Dienstag, 12. Juli 2011

Tokyo in Bildern, Teil 2

Als kleinen Einschub für zwischendurch wollte ich mal wieder einige Bilder hochladen, die ich in den letzten Wochen geschossen habe.
Zum Einen habe ich mich, mit meiner Kamera bewaffnet, endlich einmal genauer auf meinem Campus umgesehen und einige wirklich hübsche Ecken entdeckt.

Versteckt zwischen einigen Sträuchern und Bäumen befindet sich dieses kleine Häuschen, was scheinbar schon seit ewig langen Zeiten als Diskussions- und Vortragshalle genutzt wird.

Am Südgebäude, wo ich im Februar häufig meinen Sprachunterricht hatte, erreicht man von der Außentreppe aus diese Terrasse, die mit ihren Bäumen und durch die etwas abseitige Lage eigentlich ideal zum Ausspannen oder Arbeiten ist.

Von der Terrasse aus kann man direkt in den Schulhof der Tokyo-Oberschule (die Mädchenschule) schauen. Judith, eine Kommilitonin von mir, hat zu Schulzeiten dort einen einjährigen Schüleraustausch gemacht.

Und mein persönliches Highlight auf dem Campus: Die Terrasse, oben in der 7. Etage im neuen Gebäude. Mit kleiner Gartenfläche und einmaliger Aussicht auf den Tokyo-Tower. Meine Freistunden habe ich in letzter Zeit öfters hier verbracht.

Man kann es an den Fotos schon erahnen und an Erzählungen und Franzis Blog wissen die meisten wahrscheinlich auch schon, wie schrecklich warm es hier seit einigen Wochen ist. Offiziell soll jetzt um diese Zeit wohl der Monsun, die erste Regenzeit in Japan, vorbei sein, aber rein praktsich sieht man hier schon seit gut zwei Wochen nichts mehr von monsunartigen Regengüssen. Höchstens mal ein kurzer, stärkerer Regenguss über Nacht oder so. Dafür ist die Luftfeuchte in schwindelerregende Höhen empor gestiegen und das, in Kombination mit der Hitze, wird sich jetzt wohl über die nächsten zwei Monate hinziehen. Da es nachts genauso warm und schwül ist wie tagsüber, wache ich seit rund zwei Wochen nachts regelmäßig auf und muss erst mal für eine Stunde die Klimaanlage einschalten, um überhaupt eine Chance zu haben, noch mal für ein paar Stunden weiterschlafen zu können. Anfangs hatte ich noch die Hoffnung, dass ich mich bald an den Wetterumschwung gewöhnt habe, aber inzwischen glaube ich nicht mehr richtig daran...

Der plötzliche Beginn des Sommers: Man geht früh morgens aus dem Haus und fragt sich, wo plötzlich diese Mittsommer-Südsee-Atmosphäre herkommt.


Verglichen mit meiner Ankunft hier im Shimoda im Februar...

... ist selbst das Wohnheim kaum wiederzuerkennen.

Und auf dem Grundstück nebenan reifen die Orangen fett und gelb an den Bäumen.

1 Kommentar:

Erik hat gesagt…

Der Schnappschuss von der Terrasse sieht wirklich einladend aus. Da würde ich auch gerne mal die Füße hochlegen wollen, und mich wegen der Hitze keinen Millimeter mehr bewegen...