Freitag, 26. März 2010

kleiner Nachtrag

Zwei Sachen bezüglich der vorherigen Einträge möchte ich kurz loswerden, bevor ich meinen Japan-Aufenthalt weiter beschreibe:

Zum einen war ich recht ungenau, als ich geschrieben hab, ALLE Präfekturhauptstädte hätten dieselben Namen wie ihre Präfekturen. Gibt auch Ausnahmen (z.B. ist Yokohama die Präfekturhauptstadt von Kanagawa-ken). Also aus dem "alle" bitte ein "meistens" machen ;).

Zum anderen erinnern sich einige vielleicht von meinem Bericht über den Seilspring-Champion, der den einen Tag am Kindergarten eine kleine Vorführung gegeben hat. Ja, ich habe ENDLICH das Video dazu und kann euch demnach eine kleine Kostprobe zeigen. =)

video

Und nun werte ich weiter die aktuellen Bilder und Videos aus und schreibe endlich den richtigen Blogeintrag, wenn das alles fertig ist.

Sonntag, 7. März 2010

von Baseball bis Schulabschluss

Diese Woche gab es so viel Interessantes, dass es eigentlich am günstigsten gewesen wäre, wenn ich täglich hätte berichten können. Ging allerdings nicht, weil ich durch die vielen Planwechsel und Aktivitäten jeden Tag nach 22:00 Uhr erst zu Hause war und mich dann natürlich sputen musste, wenigstens schnell genug ins Bett zu kommen. So blieb der Rechner jetzt eine ganze Weile aus und irgendwie tat das mal richtig gut. Wenn ich mein Postfach und die ganzen E-Mails so sehe, würde ich am liebsten gleich wieder alles ausschalten und den Laptop in irgendeiner dunklen Ecke verstauen, wirklich.
Bitte, seid mir nicht böse, wer jetzt vielleicht grad noch auf 'ne Mail antwortet, aber rechnet während meines Praktikums bitte nicht mehr mit 'ner Antwort, solange es nichts wirklich absolut Wichtiges war. Ich hab einfach keinen Nerv mehr dafür. Zu viel. Zu stressig. Der Blog reicht mir schon.

Aber mal zum Mittwoch. Sonst werd ich nie fertig mit schreiben. Da ging es nicht in den Kindergarten, sondern in eine ziemlich festliche Veranstaltungshalle. Die Abschlussfeier der 3. Klassen der Izuka-Oberschule (wo auch Hiroko hin geht) stand auf dem Programm.
Wo man hinsah, Oberschüler in schicken Anzügen, mit teils besorgten, teils aufgeregten Gesichtern. Ungefähr so wie bei mir selbst, als die Zeugnisausgabe in der Ulrichskirche bevorstand, nur nicht so bunt gekleidet. Auch die Zeremonie war einer deutschen Zeugnisvergabe gar nicht mal so unähnlich. Erst betraten die Schulklassen, mit dem jeweiligen Klassenlehrer an der Spitze, in geordneten Reihen den Saal, es wurde die jap. Nationalhymne gesungen, dann die Schulhymne, dann ein Abschlusslied. Anschließend kam die Übergabe der Abschlusszertifikate, wobei jeder Schüler einzeln aufgerufen wurde (Bild 1) und dann der jeweilige Präsentant der Klasse nach vorn zur Schuldirektorin gegangen ist, sich in vorgeschriebener Reihenfolge erst bei den besonderen Gästen, dann beim Schulpersonal, dann vor der Schulleiterin verbeugte, das Blatt entgegennahm und zurück auf seinen Platz ging (Bild 2).



Im Anschluss folgten eine Reihe von Reden. Von der Schulleiterin, dem Schulvorsitzenden (also Herrn Shimada), Vertretern der Stadt und der Präfektur, zwei Schülervertreter und einer Elternvertreterin. Anschließend noch einmal die Abschiedshymne und die Schulhymne, dann war der formelle Teil nach knapp 2 Stunden vorbei. Was folgte, war noch eine kleine Bildershow, unterlegt mit Musik, mit denen die Schüler ihre drei Jahre in der Oberstufe noch einmal Revue passieren ließen. Von den Gästen konnte inzwischen gehen, wer wollte. Wir sind noch geblieben und haben uns die Bilder mit angeguckt. Dem vielen Gelächter und Jubelrufen der Studenten nach zu urteilen, war es für sie, genau wie für mich damals, eine unheimlich wertvolle Zeit, die sie sich dort noch einmal in Erinnerung gerufen haben.
In Japan ist es nicht üblich, dass die Schüler nach der Zeugnisvergabe selbst noch eine Abschiedsfeier organisieren. Die meisten Eltern sind daher dann einfach schon wieder nach Hause gefahren, während die Schüler in der Nähe der Veranstaltungshalle noch Fotos geschossen und ein bisschen Zeit mit ihren Freunden verbracht haben. Für viele war es sicher die letzte Gelegenheit, viele Schulkameraden noch einmal zu sehen.

Am Donnerstag hatte ich nun endlich die Möglichkeit, mir die Oberschule genauer anzusehen und wurde dort der Lehrerschaft vorgestellt. Durch die Abschlussfeier war bisher einfach so viel zu tun, dass ich an der Schule bloß gestört hätte, deshalb war ich insgesamt doch etwas länger im Kindergarten als ursprünglich gedacht.
Die erste Stunde habe ich in einer Klasse spontan einen Vortrag über Deutschland halten sollen. Geografie, Kultur, ein bisschen Sprachliches und so. So aus dem Stegreif sah es mit dem Anschauungsmaterial leider schlecht aus. Bis auf eine ziemlich ungenaue geografische Skizze an der Tafel und ein kleines Foto von einem Teller Spaghetti-Eis, was eine Schülerin zufällig gefunden hatte, mussten wir mit unserer Fantasie auskommen. Und ich bin mir insgesamt nicht sooooo sicher, wie gut der Überblick nun angekommen ist. Einige haben zwischendurch ein paar Fragen gestellt, andere haben durchgehend geschlafen. Genau wie bei uns in der Schule also. Und einigen hätte ich in dem Alter (16 Jahre) weniger Selbstvertrauen zugetraut. Aber an sich waren sie ganz nett.
Der Rest der Schule wurde mir danach gleich auch noch gezeigt, weil die Lehrerin, in deren Klasse ich zuvor war, da frei hatte. Was ziemlich interessant ist: An einer japanischen Schule gibt es auf jeden Fall ein Krankenzimmer, in dem eine richtige Krankenschwester Aufsicht hat und sich um die Schüler kümmert, wenn es jemandem mal nicht so gut geht oder es eine Verletzung gab. Für solche Fälle gibt es auch einige Krankenbetten. An sich eine ziemlich gute Sache, finde ich.
Was an der Izuka-Oberschule auch besonders ist: Herr Shimada versucht, seinen Schülern neben der allgemeinen Pflichterziehung auch Möglichkeiten zu geben, andere Interessen und Talente zu entwickeln und somit gibt es einige zusätzliche Kurse, die man an anderen Oberschulen nicht finden würde. Einer davon ist der Back-Zirkel, wo die einzelnen Klassen mehrmals die Woche richtig aufwändige Leckereien backen können. Beim nationalen Kuchen-Wettbewerb der Oberschulen (es gab insg. knapp 1000 Teilnehmer!) hat es ein Team aus der Izuka-Oberschule auf den ersten Platz geschafft und damit eine Reise nach Paris gewonnen. Der Lehrer dieses Kurses ist auch ausgebildeter Konditor und hat in der so ziemlich beliebtesten Konditorei der Präfektur gelernt und anschließend in einem Hotel gearbeitet, insofern kann er den Schülern natürlich auch eine Menge beibringen.
Daneben gibt es noch eine Autowerkstatt, an der die Schüler an alten Autos arbeiten und damit auch die ganzen technischen Feinheiten verstehen können.
Ebenfalls sehr populär ist hier Baseball. Letztes Jahr hat es bei den Oberstufen-Meisterschaften im Baseball-Stadion Koshien einer der Schüler hier geschafft, die Aufmerksamkeit eines Profi-Scouts zu erlangen und konnte so bei den Rakuten Eagles unter Vertrag kommen. Die waren letztes Jahr auf dem 3. Platz der Profi-Liga. Und weil die Eagels an eben jenem Abend ein Spiel gegen die Softbank Hawks (letztes Jahr 2.-platzierte in der Profi-Tabelle) hatten und sowohl Herr Shimada als auch Hiroko ziemliche Baseball-Fans sind, wurde ich zum Spiel im Fukuoka Dome eingeladen.
Die Reihen waren zum Teil noch nicht voll belegt, weil das erst eines der Startspiele der Saison und damit für die Punktwertung noch nicht wichtig ist, aber für mich war es trotzdem ziemlich interessant. Nur dass man drei Stunden durch die Gitter schauen musste, war mit der Zeit etwas ermüdent. Und: Ja, drei Stunden hat das Spiel gedauert! Ich hätte nicht gedacht, dass das so lange gehen kann. Und die Zeit verging schnell. Hat sich bei weitem nicht so lange angefühlt. Hier nur mal ein paar Eindrücke:






In der 7. Runde wurde, als die Hawks wieder an der Reihe waren, die Team-Hymne gesungen mit abschließenden Luftballons-Freilassen. Während der vorherigen Runde der Eagles hörte man es daher überall pusten und zischen, weil alle nach und nach ihre Ballons aufgeblasen haben.
Die Eagles haben natürlich auch eine Hymne. Nur da das Stadion von Hawks-Fans übervölkert war (Fukuoka ist sozuagen Heimspiel gewesen), hat das nicht so viel Eindruck gemacht wie die Hawks-Hymne.


Auch wenn man nicht viel erkennt: Der Pitcher (=der den Ball wirft) da hinten ist oben erwähnter Oberschüler von der Izuka-Oberschule, der letztes Jahr vom Profi-Scout entdeckt wurde.
Alles in allem war es auch ein sehr interessantes Spiel, bei dem es viel zu sehen gab: Ein zerbrochener Schläger, ein verletzter Spieler (okay, das würde ich nicht unbedingt sehenswert nennen, aber es hat das Publikum natürlich ganz schön in Atem gehalten) und ein Homerun von den Hawks in der allerletzten Runde, nachdem die Eagles kurz vorher einen Punkt Vorsprung erkämpft haben.
Hier dann noch der endgültige Punktestand:


Freitag war besonders früh aufstehen angesagt. Herr Shimada ist selbst Schulleiter der Fachschule in Fukuoka und fährt daher dreimal pro Woche dorthin, da hat er mich diesmal mitgenommen. Ähnlich wie beim letzten Mal wurde ich erst den Lehrern vorgestellt, dann konnte ich mir den Unterricht mit ansehen, in dem Fall den Japanisch-Unterricht für Austauschstudenten, hauptsächlich aus China. Inhaltlich war es meinem eigenen Unterricht, vor allem an der Sophia, ziemlich ähnlich, aber mal daneben zu sitzen, die Schüler zu beobachten und ganz konkret darauf zu achten, wie die Lehrer ihren Unterricht führen, ist schon eine andere Erfahrung. Man bemerkt da Sachen, die einem vorher nie aufgefallen sind.

Samstag stand, wie üblich, das Treffen zu den Deutsch-Japanischen Beziehungen auf dem Programm, sodass ich zum dritten Mal in Folge nach Fukuoka gefahren bin. Da das ja erst am Nachmittag stattfindet, hat mich Familie Shimada vorher mit nach Dazaifu genommen, einem kleineren Ort ca. eine halbe Stunde von Fukuoka entfernt, wo es einen berühmten Schrein zu Ehren von Sugawara Michizane gibt. Vielleicht hat Franzi oder ein anderer von den Japanologen schon mal von ihm gehört. Hat eine ziemlich interessante Geschichte, aber ich hab keine Lust, das jetzt hier zu erzählen. Wen es interessiert, bitte bei google suchen. ;)
Der Schrein dort, Tenmangu, ist nebenher auch berühmt für seine vielen Pflaumenblüten und auch die Kirsche soll dort sehr schön sein. Nur ist die Pflaumenblüte leider gerade vorbei, die Kirschblüte fängt erst Ende März an. Insofern hab ich genau das Zeitintervall abgepasst, wo es rein von der Natur her nichts zu sehen gab. Aber der Tempel selbst war trotzdem sehr schön und von seiner Geschichte her einfach sehr interessant.
Ich habe dort auch zum ersten Mal eine Gebetstafel ausgefüllt und aufgehängt. Jetzt steht der Uniabschluss ja langsam vor der Tür, da kann ein bisschen Beistand nicht schaden ^^.

Mit diesen Begebenheiten endete so mehr oder minder meine Woche. Ich hab immer noch die Nase voll vom PC und werde ihn daher gleich wieder ausschalten. Muss eh ins Bett...

Dienstag, 2. März 2010

Zusammenfassung

Diesmal hat es mit dem neuen Eintrag ein wenig länger gedauert. Warum, das kommt gleich.

Freitagabend hab ich so langsam wirklich die Müdigkeit in den Knochen gespürt und bin extra früher ins Bett gegangen, weil ich Samstag auch einigermaßen zeitig raus musste. Allerdings ging es mir trotz ausreichendem Schlafen am nächsten Morgen eher schlechter als besser. Hundemüde und irgendwie kein Appetit. Faul sein ging allerdings nicht, schließlich hatte ich nachmittags das Treffen zum Deutsch-Japanischen Kulturaustausch und vorher wollten Hiroko und ich das Aquarium in Fukuoka besichtigen. Nicht bloß ein paar kleine Fischlein, so wie bei uns in 'ner Ecke im Zoo, sondern ein RICHTIGES Aquarium direkt am Meer. Und kurz nach unserer Ankunft begann sogar schon die Robben- und Delfinshow, sodass wir zuerst dorthin gegangen sind. Waren wirklich süß. Ich mochte die Robben besonders. Was die alles für Kunststücke drauf hatten, war wirklich erstaunlich.
Am besten zeige ich einfach mal ein paar Fotos.


























Ich sollte mir für solche Fotomengen vielleicht irgendwann Picasa mal genauer ansehen... Wäre praktischer zum Angucken.

Die Show und die Fische waren zumindest wirklich sehenswert. Im Nachhinein scheint es mir auf den Fotos sogar eindrucksvoller als vorher im Original. Ich weiß nicht, inzwischen war ich so müde, dass ich kaum noch stehen konnte. Und ich war heilfroh (nebst schlechtem Gewissen), dass Frau Shimada mir vorher an der Haltestelle noch ihren Mantel überlassen hatte. Trotz vielschichtiger Kleidung war es nämlich besonders am zugigen Meeresrand verdammt kalt. Die letzten Tage sind die Temperaturen hier in Fukuoka leider auch wieder deutlich gesunken...
16:30 Uhr war ich jedenfalls zum Deutsch-Japanischen Austausch in einem Café verabredet. Vorher hatte ich noch ein wenig Gelegenheit, in einer ruhigen Ecke zu schlafen, aber jetzt konnte ich nicht mehr rumgammeln.
Insgesamt waren wir 7 Leute, u.a. der Organisator Herr Michiya Nemoto, Professor an der Universität Kyushu, ich sowie 5 weitere an der Deutschen Kultur interessierte Japaner. Wie sie zu Deutschland gekommen sind, dazu hatten alle ganz unterschiedliche Gründe, genauso unterschiedlich wie die Altersgruppen. Ein Doktorant war dabei, der vor kurzem erst ein Austauschsemester an der Uni Bonn gemacht hat und übers Tandem eine Kommilitonin von mir im höheren Semester kennt. Katarina, für die Japanologen unter den Lesern ^^.
Bei Herrn Nemoto war ich wirklich erstaunt, was er in seinen Forschungen über Deutschland alles geleistet hat. Vor der Wende war er einige Male in der DDR und hat u.a. auch ein Wörterbuch mit DDR-typischen Wörtern herausgegeben. Und erst jetzt hat er an der Neuauflage eines Deutsch-Japanischen Wörterbuches ("Apollon") mitgewirkt, das am 24.2. gerade frisch in der 3. Auflage herausgegeben wurde. Ein Exemplar hat er mir mitsamt Widmung geschenkt. O.O Wirklich, ich muss mich echt ins Zeug legen, damit ich dieser Ehre gerecht werden kann.
Fortan finden diese Treffen wöchentlich Mittwochs und Samstags in Fukuoka (Stadt) statt. Wahrscheinlich werde ich ab dem nächsten Mal meinen Laptop mitnehmen. Vielleicht ergibt sich hin und wieder eine günstige Gelegenheit, bei der man ein paar Bilder oder ähnliches zeigen kann.
Nach dem Treffen ging es dann endlich zurück nach Hause. Mir glühte inzwischen reichlich der Kopf und vorsorgliches Fiebermessen hat dann später ergeben, dass ich Fieber hatte. Klasse...

Daher gibt es zum Sonntag und Montag auch nicht viel zu erzählen. Ich hab endlich mal das gemacht, wozu ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr die Gelegenheit hatte: Einen ganzen Tag durchschlafen. War eine Wohltat. Montag ging es mir daher soweit auch schon wieder gut, um einen möglichen Rückfall zu vermeiden, bin ich da allerdings noch mal zu Hause geblieben und hab meine Beschäftigung vom Vortag fortgesetzt. ^^

Dienstag, also heute, war ich dann endlich wieder im Kindergarten. Diesmal bei den etwas Jüngeren (inzwischen größtenteils 5 Jahre alt), in der Panda-Gruppe. Da merkt man schon ein wenig, dass sie noch nicht ganz so weit sind wie die ältesten Gruppen. Der Alltag ist noch freier gestaltet, mehr Spiel. Und natürlich wird hier noch nicht Schule gespielt, was zwischendurch als Vorbereitung für die Ältesten hin und wieder auf dem Programm steht (alle paar Tage eine Stunde). Auch das mit dem Lesen und Schreiben der Silbenalphabete klappt natürlich noch nicht 100% und beim Essen merkt man auch, dass da noch ein wenig Übung beim Umgang mit den Stäbchen fehlt. Aber trotzdem sind die meisten ziemlich weit für ihr Alter, würde ich sagen. Und fit im Sport.
Großes Highlight heute war der Besuch eines Oberschülers einer nahe gelegenen Schule, der neulich japanischer Meister im Seilspringen gewonnen ist. Da hat er natürlich auch ein bisschen was vorgeführt. Und ganz ehrlich, wenn man DAS sieht, bekommt Seilspringen eine völlig neue Bedeutung. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, was es alles für Möglichkeiten gibt, so ein Springseil zu benutzen. Einige Lehrer haben auch gefilmt, zum Teil mit Digicam, sodass ich hoffe, am Donnerstag eventuell eins der Videos ergattern zu können. ;)
Die Kids waren jedenfalls auch Feuer und Flamme. Haben den ganzen Rest des Tages nichts anderes mehr gemacht als Seilspringen. Ich hab mich - nach vieeeeelen Jahren zum ersten Mal - auch mal kurz dran ausprobiert. Aber natürlich habe ich inzwischen stark abgebaut. Vor allem in Sachen Ausdauer waren mir die ganzen Knirpse so spontan haushoch überlegen (laut Bestenliste in der Turnhalle liegt der Rekord bei einem der Älteren bei 30 MINUTEN!!! Springen ohne einmal zwischendrin zu verhaspeln.) Und na ja, im Kreuzen und Rückwärts-Springen war ich auch mal besser ^^u.

Auf dem Heimweg habe ich schnell noch Schreibpapier hier in der Nähe geholt, Herr Shimada hat mich freundlicherweise kurz da abgesetzt. Am Donnerstag bin ich wahrscheinlich das letzte Mal hier im Kindergarten und für den Anlass wollte ich für einige der Erzieher, die mir hier am meisten geholfen haben, ein paar Zeilen zum Dank schreiben.
Deshalb werde ich jetzt noch ein wenig ausspannen, mit dem Schreiben anfangen und dann gibts sicher auch bald Abendbrot.

Morgen ist übrigens Hirokos Abschlusszeremonie an der Oberschule und ich darf auch mit gehen und mir das Programm ansehen. Bin so gespannt, wie das wird!