh die besten Fotos machen können. Leider waren keine Steine zum Werfen in der Nähe.

 Hier ein schönes Beispiel dafür, wie fleißig sich auch die Jüngsten engagiert haben.

 Das kleine Mädchen auf Papis Schultern: So süß!!!

 Ich dachte schon, ich hätte gar kein Foto mehr von den Star-Wars-Mönchen abbekommen. Es war so wunderbar anzusehen, wenn sie mit ihren "Lichtschwertern" den Verkehr vor dem Tempel geordnet haben.

Wie man sieht: Um diese Standarten zu schwingen, braucht man richtig Muskeln!

Ja, das war das Matsuri. Nun habe ich schon wieder einen Kilometer Weblog geschrieben und man fragt sich inzwischen wahrscheinlich, was der komische Titel eigentlich soll. Nun, der bezieht sich auf Dienstag, den 13.9. Ein Tag von unglaublichem interkulturellen Wert. Linkin Park, mittendrin auf ihrer Welttournee, haben einen Zwischenstopp in Yokohama eingelegt und dort in der Arena ein Konzert gegeben. Und ich hatte 'ne Karte dafür! Yay! Zusammen mit 'nem Kumpel.
Und mit dem fing das interkulturelle Erlebis eigentlich schon an. "Dank" ihm weiß ich jetzt, was genau man unter "kolumbianischer Unpünktlichkeit" zu verstehen hat. Ich selbst war ja auch schon spät dran, 20 Minuten, weil ich vorher noch in der Uni war (Japanisch-Einstufungs-Test fürs neue Semester. Und unsere Lehrerin hat uns lieberweise heute schon das Ergebnis verraten: Ich bin diesmal in Level 12 gekommen, das höchste Sprachlevel, soweit ich weiß. Cool! :D ). Aber zurück zum Treffen: Ich, 20 min unpünktlich, und hab nicht mal Bescheid gegeben. Jeder meiner deutschen Freunde hätte mir ordentlich die Leviten gelesen. Bei meinem Kolumbianer hieß das allerdings nur, dass ich selbst noch mal gut eine Stunde warten konnte, bis er endlich in Shin-Yokohama angekommen war und sich von 'nem total anderen Ende des Bahnhofs aus bis zur Arena durchgeschlagen hatte. Ich war, gelinde gesagt, angepisst. Ich glaube, Kolumbien wäre wohl kein Land für mich.
Dann ging es weiter mit einer Runde japanischer Ordnung: Zur besseren Sortierung der Warteschlange wurde der Bereich vor dem Stadion mit anwachsender Menschenmenge abgesperrt und in geordnete Bahnen geleitet, durch die man nach Einlass-Beginn relativ schnell in den Innenraum gelangte. Aber ein bisschen übertrieben haben sie es schon: Direkt an der Tür, nach der Taschen-Kontrolle, meinte die Frau, die dort mein Ticket kontrolliert hat, ich müsse den anderen Eingang weiter links nehmen, weil mein Platz ja in Block "DL" (D, links) ist. Okay, wieder raus, draußen nachgefragt - zur Sicherheit - wo man sich denn anstellen müsse. Der Sicherheitsmensch antwortete darauf erst mal ganz normal: "Da können Sie auch gleich hier durch gehen" und zeigte in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Ich ihm die Situation von gerade eben erklärt, und da hat er uns halt schnell durch eine der Absperrungen in die Schlange daneben gelassen. Diesmal auch ohne Probleme reingekommen - und von drinnen aus umgedreht. Man müsse sich vorstellen, ihr steht in einer einzigen, großen Eingangshalle, wo noch nicht mal was abgesperrt ist. Hinter euch Türen, haufenweise, links wie rechts. Und bloß 1, 2 Türen weiter von der, durch die ihr dann selbst gekommen ist, ist die Tür, durch die man euch nicht durchgelassen hat. Auf barrierefreier Sichtlinie. Jetzt war mir auch klar, warum der Sicherheitsmensch so selbstverständlich gemeint hätte, wir könnten ruhig "hier" rein gehen. Tja, entweder die Frau wollte ein paar Ausländer ärgern und hat uns deshalb 'ne Extra-Runde drehen lassen, oder ihr Ordnungssinn grenzt an himmelschreiende Dummheit. Weil ich ihr zumindest nix Böses unterstellen wollte, hab ich mich entschieden, an letzteres zu glauben, und war erst mal sprachlos. - Okay, ich gebs zu, ich hab mit meinem Kumpel über sie gelästert.
Ordnung, Teil II, der Innenraum: Ich muss dazu sagen, dass ich, seit ich die Karten von der Post entgegengenommen und ausgepackt habe, ehrlich irritiert war, weil mir dort eine Platznummer zugewiesen worden war und ich somit dachte, fälschlicherweise Sitzplatz-Karten gekauft zu haben. Dabei sind Stehplätze bei einem Konzert wie von Linkin Park doch ein absolutes MUSS! Aber angekommen im Innenraum habe ich dann beruhigt festgestellt, dass wir doch Stehplätze hatten. Nur war das hier ein wenig anders strukturiert, als ich das aus Deutschland gewohnt bin: Die vordersten Reihen in Nähe der Bühne waren extra eingezäunt. Schön und gut soweit, das kennt man ja. Was mir neu war: Man kann auch den gesamten restlichen Freiraum in Gehege einteilen, das waren dann Block B, C und D, die wiederum je noch mal in ein linkes und ein rechtes Gehege unterteilt waren. Und genau so habe ich mich dann auch gefühlt, als ich in meinen Stall reingelassen wurde (nach erneutem Vorzeigen der Karte, damit sichergestellt werden konnte, das ich auch richtig bin), mein Kumpel und ich die ersten Leute dort, noch dazu aus Deutschland und Kolumbien, in einer Halle, die sich binnen der nächsten dreiviertel Stunde fast durchgehend mit Japanern füllen würde. Ich hab mich gefühlt wie eine Attraktion im Zoo.
Zum Glück hielt dieses Gefühl nur an, bis der Raum endlich voll war mit seinen gut 30.000 Besuchern und sich damit endlich eine richtige Konzert-Atmosphäre eingestellt hat. Und auch Japaner können Stimmung machen, wenn sie auf ein Rock-Konzert gehen und nach den ersten paar Liedern dann auch endlich langsam auftauen. Geklatscht wurde natürlich von Anfang an. Auch hin und wieder gepfiffen. Und natürlich gejubelt, als die Band auf die Bühne kam. Aber bis die Arme (fast) alle richtig oben waren und die Leute auch mal rumgehüpft sind, hat es ein wenig gedauert. Auch schön war die Ansage der Band nach dem 3. oder 4. Lied: "Hey YH (=Yokohama), wie geht's euch heute?!" - "..." *Stille*
Aber wie gesagt, es wurde besser. Sicherlich auch deshalb, weil die Lieder wirklich gut waren. Ich hatte mir ein wenig Sorgen wegen der Playlist gemacht, da das ja Linkin Park's "Thousand Suns"-Tour war, und ich ausgerechnet das dazu gehörige Album so gut wie überhaupt nicht kenne. Ich glaube, vier oder fünf Lieder hab ich mal gehört, aber da hört es auch schon auf. Ca. 60% der Playlist waren aber von den drei älteren Alben, bei denen ich auch anständig mitsingen konnte. Vor allem einige der Jungs in den Reihen hinter mir waren auch vollauf dabei, was natürlich ordentlich für Stimmung gesorgt hat. Und auch die Lieder, die ich nicht kannte, waren wirklich gut (live wirkt ja sowieso meist alles noch viel besser als auf einem Album).
Gegen 21 Uhr war das Konzert dann vorbei, zwischenzeitlich hat beim Anfeuern schon stellenweise meine Stimme versagt (wenn man im hintersten Gehege eingepfercht ist, muss man natürlich umso lauter sein) und für den Rest des Abends blieb ich heiser. Aber es hat sich vollauf gelohnt. Ich bin glücklich, dass ich etwas geschafft habe, was schon lange auf meiner "Muss ich einmal im Leben gemacht haben"-Liste stand, und es war umso verrückter, dass ich diese Band ausgerechnet hier in Japan live sehen konnte. Wenn jetzt bitte noch die Red Hot Chili Peppers herkommen würden, wäre das Auslandsjahr perfekt. ;)

Kommentare:

カタリナ hat gesagt…

ooh wenn du vielleicht nochmal was von einem Sommer Matsuri hörst sagst du mir bescheid ich würde soooo gerne auf eins gehen.... >o<
<3

Drea hat gesagt…

Die purikula sind TOTAL schön, vor allem das untere, wie Drei Engel für Charly ^_^