Donnerstag, 18. Februar 2010

Japan, Klappe die Dritte

Als ein Zeichen meines guten Willens, dass ich den Blog diesmal bis zum Ende durchhalte (oder zumindest fasst), kommt hier gleich der erste Eintrag.

Ja, ich bin wieder in Japan! 13:25 Uhr meine Wohnung verlassen, bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und weiß glänzender Landschaft die heimatlichen Gefilde per Zug verlassen, PÜNKTLICH (trotz Umsteigen mit nur 5 Min. Wartezeit in Erfurt) um 17:50 Uhr in Frankfurt am Flughafen angekommen und dann erst mal ganz in Ruhe gefrühstückt und nebenbei zum Check-In spaziert.
Ja, gefrühstückt. Nicht, dass ich verschlafen hätte oder so. Aber ich war heute morgen so fürchterlich aufgeregt wie schon ewig nicht mehr. Ob ich das mit dem Praktikum wirklich hinbekomme, ob die Bahn ausnahmsweise mal pünktlich fährt... Jedenfalls habe ich keinen Bissen hinter bekommen. ><
Aber jetzt ist alles wieder im grünen Bereich. Der Abflug in Frankfurt war schön. Bei Nacht sieht die Stadt wesentlich besser aus als tagsüber.
Nur schlafen konnte ich im Flugzeug mal wieder so gut wie nicht. Dafür sorgen der Mangel an Bequemlichkeit und die mühsam niedergekämpfte Reiseübelkeit schon. Im Zug von Narita bis Tokyo war auch nicht viel mit schlafen, denn ich bin an Terminal 2 angekommen, also der 2. Haltestelle meines Zuges. Abfahrtsort ist das 1. Terminal, dementsprechend voll war es auch schon und ich durfte bis 15 Minuten vorm Aussteigen stehen (also rund 45 min rumstehen). Dabei habe ich auch erstmals deutlich gemerkt, dass ich mit meinen neuen Schuhen noch etwas Geduld haben muss, bis die richtig eingelaufen sind. x_x Egal. Schräg gegenüber gab es zumindest hübsche Gesichter zum Rüberschielen *lach*.
In Ueno hat mich meine Gastmutter sogar abgeholt. An demselben Bahnhof hatten wir uns im Sommer auch verabschiedet, sodass es sich irgendwie so anfühlte, als ob ich bloß gerade aus dem Urlaub wieder zurück gekommen bin. Auch in meiner Gastfamilie ist noch fast alles beim Alten. Gut, es gibt eine neue Austauschstudentin aus Amerika, Ari, Shotaro, der Enkel meiner Gastmutter, ist deutlich gewachsen und spricht jetzt alles Mögliche nach, was man ihm vorsagt und er antwortet sogar auf einfache Fragen, die man ihm stellt. Generell hat man schon nach wenigen Minuten gemerkt, dass er Gesprächsinhalte sehr gut versteht, auch wenn er noch nicht groß darauf reagiert. Wirklich erstaunlich... Ja...und da wäre noch Buchi, die Hauskatze. Ihr merkt man deutlich an, dass sie alt geworden ist. Und dünn...
Aber dem Rest der Gastfamilie geht es gut. Beim Abendessen mit Shirashi-Sushi, Miso-Suppe und etwas Sake zum Anstoßen, hatte ich plötzlich das Gefühl, als wäre ich nie weg gewesen.

So viel als erster kleiner Einstieg.
Die nächsten zwei Tage werde ich, wenn überhaupt, sicher wenig schreiben, weil es einfach noch nicht viel Neues gibt. Morgen versuch ich, mein elektronisches Wörterbuch zur Reparatur zu bringen und unsere Kurzstipendiaten kaufen sich auch gleich das neue Wörterbuch.
Abends treffe ich Yurie, Chu, Satsuki und einige andere Freunde vom SIS-Zirkel wieder, mit denen Katrin und ich im Auslandsjahr zweimal übers Wochenende weggefahren sind in die Umgebung von Tokyo. Ich bin gespannt, wer alles kommt :D.
Übermorgen wird mein Geburtstag ein wenig vorgefeiert, da treffe ich ein paar Freunde in Shibuya und am nächsten Tag (Sonntag) geht es am Vormittag auch schon weiter Richtung Fukuoka, Kyushu. Und ab dann wirds auch wieder spannend! =)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Nancy,

nun bist du wieder in japanischen Händen *lach* schön, dass das mit dem Flug etc. so reibungslos funktioniert hat.
Ich bin gespannt auf deine Praktikumserfahrungen!
Ich wünsch dir viel Spaß und eine schöne Zeit in Japan!!!!

lg Josi^^~

Erik hat gesagt…

Ich hab gewusst, dass es für dich noch mal nach Japan geht, aber das genaue Datum hab ich nicht gekannt.

Mal sehen, was im dritten Kapitel so auf dich warten wird ;)

MfG Erik

xfranczeskax hat gesagt…

Nix mit wenig schreiben!!! Ich will alles wissen!
Schick mir Karaoke!
...und warum bist du am Terminal 2 rausgekommen? O_o