Samstag, 20. August 2011

Überlebenstraining: Mit dem Seishun-18-Kippu nach Fukuoka und zurück

Hier ist er nun also, der seit Wochen angekündigte Eintrag zu meiner Reise quer durchs südliche Japan. 9 Tage Bahn, Meernähe, saubere Luft, Sightseeing und Entspannung - Zugfahrten ausgeklammert.

Am Donnerstagvormittag, den 28. Juli, begann die Reise mit dem vorläufigen Ziel: Nara.
Ich hatte geplant, wie schon vor einem Jahr, das Seishun-18-Kippu (auf Deutsch ungefähr: 18-Jahre-Jugend-Ticket) zu nehmen. Man bekommt es für 11500 Yen (nach aktueller Umrechnung 104 Euro) und kann als Einzelperson insgesamt fünf beliebige Tage innerhalb der Ferienzeit damit herumfahren. In ganz Japan. Somit ist man pro Tag nur für 2300 Yen (20 Euro) unterwegs und könnte vom Morgengrauen bis zum letzten Nachtzug so weit fahren, wie man möchte. Der Haken daran: Das Ticket gilt nur für die Bummelzüge.
Meine erste Strecke von Tokyo bis Nara ist ungefähr genauso lang wie die Entfernung Dresden-München. Fahrzeit: 10 Stunden. Umsteigen: 6mal. Geht eigentlich noch. Ich hatte überall einen Sitzplatz und war mit Buch, Musik und Nintendo ausgerüstet, womit die Zeit ganz gut totgeschlagen werden konnte. Und trotz des wolkenverhangenen Himmels gab es schöne Landschaftsaussichten mit viel Natur zu bestaunen.

Echte Natur! In und um Tokyo nach wie vor eine Seltenheit.

Hübsches kleines Dorf direkt am Meer.

Leider hatte ich mir für die Zugfahrt kaum was zu Essen und nichts zu trinken mitgenommen, weil ich angenommen hatte, bei irgendeinem der Umstiegs-Bahnhöfe mir schnell mal was kaufen zu können. Leider wurde daraus nichts, weil die Umstiegszeiten doch recht knapp bemessen waren. Und auf dem letzten Stück gab es noch eine knappe Stunde Verspätung durch die Rush-Hour in Kyoto, sodass ich viel später als erwartet in Nara ankam und dort dann erst mal schnellstmöglich mein Hotel gesucht habe, bevor ich doch vor der geschlossenen Tür übernachten muss. Hotel nach kurzer Busfahrt auch gleich gefunden und festgestellt: Das liegt am Ende der Welt - oder zumindest der Stadt. Nicht mal ein 24h-Konbini in der Nähe. Und im Hotel selbst gab es außerhalb der festgelegten Essenszeiten nur einen Getränkeautomaten, an dem man sich bedienen konnte. Na ja, wenigstens was trinken...

Hab geschlafen wie ein Stein, 8 Uhr morgens am 29. Juli ausgecheckt und bin Richtung Stadtzentrum zurück gegangen. Am nächstbesten Kombini habe ich mir dann erst mal ein reichliches Frühstück gekauft und nachgeholt, was ich tags zuvor nicht geschafft habe. Anschließend zum Tourismus-Point gegangen, wo man mir eine Sightseeing-Route für den Tag erstellt hat und los ging es!
Mein erstes Ziel war der Tempel Horyû-ji, UNESCO-Weltkulturerbe, auf dessen Gelände sich die ältesten Holzgebäude der Welt befinden. Der Tempel selbst wurde im Jahr 607 errichtet. Leider hat sich bei mir zu dem Zeitpunkt keine wirkliche Begeisterung für den Tempel einstellen können, denn noch auf dem Weg dahin hat sich mein exzessives Essverhalten erst mal in Form extremer Übelkeit und Schwindel gerächt, sodass ich zwischenzeitlich eine gute halbe Stunde auf halber Wegstecke nur auf einer Bank gesessen und mit meinem Magen darum gekämpft habe, ob das Frühstück nun drin bleibt oder nicht.
Am Ende habe ich zwei weitere Tempel in der Nähe ausgelassen und war viel eher wieder am Hauptbahnhof in Nara als beabsichtigt, bin Richtung Nara-Park geschlurft und habe mich dort auf eine Parkbank gelegt und eine Weile geschlafen. Danach fühlte ich mich endlich wieder besser und konnte die Stadt, den Park und die ganzen Tempel- und Schreinanlagen auch richtig genießen.

Der Teich "Sarusawa-ike", an dem ich erst mal eine Weile geschlafen hbe.

Auf der Tempelanlage des Kokufuku-ji (das Bild weiter oben gehört auch dazu)

Ein Reh im Nara-Park!

Und noch mehr davon! Und später kamen noch viel, viel mehr.

Weil sie so schön zahm und verfessen sind, werden sie auch manchmal übermütig.


Nächster touristischer Höhepunkt: Die riesige Schreinanlage des Kasuga-Taisha.

Weiter ging es mit einem Spaziergang durch einen anderen Teil des Nara-Parks.

Nächstes Ziel: Der Tôdaiji-Tempel.

Im Hauptgebäude dieses Tempels ist die größte Buddha-Statue Japans, mit einer Höhe von 16,2m, zu bestaunen.

Sozusagen "nebenan" befand sich eine weitere Tempelanlage.

Abends bin ich noch ein Stück weiter durch den Park gelaufen, habe mir einige Einkaufsstraßen angesehen und nach einem der alten Grabhügel gesucht, ein Kofun-Grab, welche vom 3. bis zum 6. Jahrhundert als Grabstätten von Herrscherfamilien angelegt wurden. Laut meinem Stadtplan hätte es ganz in meiner Nähe eines geben müssen. Aber egal, wie und wo ich gesucht habe, ich habe es einfach nicht gefunden. Und inzwischen war es auch dunkel, der Wind frischte auf und wenig später fing es an zu regnen, sodass ich die Suche letztendlich aufgegeben habe und in ein Manga-Café in Bahnhofsnähe gegangen bin, um am nächsten Morgen in aller Frühe meine Weiterreise anzutreten.

So stand ich am Samstagmorgen, 30. Juli, um 6 Uhr schon wieder auf dem Bahnhof, diesmal mit mehr Proviant im Gepäck, um für die Weiterfahrt bis nach Îzuka gewappnet zu sein. Geplante Fahrtdauer: 14 1/2 Stunden. Umsteigen: 10mal. Die Strecke entspricht ungefähr der Distanz Hannover-München. Damit wurde das Rumgefahre langsam wirklich anstrengend. Aber zumindest hatte ich diesmal ausreichend Essen dabei.
Und am Bahnhof in Shin-Îzuka wurde ich bereits herzlich von Herrn Shimada begrüßt, der mich extra abholen gekommen ist. Und bevor es zu Kichiro nach Hause ging (der zu dem Zeitpunkt gerade in Deutschland war, sodass wir uns in seiner Heimat leider mal wieder verpasst haben, was mir allerdings das Glück verschaffte, wieder in seinem Zimmer wohnen zu können), sind wir noch schnell am Atago-Kindergarten vorbeigefahren. Eigentlich befand sich auch der Kindergarten gerade mitten in der Ferienzeit und es gab nur wenige Eltern, die wegen der Arbeit ihre Kinder tagsüber für ein paar Stunden vorbeibrachten. Dementsprechend war tagsüber normalerweise auch nur ein Teil der Erzieher da. Aber am Tag meiner Ankunft hatte ein Fest stattgefunden, bei dem sehr viele Kinder, ehemalige Kindergartenkinder und natürlich alle Eltern eingeladen gewesen waren. Obwohl gegen 20:30 Uhr, als wir dort ankamen, schon rege Aufbruchsstimmung herrschte, hatte ich so noch einmal die Gelegenheit, viele Erzieher aus der Zeit meines Praktikums zu sehen. Und ich bin eingeladen worden, während meines Aufenthaltes in Îzuka noch mal einen Tag vorbeizukommen, wofür der 1. August gleich vorgemerkt wurde.
Dann ging es aber erst mal nach Hause. Auf dem Weg dahin frage ich noch, wie es Akiko-san, einer der Tanten von Kichiro, geht, die mich letztes Jahr in Kobe so lieb bei sich aufgenommen hatte, und staunte nicht schlecht, als ihr Gesicht mich gleich als erstes begrüßte, nachdem ich zur Tür reinkam. Von ihr und Frau Shimada habe ich dann gleich noch ein leckeres Abendessen bekommen, habe geduscht und bin ins Bett gefallen.

Ab hier ging dann der ruhigere Teil meiner Reise los. So viel gab es für mich inzwischen ja nicht mehr zu entdecken in Îzuka und Fukuoka. Beziehungsweise war das diesmal einfach nicht mein Hauptziel. Ich wollte vor allem die Leute noch einmal wiedersehen, die ich während meines Praktikums im Februar/März 2010 kennenlernen konnte und die mir damals so viel geholfen haben. Am Sonntag, den 31. Juli, bin ich mit dem Überlandbus nach Fukuoka gefahren, um mit Herrn Nemoto und noch fünf weiteren Mitgliedern seines deutsch-japanischen Kulturkreises gemeinsam Abendbrot zu essen. Obwohl Herr Nemoto schon seit einem Weilchen sein Pensionsalter erreicht hat, ist er fit und aktiv wie eh und je. Seit wir uns das letzte Mal gesehen haben, hat er ein Deutschlehrbuch für Japaner herausgegeben sowie einen jährlich erscheinenden Bericht über die deutsch-japanischen Beziehungen sowie die Aktivitäten der deutsch-japanischen Gesellschaft Westjapans. Ein Exemplar davon hat er mir geschenkt, was ich mir jetzt in Ruhe durchlesen kann. Aufgrund des 150-jährigen Jubiläums deutsch-japanischer Beziehungen ist die diesjährige Ausgabe besonders umfangreich. Ich habe auch eine Einladung bekommen, einen Artikel für die Ausgabe vom nächsten Jahr zu schreiben. Wenn ich noch jemanden finde, der mir mein Amateur-Japanisch korrigiert, will ich diese Gelegenheit auf keinen Fall verstreichen lassen!

Montag war der 1. August, der Tag, an dem ich vormittags noch mal zum Kindergarten gehen wollte. Am Tag meiner Ankunft war es bereits dunkel gewesen, als ich dort war, weshalb man nicht viel sehen konnte draußen, aber diesmal, bei Tageslicht, fiel mir zuerst auf, wie sehr sich die Atmosphäre im Sommer doch von der im Frühjahr unterschied. Natürlich grünten jetzt ganz andere Bäume und Pflanzen als damals, aber die Erzieher haben sich ebenfalls der Jahreszeit angepasst und mit den Kindern überall auf dem Gelände einige Gemüsepflanzen gezogen, an denen überall schon reife Früchte hingen: Gurken, Goya-Gurken, Paprika, Auberginen und noch mehr.
Seit meiner Praktikumszeit ist der Kindergarten bereits zwei Jahrgänge weiter. Die damals ältesten Kinder sind schon einen Monat nach Ende meines Praktikums in die Grundschule gekommen und sind jetzt, ein weiteres Jahr später, bereits Zweitklässler. Dementsprechend sind die Kinder aus den damals jüngsten Gruppen inzwischen in den drei ältesten Gruppen, Löwe, Giraffe und Bär. An einige von ihnen konnte ich mich auch noch erinnern, aber weil Ferien waren, sind an dem Tag nicht mehr als 30 Kinder insgesamt da gewesen, alle unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Gruppen, die wie bei der alltäglichen Betreuung an den Nachmittagen alle gemeinsam gespielt haben. Aber einige wenige waren trotzdem noch unter ihnen, die sich scheinbar noch an mich erinnern konnten.
Das Wetter war - wie fast jeden Tag seit Ende der Monsunzeit - einfach super, sodass am Vormittag alle draußen am Wasser spielen konnten. Die Erzieher haben dafür einige Wannen und Planschbecken mit etwas Wasser vorbereitet. Das hat mich an meine Grundschulzeit erinnert, wo wir das in den Sommerferien auch oft gemacht haben.

Am Dienstag, den 2. August, habe ich mir abends mit Hiroko (Kichiros Schwester) und ihrem Vater zusammen ein Feuerwerk am Fluss in Îzuka angeschaut. Hiroko hat mir extra einen Yukata von sich geliehen, sie selbst hatte auch noch einen zweiten, was die Feuerwerks-Stimmung dann wirklich perfekt gemacht hat.


Wenn ich schon extra bis nach Fukuoka fahre, kann ich dort ja nicht nur faulenzen. Deshalb gab es für Mittwoch, den 3. August, einen richtigen Tagesplan: Ausflug nach Nagasaki!
Mit Frau Shimadas Hilfe habe ich herausbekommen, dass man mit dem Überlandbus relativ schnell und günstig bis nach Nagasaki fahren kann, was sich im Westen an der Küste der Insel Kyushu befindet. Nagasaki ist einerseits natürlich wegen des Atombombenabwurfs vom 9. August 1945 bekannt. Für Japanologen ist es aber auch deshalb interessant, weil sich in Nagasaki der einzige Hafen befand, an dem zur Zeit der Landesabschließung (Beginn ca. 1633 bis 1854) Handel mit dem Westen betrieben wurde, namentlich mit den Holländern. Allen anderen westlichen Ländern war in dieser Zeit der Zutritt zu Japan verboten gewesen.

Die Region um den Hafen von Dejima. Wirklich wunderschöne Gegend. Es war Liebe auf den ersten Blick.


Eines von vielen Denkmälern zum Atombombenabwurf, in der Nähe des A-Bomb-Museums.

"Ground Zero", der Platz, über dem die Atombombe detoniert ist.

Friedensstatue auf dem Ground Zero.

Stadtansicht an einem der Kanäle in Nagasaki.

Die ganz normalen Wohn- und Arbeitsgebiete der Stadt bieten einen eher nüchternen Eindruck. Man merkt deutlich, dass die Stadt nach dem Atombombenabwurf und den daraus resultierenden Großbränden zu großen Teilen zerstört worden war und dann schnell wieder aufgebaut wurde. Traditionelle Häuser sieht man gar nicht, alles ist modern, aber eher in diesem pragmatischen Stil der Nachkriegszeit, dem ich als Kunstliebhaber einfach nichts abgewinnen kann. Vieles aus der Zeit sieht inzwischen halt leider einfach nur noch alt und billig aus. Aber der Hafen wird mir auf ewig unvergesslich in Erinnerung bleiben.

Donnerstag, 4. August. Spätestens seit meiner Fahrt von Nara nach Îzuka habe ich diesen Tag gefürchtet, denn er konnte nur schlimmer werden. In einem Anflug jugendlichen Leichtsinns habe ich mir bei meiner Reiseplanung vorgenommen, an diesem einen Tag bis nach Nagoya durchzufahren, was noch mal ein Stück hinter Nara liegt, in Richtung Tokyo. Fahrzeit: 15 Stunden 10 Minuten. Umsteigen: 12mal. Entfernung fast so weit wie Bremen-München.
Mein Fazit des Tages: Das mach ich echt nie wieder. Zwischendurch gab es nicht mal Toiletten im Zug und beim Umsteigen reicht die Zeit ja immer nicht, was den Stressfaktor des ewigen Herumreisens noch mal um einiges verschlimmert hat. Ich hatte von der Fahrt zwei Tage später noch Bauchschmerzen...
Aber abends (na ja...nachts) konnte ich dafür Ohta-sensei wiedersehen, den Lehrer, der das Deutsch-Gasshuku 2008 und 2009 organisiert hatte, zu dem auch Franzi und ich eingeladen gewesen waren. Kurz vor zehn hat er mich am Bahnhof begrüßt, ich habe schnell meine Sachen ins Hostel gebracht, wo man am Eingang freundlicherweise einen Umschlag mit Schlüssel für mich bereitgelegt hatte, und dann haben wir uns ein nettes Lokal zum Abendessen gesucht. Ohta-sensei fährt ab August 2012 für ein Jahr zu Forschungszwecken nach Deutschland, genauer genommen forscht er dann an der MLU in Halle!
Gegen Mitternacht bin ich dann ins Hostel zurück gegangen - das übrigens absolut schön war! Hinterm Haus hatte sich ein kleiner japanischer Garten versteckt, den man unten von der ersten Etage aus bewundern konnte, es gab ein sehr gemütliches Wohnzimmer für die Gäste und mein Zimmer war auch super.

Internetzugang gabs auch, und zwar kostenlos. Nur hatte ich an dem Abend keine Zeit und keine Nerven mehr, noch irgendwas im Internet zu machen. Aber ein bisschen schade fand ich es dann schon, dass ich nur diese eine, kurze Nacht dort bleiben konnte. Hat mir wirklich super gefallen dort.
Wobei - ein echtes Missgeschick ist mir dann doch passiert: Ich wollte vorm Duschen schnell noch auf Toilette, mach die Tür auf und sehe, dass da schon jemand drin steht. Im ersten Moment habe ich die Situation gar nicht richtig erfasst und dachte, der steht auch nur an, denn direkt gegenüber der Tür war noch eine Tür, die ganz offensichtlich zur Toilette geführt hat. Auf den zweiten Blick ist mir dann allerdings aufgefallen, dass der Kerl vor 'nem Pissoir stand und dann war mir auch klar, warum er so zusammengezuckt ist und sich so fahrig verhalten hat.

...

Wo ist das gottverdammte tiefe, dunkle Loch, wenn man es am dringendsten braucht, um schnellstmöglich im Boden zu versinken?!
Hilfe, war das peinlich... Aber ich muss zu meiner Verteidigung sagen: Warum schließt der auch nicht ab, wenn er in 'nem Hostel auf 'ner öffentlichen Toilette ist?
Und zumindest hat er sich nicht dafür gerächt und ist ins Bad reingeplatzt, als ich anschließend geduscht hab.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück nach Tokyo, einige Pannen und viele schöne Erlebnisse reicher, ausgeruht von Fukuoka und erschöpft von den Zügen. Und ich hatte meinen Bedarf an schöner Natur erst einmal wieder gedeckt. Jetzt schaff ich auch das nächste halbe Jahr hier zwischen Yokohama und dem Mita-Campus.

Hier noch einige Eindrücke von meiner Rückfahrt:

Supertolles Wetter, das seit Nara unverändert angehalten hat.

Blaues Meer, wunderschön anzusehen, egal, wohin man sah.

Lotusfelder in der Nähe von Iwakuni (ein Stück vor Hiroshima). Wer auf der Großansicht genauer hinschaut, wird erkennen, dass einige der Pflanzen noch geblüht haben.

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